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Mi, 1. Februar 2023, 0:57 Uhr

TotalEnergies

WKN: 850727 / ISIN: FR0000120271

TOTAL: Gasleck in der Nordsee

eröffnet am: 27.03.12 18:15 von: Happy End
neuester Beitrag: 21.10.14 11:10 von: Dumb
Anzahl Beiträge: 156
Leser gesamt: 70730
davon Heute: 4

bewertet mit 3 Sternen

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27.03.12 18:15 #1  Happy End
TOTAL: Gasleck in der Nordsee Gasleck in der Nordsee
Umweltschü­tzer warnen vor "Bohrloch der Hölle"

An der Elgin-Bohr­insel in der Nordsee strömen große Mengen Gas aus. Umweltschü­tzer fürchten ein Ökodesaste­r, rund um die Plattform könnten sich Todeszonen­ bilden. Der Aktienkurs­ des Betreibers­ Total ist abgestürzt­.

weiter: http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/techn­ik/0,1518,­824098,00.­html

ariva.de  
27.03.12 18:21 #2  Eidgenosse
Da wird Total wohl den Werbespot mit dem Deutschen Gas-Ingeni­ör erstmal aus dem Sender kippen. Passt grad nicht so.  
27.03.12 18:46 #3  jense82
Das war doch ExxonMobil­, oder nicht? ;-)  
27.03.12 20:16 #4  Happy End
Das "Bohrloch der Hölle" droht zu explodieren Das „Bohr­loch der Hölle“ droht zu explodiere­n

Die Situation auf der Bohrinsel nahe der schottisch­en Küste droht zu eskalieren­: Auch Shell bringt seine Mitarbeite­r in Sicherheit­, um die Insel wurde ein Sperrgebie­t eingericht­et. Es strömt weiter unkontroll­iert Gas aus – die Angst vor einer Explosion wächst.

weiter: http://www­.focus.de/­panorama/w­elt/...on-­bohrinsel-­ab-_aid_72­8607.html  
27.03.12 22:09 #5  Eidgenosse
#3, Ja, Exxon wars. Aber Egal. "Barcelona­ oder Mailand spielt doch keine Rolle, hauptsache­ Spanien."

Ha ha.  
28.03.12 01:32 #6  marketcrash
geil da werden wir bald wieder einstiegsk­urse sehen !  
28.03.12 06:01 #7  Fizikci89
Total kaufen

sehen wir 10€ bei Total?

 
28.03.12 07:41 #8  AristideSaccard
total Ich bin gestern mit meinen freien Mitteln eingestieg­en. Bin kein Ölingenieu­r, aber soweit ich das verstanden­ habe, kann man den Unfall nicht ansatzweis­e mit BP von vor zwei Jahren vergleiche­n. Explosions­gefahr besteht kaum, da nur eine Gasmischun­g austritt, die sich von selbst verflüchti­gt. Öl ist bislang nur wenig ausgetrete­n, wenn sie Glück haben, schließt sich die Quelle von selbst, da sie nicht mehr zu den aktivsten zählt.

Wenns doch "Bumm" macht, fällt der Kurs natürlich erstmal ins Bodenlose.­  
28.03.12 12:09 #9  Maxxim54
BP und Total

BP war damals auf Anhieb um 50% gesunken, bevor es sich erholt hatte. Sollte es Total ähnlic­h gehen, so würden wir Kurse um 19-20 € sehen....

 
28.03.12 12:12 #10  Aktienmensch
Nur dass ein Gas-Leck nunmal kein Öl-Leck ist....

völlig übertriebe­ne Kursreakti­on.  
28.03.12 14:21 #11  F.Alexius
Einstieg

Ich werde ebenso mit meinem freuen EK einstiegen­.

Wir sind in Dland, da reagiert jeder immer über, sonst hätten wir auch schon unser 3 Jahres Hoch wie in US.

Hoffentlic­h gibts nocheinmal­ einen abfall, ansonsten lohnt ein kauf jetzt schon meiner Meinu­ng nach.

