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Mo, 10. Mai 2021, 7:21 Uhr

Pfeiffer Vacuum

WKN: 691660 / ISIN: DE0006916604

TecDAX | Pfeiffer Vacuum: Tolles Q1 zeigt, dass 2021 viel besser werden könnte als noch im März prognostiziert


16.04.21 05:27
Nebenwerte Magazin


16.04.2021 – Pfeiffer Vacuum Technology AG (ISIN: DE0006916604) ist mit einem blauen Auge durch das Corona-Jahr 2020 gekommen: Während der Umsatz nur geringfügig abnahm ( Minus 2,2 % auf 618,7 Mio EUR), musste man beim EBIT mit Minus 30,5 % und  damit 45,3 Mio EUR vorlieb nehmen.Und noch am 25.03. sah man relativ verhalten auf das Jahr 2021: „Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von über 5 %.. (…) erwartet das Unternehmen, dass sich die EBIT-Marge im Jahr 2021 gegenüber 2020 verbessern wird „(EBIT-Marge in 2020 erreichte 7,3%) (Presseerklärung Pfeiffer Vacuum anlässlich der Veröffentlichung der Unternehemnszahlen 2020, 25.03.2021).


Und jetzt kommen die wirklich guten Zahlen des Q1 auf den Tisch – und man wird mutiger!

Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Pfeiffer Vacuum Technology AG im ersten Quartal 2021 wie erwartet eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Der Konzernumsatz stieg 25,0 % auf 191,7 Mio. Euro und markiert damit das höchste Quartalsniveau in der Unternehmensgeschichte (erstes Quartal 2020: 153,3 Mio. Euro). Besonders dynamisch war die Umsatzentwicklung im Halbleitermarkt, aber auch alle anderen Märkte entwickelten sich grundsätzlich positiv.


Das vorläufige Betriebsergebnis (EBIT) für das erste Quartal 2021 belief sich auf 22,6 Mio. Euro und stieg damit 76,4 % gegenüber dem Vorjahr (erstes Quartal 2020: 12,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 11,8 % (erstes Quartal 2020: 8,4 %).


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Und Auftrtagseingänge lassen weiterhin psoitive Entwicklung erwarten

Für das erste Quartal 2021 erreichte der Auftragseingang mit 233,9 Mio. Euro ein Rekordniveau für Pfeiffer Vacuum und stieg um 35,3% gegenüber dem Vorjahr (erstes Quartal 2020: 172,9 Mio. Euro). Diese Steigerung war insbesondere auf die erhöhte Nachfrage aus dem Halbleitermarkt während den letzten Wochen des ersten Quartals zurückzuführen.


Auf Basis der starken vorläufigen Ergebnisse des ersten Quartals 2021, des Rekordauftragseingangs und einer anhaltenden Erholung in allen Marktsegmenten, geht Pfeiffer Vacuum von einer positiveren Entwicklung gegenüber der vorherigen veröffentlichten Prognose aus:


„Pfeiffer Vacuum erwartet nun, dass sich das Umsatzwachstum und die EBIT-Marge im Jahr 2021 gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 deutlich verbessern und jeweils bei über 10 % liegen werden (Geschäftsjahr 2020: Umsatz 618,7 Mio. Euro, EBIT-Marge 7,3 %).“

Geht doch. Warum man dann noch Ende März von wesentlich schlechteren Zahlen ausging, lässt möglicherweise gewisse Zweifel am Controlling, Berichtswesen und an der Steuerung der betrieblcihen Prozesse durch aktuellen Input aufkommen. Aber Hauotsache: Pfeiffer Vacuum ist auf einem sehr erfolgversprechenden Weg, die Umsatz- und Gewinndelle in 2020 vergessen zu lassen.


2020 war durchwachsen – nochmals die Ergebnisse

Das Unternehmen erzielte einen Umsatz in Höhe von 618,7 Mio. Euro, ein Betriebsergebnis (EBIT) von 45,3 Mio. Euro sowie eine EBIT-Marge von 7,3 %. Und der Umsatz von Pfeiffer Vacuum ging im Jahr 2020 um 2,2 % zurück (2019: 632,9 Mio. Euro), was im Wesentlichen auf die schwierigen Marktbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen ist, die insbesondere das Marktsegment Industrie, Analytik und F&E betrafen. Dieser Effekt und die Umsatzschwäche im Beschichtungsmarkt wurden teilweise durch den starken Halbleitermarkt ausgeglichen. Insgesamt stieg der Umsatz im Halbleiter- und Beschichtungsmarkt um 3,5 % auf 308,6 Mio.Euro (2019: 298,2 Mio. Euro), während in den Marktsegmenten Industrie, Analytik und F&E ein Umsatzrückgang von 7,4 % auf 310,1 Mio Euro verzeichnet wurde (2019: 334,7 Mio Euro).


