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Do, 7. Juli 2022, 13:07 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX setzt seine Erholung fort


21.04.22 13:47
Feingold-Research

Die 14.000 Punkte im Deutschen Aktienindex haben gehalten, jetzt hat der Index zunächst Luft bis in die Region von 14.600 Zählern. Auf die Netflix-Enttäuschung folgte gestern Tesla nach Börsenschluss mit stärker als erwarteten Zahlen und kann so die Stimmung im Technologiesektor wieder etwas aufhellen. Positiv ist auch zu werten, dass die Rally bei den Renditen der US-Anleihen zunächst gestoppt wurde. Einzig China bereitet etwas Sorgen, hier kommen nach dem stärksten Corona-Ausbruch seit zwei Jahren und den daraufhin verhängten Lockdowns vermehrt Konjunktursorgen auf. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.  


 


Mit den gestern veröffentlichten Zahlen traf Tesla genau ins Schwarze. Stärker als erwartet gestiegene Umsätze und ein sechs Mal so hoher Gewinn wie im Vorjahr bestätigen, dass Tesla das Potenzial hat, dauerhaft in der Liga der großen Automobilhersteller mitzuspielen. Besonders interessant ist erneut, dass augenscheinlich die aktuellen wirtschaftlichen Probleme wie gestörte Lieferketten, der Chipmangel oder gestiegene Preise für Rohstoffe dem Konzern vergleichsweise wenig anhaben können. Tesla etabliert sich somit langsam, aber sicher unter den Autobauern als stabiler und nun vor allem auch profitabler Konzern.


 


Heute legt ein weiteres interessantes Unternehmen seine Zahlen vor: der Kommunikationsdienstleister AT&T. Der Konzern gliederte vor kurzem seine Entertainment-Sparte aus. Nun werden die ersten Zahlen nach dem Spin-Off präsentiert, die eventuell auch den dringend benötigten Aufwind für die Aktie generieren können. Denn während der Erholung der Aktienmärkte nach der Pandemie blieb das Unternehmen mit starker Dividendenzahlung bei den Anlegern unbeliebt. Wenn AT&T heute nun gute Zahlen und vor allem einen stabilen Ausblick vorlegt, könnte es auch in der Aktie zu einer Trendwende kommen.


 


Gerade in der laufenden Berichtssaison zeigt sich der Unterschied zwischen der Wall Street und dem deutschen Markt im Besonderen. Die Schere zwischen beiden Märkten klafft immer weiter auseinander. Während viele der US-Unternehmen von der guten Berichtssaison profitieren können, bleiben die Anleger in Deutschland wegen des andauernden Ukraine-Krieges und seinen wirtschaftlichen Folgen zögerlich. Im Vergleich zur Wall Street ist bei der entsprechenden Nachrichtenlage also noch einige Luft nach oben.



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