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Do, 7. Juli 2022, 12:34 Uhr

EUR/SEK: SKS-Formation aktiviert


06.04.22 08:33
Jürgen Sterzbach

Tagelang kämpfte der Euro (EUR) gegenüber der schwedischen Krone (SEK) um eine nachhaltige Stabilisierung auf der markanten Unterstützung der letzten Jahre um 10,2970 SEK, musste sich im gestrigen Handel jedoch klar geschlagen geben. Dadurch wurde aber zeitgleich ein Verkaufssignal durch Auflösung einer eindeutigen SKS-Formation aktiviert.


Monatelang kämpfte das Paar EUR/SEK einst mit der Hürde von 10,2970 SEK, bis schließlich Anfang Januar der Durchbruch gelang und anschließend ein Jahreshoch bei 10,9051 SEK etabliert werden konnte. Doch die Freude währte nicht lange, bereits Anfang März kippte die Stimmung wieder, der Euro setzte auf das Ausbruchsniveau zurück. Nach einer misslungenen Stabilisierung in diesem Bereich ging es schließlich im gestrigen Handel weiter abwärts, womit nun ein Verkaufssignal in Form einer SKS-Formation aktiviert wurde und dadurch vielversprechende Handelsansätze bietet.


Euro fortlaufend unter Druck

Die Aufgabe der Unterstützung von 10,2970 SEK dürfte die Entwicklung der nächsten Woche nun bestimmen, Abschläge auf zunächst 10,2122 und darunter in den Bereich von 10,1519 SEK sind und sehr wahrscheinlich geworden. Übergeordnet könnte es sogar auf glatt 10,04 SEK weiter abwärtsgehen und würde sich für ein entsprechendes Short-Investment anbieten. Hierzu könnte beispielsweise das Open End Turbo Short Zertifikat WKN VX8QT1 zum Einsatz kommen. Sollte wider Erwarten zum Ende dieser Handelswoche mindestens das Niveau des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 10,4613 SEK zurückerobert werden, käme dieser Ausflug einem klaren Fehlsignal gleich, rasche Zugewinne auf 10,5608 SEK wären dann zu favorisieren.


EUR/SEK (Tageschart in SEK)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-down-red.png


https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/06042022_EURSEK_Tag.png


 


Wichtige Chartmarken

Widerstände:


10,3070 // 10,4061 // 10,4738 // 10,5608 SEK


Unterstützungen:


10,2559 // 10,2122 // 10,1519 // 10,1051 SEK


Fazit

 


Der gestrige Tagesschlusskurs unterhalb der Nackenlinie sowie der Unterstützung von 10,2070 SEK ist schon mal zustande gekommen, dies weist auf weiteren Konsolidierungsbedarf des Paares auf 10,2122, darunter auf 10,1519 und schließlich glatt 10,04 SEK hin. Um hiervon möglichst stark profitieren zu können, dürften sich Investoren beispielsweise das Open End Turbo Short Zertifikat WKN VX8QT1 etwas näher ansehen. Bei vollständiger Umsetzung der Idee winkt dem Investor eine Renditechance von 98 Prozent. Entsprechende Zielmarken ergeben sich rechnerische Niveaus im Zertifikat bei 2,90, 3,49 und 4,58 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte jedoch nicht fehlen, diese ist jedoch noch oberhalb von 10,40 SEK anzusiedeln. Daraus leitet sich ein entsprechender Stopp-Kurs im Zertifikat von 1,07 Euro ab.


Strategie für fallende Kurse


https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-down-red.png


WKN:


VX8QT1


Typ:


Open End Turbo Short


akt. Kurs:


2,28 – 2,31 Euro


Emittent:


Vontobel


Basispreis:


10,5115 SEK


Basiswert:


EUR/SEK


KO-Schwelle:


10,5115 SEK


akt. Kurs Basiswert:


10,2761 SEK


Laufzeit:


Open End


Kursziel:


4,58 Euro


Hebel:


43,3


Kurschance:


+ 98 Prozent


Quelle: Vontobel


 


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:


Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.


Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.


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