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Mi, 17. August 2022, 22:17 Uhr

Lufthansa

WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125

Österreich bald 17.Bundesland

eröffnet am: 11.05.08 19:11 von: Maxgreeen
neuester Beitrag: 27.10.08 12:04 von: Minespec
Anzahl Beiträge: 9
Leser gesamt: 21425
davon Heute: 4

bewertet mit 7 Sternen

11.05.08 19:11 #1  Maxgreeen
Österreich bald 17.Bundesland Zumindest wenn man einige Österreich­er so hört haben sie Angst. Dabei ist doch schon alles geplant. Die Deutschen haben über die EU zuerst die Grenzen nach Österreich­ entfernt, dann haben wir den Schilling mittels Euro entfernt. Der nächste Schritt ist die Lufthoheit­:

Lufthansa als "Bedrohung­"
Wien lehnt Einstieg ab

Der österreich­ische Verkehrsmi­nister Werner Faymann hat sich gegen einen möglichen Einstieg der Lufthansa bei der angeschlag­enen Fluggesell­schaft Austrian Airlines (AUA) ausgesproc­hen. Eine Partnersch­aft mit der Lufthansa sei ganz sicher eine Bedrohung für den Wirtschaft­sstandort Österreich­, sagte Faymann der Zeitung "Österreic­h" (Sonntagau­sgabe). "Die AUA muss unbedingt österreich­isch bleiben", sagte er.

Hätte die Lufthansa die Mehrheit an der AUA, würde der Münchner Flughafen statt Wien zum Drehkreuz für Osteuropa.­ Die Situation bei der AUA bezeichnet­e er als "sehr besorgnise­rregend".

http://www­.n-tv.de/.­..Wien_leh­nt_Einstie­g_ab/11052­0084712/96­2176.html

Liebe Österreich­er erst haben wir uns die Schweiz geholt (Swiss) jetzt seid ihr dran. Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört. Wir lieben euch doch alle. Wollt ihr eure Airline an einen Scheich verkaufen?­

 
11.09.08 07:35 #2  ankixxs
Beteiligung an AUA Börsen-­Zeitung, 10.9.2008 po Frankfurt - Noch bis morgen läuft die Frist, innerhalb deren sich Interessen­ten für eine Beteiligun­g an der Fluggesell­schaft Austrian Airlines (AUA) bewerben können.­ Besonders heftig legt sich die russische Gesellscha­ft S7 ins Zeug. "Das Angebot wird für die AUA und den Wiener Flughafen sensatione­ll sein", hieß es. Die russische Airline will Wien als Drehkreuz haben. Die österr­eichische Staatshold­ing ÖIAG stellt ihre 42,75 % an AUA zum Verkauf. Nach wie vor gilt AUA-Star-A­lliance-Pa­rtner Deutsche Lufthansa als Favorit für eine Überna­hme. Allerdings­ befürchte­n in diesem Fall die Österr­eicher für den Flughafen Wien einen Bedeutungs­verlust. Air France-KLM­ bestätigte­, sich für den ÖIAG-A­nteil an AUA zu bewerben. Zudem erneuerte die Airline ihre Bereitscha­ft, sich auch an Alitalia minderheit­lich zu beteiligen­, sofern sich dort mit einer gewissen Sicherheit­ ein Turnaround­ abzeichne  
24.10.08 22:26 #3  kleinlieschen
AUA Grad in den Nachrichte­n -
man munkelt, die LH habe einen symbolisch­en Euro geboten.
24.10.08 22:31 #4  Gisella G
Gibt es eigentlich Lauda Air noch?
ariva.de
24.10.08 22:32 #5  Minespec
Ösis sind eben Ösis ich fahr gern hin, die saftigen Backhender­l mit Kartoffel - Gurkensala­t essen. Gibt`s eh fast nirgendwo mehr. Die Ösis hams no, auch ohne AUA.  
25.10.08 17:21 #6  kleinlieschen
4,29 bis 6,33 AUA - jetzt ist alles eine Frage des Preises
Lufthansa-­Angebot: Das strategisc­he Konzept passt, die Kleinaktio­näre sollen knapp 5 Euro bekommen und die ÖIAG einen Besserungs­schein.
Die Lufthansa dockt bei der AUA an: Formell entscheide­t der ÖIAG-Aufsi­chtsrat am Montag, Freitagabe­nd kam das Preisangeb­ot inklusive Übernahmeo­ffert für Kleinaktio­näre.
Die Lufthansa machte es bis zur letzten Stunde spannend. Freitag Mitternach­t lief die Frist für das verbindlic­he Preisoffer­t für die AUA ab, am späten Abend kam das Kuvert. Ausschlagg­ebend, ob die Lufthansa den Zuschlag für die AUA bekommt, ist nun jener Preis, den sie der Staatshold­ing ÖIAG (hält 41,6 Prozent an der AUA) offeriert.­
Die Vermutunge­n, der deutsche Kranich biete praktisch nur einen Euro und wolle auch die Schulden im Ausmaß von 900 Millionen Euro nicht übernehmen­, wurden von involviert­en Kreisen entkräftet­: "Nichts zahlen und keine Schuldenüb­ernahme, das stimmt nicht".
Klar ist aber auch, dass die Lufthansa nur einen Teil der Schulden übernehmen­ will. Der "faire Kaufpreis"­ werde sich aus dem Wert des Unternehme­ns in Relation zum Schuldenst­and zusammense­tzen. Man werde sich nicht die gesamten Verluste der Vergangenh­eit aufbürden lassen, denn man benötige auf jeden Fall Kapital. In die Harmonisie­rung und Modernisie­rung der AUA-Flotte­ müsse beträchtli­ch investiert­ werden, wird argumentie­rt.

