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Richtig oder falsch – Sell in May and go away


02.05.22 12:56
Feingold-Research

Weiter stark schwankend: Der Dax reduzierte sich im Wochenvergleich um 0,3 Prozent auf 14.097,88 Punkte, eroberte aber die zuvor unterschrittene 14.000-Punkte-Marke wieder zurück. Der MDax verlor 2,3 Prozent auf 30.093,06 Zähler. Der TecDax büßte 1,4 Prozent auf 3.129,04 Punkte ein. Der m:access All-Share gab 2,0 Prozent ab auf 2.474,56 Zähler.
Größte Wochenverlierer im Dax waren die Titel der Deutschen Bank, die um 15,9 Prozent abrutschten. Hier wirkten sich unter anderem verhalten aufgenommene Quartalszahlen der Bank negativ aus. Auch andere Finanzwerte büßten erheblich ein. So gab im MDax der Kurs der Commerzbank auf Wochensicht um 8,1 Prozent nach, die Anteilsscheine von Hypoport verbilligten sich um 9,7 Prozent.Wir stellen den Marktkommentar von Robert Ertl, Börse München, vor.


Die deutschen Anleihemärkte haben sich in der vergangenen Woche ähnlich volatil präsentiert wie ihre Aktien-Pendants, allerdings mit anderen Vorzeichen. Zu Beginn der Handelswoche ließ die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Konjunkturentwicklung die Anleger zu den Bundespapieren greifen. Im weiteren Wochenverlauf trübten dann aber steigende Inflationszahlen und die damit einhergehende Erwartung einer strafferen Geldpolitik die Freude an den als sicher geltenden Papieren. Im Wochenvergleich ging die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe von 0,96 auf 0,94 Prozent zurück. Die Umlaufrendite sank von 0,83 auf 0,79 Prozent.






Die US-Aktienbörsen haben in der vergangenen Woche an ihre Verluste der Vorwoche angeknüpft und weiter nachgegeben. Dabei sorgten zu Ende der Handelswoche auch mit Enttäuschung aufgenommene Quartalsberichte wie der von Amazon für Abwärtsdruck. Der Dow-Jones-Index sank im Wochenvergleich um 2,5 Prozent auf 32.977,21 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 3,3 Prozent auf 4.131,93 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-100-Index verlor 3,8 Prozent auf 12.854,80 Zähler. Mit einem Minus von über 13 Prozent war der April 2022 für den Tech-Index zudem der verlustreichste Monat seit 2008, dem Jahr der jüngsten Finanzkrise.






 


Sell in May and go away?



Auch zu Beginn des Mais, der mit dem bekannten Börsenreim „Sell in May and go away“ ohnehin nicht zu den beliebtesten Monaten an den Märkten zählt, dürfte die Lage an den deutschen Aktienbörsen nicht ruhiger werden. Der Krieg in der Ukraine hält ebenso an wie die Sanktionen gegen Russland, die Folgen für die Wirtschaft bleiben angesichts eventuell drohender Stopps bei Energielieferungen letztlich nicht überschaubar. Daneben drohen die Maßnahmen, mit denen die chinesische Regierung das wieder aufgekommene Corona-Infektionsgeschehen eindämmen will, die globale Konjunktur zu belasten. Einige Frühindikatoren aus China sind bereits gesunken, in den kommenden Tagen wird hier unter anderem der Caixin-Dienstleistungsindex für weiter Neuigkeiten sorgen.


Zudem bleibt der Belastungsfaktor Geldpolitik. An den Märkten gilt es weitestgehend als ausgemacht, dass die US-Notenbank Fed in der aktuellen Woche ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte anheben wird.






Während von der makroökonomischen und weltpolitischen Seite her kaum positive Impulse zu erwarten sind – sofern es nicht zu Überraschungen kommt –, könnte der Fortgang der Berichtssaison für Auftrieb an den Märkten sorgen. Nachdem hier zuletzt einige Unternehmen positiv überrascht haben, hoffen Marktteilnehmer auf Ähnliches in den kommenden Tagen. Dann legen allein aus dem Dax etliche Indexmitglieder Zahlen vor, darunter unter anderem AdidasBMWCovestroDeutsche PostFresenius und Vonovia. Auch aus der zweiten und dritten Börsenreihe berichten etliche Unternehmen, so beispielsweise aus dem MDax Rheinmetall, deren Titel zuletzt vor allem aufgrund der angekündigten Mehrausgaben im Bereich Rüstung erheblich zugelegt hatten.




Inwieweit Konjunkturdaten in der aktuellen Woche nachhaltigen Einfluss auf das Marktgeschehen haben werden, bleibt abzuwarten. Zuletzt waren hier die Auswirkungen auch positiver Überraschungen überschaubar. In den kommenden Tagen stehen allerdings einige Veröffentlichungen an, die unter normalen Umständen – wie sie derzeit kaum gegeben sind –, die Börsen bewegen könnten. Neben einigen Einkaufsmanagerindizes sind dies in erster Linie die US-Arbeitsmarktdaten, die wiederum Einfluss auf das weitere Vorgehen der Fed haben könnten.




Enttäuschte die Erwartungen: Amazon

 


Ausgewählte wichtige Termine der Woche

Montag, 2.5.: Einzelhandelsumsätze in Deutschland; Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland und der Eurozone; Geschäftsklima in der Eurozone; Verbrauchervertrauen in der Eurozone; ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA
Dienstag, 3.5.: Arbeitslosenzahlen für Deutschland; Erzeugerpreise in der Eurozone; Werkaufträge in den USA; Gesamte Fahrzeugverkäufe in den USA
Mittwoch, 4.5.: Handelsbilanz Deutschlands; Dienstleistungsindizes für Deutschland und die Eurozone; Ergebnis der Ratssitzung der US-Notenbank; ADP-Arbeitsmarktbericht (USA); ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe in den USA; Handelsbilanz der USA
Donnerstag, 5.5.: Werkaufträge in Deutschland; Ergebnis der Ratssitzung der Bank of England; Caixin-Dienstleistungsindex (China)
Freitag, 6.5.: Industrieproduktion in Deutschland; US-Arbeitsmarktbericht; Verbraucherkredite in den USA
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