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Do, 7. Juli 2022, 16:31 Uhr

Börsen haben einen der schlechtesten Monate hinter sich


02.05.22 14:56
Feingold-Research

Neue Woche, neues Glück: Der Deutsche Aktienindex hat zum Start in den neuen Börsenmonat weiterhin die Chance, sich von der Marke von 14.000 Punkten entweder in die eine oder andere Richtung zu lösen und damit den Seitwärtstrend der vergangenen Woche zu verlassen. Bis zur Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch dürfte die Schaukelbörse noch anhalten, dann allerdings sollte Bewegung in die Wall Street und damit auch den DAX kommen. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Der Monat April war für die Börsen kein guter, an der Wall Street verloren die drei großen Indizes deutlich. Für den Technologieindex Nasdaq war er mit einem Rückgang von über 13 Prozent der schlechteste Monat seit der Finanzkrise 2008. Wegweisend dafür, ob sich dieser Trend fortsetzt, dürften die Entscheidungen sein, die die Fed am Mittwoch zu ihrer künftigen Geldpolitik trifft. Steigende Zinsen verunsichern derzeit die Investoren und machen Anleihen gegenüber Aktien mehr und mehr attraktiver. Vor allem risikoscheue Anleger verlassen den Aktienmarkt. Und unter den verbleibenden Investoren kommt einfach keine Käuferstimmung auf, da es abseits von vereinzelt guten Unternehmenszahlen derzeit wenig Gründe für größere Engagements gibt.


Ein Embargo gegenüber russischem Öl ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Europäische Union will dem Kriegstreiber Russland so die finanziellen Mittel abdrehen. Keinerlei Öl aus Russland anzunehmen, ist einer der stärksten Pfeile, die die EU im Köcher hat. Auch Deutschland hat nun genügend Vorbereitungen getroffen, um längerfristig auf das Öl aus Russland verzichten zu können. Abseits von der politischen Reaktion ist jetzt mit starken Bewegungen am Rohstoffmarkt zu rechnen, vor allem bei Öl, Gas und Unternehmen, die dieses produzieren oder weiterverarbeiten.



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