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So, 23. Januar 2022, 9:17 Uhr

Smartbroker, TradeRepublic, Scalable – so entwickelt sich der Broker-Markt


03.12.21 15:54
Feingold-Research

Investieren wie auch spekulieren am Aktienmarkt hat nicht zuletzt durch die jüngere Anlegergeneration einen Aufschwung erfahren. Doch auch beim Handel mit Aktien gilt: Der Gewinn des Kaufmanns liegt im Einkauf. 


Auch in Deutschland nehmen immer mehr Menschen ihre Finanzen selbst in die Hand und nutzen das stetig wachsende Angebot an Online-Brokern. Sehr günstige Konditionen wirken oft verlockend, doch nicht jeder Anbieter bietet ein überzeugendes Paket für Trader. Dabei ist der Sprung an die Börse grundsätzlich einmal heute so einfach wie nie zuvor. Die Filialbank hat ausgedient, Online-Broker mit moderner Benutzeroberfläche und sehr niedrigen Gebühren ebnen den Weg aufs Parkett. Newcomer wie Robomarkets arbeiten dabei sogar mit einer Flatrate für den Aktienkauf was man so bisher nicht kannte. Dieser Ansatz könnte Schule machen, da die Umsätze der letzten Monate in Titeln wie Biontech, Steinhoff, Varta oder Valneva offenlegen, dass eine große Schar Anleger handelsfreudig ist und beliebte Basiswerte mitunter mehrmals täglich gehandelt werden.


Kampf um die jungen Anleger

So profitieren Neulinge und auch erfahrene Anleger vom scharfen Wettbewerb in der Branche. Immer günstigere Konditionen, bessere Tools und eine steigende Auswahl an Wertpapieren wirken verlockend. Davon sollte man sich aber nicht blenden lassen, der Teufel lauert im Detail. Das Berliner Start-Up Trade Republic richtet sich mit seiner App im Prinzip ausschließlich an jene Nutzer, die genau so handeln möchten. Wer klassisch via Desktop Geschäfte tätigen mag ist außen vor. Dazu hatte Trade Republic in seiner ersten großen Bewährungsprobe gepatzt. Denn gerade wenn es an den Märkten stürmisch wird, muss ein Broker sein Handwerk verstehen und erreichbar sein. Langjährig etablierte Broker wie Consorsbank oder eToro schnitten in diesen Phasen besser ab.


Der Markt fächert sich auf

Vergleichsweise neu und bereits sehr schlagkräftig ist finanzen.net zero. Vor einigen Wochen hat das mit sechs Millionen Usern größte Finanzportal im deutschsprachigen Raum den Neobroker Gratisbroker übernommen und will dieses zu einem führenden Anbieter ausbauen. Wichtig: Während es bei zahlreichen Konkurrenten kein Mindestordervolumen gibt, liegt bei finanzen.net zero die Messlatte bei 500 Euro. Für einige Kleinanleger, der gerne auch mal mit Hebelpapieren ein wenig „zocken“ möchte, könnte dies wichtig sein. Gehandelt werden kann via App und Web.


Zur Verfügung steht jedoch der elektronische Handelsplatz der Börse München, Gettex, der sich in den Tests der letzten Jahre sehr zuverlässig zeigte. Das Universum umfasst gut 6.000 nationale und internationale Aktien aus 52 Ländern. Dazu kommen mehr als 1000 ETFs und ETPs sowie mehr als 2.000 Fonds. Im Bereich der Derivate stehen nur rund 180.000 Optionsscheine und Zertifikate der beiden Emittenten HSBC und UniCredit im Schaufenster. Börsengehandelte Krypto-ETPs auf Bitcoin, Ethereum und Litecoin runden das Angebot ab.


Brokermarkt in Bewegung

Rundet man die frischen Entwicklungen am Brokermarkt ab, so kommt man am Smartbroker nicht vorbei. Der Berliner Online-Broker ist unter dem Dach des Börsenportals Wallstreet Online angesiedelt und hat somit eine sehr große Finanzcommunity im Rücken. Anleger können an zwölf börslichen und elektronischen Handelsplätzen in Deutschland handeln. International ist das Angebot interessant: Theoretisch ist mit dem Anschluss an 25 Börsen im Ausland wie Kanada, Japan und Australien ein 24-Stunden-Handel möglich. Die Produktpalette reicht von Aktien, Anleihen, ETFs, Fonds über Optionsscheine bis zu Zertifikaten. Attraktiv für aktive Anleger sind auch die zeitlich unbefristeten Free-Trade-Aktionen mit verschiedenen Premium-Partnern.



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