VW St - VW Vz - Porsche SE
eröffnet am: | 22.09.15 13:41 von: | 1ALPHA |
neuester Beitrag: | 13.05.22 22:11 von: | MrTrillion3 |
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Da die drei Werte relativ parallel laufen, macht es Sinn die Aktien nebeneinander zu besprechen, um auch unterschiedliche Preisentwicklungen zu nutzen.
Aktuell stellen sich folgende Fragen:
Wer wurde geschädigt?
Wer profitierte davon?
Wer könnte Klagen einreichen?
Wie lange könnten Gerichtsverfahren dauern?
Welche Kosten könnten entstehen?
Welchen Anteil an den Kosten fallen tatsächlich für die Aktionäre an?
u.v.m.
Eine wichtige Tatsache spielt dabei die Beschäftigung, denn Autoindustrie bedeutet Arbeitsplätze - und die riskieren Politiker selten - oder?
In meiner Jugendzeit haben viele bei der Post angefangen, weil's ein sicherer (und damals noch nicht so anstrengender) Job war.
Die etwas Mutigeren haben einen Job in der Industrie angenommen.
Und die ganz Mutigen haben sich selbstständig gemacht.
Was jeweils dabei rauskam, ist ganz unterschiedlich. Könnte aber jeder selbst entscheiden (oder damals seine Eltern).
Ich bewundere auch heute noch jeden, der nicht jammert, weil er keinen Job kriegt, sondern es auf eigene Faust versucht. Und wenn er dann Erfolg hat, neide ich ihm nicht seine Millionen.
Der obige fast ein Jahr alte Post erwähnte die Vorstandsidee, "VW Komponentenwerke (Getriebe, Motoren, Chassie Teile...) zu einer Gesellschaft bündeln und dieser erlauben Geschäfte mit der Konkurrenz zu machen". Wird das inzwischen umgesetzt oder zumindest weiter verfolgt?
Im voraus bedankt.
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Sowohl Volkswagen VZ (DE0007664039) als auch die Porsche Automobil Holding SE (DE000PAH0038) stehen schon seit langem auf meiner Watchliste, aber eingestiegen bin ich hier bislang nicht. Dennoch verfolge ich die Entwicklung vor allem der VW-Aktie mit Aufmerksamkeit und so stieß ich gestern auf diesen Podcast hier.
Ab min 02:15 kommen die beiden Sprecher zur Sache.
Prädikat: Hörenswert.
Den Artikel des Manager Magazins dazu gibt es unter diesem Link.
Da ich immer sehr auf Risikostreuung durch Diversifikation achte, interessiert mich die Porsche Automobil Holding SE angesichts ihrer über das KFZ-Geschäft hinausgehenden Beteiligungen weiterhin am meisten. Momentan steht sie mir aber im Kurs zu hoch. Mal schauen, ob sich hier im Lauf der kommenden Monate oder auch Jahre nicht deutlich günstigere Einstiegsmöglichkeiten ergeben als jetzt.
Dividendenrendite ist mit ca. 4% ganz ordentlich gewesen bisher.
Hm... so kann man es natürlich auch sehen:
"Die Aktie der Holding könnte einen deutlichen Wertzuwachs erleben, wenn Porsche an die Börse geht. Sie hat in den vergangenen Monaten bereits erheblich besser abgeschnitten als die Volkswagen-Aktie. Seitdem VW Anfang vergangener Woche bekräftigte, am Börsengang im vierten Quartal festhalten zu wollen, ging es noch einmal mehr als zwölf Prozent bergauf. Die Holding hat, wenn Porsche an die Börse geht, künftig beide Titel im Portfolio und kann gar nicht zu den Verlierern gehören, glauben die Analysten." (Quelle: Focus - s. Link hierunter)
Zwar laufen Luxusgüter auch in solchen Zeiten, aber ob das ausgerechnet für solche aus europäischer oder gar deutscher Produktion zutreffen wird, wird ein anderer Kaffee sein, wenn uns hier nicht nur das russische Gas ausgeht, sondern mittelfristig auch China dem Westen die Stirn bieten sollte. Dann sähe neben VW auch Porsche womöglich sehr fix sehr alt aus.