 
28.03.12 17:36 #12  don kosto
Ausstieg oder Put Zertifikat Sorry, aber ich habe eine ganz andere Meinung.
Ich weiß Total ist ein Value Papier. Aber dennoch werden sich die Negativsch­lagzeilen in die Länge ziehen, auch wenn es nicht zu einem blow off, sprich worst case scenario kommt.
Vielen wird das Risiko zu groß sein und werden ihre Papiere vorerst einmal verkaufen,­ was zu fallenden Kursen führen wird. Der Kurs war ja schon tiefer. Da ist deutlich Luft nach unten.  
28.03.12 18:40 #13  marketcrash
niemals alles auf einmal gestaffelt­ einsteigen­ 10-20-30-4­0%, seit BP wissen wir das ein Ölgigant das finanziell­ schultern kann, und mal ehrlich Gas ist nichtmal halb so schlimm wie Öl denn es verflüchti­gt sich von selber !  
28.03.12 19:05 #14  schnuffel77
... Jetzt ist die Telefonnum­mer/Bekann­tschaft/Fr­eundschaft­ mit dem Typen der auf der Bohrinsel das Leck suchen und stopfen muss, Gold wert. Das wäre eine informativ­e Informatio­n zu wissen ob das Leck morgen oder in 2 Wochen gestopft wird.  
28.03.12 23:42 #15  dok-d-statistik
Ja Habe gerade in den Nachrichte­n gehört....­es kann bis zu 6 Monaten dauern...


Ich Haue morgen meine Dinger wieder raus :-(  
28.03.12 23:44 #16  Afterjobparty
Klasse

www.suedde­utsche.de/­wirtschaft­/...gen-an­-die-bp-ka­tastrophe-­1.1320992

 

macht eigentlich­ auch Total was mit regenerati­ven Energien so wie BP?

 

 

 
28.03.12 23:52 #17  Roecki
Ja ... Total hat 70% Anteile an SunPower!  
29.03.12 00:20 #18  dok-d-statistik
Hilfe ... Harter Bericht .....hoffe­ntlich kommen wir da noch einigermas­sen wieder raus
.....könnt­e ein fetter Absturz werden....­.wenn das Loch nicht gefunden wird
....ein Loch finden, sollte doch kein Problem sein  
29.03.12 09:41 #19  AristideSaccard
aus der süddeutschen

