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Fr, 22. Oktober 2021, 23:35 Uhr

Adobe

WKN: 871981 / ISIN: US00724F1012

Call auf Adobe: 41 Prozent Chance!


10.09.21 09:05
Jürgen Sterzbach

Adobe kann mit den Zahlen die Marktteilnehmer positiv überraschen und dadurch eine längere Seitwärtskonsolidierung beenden. Aktuell testet der Kursverlauf nach einer fulminanten Aufwärtsentwicklung das All Time High. Die Chancen stehen gut, dass Adobe das Wachstum aufrecht erhalten kann und somit das höhere KGV rechtfertigt.


Der PDF-Erfinder Adobe hat sich zum schnell wachsenden Softwarekonzern mit Lösungen für Unternehmen gewandelt. Laut CEO Shantanu Narayen sind die Wachstumsaussichten "gewaltig", vor allem im internationalen Geschäft. Bislang erzielt Adobe 42 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA. Die Börse honoriert das Wachstum und das Unternehmen bringt es aktuell zu einer Marktkapitalisierung von mehr als 217 Milliarden US-Dollar. Damit gehört Adobe zu den größeren Unternehmen im Silicon Valley. Das meiste Geld erzielt Adobe im "kreativen" Bereich, also mit Bildbearbeitung durch Photoshop oder Zeichnungen mit Illustrator. Adobe will jetzt in neue Bereiche vordringen und für Unternehmen Marketing- und Vertriebslösungen anbieten. Allerdings trifft es auf einige Konkurrenz wie beispielsweise von Salesforce bei CRM-Lösungen.
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Zum Chart
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Langfristig betrachtet haben die Aktionäre von Adobe sehr viel Freude mit der Aktie, nachdem der Kurs seit Mitte 2011 einen übergeordneten Aufwärtstrend ausbildet. Bis ins Jahr 2017 entspricht der Kursanstieg 33% pro Jahr. Danach erreichte der Wert bis März 2020 66 % pro Jahr, nur um nach dem Corona-Sell-Off annualisierte 207 % zu steigen. Seit September 2020 konsolidiert der Kurs in Form einer leicht nach unten gerichteten Seitwärtsrange, die im Mai 2021 wieder in einen steilen und noch intakten Aufwärtstrend übergeht. Schon im Vorfeld der überzeugenden Quartalszahlen vom 17. Juni 2021 ist ein veritabler Kursanstieg zu beobachten, der nach der Veröffentlichung mit Momentum um 16 Prozent zum Level von 623,23 US-Dollar ansteigt. Aktuell testet der Kursverlauf das All Time High bei 670,61 US-Dollar. Hält das Momentum an, ist ein Anstieg bis auf 725,00 US-Dollar auch wahrscheinlich. Ohne eine extrem negative Nachricht ist am Level von 623,23 US-Dollar vermehrter Kauf-Orderfluss zu erwarten, der eventuelle Kursrückgänge bremst.


Adobe (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/AdobeOSRLong5.png


(Quelle: www.tradesignalonline.com)

 


Wichtige Chartmarken

Widerstände:


670,61 // 725,00 US-Dollar


Unterstützungen:


623,23 // 538,31 US-Dollar


Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Adobe bis auf 745,00 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN KE795E) überproportional mit einem Omega von 3,46 davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 31 % und dem Ziel bei 745,00 US-Dollar (14,06 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 09.11.2021 eine Rendite von rund 41 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 612,80 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 30 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,37 zu 1, wenn bei 612,80 US-Dollar (7,02 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.


Strategie für steigende Kurse


https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


WKN:


KE795E


Typ:


Call-Optionsschein


akt. Kurs:


9,82 – 9,84 Euro


Emittent:


Citigroup


Basispreis:


650,00 US-Dollar


Basiswert:


Adobe Systems


akt. Kurs Basiswert:


661,60 US-Dollar


Laufzeit:


14.06.2023


Kursziel:


14,06 Euro


Omega:


3,46


Kurschance:


+ 41 Prozent


Quelle: Citigroup


 


Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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