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INDEX-MONITOR: Russland-Sanktionen dürften für Rauswürfe aus dem FTSE 100 sorgen


01.03.22 19:12
dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX) - Russlands Krieg gegen die Ukraine dürfte in Kürze Konsequenzen für russische Unternehmen im wichtigsten britischen Index FTSE 100 haben.

Laut Marktanalystin Susannah Streeter vom Finanzdienstleister Hargreaves Landsdown werden die beiden Bergbauwerte Evraz und Poymetal den "Footsie" im März wohl verlassen müssen.



Zudem sei der Billigfluggesellschaft Easyjet wegen der kriegsbedingten Marktverwerfungen die Rückkehr in den "Footsie" wohl vereitelt worden, schreibt Streeter in einem Ausblick auf die an diesem Mittwoch (2. März) durch FTSE-Russell anstehende quartalsmäßige Index-Überprüfung. In Kraft treten die von dem Index-Anbieter zur Bekanntgabe anstehenden Änderungen ab dem 21. März.



Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine in der vergangenen Woche und den daraufhin gegen Moskau verhängten umfangreichen Sanktionen habe sich "das Schicksal der auf Russland fokussierten Bergbauunternehmen Evraz und Polymetal dramatisch gewendet", so die Expertin Streeter. Die Evraz-Aktien fielen allein seit der vergangenen Woche um bisher mehr als 60 Prozent, "was für Roman Abramowitsch, der einen Anteil von 30 Prozent an Evraz hält, schwere Verluste bedeutet".



Der Aktienkurs von Polymetal ging im selben Zeitraum sogar noch steiler auf Talfahrt und sackte um etwas mehr als 75 Prozent ab. "Das Unternehmen baut zwar Gold ab, aber seine Hauptkunden sind russische Banken, die es auf den internationalen Goldmärkten verkaufen." Da aber die Geschäftswelt den russischen Finanzsektor nun zunehmend einfriere, flöhen die Investoren.



Für die beiden Absteiger aus dem Index rechnet sie mit einer Aufnahme von auf das Baugewerbe ausgerichteten Howden Joinery und dem Bergbauunternehmen Endeavour Mining .



Easyjet indes sei auf dem Weg zurück in den FTSE 100 vom Kurs abgebracht worden, obwohl es gute Fortschritte auf seinem Weg der Erholung gemacht habe. "Der Ausbruch eines Krieges vor den Toren Europas hat den Markt jedoch verunsichert", so die Expertin von Hargreaves Lansdown. Die Aktien sackten an diesem Tag um weitere knapp zehn Prozent ab und haben seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine insgesamt um die 15 Prozent eingebüßt. Steigende Treibstoffkosten und Sorgen über die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Stimmung der Reisenden wachsen.



Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes real nachbilden (physisch replizierende ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann./ck/jsl/he







 
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