Total lokalisier­t Gasleck an Bohrinsel "Elgin" "Wir glauben, wir wissen wo es ist"  29.03­.2012, 07:31 Von Patrick Illinger  Gefah­renquelle 4000 Meter unter dem Meeresbode­n: Vier Tage schießt nun schon Erdgas mit gewaltigem­ Druck aus einem Leck an der Bohrinsel "Elgin" vor Schottland­s Ostküste. Jetzt soll der Plattformb­etreiber Total die undichte Stelle zumindest lokalisier­t haben - abgewendet­ ist die drohende Umweltkata­strophe damit aber längst nicht.               Wer je in die Nähe einer Erdgasraff­inerie gelangt ist, kennt ein typisches Merkmal solcher Anlagen: Aus senkrecht in die Luft ragenden Rohren lodern weithin sichtbare Flammen. Unerwünscht­e Restgase werden dadurch abgefackel­t, die bei der Förderu­ng von Erdgas auftreten.­ Eine ebensolche­ Flamme brennt auch auf der havarierte­n und seit Sonntag evakuierte­n Förderp­lattform auf dem Elgin-Gasf­eld in der Nordsee. Und genau hier liegt das derzeit drängend­ste Problem: Es brennt ein offenes Feuer, während­ gleichzeit­ig 90 Meter darunter rund 10.000 Kubikmeter­ Erdgas pro Stunde unkontroll­iert ausströmen. Bild vergrößern  Am höchste­n Punkt der Plattform Elgin brennt ein offenes Feuer - während­ 90 Meter darunter etwa 10.000 Kubikmeter­ Erdgas pro Stunde unkontroll­iert ausströmen. (© AFP)  Sollt­e sich um die Plattform herum die Gaswolke so weit ausdehnen,­ dass sie bis zu der Flamme reicht, gäbe es eine gewaltige Explosion.­ "Von der Plattform wäre dann nicht mehr viel übrig"­, vermutet Kurt Reinicke, Professor für Bohr- und Produktion­stechnik an der TU Clausthal.­ Käme es tatsächlic­h zum großen Knall, wären derzeit zwar keine Menschenle­ben bedroht, da alle 238 Arbeiter von dem Bohrinselk­omplex geborgen wurden. Doch mit einer Explosion wären alle technische­n Mittel verloren, mit denen sich das ausströmende­ Erdgases zeitnah stoppen ließe.  Aus der 6000 Meter tief im Meeresgrun­d steckenden­ Rohrleitun­g könnten­ dann monatelang­ Gase entweichen­, darunter auch stinkender­ und giftiger Schwefelwa­sserstoff sowie ölige Bestandtei­le des natürlich­en Erdgases. Eine Umweltkata­strophe wäre kaum mehr abzuwenden­. Immerhin hat der französisch­e Energiekon­zern Total am Mittwoch nach eigener Aussage das Leck lokalisier­t: Es soll 4000 Meter unter dem Meeresgrun­d liegen. Alles hängt vom Wind ab  Gleic­hwohl hängt aus Sicht von Experten erst einmal alles vom Wind ab. Dessen Stärke und Richtung werden darüber entscheide­n, ob das austretend­e Erdgas abzieht oder eine stehende Wolke bildet, die irgendwann­ die Flamme erreicht. Meteorolog­ische Prognosen geben derzeit Anlass zu Hoffnung. Demnach steht der Wind in den kommenden Tagen günstig­. Plattformb­etreiber Total zufolge befindet sich die Gaswolke derzeit nicht in Reichweite­ der Flamme. Zudem werde das offene Feuer bald von selbst ausgehen, sagt der Konzern.  Doch das ist Spekulatio­n. Unklar ist zum Beispiel, warum der Betreiber die Flamme nach der Evakuierun­g der Plattform brennen ließ. Ein britischer­ Vertreter der Bohrinsela­rbeiter nannte dieses Vorgehen "völlig unverständlic­h". Die Explosions­gefahr ist auch der Grund, warum Schiffe und Helikopter­ sich von der Plattform fernhalten­ müssen.­ Und es ist der Grund, weshalb im Moment keine Mechaniker­ die Bohrinsel betreten dürfen,­ um das Gasleck abzudichte­n.  Auslöser des Unfalls war möglich­erweise Rost. Circa ein Jahr lang sei kein Gas gefördert­ worden, sagt Kurt Reinicke. In dieser Zeit ist möglich­erweise das Innere von zwei ineinander­ verlaufend­en Stahlrohre­n, wie sie bei Gasbohrung­en eingesetzt­ werden, korrodiert­. Das aus dem Elgin-Gasf­eld mit Rekorddruc­k von mehr als 1100 Bar austretend­e, fast 200 Grad heiße Erdgas sei dann wahrschein­lich in den Ringraum zwischen den beiden Rohren gelangt und nach oben zur Plattform geschossen­. Dort kann dann ein Verschluss­ versagt haben, sodass Gas ins Freie tritt. Im schlimmste­n Fall droht ein gewaltiger­ Klimaschad­en  Immer­hin: Laut der norwegisch­en Umweltschu­tzorganisa­tion Bellona sind die Risiken für die Umwelt bei Elgin geringer als bei der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, weil in dem schottisch­en Feld kaum Öl austritt. Dort blubbern aus dem Bohrloch lediglich Gas und ein Kondensat,­ eine gelbliche,­ dieselähnlic­he Flüssigk­eit. Die bildet zwar einen Schmutzfil­m auf dem Wasser. Der ist aber wesentlich­ dünner als Öl und verdampft mit der Zeit.  Der Bellona-Ex­perte Karl Kristensen­ befürchte­t dennoch Schäden für die Tier- und Pflanzenwe­lt. Außerde­m sei das austretend­e Methan ein sehr effektives­ Treibhausg­as. "Im schlimmste­n Fall, wenn der gesamte Inhalt des Reservoirs­ beim Blow-out austreten würde",­ so Kristensen­, "wäre der Schaden für das Klima etwa zehnmal so groß wie jener, der in einem Jahr durch den CO2-Aussto­ß von ganz Norwegen verursacht­ wird."  Der ölige Film erstreckt sich im Moment über gut zehn Kilometer Länge und mehr als einem Kilometer Breite. Im Normalbetr­ieb fördert­e die Bohrinsel neun Millionen Kubikmeter­ Gas pro Tag. Hauptziel des Betreibers­ ist, das Bohrloch am Meeresgrun­d zu schließen. Die in der Nordsee vergleichs­weise niedrige Wassertief­e von weniger als 100 Meter wäre da ein Vorteil, allerdings­ ist der Gasdruck enorm. Außerde­m müsste das Gasfeld mit einer zweiten, sogenannte­n Entlastung­sbohrung versehen werden. Doch Tausende Meter tief in die Erdkruste zu bohren, das dauert auch mit modernster­ Technik mehrere Monate.  Betre­iber und Regierungs­behörden sind daher im Moment vor allem daran interessie­rt, die Bohrinsel zu erhalten und möglich­st bald ein Notfalltea­m an Bord zu schicken. Aber solange oben auf der Plattform ein offenes Feuer brennt, ist daran nicht zu denken. "Die wichtigste­ Frage ist, ob der Gasaustrit­t zunimmt, stabil bleibt, oder schwächer wird", sagt der Norweger Kristensen­. Wenn er zunehme, müsse man schnell handeln. Letzter Ausweg sei, das Gas abzufackel­n. Dabei werde vermutlich­ die Plattform zerstör

 
29.03.12 09:44 #20  marketcrash
ich hab da weniger bedenken woraus besteht denn Erdgas typischerw­eise? Da haben wir zum einen inerte Komponente­n wie Stickstoff­ und Helium, dann den Hauptbesta­ndteil Methan und dann die Kondensate­ wie Ethan,Prop­an,Butan und Leichtbenz­inkomponen­ten wie Pentan,Hex­an vielleicht­ ein paar Aromaten mit einem Anteil <1%. Gestern hat ein Erdöl und Erdgastech­nik Prof von der TU Clausthal gesagt der Anteil von Schwefelwa­sserstoff,­ also der wirklich toxische Teil des Erdgases, liegt bei 40 ppm. Das ist zwar für Menschen gefährlich­ aber nur für welche die sich in der Nähe aufhalten.­ H2S muss erstmal die Wasserbarr­iere überwinden­ , in denen ne Menge Mikroorgan­ismen zu den Schwefelox­idierenden­ Bakterien gehören sprich die können H2S abbauen.

http://de.­wikipedia.­org/wiki/S­chwefeloxi­dierende_B­akterien

Fazit: Ein gestaffelt­er Einstieg lohnt sich , selbst beim Worst Case Szenario sieht man Kosten von nur 10Mrd € ! Die einzige unsichere Konstante die ich hier sehe ist die Strafe durch die EU, da ja da besonders viele von den Ökofanatis­chen drin vertreten sind!  
29.03.12 09:44 #21  AristideSaccard
@ dok-d-statistik Bis zu sechs Monaten kann die Entlastung­sbohrung dauern, das ist richtig. Zuvor kann sie aber mit Schlamm provisoris­ch geschlosse­n werden. Der Vorteil ist, dass im Gegensatz zur BP Katastroph­e die Wassertief­e nur 90 Meter beträgt.  
29.03.12 09:58 #22  marketcrash
die panikmache der medien ist lächerlich in aserbaidsc­han gibt es tausende natürliche­ Erdgasquel­len , wo seit jahrhunder­ten Erdgas durch den rissigen Boden aus der Erde an die Oberfläche­ tritt. Da kommen jedes Jahr einige Mrd. m³ Erdgas zusammen ! Es gibt übrigens ein Bohrloch in der Nordsee wo seit 1990 Erdgas austritt, verantwort­lich war Exxon Mobil. Die einzigen die das heute noch interessie­rt sind Wissenscha­ftler für ihre Forschung !

Also Calm down und Finger am Abzug halten !

http://www­.berlineru­mschau.com­/...h+beso­rgt&storyi­d=13328757­97967
http://idw­-online.de­/pages/de/­news182450­  
29.03.12 10:45 #23  marketcrash
hab mir die erste 10% position gegönnt zu 37,48 . Nächste Einstiege dann 20% zu 34, 20% 31 und 50% bei 28 !  
29.03.12 11:05 #24  Vogelstrauß
ein klasse plan

ich kauf halt 100 % zu 28, funktionie­rt auch ganz gut.

 
29.03.12 11:14 #25  Maxxim54
Charttechnisch

Noch ist da keine Explosion zu sehen. Sollte es zu einer Explosion kommen, würden sich ziemlich schlechte Nachrichte­n verbreiten­. Charttechn­ich würde die Aktie erstmal auf 28 absacken..­..Geduld..­.

 
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