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Benzin NYMEX Rolling

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In Süddeutschland ist Tanken am teuersten / Benzin in Berlin und Hamburg am günstigsten, Diesel in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen / Kraftstoffpreise um rund zehn Cent gegenüber Vormonat gesunken


21.11.23 14:19
Presseportal

München (ots) -

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind in den vergangenen Wochen nicht nur spürbar gesunken, auch bei den regionalen Preisunterschieden gab es erhebliche Veränderungen. Dies zeigt sich vor allem beim Benzinpreis, wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern ergibt. Für die Fahrer von Benzinern sind die beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg derzeit die preiswertesten Bundesländer. In Berlin kostet ein Liter Super E10 im Schnitt 1,686 Euro, in Hamburg als zweitplatziertem Land 1,723 Euro. Bei der letzten ADAC Auswertung Mitte Oktober lag Hamburg noch abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Am teuersten ist Benzin zurzeit in Süddeutschland. In Bayern müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer für einen Liter Super E10 im Mittel 1,785 Euro bezahlen, in Baden-Württemberg sogar 1,793 Euro. Damit kann man aktuell in Berlin Benzin 10,7 Cent je Liter billiger tanken als in Baden-Württemberg.

Diesel bekommt man - wie im Vormonat - in Rheinland-Pfalz am günstigsten. Ein Liter kostet dort im Mittel 1,706 Euro, gefolgt von Niedersachsen mit einem Literpreis von 1,711 Euro. Die höchsten Dieselpreise findet man in Bayern: Hier kostet ein Liter 1,766 Euro und damit glatte sechs Cent mehr als in Rheinland-Pfalz. Zweitteuerstes Bundesland bei Diesel ist Brandenburg mit einem Durchschnittspreis von 1,764 Euro.

Unabhängig von regionalen Veränderungen sind beide Sorten gegenüber der Vormonats-Auswertung um rund zehn Cent gesunken. Der Grund hierfür liegt vor allem in den niedrigeren Rohölnotierungen: Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostete vor vier Wochen rund 90 US-Dollar. Inzwischen ist der Preis auf etwa 82 Dollar abgerutscht. Dieser spürbare Preisrückgang bietet die wesentliche Grundlage für weiter fallende Preise auch an den Zapfsäulen. Außerdem zeigt sich der Euro binnen Monatsfrist stärker gegenüber dem US-Dollar, was ebenso zu niedrigeren Kraftstoffpreisen führt.

Für die heutige Untersuchung hat der Club die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC alle Möglichkeiten günstiger zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt und ist letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Dazu gehört, vergleichsweise preiswerte Tankstellen zu günstigen Tankzeitpunkten zu nutzen. In der Regel ist das beste Zeitfenster des Tages dafür zwischen 18 Uhr und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App "ADAC Drive". Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de


Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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