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Do, 7. Juli 2022, 16:44 Uhr

Call auf Alphabet: 51 Prozent Chance!


24.09.21 09:14
Jürgen Sterzbach

Alphabet befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, der trotz einer leichten Konsolidierung noch immer intakt ist. Die im Konzern vorhandene technologische Expertise sollte mittel- und langfristig dafür sorgen, dass dieser Trend weiter fortgeführt werden kann. Auch das erwartete KGV 2023 mit 22,66 ist niedriger als beispielsweise jenes von Microsoft mit knapp 30.


Die Aktien der großen fünf Technologiekonzerne Alphabet, Amazon, Apple, Facebook und Microsoft haben mittel bis langfristig enormes Potenzial. Sie stellen zusammen rund ein Viertel des US-Aktienindexes S & P 500 dar, beeinflussen also maßgeblich den Trend des weltweit wichtigsten Aktienbarometers. Es handelt sich um die fünf großartigsten Geschäftsmodelle aller Zeiten. Sie haben kurz- und langfristig Rückenwind. Die Konzerne sind nicht übermäßig hoch bewertet und werden daher im Laufe der Zeit wahrscheinlich überdurchschnittlich abschneiden. Die Mischung aus dem Konsumentengeschäft bestehend aus Google und der Videoplattform Youtube auf der einen Seite und der Cloud für Unternehmenskunden und dem Betriebssystem Android auf der anderen Seite beschert Alphabet ein kräftiges Umsatzwachstum.
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Zum Chart
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Im großen Bild betrachtet befindet sich der Kurs von Alphabet in einem intakten Aufwärtstrend, der zwar vom Corona-Sell-Off im März 2020 unterbrochen wurde, nur um danach aber wieder starke Kursgewinne zu verzeichnen. Der Charakter des Aufwärtstrends in den letzten drei Monaten ist als „Choppy“ zu bezeichnen, nachdem das Tief vom 20. September unter dem Hoch vom 26. Juli liegt. Im Laufe der letzten 4 Handelswochen ist eine Konsolidierung im intakten Aufwärtstrend zu erkennen, die sich durchaus noch fortsetzen kann, ohne den Trend zu beenden. Der Kurs befindet sich noch immer im oberen Drittel des Trendkanals. Mit einem erwarteten KGV 2023 von aktuell 22,66 ist Alphabet nicht so hoch bewertet wie anderen Technologie-Konzerne. So muss der Investor für Microsoft ein vergleichbares KGV von 29,85 in Kauf nehmen. Eine Fortsetzung der Konsolidierung ist möglich, sie sollte aber innerhalb des Trends enden. In weiterer Folge ist die Wahrscheinlichkeit für Kurszuwächse größer, als eine Welle von Abverkäufen der Alphabet-Aktie.


Alphabet C (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/AlphabetCOSR4.png


(Quelle: www.tradesignalonline.com)

 


Wichtige Chartmarken

Widerstände:


2918,57 // 3155,00 US-Dollar


Unterstützungen:


2681,92 // 2440,24 US-Dollar


Fazit

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Alphabet-Aktie bis auf 3155,00 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN MA3RKQ) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 33 % und dem Ziel bei 3155,00 US-Dollar (5,29 Euro beim Optionsschein) bis zum 23.11.2021 ist eine Rendite von rund 51 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 2.640,00 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 37 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,40 zu 1, wenn bei 2.640,00 US-Dollar (2,22 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.


Strategie für steigende Kurse


https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


WKN:


MA3RKQ


Typ:


Call-Optionsschein


akt. Kurs:


3,46 – 3,47 Euro


Emittent:


Morgan Stanley


Basispreis:


2.600,00 US-Dollar


Basiswert:


Alphabet Inc. (C Shares)


akt. Kurs Basiswert:


2.835,46 US-Dollar


Laufzeit:


17.06.2022


Kursziel:


5,29 Euro


Omega:


4,78


Kurschance:


+ 51 Prozent


Quelle: Morgan Stanley


 


Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.


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