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Sa, 24. Februar 2024, 8:29 Uhr

Die Aktienbaisse ist zurück - profitieren Sie davon


03.09.22 10:42
Claus Vogt

Liebe Leser,


in den vergangenen Wochen habe ich Sie auf die zunehmenden Rezessionsgefahren hingewiesen. Inzwischen haben auch die letzten wichtigen US-Frühindikatoren klare Rezessionssignale gegeben. Damit ist die Entscheidung endgültig gefallen: Die US-Wirtschaft befindet sich auf dem Weg in eine Rezession.


Das Außergewöhnliche an der aktuellen Situation sind die hohen Inflationsraten. Dadurch wird die amerikanische Zentralbank trotz dieser drastischen Entwicklung zu weiteren Zinserhöhungen gezwungen. In der Vergangenheit konnte sie in vergleichbaren Situationen bereits damit beginnen, die Zinsen zu senken, um der sich anbahnenden Rezession entgegenzuwirken. Diese Möglichkeit hat sie durch ihre verantwortungslose ultralaxe Geldpolitik der vergangenen Jahre verspielt.


Um ihre Glaubwürdigkeit nicht völlig zu verlieren, muss sie jetzt die Inflation bekämpfen. Dieses Ziel kann sie nur noch erreichen, indem sie die schwere Rezession, die sie aufgrund ihrer geldpolitischen Fehlentscheidungen zu verantworten hat, noch zusätzlich befeuert.


Wenn Amerika hustet, bekommt Europa Grippe


An dieser Beobachtung der vergangenen Jahrzehnte hat sich nichts geändert. Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft und Finanzmärkte von den Vorgaben aus den USA ist ungebrochen hoch.


Darüber hinaus entfalten die Russlandsanktionen in Europa geradezu verheerende Wirkungen, während die US-Wirtschaft davon kaum betroffen ist. Der jetzt zusätzlich aus den USA kommende Rezessionsdruck trifft also auf eine bereits extrem geschwächte europäische Wirtschaft. Für die Aktienmärkte Deutschlands und anderer europäischer Länder verheißt das nichts Gutes – und das, obwohl die US-Börse fundamental extrem überbewertet ist.


Alle Rezessionen gehen mit schweren Aktienbaissen einher


Für Sie als Anleger lautet die wichtigste Botschaft dieser Entwicklungen, dass alle Rezessionen mit schweren Aktienbaissen einhergehen. Wie von mir vorhergesagt, handelte es sich bei dem Kursanstieg der vergangenen Wochen lediglich um eine Bearmarketrally, das heißt um eine vorübergehende Aufwärtsbewegung in einem übergeordneten Abwärtstrend. Diese Bearmarketrally ist jetzt vorbei. Stellen Sie sich auf deutlich fallende Kurse ein.


S&P 500, 2021 bis 2022


Chart


Die Bearmarketrally, die im Juni 2022 bei rund 3.650 Punkten begonnen hatte, ist vorüber. Bereiten Sie sich auf erheblich niedrigere Kurse vor.


Quelle: StockCharts.com


Verdienen Sie an fallenden Kursen


Um in dieser Situation nicht zu den Verlierern zu gehören, sollten Sie entweder Aktien von Unternehmen kaufen, die von Rezessionen kaum oder gar nicht betroffen sind, oder mit ausgewählten Short-Positionen ganz direkt von einem Kursrückgang profitieren. Aufgrund der sehr hohen fundamentalen Überbewertung der US-Börse würde mich eine Kursdrittelung des S&P 500 im Laufe dieser Baisse nicht überraschen.


Was genau Sie jetzt tun können, zu welchen Aktien und Short-Positionen ich Ihnen rate, lesen Sie in der gerade erschienenen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Darin empfehlen wir Ihnen eine Aktie aus dem Gesundheitssektor und einen ETF zum Kauf. Darüber hinaus empfehlen wir eine Short-Position auf eine extrem überbewertete Aktie eines Branchenriesen und bisherigen Börsenlieblings, bei dem unsere Analysen einen starken Kursrückgang prognostizieren. Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,                                                  


Ihr Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: Einen S&P 500 Short-ETF haben die Leser meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren bereits gekauft.


P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.



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