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So, 27. November 2022, 6:30 Uhr

SES 21 will an die Börse


17.06.02 09:12
The-Bulls

Wie die Wertpapierexperten von "The-Bulls" berichten strebt die SES 21 AG (WKN 723669) an die Börse.

Die Aktien der SES 21 AG würden in den kommenden Wochen zum Kauf angeboten. Bei dem aus Weilheim stammenden Unternehmen handele es sich um ein produkt- und herstellerunabhängiges Solarsystemhaus zur Planung und Vermarktung von Solarstromanlagen (Photovoltaik) und Solarwärmeanlagen (Solarthermie) für private und gewerbliche Nutzung.

Die Zeichnungsfrist für die Aktien laufe voraussichtlich vom 25. Juni bis zum 08. Juli 2002. In dieser Zeit werde die Emissionsbank Gebhard & Schuster Wertpapierhandelsbank, Gräfelfing, bis zu 900.000 Aktien platzieren, die komplett aus einer Kapitalerhöhung stammen würden. Dies entspreche einem Streubesitz von rund 26%. Die Notizaufnahme der Aktien der SES 21 AG am Geregelten Markt in Frankfurt und München finde voraussichtlich am 11. Juli 2002 statt.

Die SES 21 AG habe sich seit ihrer Gründung in 1999 erfolgreich auf dem deutschen Solar-Markt positioniert. Das Solarsystemhaus biete seinen Kunden ein Full-Service-Paket, das neben der solaren Hardware auch das Produkt- und Technik-Know-how enthalte.

Das Unternehmen beziehe dabei alle Komponenten für den Bau von Photovoltaikanlagen bei führenden Modul- und Wechselrichterherstellern wie beispielsweise Siemens-Shell-Solar, Sharp (Marubeni), Sputnik oder Sunpower.

Den Handwerkspartnern biete SES 21 ein umfassendes Leistungsspektrum - von der Beratung über Schulung, individuelle Planung und Logistik bis zur termingerechten Bereitstellung von Solarmodulen. Derzeit beschäftige das Unternehmen 20 Mitarbeiter.

Mit den zufließenden Mitteln aus dem Börsengang plane die SES 21 AG den Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten mit dem Ziel, neue Handwerkspartner und Händler zu gewinnen. Bislang seien die Umsätze der Gesellschaft zu 90% im süddeutschen Raum erzielt worden. Es sei geplant, die lokale Marktpräsenz auf das gesamte Bundesland auszuweiten. Zu einem späteren Zeitpunkt solle dann der Markteintritt in das europäische Ausland mit strategischen Partnern oder Tochtergesellschaften vollzogen werden - Zielmärkte seien hier zunächst Spanien und Italien.

Darüber hinaus werde nach dem IPO das Produktsortimen im Bereich erneuerbare Energiesysteme ausgebaut: Geplant sei in diesem Zusammenhang eine Sortimentserweiterung um Blockheizkraftwerke, Biomasseheizanlagen und - bei Marktreife um die Brennstoffzelle.

Das Weilheimer Unternehmen sei bereits seit dem Jahr 2000 profitabel und erwarte Umsatzzuwächse aus dem allgemein ansteigenden Marktvolumen der noch jungen Branche.