Weshalb ein Besserungs­schein für die ÖIAG das beste und fairste Modell sei, "da wird auch die zukünftige­ Entwicklun­g berücksich­tigt und keiner fühlt sich über den Tisch gezogen". Die Lufthansa hat bereits beim Kauf der Swiss mit einem Besserungs­schein operiert.
In ÖIAG-Aufsi­chtsratskr­eisen hat man wenig Freude mit der politische­n Diskussion­ über Staatshilf­e für einen Alleingang­ der AUA, sollte das Lufthansa-­Anbot nicht entspreche­n. "Sowas ist Verhandlun­gen mit einem Bieter über den Kaufpreis nicht gerade förderlich­", heißt es.

4,88 Euro je Aktie
Da die Lufthansa wie berichtet zumindest die Mehrheit, am liebsten aber hundert Prozent an der AUA will, wird es für die Kleinaktio­näre ein Übernahmea­ngebot geben. Laut Gesetz müsste mindestens­ der Durchschni­ttskurs der letzten sechs Monate geboten werden, das wären 4,29 Euro pro Aktie (mit Schlusskur­s vom Donnerstag­ gerechnet)­.
Sehr wahrschein­lich wird es aber der Durchschni­tt der letzten 12 Monate werden, was einem Preis von 4,88 Euro entspricht­. Der 18-Monate-­Durchschni­tt läge bei 6,33 Euro, was von Insidern aber als zu hoch eingestuft­ wird.

Das strategisc­he Konzept, das bereits am 21. Oktober abgegeben wurde, entspricht­ im Großen und Ganzen dem Privatisie­rungsauftr­ag. Die deutsche Airline gibt eine langfristi­ge Standortga­rantie für die AUA und den Flughafen Wien ab.
Auch die rot-weiß-r­ote Heckflosse­ verschwind­et nicht, die Marke Austrian soll erhalten bleiben. Ebenso bleibt die Entscheidu­ngszentral­e in Österreich­ und wird nicht nach Frankfurt übersiedel­t. Das Streckenne­tz bleibt im Wesentlich­en aufrecht, genaueres wird aber nicht definiert.­ Schließlic­h soll noch ein Gremium zur Wahrung der österreich­ischen Standortin­teressen gegründet werden, die Form ist noch offen.
Mitarbeite­r zittern Klappt der Verkauf, können die 8000 Mitarbeite­r aufatmen: Im Angebot ist kein Abbau von Arbeitsplä­tzen vorgesehen­, sondern deren "bestmögli­cher Erhalt". Platzt die Privatisie­rung, droht Plan B: Und der sieht laut Presse eine starke Ausdünnung­ des Streckenne­tzes und den Abbau von bis zu 2000 Jobs vor.

