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Mo, 30. Januar 2023, 1:42 Uhr

WindWelt Erstnotiz am 20.06.01


07.05.01 00:00
The-Bulls

Gemäß den Analysten von „The-Bulls“ führt die Bonner WindWelt AG (WKN noch nicht bekannt) ihre Geschäftstätigkeit auf die Asbeck Immobilien- und Kraftwerksgesellschaft mbH zurück.

In der WindWelt AG bündele die Solarzellen-Firma SolarWorld AG,die Muttergesellschaft, ihre Windaktivitäten. Das Unternehmen beschäftige sich mit der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Wind- und Solarparks sowie weiteren Kraftwerken im Bereich der New Energy-Generation.

Bis zum Jahr 2003 wolle die WindWelt AG eine Windenergieleistung von insgesamt 170 Megawatt in Sachsen und in der Eifel mit einem Projektierungsvolumen von insgesamt mehr als 300 Mio. DM realisieren. Zum Ende des ersten Quartals des aktuellen Jahres habe WindWelt eine Windenergieleistung von 13,4 Megawatt installiert. Seit Anfang April hätten die Bonner zwei zusätzliche Windkraftanlagen mit einer Leistung von je 1 Megawatt in Kerpen-Buirin in Betrieb genommen.

Die Aktien von WindWelt kämen zu 19,75 Euro pro Stückaktie an den Markt. Das Emissionsvolumen betrage insgesamt bis zu 1,5 Mio. nennwertlose Stückaktien, wobei 1,0 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung von 5,0 Mio. Euro auf 6,0 Mio. Euro stammen würden. Weitere bis zu 0,5 Mio. Aktien würden aus dem Besitz der SolarWorld AG stammen.

Die Zeichnungsfrist der WindWelt-Aktien laufe vom 11.-25.05.2001. Für Aktionäre der SolarWorld AG sei ein Bonusprogramm vorgesehen. Sie könnten die WindWelt-Aktien zu einem Vorzugspreis von 18,75 Euro kaufen, wobei für jeweils zwei SolarWorld-Aktien eine WindWelt-Aktie bezogen werden könne.

Auch nach der Aktienplatzierung werde die Muttergesellschaft mit 58,28% die Mehrheit am Unternehmen behalten. Der derzeitige Anteil der SolarWorld AG betrage knapp 80,00%. Das Grundkapital der WindWelt AG werde nach Platzierungsende zum Börsenhandel in den Geregelten Markt Düsseldorf eingeführt. Die Erstnotiz der Aktie im Geregelten Markt sei für den 20.06.2001 geplant.

Die Verwendung des Emissionserlöses solle hauptsächlich für den Ausbau der Kerngeschäftsfelder verwendet werden. Auch Akquisitionen oder Beteiligungen an Unternehmen mit dem Schwerpunkt der Erzeugung regenerativer Energien würden laut Unternehmensaussagen dabei langfristig nicht ausgeschlossen.