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So, 2. Oktober 2022, 11:30 Uhr

Maschinenfabrik Berthold Hermle Vz

WKN: 605283 / ISIN: DE0006052830

DGAP-News: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Hermle in den ersten fünf Monaten 2022 mit anhaltend gutem Geschäft (deutsch)


06.07.22 12:49
dpa-AFX

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Hermle in den ersten fünf Monaten 2022 mit anhaltend gutem Geschäft



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DGAP-News: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e):


Hauptversammlung


Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Hermle in den ersten fünf Monaten 2022


mit anhaltend gutem Geschäft



06.07.2022 / 12:49


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Hermle in den ersten fünf Monaten 2022 mit anhaltend gutem Geschäft



Auftragseingang wächst um 75 % auf 235 Mio. Euro



Konzernumsatz legt um 50 % auf 169 Mio. Euro zu



Ergebnis steigt trotz Belastungen aus Ukraine-Krieg überproportional



Prognose für das Gesamtjahr 2022 unverändert



Hauptversammlung stimmt erhöhter Ausschüttung von 9,05 Euro je Vorzugsaktie


zu (Vj. 5,05 Euro)



Gosheim, 6. Juli 2021 - Bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte


sich die positive Geschäftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf 2022


trotz wachsender Risiken zunächst fort. In den ersten fünf Monaten erhöhte


sich der konzernweite Bestelleingang des schwäbischen Automations- und


Werkzeugmaschinenspezialisten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum


um 75,1 % auf 235,3 Mio. Euro (Vj. 134,4 Mio. Euro). Davon entfielen 82,6


Mio. Euro auf das In- (Vj. 52,7 Mio. Euro) und 152,7 Mio. Euro auf das


Ausland (Vj. 81,7 Mio. Euro). Der Auftragsbestand nahm gegenüber dem


Jahreswechsel um 61,5 % auf 174,3 Mio. Euro zu (31.12.2021: 107,9 Mio.


Euro). Am Vorjahresstichtag hatte der Bestand 66,3 Mio. Euro betragen,


allerdings war das erste Quartal 2021 noch massiv von Corona beeinträchtigt.



Der Hermle-Konzernumsatz stieg bis Ende Mai 2022 um 49,6 % auf 168,9 Mio.


Euro (Vj. 112,9 Mio. Euro). Wie der Vorstand auf der heutigen


Hauptversammlung erklärte, konnte das Unternehmen zunehmende Störungen in


der Lieferkette weiterhin durch interne Sondermaßnahmen wie Mehrarbeit, den


Einsatz alternativer Materialien, Lieferantenwechsel und Änderungen in der


konstruktiven Auslegung der Maschinen ausgleichen. Im Inland wurde in den


ersten fünf Monaten ein Umsatzplus von 41,6 % auf 65,7 Mio. Euro (Vj. 46,4


Mio. Euro) und im Ausland von 55,2 % auf 103,2 Mio. Euro (Vj. 66,5 Mio.


Euro) erreicht.



Das Ergebnis des Hermle-Konzerns nahm von Januar bis Mai 2022 stärker zu als


der Umsatz. Ursächlich dafür waren positive Effekte aus der gegenüber


Vorjahr stark erhöhten Kapazitätsauslastung. Dadurch konnten sowohl der


Mehraufwand zur Kompensation der Lieferketten-Störungen als auch inzwischen


verbuchte Belastungen durch die Beendigung des Russland-Geschäfts mehr als


ausgeglichen werden. Letzteres hatte Hermle unmittelbar mit Beginn des


Ukraine-Kriegs noch vor dem EU-Sanktionsbeschluss eingestellt und sieht auch


mittelfristig keine Perspektiven für die Fortsetzung. Daher wurden alle


Vermögenswerte und ausstehende Forderungen in Russland abgeschrieben und die


russischen Gesellschaften im April entkonsolidiert.



