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US-Rentenmarkt sieht Leitzins Ende 2022 bei 2,5 Prozent - Die Schlinge für den Aktienmarkt zieht sich weiter zu


06.04.22 19:53
CMC Markets

Der amerikanische Anleihemarkt preist aktuell weitere 220 Basispunkte an Zinserhöhungen durch die US-Notenbank allein noch in diesem Jahr ein. Dann lägen die Leitzinsen zum Ende des Jahres bei rund 2,5 Prozent und damit auf einem Niveau, das das letzte Mal im Jahr 2008 erreicht wurde. Damit erreicht die Zinserhöhungserwartung heute einen weiteren, vielleicht aber nur vorläufigen Hochpunkt.

Sollte dieses Szenario Realität werden, wäre es die größte Straffung der Fed in einem einzigen Kalenderjahr seit 1994, als die Leitzinsen innerhalb von 12 Monaten um 250 Basispunkte angehoben wurden. Die Kurse von US-Staatsanleihen befinden sich dementsprechend im freien Fall, während im Gegenzug die Rendite für 10jährige US-Bonds schon wieder die 2,5-Prozent-Marke überschritten hat. 

Dass im Mai die Zinsen um weitere 50 Basispunkte steigen werden, dürfte selbst heute Abend keinen mehr überraschen, wenn es schwarz auf weiß im Protokoll der letzten Sitzung der Fed stünde. Hierfür wird die Wahrscheinlichkeit von den Fed Fund Futures mit 83 Prozent veranschlagt. Auf mehr und stärkere Zinserhöhungen und gleichzeitig eine früher startende und schnellere Reduzierung der Notenbankbilanz wurden die Märkte gestern schon von Fed-Direktorin Brainard vorbereitet.

Der daraufhin startende Ausverkauf bei US-Technologiewerten setzt sich heute fort und es darf bezweifelt werden, dass an diesem Trend das Notenbankprotokoll etwas ändern kann. Steigende Renditen für festverzinsliche Wertpapiere bei gleichzeitig steigender Unsicherheit über die Wachstumsaussichten – es ist einer der gefährlichsten Cocktails für die Börse, vom laufenden Krieg in Europa ganz zu schweigen.

So kann sich auch der Deutsche Aktienindex dieser Gemengelage nicht entziehen und verpasst heute die 14.000er Marke lediglich um 27 Punkte. Auch hier zeigt aus technischer Sicht der kurzfristige Trend eindeutig nach unten, während sich fundamental Europas und allen voran Deutschlands Wirtschaft im Würgegriff von immer mehr Sanktionen gegen Russland befindet, die alle Hoffnungs- und Wachstumsszenarien nach der Corona-Pandemie zunichte machen.  


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