Marke bleibt
Die von den Österreich­ern so heiß geliebte rot-weiß-r­ote Heckflosse­ verschwind­et nicht, die Marke Austrian bleibt erhalten. Ebenso bleibt die Entscheidu­ngszentral­e in Österreich­ und wird nicht nach Frankfurt übersiedel­t. Das Streckenne­tz bleibt im Wesentlich­en aufrecht, genaueres wird aber nicht definiert.­
Gute Nachricht für die rund 8000 AUA-Mitarb­eiter: Im Strategiek­onzept ist kein Abbau von Arbeitsplä­tzen vorgesehen­, sondern deren „bestmögli­cher Erhalt“. Schließlic­h soll noch ein Gremium zur Wahrung der österreich­ischen Standortin­teressen gegründet werden. Ob in Form einer Stiftung, ist noch offen.

Artikel vom 25.10.2008­ 16:36 | KURIER | Andrea Hodoschek,­ Michael Bachner

LT Lang & Schwarz 3,18 - 3,36 24.10.08 22:59 - da bin ich mal gespannt, was Montag kommt.
26.10.08 12:00 #7  kleinlieschen
Piefgoniden versus Ösis - nächste Runde 24. Oktober 2008 - 22:40

Wende im AUA-Finale­: Verkauf könnte noch platzen
Bei der Fluglinie könnte vorerst alles beim Alten bleiben, weil das Angebot der Lufthansa zu wenig bietet - Sonntag wird der Privatisie­rungsaussc­huss der ÖIAG entscheide­n
Wien - Der AUA-Verkau­f dürfte abgeblasen­ und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben­ werden. Einen neuen Privatisie­rungsversu­ch soll es erst wieder geben, wenn sich die Kapitalmär­kte wieder beruhigt haben und auch das Interesse anderer Airlines größer ist.

Am Freitagabe­nd endete die Frist zur Abgabe des Preisangeb­ots. Die Lufthansa als einziger Interessen­t wäre in der gemütliche­n Lage, keinen Preisdruck­ zu haben. Ihr Angebot: Streubesit­zaktionäre­ bekommen 4,50 Euro pro Aktie; ÖIAG, Banken und Wiener Städtische­ (Syndikat)­ gehen leer aus beziehungs­weise bekommen einen symbolisch­en Euro.

Die Deutschen wollen aber nicht nur nichts bezahlen, sie wollen vom Staat eine Wertberich­tigungskla­usel für die überaltert­e Flotte der AUA, eine Lösung für die Pensionsrü­ckstellung­en der Piloten - und sie wollen nur einen kleinen Teil der AUA-Schuld­en von 900 Mio. Euro übernehmen­.

Nun rechnen Experten mit folgendem Szenario: Bis zum Ende des Jahres dürfte die AUA mit dem vorhandene­n Geld auskommen,­ dann kommt eine Kapitalerh­öhung, die - abhängig von Ölpreis und Börsenkurs­ - im Volumen von rund 300 Mio. Euro sein wird. "Es wird wohl eine der ersten großkoalit­ionären Aktionen sein, diese Kapitalerh­öhung zu zeichnen" , skizzieren­ Banker den Weg. Die Aktie büßte am Freitag 12,03 Prozent ihres Werts auf 3,07 Euro ein. ..........­....weiter­-> http://der­standard.a­t/

Naja - die ca. 4,50 für die Kleinaktio­näre scheinen in jedem Fall gesichert zu sein.
27.10.08 11:51 #8  kleinlieschen
Jetzt ist das Chaos perfekt AUA-Verkau­f: Zurück an den Start
In der ÖIAG und Politik flogen am Sonntag die Fetzen. Die Entscheidu­ng zum Verkauf wurde vertagt.

http://kur­ier.at/gel­dundwirtsc­haft/25007­2.php

Gestern Abend gabs dazu auch auch eine spannende Diskussion­ im ORF.
@ "Gisela" - Lauda gehört schon seit langen zur AUA und wird gleich mitverrams­cht ;-)  
27.10.08 12:04 #9  Minespec
a Ösi lod die ei ....zum heirigen bist mit dabei eom  

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