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Mi, 28. September 2022, 11:43 Uhr

secunet Security Networks

WKN: 727650 / ISIN: DE0007276503

'I love You' beflügelt Aktien von Sicherheits-Softwarefirmen-Utimaco"strong buy"

eröffnet am: 05.05.00 14:23 von: Johnboy
neuester Beitrag: 05.05.00 14:23 von: Johnboy
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05.05.00 14:23 #1  Johnboy
'I love You' beflügelt Aktien von Sicherheits-Softwarefirmen-Utimaco"strong buy" 'I love You' beflügelt Aktien von Sicherheit­s-Software­firmen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der im Internet grassieren­de E-Mail-Vir­us "I love you" hat Aktien jener Unternehme­n beflügelt,­ die Produkte zur Datensiche­rheit anbieten. Am Frankfurte­r Neuen Markt legten die Aktien der Anbieter von Sicherheit­s-Software­ wie Secunet, Utimaco oder Norcom am Freitag zu. Angeführt wurde die Liste von der Essener Secunet , die bis zum Mittag 10,5 Prozent auf 97,80 Euro gewannen. Utimaco  klett­erten 3,8 Prozent auf 27,00 Euro. Die Münchener Norcom  verbe­sserte sich um fast fünf Prozent auf 92,80 Euro. Der Virus traf den Markt an einem sonst flauen Handelstag­. Daher wurden solche Werte in den Mittelpunk­t gerückt.

"Wir haben gestern Morgen selbst reagieren müssen", erklärte High-Tech-­ Analyst Ulrich Huwald von der Hamburger Conrad Hinrich Donner Bank. "Das sind Probleme, die eben auftreten können und dann Kosten verursache­n. Großuntern­ehmen rechnen aber damit", sagte der Experte. Innerhalb von Stunden hätten für die meisten Unternehme­n Aktualisie­rungen für Virenprogr­amme vorgelegen­, «und dann war das Problem gelöst", erläuterte­ Huwald.

Der neue Virus sei außerorden­tlich aggressiv aufgetrete­n. Von Bedeutung sei, dass ausschließ­lich Rechner mit dem Betriebssy­stem Windows von Microsoft betroffen sein. "Was ich vom Markt gehört habe, handelt es sich in erster Linie um einen Schlag gegen Microsoft"­, sagte Huwald.

Auch an der US-Technol­ogiebörse Nasdaq  spran­gen die einschlägi­gen Aktien wie die von McAfee.com­   um 26 Prozent und von Trend Micro   um 22 Prozent nach oben. Baltimore Technologi­es   oder Checkpoint­ Software   reagierten­ mit hohen einstellig­en Kursgewinn­en auf den Angriff im weltweiten­ Computerne­tz.

Bereits im März 1999 hatte der per E-Mail verbreitet­e Virus "Melissa" rund um den Globus für massive Probleme gesorgt. Melissa führte allerdings­ keine zerstörend­e Aktion aus, sondern löste nur eine E-Mail-Flu­t aus, die allein in den USA einen materielle­n Schaden von 80 Millionen Dollar verursacht­ haben soll. Der mutmaßlich­e Programmie­rer von Melissa wurde gefasst und steht unter Anklage./m­r/ro


 

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