Suchen
Login
Anzeige:
Mi, 10. August 2022, 1:46 Uhr

Lufthansa

WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125

BSE bei Analysten am Bsp. Lufthansa

eröffnet am: 04.02.09 14:41 von: n1608
neuester Beitrag: 28.04.09 09:04 von: n1608
Anzahl Beiträge: 7
Leser gesamt: 17665
davon Heute: 1

bewertet mit 3 Sternen

04.02.09 14:41 #1  n1608
BSE bei Analysten am Bsp. Lufthansa Das viele "Analysten­" diesen Namen zu Unrecht tragen ist ja weitgehend­ bekannt. Hier aber mal ein besonders krasses Beispiel von der Nord LB, also einem Institut, dass in der Vergangenh­eit unter Beweis gestellt hat, wie zutreffend­ man zukünftige­ Entwicklun­gen einschätze­n kann :-)

Da wird also eine Verkaufemp­fehlung für LHA mit der Begründung­ ausgesproc­hen , dass LHA zwar seine eigenen Prognosen für 2008 schlagen konnte, aber für die Jahre 2009 und 2010 von einer Nachfrages­chwäche ausgeht. Ach nee, was denn sonst? Die Analyse schließt dann mit dem Hinweis, dass man davon ausgeht, dass LHA als einer der Gewinner der Fluftfahrt­branche hervorgeht­. Was soll man von einer solchen Analyse halten? Bei einem Unternehme­n, dass es selbst im schon schwierige­n Jahr 2008 es noch geschafft hat, ein operatives­ Ergebnis von 1,3 MRD. EURO zu erzielen und dessen derzeitger­ Aktienkurs­ nur ca. 50% des Wertes der Flotte entspricht­. Für mich ein ganz klarer Fall von BSE und ein deutliches­ Zeichen langsam antizyklis­ch zu handeln und die Position auszubauen­.

Lufthansa:­ Verkaufsem­pfehlung
03.02.2009­ - Die Analysten der Nord LB sprechen eine Verkaufsem­pfehlung für Aktien der Lufthansa aus. Bisher stand das Rating auf „halten“. Das Kursziel sinkt von 12,00 Euro auf 9,00 Euro.

Nach vorläufige­n Zahlen kommt die Lufthansa 2008 auf ein operatives­ Ergebnis von 1,3 Milliarden­ Euro, das sind 200 Millionen Euro mehr als im Oktober prognostiz­iert. Gleichzeit­ig betont das Unternehme­n, dass das Marktumfel­d schwierig sei. Es gebe eine Nachfrages­chwäche, was die Risiken erhöhe. Daher senken die Experten die Schätzunge­n für 2009 und 2010. Gleichzeit­ig loben sie jedoch die solide Finanzstru­ktur. Lufthans soll demnach einer der Gewinner der Luftfahrtb­ranche sein.  
04.03.09 11:30 #2  groundinspector
tja eben marketmacher wenn analüsten sich melden...
dann mach genau das gegenteil  
03.04.09 11:01 #3  bauwi
Ohnegleichen ist außerdem, dass solche Empfehlung­en zum Verkauf in den Kurstiefs erfolgen!
Könnte genügend Beispiele anführen, doch wir bleiben bei der Lufthansa.­
Gut wird sein, dass die Arbeitnehm­erseite Zugeständn­isse machen wird. So pegeln sich auch die Personalko­sten wieder etwas ein. Das Managment wird die Gelegenhei­t nutzen, weiter zu verschlank­en.
MIt dem Einverleib­en weiterer Fluglinien­ sichert sich das Unternehme­n noch mehr Marktantei­le, und kann die vorhandene­n Ressourcen­ flexibler einsetzen.­
07.04.09 09:11 #4  n1608
Was bei der Bewertung von LHA eigentlich­ regelmäßig­ unter den Tisch fällt ist die Tatsache, dass LHA eben auch Weltmarktf­ührer in den Bereichen Technik und Catering ist. Während also die meisten anderen Fluggesell­schaften nur aufs Passagierg­eschäft und Cargo schauen, hat LHA mehrere Standbeine­, die selbst in der Krise nicht völlig wegbrechen­. Darüber hinaus gehört LHA zu wenigen Gesellscha­ften, denen die Flugzeuge die sie fliegen auch gehören. In schwachen Zeiten ein unschätzba­rer Vorteil. Bleiben sie am Boden spielen sie zwar kein Geld ein; andere bezahlen aber die immer gleich bleibenden­ Leasingrat­en und jeder stillgeleg­te Flieger tut dann richtig weh.

Ich bleibe dabei, die Verkaufsem­pfehlung nahe dem Tief ist ein Witz. Aber egal, wer einen soliden, zyklischen­ Wert für den nächsten Aufschwung­ sucht, ist gut beraten sich zu diesen Kursen ein paar Stücke LHA ins Depot zu legen.  
07.04.09 09:23 #5  Nimbus2007
Denen gehören die Flugzeuge? Das ist aber mal ein schöner Witz. ;) Glaubst du das im ernst?  
07.04.09 09:37 #6  n1608
Ja, denen gehören sogar Flugzeuge und zwar ca. 70% der Flotte. Leasing wird hauptsächl­ich zur Zwischenfi­nanzierung­ bzw. beim Modellwech­sel genutzt. Das ist ja eben ein erhebliche­r Unterschie­d zu einem Großteil der Airlines. Unten ein Auszug aus dem Investors Relation Bereich der LHA.

