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Di, 5. Juli 2022, 15:09 Uhr

Zurückhaltung vor Fed-Entscheid


04.05.22 11:23
Feingold-Research

Zurückhaltung heißt heute das Gebot der Stunde in Frankfurt. Ereignisse wie die Verkündung der Ergebnisse der US-Notenbanksitzung sind zwar immer mit einer gewissen Spannung und auch Anspannung der Investoren verbunden, die heutige Sitzung allerdings könnte wieder einmal in die Geschichtsbücher der Finanzmärkte eingehen. Historisch sind dabei nicht unbedingt die erwarteten 50 Basispunkte Zinserhöhung, sondern eher die Tatsache, dass dieser Schritt mutmaßlich die beschleunigte Fortsetzung der Zinswende in den USA darstellt, bei der am Jahresende nach mehreren solchen Schritten mindestens mal eine Zwei vor dem Komma beim Leitzins stehen könnte. Und dass, nachdem Notenbanker und Investoren noch vor einem halben Jahr mit einer, vielleicht zwei kleinen Zinserhöhungen für 2022 liebäugelten. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.  Seine Einschätzung finden Sie auch hier im Video mit Aktionärs TV. 


Und auch für die Europäische Zentralbank sind inzwischen andere Zeiten angebrochen. Bislang hielt sich das europäische Pendant mit Ankündigungen und vor allem Aktionen rund um eine Zinserhöhung ja eher bedeckt. Dies ändert sich nun allerdings. EZB-Direktorin Schnabel startet zumindest verbal ebenfalls die Zinswende. Der erste Schritt nach oben könnte schon im Juli erfolgen. Vorweggenommen hat die Entwicklung bereits der Anleihenmarkt. Die 10-jährige Bundesanleihe wirft mittlerweile wieder eine Rendite von mehr als einem Prozent ab, das letzte Mal war dies vor sieben Jahren der Fall.


Unter anderem vor dem Hintergrund steigender Zinsen sieht der Manager des norwegischen Staatsfonds, dem größten der Welt, schwere Zeiten am Finanzmarkt aufkommen. Seiner Ansicht nach gibt es auch kein Verstecken vor den Auswirkungen der geopolitischen Spannungen. Dieses schwierige Umfeld werde die Anleger noch eine ganze Weile begleiten. Eine ähnliche Aussage hatte er bereits Anfang des Jahres getätigt und lag damit völlig richtig. Die Profis nehmen also weiter den Fuß vom Gas und dürften sich auch in den kommenden Wochen und Monaten vor allem darauf konzentrieren, das Risiko in ihren Portfolios zu minimieren.



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