Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 6. Februar 2023, 6:23 Uhr

HHLA

WKN: A0S848 / ISIN: DE000A0S8488

Auf der Elbe mindestens ein Jahr nur geringere Tiefgänge zulässig


01.12.22 06:02
dpa-AFX

HAMBURG (dpa-AFX) - Die schiffbare Wassertiefe der Tideelbe zwischen Hamburg und der Nordsee ist wegen der immensen Schlickmengen von Donnerstag an um einen Meter reduziert.

Die Einschränkung gilt vorerst bis zum 30. November 2023, wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes Anfang November entschieden hatte. Große Containerschiffe haben damit weniger Spielraum für den Warentransport über die Elbe, was sowohl die Hafenwirtschaft als auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher erbost. Der SPD-Politiker hat deshalb dem für das Ausbaggern der Wasserstraße zuständigen Bund schwere Vorwürfe gemacht und einen nationalen Hafengipfel gefordert.



Die Generaldirektion hatte die Einschränkungen damit begründet, dass es im Vergleich zu den vergangenen Jahren etwa dreimal so viele Sturmfluten und einen äußerst geringen Wasserabfluss gegeben habe. Für die erst Ende Januar vom Bund für abgeschlossen erklärte Elbvertiefung bedeutet dies nun nur noch Verbesserungen im Tiefgang von 20 bis 90 Zentimetern. Ursprünglich sollte mit der mehr als 800 Millionen Euro teuren Elbvertiefung der zulässige Tiefgang für Frachter auf 14,50 Meter bei Flut und auf 13,50 Meter tideunabhängig erhöht werden./klm/DP/jha








 
Werte im Artikel
217,80 minus
-0,37%
12,88 minus
-1,98%
01.02.23 , dpa-AFX
Hapag-Lloyd-Chef geht von Normalisierung des Con [...]
HAMBURG (dpa-AFX) - Nach zwei extrem gewinnträchtigen Jahren rechnet die Containerreederei Hapag-Lloyd in ...
20.01.23 , dpa-AFX
Union fordert schnellere Verbesserung der Hafeninf [...]
BERLIN (dpa-AFX) - Die Union hat die Bundesregierung aufgefordert, die Hinterlandanbindungen deutscher Häfen ...
19.01.23 , dpa-AFX
Hafen Hamburg fordert nationale Hafenstrategie vom [...]
HAMBURG (dpa-AFX) - Vor einer Bundestagsdebatte zum Hafenstandort Deutschland hat der Hamburger Hafen bei Bund eine ...