Angesichts des guten bisherigen Verlaufs und des über den Erwartungen


liegenden Auftragseingangs, sagte der Vorstand auf der Hauptversammlung,


würde man in normalen Zeiten für das Gesamtjahr 2022 mit einem Umsatzplus


von 20 % und mehr rechnen. Aber die Zeiten, so der Vorstand weiter, seien


leider nicht normal. Hermle sieht sich im zweiten Halbjahr absehbar


zunehmenden Risiken, Störungen und Kosten gegenüber. Diese resultieren vor


allem aus weltweit steigenden Material- und Transportverknappungen sowie


drohenden Energieversorgungslücken und daraus folgenden Preiserhöhungen. Bei


Hermle führt das zu wachsendem Zusatzaufwand wegen Versorgungsengpässen bei


den Zulieferern sowie zu steigenden Material- und Energiekosten. Außerdem


macht sich die generell zu spürende zunehmende Investitionszurückhaltung in


der Industrie bemerkbar. Darüber hinaus hätte ein vollständiger russischer


Gaslieferstopp kaum prognostizierbare Folgen bis hin zu


Produktionsunterbrechungen bei einer Kontingentierung der Gasversorgung.



Vor diesem Hintergrund hält das Unternehmen weiter an der bisherigen


Prognose fest, die für 2022 von einem Umsatzplus um mindestens rund 10 % und


einer hierzu unterproportionalen Ergebnisentwicklung ausgeht. Dabei dürfte


das Betriebsergebnis trotz des Ausfalls des Russlandgeschäfts - abhängig vom


letztlich erzielten Konzernumsatz sowie der weiteren Entwicklung der


Material- und Energiekosten - mindestens etwa das Vorjahresniveau erreichen.



Sollten sich die weltweiten Versorgungsengpässe schneller auflösen als


erwartet, könnte sich die Entwicklung besser darstellen. Hermle wäre darauf


dank des soliden Auftragsbestands gut vorbereitet. Außerdem profitiert das


Unternehmen von seiner frühzeitigen Spezialisierung auf das Thema Automation.


Mit passenden Palettenwechslern, Handling- und Robotersystemen sowie


Digitalisierungskomponenten bietet Hermle heute für jedes


Bearbeitungszentrum geeignete Automationslösungen und kann den Kunden somit


alles für die 24/7-Produktion aus einer Hand liefern. Positiv macht sich


außerdem die wachsende Internationalisierung bemerkbar. Derzeit eröffnet


Hermle eine eigene Tochtergesellschaft in China. Im Bereich Produktion setzt


das Unternehmen weiterhin auf den traditionsreichen deutschen Standort


Schwäbische Alb. Um die eigene Hightech-Fertigung an die anhaltend hohe


Nachfrage anzupassen, sind dort in den nächsten fünf Jahren umfassende


Investitionen von rund 60 Mio. Euro geplant.



Die Hauptversammlung, die erneut virtuell stattfinden musste, stimmte heute


einer Dividendenerhöhung sowie den weiteren Vorschlägen der Verwaltung zu.


Die Anteilseigner erhalten eine unveränderte Basisdividende von 0,80 Euro je


Stamm- bzw. 0,85 Euro je Vorzugsaktie sowie jeweils einen von 4,20 Euro auf


8,20 Euro angehobenen Bonus. Je Vorzugsaktie errechnet sich daraus eine


Ausschüttung von 9,05 Euro (Vj. 5,05 Euro). Auch die Mitarbeiter im Inland


partizipieren an der Geschäftsentwicklung und erhalten einen Bonus, der von


der Dividende für das Geschäftsjahr 2021 abhängt. Damit sollen ihre große


Motivation und Flexibilität honoriert werden.



Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden


Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren und bietet seinen


Kunden komplette Automationslösungen aus einer Hand. 2021 erzielte das


Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 376,0 Mio. Euro und ein


Betriebsergebnis von 74,6 Mio. Euro. Hermle-Werkzeugmaschinen und


Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in


Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik,


Elektronik- und Chipindustrie, Verpackungstechnik, optischen Industrie,


Luft- und Raumfahrt, Energietechnik und Automobilindustrie sowie bei deren


Zulieferern zum Einsatz. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der


Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.




Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170


72, E-Mail: info@tik-online.de



Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238,


E-Mail: udo.hipp@hermle.de



Die Rede des Vorstands zur Hauptversammlung können Sie auf der Website unter


https://www.hermle.de/de/investor_relations/hauptversammlung/2022 abrufen.




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06.07.2022 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,


Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG


Industriestraße 8-12


78559 Gosheim


Deutschland


Telefon: 07426-950


Fax: 07426-951012


E-Mail: info@hermle.de


Internet: www.hermle.de


ISIN: DE0006052830


WKN: 605283


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard),


Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf


EQS News ID: 1392135





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