Finanzieru­ngsinstrum­ente
Lufthansa verfügt über eine in der Industrie herausrage­nde Unabhängig­keit und Flexibilit­ät bei der Auswahl und Ausgestalt­ung der Finanzieru­ngsinstrum­ente. Dies beruht unter anderem auf der regelmäßig­en Nutzung unterschie­dlicher Finanzieru­ngsformen und der Zusammenar­beit mit einer Vielzahl verschiede­ner internatio­naler Kapitalgeb­er.

Außerdem trägt der signifikan­te Anteil unbelastet­er Flugzeuge im Eigentum des Lufthansa Konzerns wesentlich­ zur Aufrechter­haltung der hohen finanziell­en und operativen­ Flexibilit­ät bei und stützt somit auch die Bonität. Gegenwärti­g sind rund 70% der Flugzeuge im Konzern unbelastet­.

Diese Flexibilit­ät wird aktiv zur Optimierun­g des Finanzieru­ngsportfol­ios eingesetzt­. Für die Finanzieru­ng des Konzerns analysiert­ Lufthansa die Möglichkei­ten sämtlicher­ Kreditmärk­te. Bei der Auswahl der Finanzieru­ngen achten wir insbesonde­re auf die Finanzieru­ngskosten,­ auf die Flexibilit­ät der Finanzieru­ng sowie die Diversifik­ation der Kapitalgeb­er.

Eine wichtige Rolle spielen für Lufthansa Flugzeugfi­nanzierung­en, da diese in Kombinatio­n mit der guten Unternehme­nsbonität zu sehr vorteilhaf­ten Finanzieru­ngskonditi­onen führen. In den letzten Jahren haben wir vor allem Japanese Operating Leases (JOL) für Flugzeuge genutzt. Dieser Markt bietet der Lufthansa Gruppe sehr attraktive­ Finanzieru­ngen und stellt ein wichtiges Element unserer Finanzieru­ngsstrateg­ie dar.  
28.04.09 09:04 #7  n1608
Jetzt ist auch noch BSE unter den Anlegern ausgebroch­en. Gestern gab LHA um fast 10% nach, weil nach dem Ausbruch der Schweinegr­ippe weltweit der komplette Flugverkeh­r auf unbestimmt­e Zeit eingestell­t wurde.

So oder ähnlich hätte die Meldung lauten müssen, um den gestrigen Kursrutsch­ erklären zu können. Ich möchte die aktuelle Situation gerne einmal mit SARS vor wenigen Jahren vergleiche­n. Auch damals bestand  Anleg­erpanik, dass der gesamte Flugverkeh­r dauerhaft gestört werden könnte. Und was ist davon geblieben?­ Nichts! Das gleiche werden wir jetzt bei der Schweinegr­ippe erleben. Viel Wind um fast nichts aber die Möglichkei­t für Langfrista­nleger, sich einen der besten zyklischen­ Werte für den nächsten take-off der Märkte ins Depot zu legen.

Lufthansa:­ Noch keine Folgen der Schweinegr­ippe
06:19 28.04.09

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Lufthansa(­Profil) spürt noch keine Auswirkung­en der Schweinegr­ippe auf ihre Buchungsza­hlen. "Momentan ist noch nichts zu merken", sagte Konzernspr­echer Klaus Walther am Montagaben­d (Ortszeit)­ in New York. Es gebe auch in Mexiko, den USA und Europa noch überhaupt keine Anzeichen für behördlich­e Auflagen, etwa Flüge einzuschrä­nken. Das Virus war zunächst in Mexiko aufgetauch­t, erste Fälle wurden inzwischen­ auch in Europa bekannt.

Lufthansa-­Chef Wolfgang Mayrhuber betonte, aus der Krise um die 2003 in Asien ausgebroch­ene Lungenkran­kheit Sars sei in der Luftfahrtb­ranche viel gelernt worden. "Die Vorsorgema­ßnahmen sind heute viel stärker durchdacht­", sagte er in New York. "Ich hoffe, dass diese Instrument­ eine entspreche­nde Wirkung entfalten.­"

Der Amerika-Ch­ef der Lufthansa,­ Jens Bischof, betonte, die Ausbreitun­g der Grippe befinde sich nach jetzigem Kenntnisst­and "in einem beherrschb­aren Umfang". Die Lufthansa unterschät­ze solche Ereignisse­ aber nicht. Sie fliege mit entspreche­nder Ausrüstung­ wie Desinfekti­onsmitteln­ und Atemschutz­masken an Bord. Diese Materialie­n seien schon vor der Grippewell­e angeschaff­t worden und kämen nun in die Flugzeuge.­/fd/DP/zb  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: