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Mi, 8. Februar 2023, 15:32 Uhr

AMR TECHNOLOGIES INC

WKN: 189904 / ISIN: CA0017821012

AMR Technologies Erfolg mit REE


19.04.05 13:39
GOLDINVEST.de daily

Laut den Experten von "GOLDINVEST.de daily" ist AMR Technologies einer der größten REE-Anbieter der Welt.

Die stark steigende Nachfrage bei elektronischen Geräten wie Apples iPod, die Verwendung von Katalysatoren während der Raffinierung von Rohöl sowie zur Abgasreinigung in Kraftwerken und in Kraftfahrzeugen, der steigende Bedarf an Spezialstählen sowie Magnesium-, Aluminium- und Titanlegierungen habe einen florierenden Markt für eine exotische Familie von Metallen, bekannt als "Rare-Earth Elements" (REE, Seltene Erdelemente) geschaffen. "Dieser Industriebereich wächst schnell und je mehr wir im Alltag auf diese Technologie angewiesen sind, desto höher steigt der Bedarf für die REE," habe Constantine Karayannopoulos, der Chief Operating Officer von AMR Technologies Inc. (TSX: AMR) aus Toronto, Kanada, gesagt. AMR Technologies sei einer der größten REE-Anbieter der Welt.

Die REE seien die 14 dem Element Lanthan folgenden Elemente mit den Atomzahlen 57 bis 71. Die REE würden nie in metallischer Form in der Erdkruste vorkommen und alle ihre natürlich vorkommenden Minerale seien eine Mischung verschiedener REE. Aus einer Gruppe von über 200 Mineralen, die REE enthalten würden, seien Bastnäsit, Monazit und Xenotim die drei wichtigsten Minerale zur REE-Gewinnung. AMR beziehe seine REE aus China, welches das Ursprungsland von ungefähr 90% des Weltangebots sei. Die REE würden in der Regel von chinesischen Bergbauunternehmen als Nebenprodukt während der Aufbereitung von Erzen und Mineralen gewonnen. Diese Unternehmen würden diese unerwünschten Nebenprodukte zu Sonderpreisen verkaufen. Der Preis dieser Konzentrate liege zum Teil unter 1 USD je Kilogramm.

Laut Ted Eggleston, ein REE-Spezialist aus Colorado, sei der schwierigste Teil in diesem Geschäft, für bestimmte REE eine Extraktionsmethode aus dem Muttergestein zu finden und sie in spezielle Verbindungen zu mischen, damit sie für die Hersteller von Nutzen seien. Ein weiteres Problem, dem das Unternehmen gegenüberstehe, sei die fortschreitende Miniaturisierung. Vor ungefähr 15 Jahren habe eine Festplatte mit der Größe eines Schuhkartons 50 Gramm Neodym enthalten. Die Minifestplatten, die heute in den tragbaren MP3 Spielern oder in einigen teureren Mobiltelefonen zum Einsatz kommen würden, würden zum Teil die 100fache Speicherkapazität besitzen aber würden nur ungefähr 3 Gramm Neodym enthalten. Um so fortschrittlicher die Technologie, desto weniger REE würden gebraucht.

AMR glaube aber, dass es die Reduzierung des Gehalts an REE in den einzelnen Geräten mit der massiv steigenden Nachfrage nach diesen Geräten ausgleichen könne. Es würden sehr positive Statistiken zu Gunsten des Unternehmens vorliegen. Laut eines Berichts der japanischen Mizuho Securities Co. Ltd. habe die Nachfrage für Minifestplatten in 2004 bei 7,5 Millionen Einheiten gelegen. Für 2006 erwarte Mizuho Securities einen Anstieg der Nachfrage auf 40 Millionen Einheiten und 60 Millionen Einheiten für 2007.

So lange eine steigende Nachfrage für elektronische Miniaturgeräte, Katalysatoren und Speziallegierungen bestehe, würden die Industriebeobachter einen steigenden Bedarf für REE erwarten und folglich dürfte AMR davon weiter profitieren.





 
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