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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX hält (noch) die 14.000er Marke - Zinssorgen halten Tech-Aktien unter Druck


07.04.22 17:57
CMC Markets

Mehr als eine Stabilisierung oberhalb der 14.000er Marke ist für den Deutschen Aktienindex derzeit nicht drin. Erholungen werden im Handelsverlauf wieder verkauft, zu unsicher bleibt die wirtschaftliche Zukunft Europas vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe in der Ukraine und dem sich dadurch verschärfenden Konflikt zwischen dem Westen und Russland. 

Mit jedem Kriegstag steigt zudem das Risiko, dass die Nato, sei es durch konzertierte Waffenlieferungen, mit in diesen Konflikt hineingezogen wird. Noch allerdings überwiegt die Hoffnung auf ein Ausbleiben dieses Horror-Szenarios, weshalb sich der DAX über der vor allem aus psychologischer Sicht wichtigen 14.000er Marke halten kann. Ein Unterschreiten dieser dürfte den Abgabedruck allerdings noch einmal verstärken.  

Für sehr viel Diskussionsbedarf auf dem Börsenparkett sorgte heute zudem das veröffentlichte Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung. Die Fed will den Umfang ihrer Bilanz um monatlich 95 Milliarden Dollar reduzieren, indem sie Anleihen auslaufen lässt, ohne die Erlöse zu reinvestieren. Zudem scheint eine Zinserhöhung im Mai um 50 Basispunkte gesetzt. Und mit dem in der Folge beschleunigten Tempo bei weiteren Zinsschritten sollen Nachfrage und Investitionen gedämpft werden, um gegen die hohe Inflation endlich Herr zu werden.

Mit Spannung erwarten deshalb die Investoren auch die Berichtsaison, die in der kommenden Woche mit den Banken beginnt. Im Verlauf wird sich dann aber vor allem zeigen, ob die Märkte die Diskontierung der Technologieaktien korrekt vorgenommen haben oder ob das eine oder andere Unternehmen seine avisierten Wachstumsraten halten kann.

So haben die jetzt verstärkt unter Druck geratenen Technologieunternehmen die Chance, mit Quartalsergebnissen über den Erwartungen die Verkäufer von heute schon morgen auf dem falschen Fuß zu erwischen. Die Ergebnisse des ersten Quartals könnten sich damit auch als ein positiver Katalysator für den Gesamtmarkt herausstellen, so wie wir es noch in den vier Wochen zuvor gesehen haben, als die Börse die aufkommende Zinsangst nahezu ignorierte. 




Über CMC Markets
Die CMC Markets Germany GmbH ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der Registernummer 154814 zugelassenes und reguliertes Unternehmen und eine 100-prozentige Tochter der CMC Markets UK Plc mit Sitz in London, einem der weltweit führenden Anbieter von Online-Trading. CMC Markets bietet Anlegern die Möglichkeit, Differenzkontrakte (Contracts for Difference oder kurz „CFDs“) über die Handelsplattform „Next Generation“ zu traden, und ist, gemessen an der Kundenzahl, der führende Anbieter von CFDs in Deutschland. Das Angebot von CMC Markets in Deutschland umfasst CFDs auf über 9.500 verschiedene Werte aus über 20 Märkten. Gehandelt werden können CFDs auf Indizes, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Exchange Traded Funds (ETFs) sowie auf über 330 Währungspaare. Die 1989 von Peter Cruddas in London gegründete Unternehmensgruppe verfügt heute über Büros u.a. in Deutschland, Australien und Singapur. CMC Markets UK Plc ist an der Londoner Börse notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.cmcmarkets.de und www.cmcmarkets.com/group/.

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