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Di, 5. Juli 2022, 15:17 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX bricht Erholung ab


22.04.22 11:55
Feingold-Research

Die Börsen sind derzeit zwischen einer bislang durchaus überzeugenden Berichtssaison und einer zunehmenden Verschlechterung der geldpolitischen Rahmenbedingungen gefangen. Der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, sprach gestern zwar aus, was viele schon wussten, aber dennoch nicht hören wollten. An weiteren 50 Basispunkten Zinserhöhung im Mai führt nun wohl kein Weg mehr vorbei. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Zur Bekämpfung der Inflation ist dieser Schritt zwar dringend geboten, er macht aber eben auch die Aktienmärkte Stück für Stück unattraktiver, vor allem für risikoaverse Investoren. Sollte sich die Europäische Zentralbank im Laufe des Jahres an diese Geldpolitik anpassen, dürfte es ein ungemütliches Jahr 2022 für die Börsen bleiben.


Einer tiefroten Wall Street, an der vor allem die Technologiewerte nach der Powell-Rede unter Druck kamen, folgt der Deutsche Aktienindex heute Morgen ins Minus und muss damit seine Erholungsrally zunächst abbrechen. Den Start der Berichtssaison in Deutschland hätte sich so manch ein Anleger auch anders gewünscht, allen voran wohl die SAP-Aktionäre. Das Unternehmen verkündet zwar stabile Umsätze, vor allem im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft, allerdings gehen die Margen zurück. Höhere Investitionen und der Krieg in der Ukraine belasten das Geschäft der Walldorfer. SAP steht damit zwar insgesamt weiterhin auf stabilen Beinen, aber der Hype um Technologie-Aktien der vergangenen Jahre hat damit einen weiteren Dämpfer erhalten.


Weiterhin problematisch ist die Situation rund um Chinas größte Hafenstadt Shanghai. Die Stadt befindet sich weiterhin in einem strikten Lockdown. Dies hat starke Auswirkungen auf die bereits strapazierten Lieferketten. Vor allem Elektroartikel und Rohstoffe fehlen den deutschen Unternehmen zur Weiterverarbeitung. Die bisher aufgelaufenen ausstehenden Lieferungen brauchen Monate, um wieder aufgeholt zu werden. Und jeder weitere Tag des Lockdowns verschlechtert diese Situation zusätzlich.



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