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Di, 5. Juli 2022, 14:45 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX kann 14.000er Marke nicht halten - Ein erdrückender Mix aus Belastungsfaktoren


26.04.22 07:56
CMC Markets

Es ist nicht ein Grund allein, sondern die Summe an Belastungsfaktoren, unter deren Last die Aktienmärkte immer weiter in sich zusammenbrechen. Da konnte auch der Sieg Emanuel Macrons bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich keine positiven Akzente setzen. Mittlerweile ist es nicht mehr die Spielverderberin US-Notenbank allein und die Angst vor noch mehr und schnelleren Zinserhöhungen, die den Anlegern Sorge bereitet. Auch ohne die Zinswende wächst wegen der steigenden Corona-Fälle in China die Angst vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung durch die bereits getroffenen und noch zu treffenden Lockdown-Maßnahmen im Reich der Mitte. 

War der Aktienmarkt bereits durch die steigenden Renditen von Staatsanleihen und der Möglichkeit deutlich höherer Zinsen verunsichert, kommen jetzt auch noch Wachstumssorgen und die Angst vor einer Stagflation hinzu. So entsteht ein äußerst trübes Umfeld für Aktien, die Stimmung an der Börse wird immer schlechter, ja fast schon hässlich. Die Hoffnung, dass die Fed eine weiche Landung für die US-Wirtschaft hinbekommt, schwindet immer mehr. 

Als wenn das nicht schon genug wäre, steht in dieser Woche auch der Höhepunkt der Berichtssaison an der Wall Street an. Fast 200 Unternehmen aus dem S&P 500 werden ihre Quartalsbilanzen vorlegen und einen Ausblick wagen, darunter Microsoft, Amazon, Apple und Alphabet. Ein weiteres Debakel wie bei Netflix in der vergangenen Woche könnte üble Folgen für den Markt haben, da alle vier Unternehmen mit ihrer Gewichtung massiven Einfluss auf die Aktienmärkte haben.   

Bisher verlief die Berichtssaison bis auf wenige Ausnahmen gut, allerdings hat es dem Aktienmarkt nicht viel gebracht. Das liegt daran, dass die makroökonomischen Bedenken den Fokus der Anleger überlagern. Das Gewinnwachstum könnte sich in den kommenden Monaten deutlich abschwächen, weshalb die jetzt veröffentlichten Zahlen nicht unbedingt die beste Indikation dafür sind, wie die Gewinne in den kommenden Quartalen aussehen werden.




Über CMC Markets
Die CMC Markets Germany GmbH ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der Registernummer 154814 zugelassenes und reguliertes Unternehmen und eine 100-prozentige Tochter der CMC Markets UK Plc mit Sitz in London, einem der weltweit führenden Anbieter von Online-Trading. CMC Markets bietet Anlegern die Möglichkeit, Differenzkontrakte (Contracts for Difference oder kurz „CFDs“) über die Handelsplattform „Next Generation“ zu traden, und ist, gemessen an der Kundenzahl, der führende Anbieter von CFDs in Deutschland. Das Angebot von CMC Markets in Deutschland umfasst CFDs auf über 9.500 verschiedene Werte aus über 20 Märkten. Gehandelt werden können CFDs auf Indizes, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Exchange Traded Funds (ETFs) sowie auf über 330 Währungspaare. Die 1989 von Peter Cruddas in London gegründete Unternehmensgruppe verfügt heute über Büros u.a. in Deutschland, Australien und Singapur. CMC Markets UK Plc ist an der Londoner Börse notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.cmcmarkets.de und www.cmcmarkets.com/group/.

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