EBIT

Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 30,5 % zurück (Vorjahr: 65,2 Mio. Euro) und die EBIT-Marge betrug 7,3 % (Vorjahr: 10,3 %). Und der Rückgang des EBIT im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf rückläufige Umsatzerlöse, Aufwendungen und Produktivitätsverluste aufgrund der Corona-Pandemie sowie einmalige Wertminderungsaufwendungen zurückzuführen. Darüber hinaus waren erhöhte Aufwendungen zur geplanten Umsatzsteigerung und zur Verbesserung der EBIT-Marge für das schwächere Betriebsergebnis verantwortlich. Der nicht zahlungswirksame Wertminderungsaufwand in Höhe von 8,8 Mio. Euro resultierte aus Firmenwerten in China und Italien sowie der Abschreibung eines Markenrechts.


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Mehr Dividende: Vorschlag 1,60 EUR nach 1,25 EUR im Vorjahr – und 2021 soll besser werden

„2020 war aufgrund der Corona-Pandemie ein herausforderndes Jahr, aber wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich schützen können und alle Anforderungen unserer Kunden erfüllt“, sagte am 25.03.2021 Dr. Britta Giesen, CEO der Pfeiffer Vacuum Technology AG. „Trotz schwieriger Marktbedingungen haben wir ein solides Geschäftsergebnis erzielt und unseren Transformationsprozess fortgesetzt, um das Wachstum voranzutreiben und die Rentabilität zu erhöhen. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Finanzergebnisse im Jahr 2021 in einem nach wie vor herausfordernden Umfeld zu verbessern.“


Und die neue Aktionärsstruktur scheint auf die Dividendenpolitik einen für die Aktionäre positiven Einfluss zu haben – trotz gesunkenem Nachsteuerergebnisses steigt die Dividende massgeblich: „Das Ergebnis nach Steuern ging auf 31,6 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 48,4 Mio. Euro), das Ergebnis je Aktie lag bei 3,20 Euro (Vorjahr: 4,90 Euro).“


Jedenfalls ist Pfeiffer ein kerngesundes – unter dem -Strich schuldenfreies Unternehmen mit einem EK von knapp 60% der Bilanzsumme – wie gesagt kerngesund und gerüstet auf negative Entwicklungen reagieren zu können.

Und der Generationswechsel wurde am 10.06.2020 ebenfalls „lautlos“ in einer Aufsichtsratssitzung verabschiedet. Also eigentlich alles soweit geklärt und jetzt „müssen nur noch die Märkte mitspielen“. die neue Führungsstruktur und die neuen Köpfe spiegeln die geänderte Situation bei Pfeiffer wider: Man gehört mehrheitlich zur Busch SE, die Stand 31.12.2019 60,22 % an der Pfeiffer Vakuum hielten:


Neue, verkleinerte Führungsstruktur mit „neuer“ CEO, beschlossen am 10.06.2020: „Der Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG hat beschlossen, die Vorstands- und erweiterte Geschäftsführungsstruktur ab dem 1. Januar 2021 zu ändern. Zukünftig sollen, auch unter Berücksichtigung des bestehenden Relationship Agreements (Konzern-Kooperationsvertrag) mit der Busch-Gruppe, nur noch zwei Personen den Vorstand bilden, nämlich eine Chief Executive Officer (zugleich Vorstandsvorsitzende) sowie ein Chief Operations Officer. Der Vorstand wird in seiner Geschäftsführung zukünftig durch ein neu zu bildendes Group Executive Committee unterstützt, dem neben den Vorstandsmitgliedern insbesondere der Chief Financial Officer, der Chief Sales Officer und der Chief Technology Officer angehören werden.


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Der Aufsichtsrat hat weiterhin Frau Dr. Britta Giesen zum 1. Oktober 2020 als neues Vorstandsmitglied bestellt. Sie ist designierte Vorstandsvorsitzende und wird diese Funktion mit dem planmäßigen Ausscheiden des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Eric Taberlet in dessen Ruhestand zum 1. Januar 2021 übernehmen. Frau Dr. Britta Giesen ist Diplom-Wirtschaftsingenieurin (Maschinenbau, Operations-Research) und bislang Chief Operating Officer bei ISS Facility Services Holding; zuvor war sie unter anderem CEO bei ThyssenKrupp Access Solutions und davor Senior Vice President der Business Unit Submersible Pumps bei KSB. Dies ist Teil der langfristigen Nachfolgeplanung des Aufsichtsrates.“


Aktuell (16.04.2021/ 06:00 Uhr) notieren die Aktien der Pfeiffer Vacuum Technology AG im Frankfurter-Handel zum Schluss Gestern mit Plus  1,82 % (2,80 Euro) bei 157,00 Euro.


 



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