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So, 24. Oktober 2021, 21:40 Uhr

Palladium

WKN: COM015 / ISIN: XC0009665529

Palladium: Es droht eine fünfte Korrekturwelle


09.09.21 08:23
Jürgen Sterzbach

Nicht nur aus Aktienmärkten flüchten Anleger zuletzt, auch bei den Rohstoffen zeigt sich großer Abwärtsdruck, insbesondere bei Industrie-Metallen.


Am Beispiel von Palladium, das im zweiten Quartal dieses Jahres noch ein Rekordhoch bei 3.018 US-Dollar pro Feinunze markierte, ging es anschließend in eine nicht unerwartete Konsolidierung, zunächst in den Bereich des EMA 50, später an die Horizontalunterstützung von 2.500 US-Dollar. Allerdings konnte die Abwärtsbewegung nicht gestoppt werden, schnell stellten sich weitere Verluste zuletzt auf das 38,2 % Fibonacci-Retracement um 2.242 US-Dollar ein. Nach einem kurzen Pullback zur Oberseite kam es zu neuerlichen Verlusten auf nahezu frische Jahrestiefs. Ein Bruch dieser könnte eine neuerliche Verkaufswelle auslösen und entsprechende Handelsansätze eröffnen.


Impulswelle in Vorbereitung

Der letzte Strohhalm für bullische Marktteilnehmer stellt das Niveau um 2.200 US-Dollar dar, sollte es zu einem Bruch dieser Unterstützung kommen, würden weitere Abschläge auf 2.114 und darunter sogar rund 2.000 US-Dollar aller Wahrscheinlichkeit nach bevorstehen. Hierauf könnte man dann beispielsweise über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN MA8M6X darauf setzen. Sollte doch noch eine nachhaltige Stabilisierung an der Schaltmarke von 2.200 US-Dollar gelingen, könnte eine Erholungsbewegung an 2.360 US-Dollar heranreichen, darüber jedoch maximal in den Bereich zwischen 2.442 und 2.500 US-Dollar.


Palladium-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-right-black.png


https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/09092021_Palladium.png


(Quelle: www.tradesignalonline.com)

 


Wichtige Chartmarken

Widerstände:


2.300 // 2.366 // 2.442 // 2.500 US-Dollar


Unterstützungen:


2.200 // 2.114 // 2.000 // 1.905 US-Dollar


Fazit

 


Bei einem sich abzeichnenden Wochenschlusskurs unterhalb von 2.195 US-Dollar könnte man über das Open End Turbo Short Zertifikat WKN MA8M6X ein Engagement mit Zielen bei 2.114 und rund 2.000 US-Dollar auf den Palladium-Future abschließen. Die mögliche Renditechance beliefe sich auf maximal 50 Prozent, der Wert des Scheins dürfte auf 43,72 Euro zulegen. Eine sinnvolle Verlustbegrenzung sollte das Niveau von 2.260 US-Dollar vorerst allerdings nicht unterschreiten, daraus ergibt sich im Zertifikat ein Stopp-Kurs von 21,76 Euro. Bedingung hierfür ist jedoch weiterhin ein eindeutiger Wochenschlusskurs unterhalb der markanten Unterstützung von 2.200 US-Dollar!


Strategie für fallende Kurse


https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-down-red.png


WKN:


MA8M6X


Typ:


Open End Turbo Short


akt. Kurs:


27,25 – 28,10 Euro


Emittent:


Morgan Stanley


Basispreis:


2.569,6369 US-Dollar


Basiswert:


Palladium-Future


KO-Schwelle:


2.569,6369 US-Dollar


akt. Kurs Basiswert:


2.226,38 US-Dollar


Laufzeit:


Open end


Kursziel:


43,72 Euro


Hebel:


6,6


Kurschance:


+ 50 Prozent


Quelle: Morgan Stanley


 


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:


Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.


Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.


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