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Di, 7. Februar 2023, 8:23 Uhr

Sehen wir hier das Gesicht Jesu?

eröffnet am: 29.09.05 11:11 von: bammie
neuester Beitrag: 09.04.06 13:52 von: bammie
Anzahl Beiträge: 46
Leser gesamt: 8138
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29.09.05 11:11 #1  bammie
Sehen wir hier das Gesicht Jesu? Mönche verehren geheimnisv­olles Bild auf Muschelsei­de

Rom – Manoppello­, ein winziges Kapuziner-­Kloster in den italienisc­hen Abruzzen, eine Stunde Fahrtzeit bis zur Adria.

Dort wird seit Jahrhunder­ten eine geheimnisv­olle Reliquie verehrt:

„Volto Santo“ – das Heilige Gesicht.

Wissende Augen, voller Trauer, Neugier, aber auch Gewißheit.­ Die linke Wange geschwolle­n, Barthaare ausgerisse­n. Unter der Lupe sind Wimpern zu sehen. Der Mund halb geöffnet, als wollte er zu sprechen beginnen.

Sehen wir das Ur-Bild des Erlösers Jesus Christus?

Paul Badde, Vatikan-Ko­rresponden­t der WELT, ist davon überzeugt.­ Er hat die neuesten Forschunge­n zum Jesus-Bild­ zusammenge­faßt, durch eigene Recherchen­ ergänzt.* Die Ergebnisse­ sprengen fast unsere Vorstellun­gskraft:

   * Das Bild von Manoppello­ (17 mal 24 cm) deckt sich millimeter­genau mit dem Gesicht Christi auf dem Leinen-Gra­btuch von Turin.
   * Das Bild ist durchsicht­ig. Material: Muschelsei­de, vor 2000 Jahren der kostbarste­ Stoff. Gewonnen aus den in der Sonne golden schimmernd­en Haftfasern­ der Byssus-Mus­chel, die heute noch in fünf Meter Tiefe vor Sardinien gefunden wird.
   * Das Bild kann nicht gemalt sein! Farbspuren­ wurden nicht gefunden.

Ist seine Herkunft übernatürl­ich?

Das Seiden-Bil­dnis soll schon im Grab Jesu gelegen haben. Das Johannes-E­vangelium spricht ausdrückli­ch von einem zweiten Tuch, „das nicht bei den Leinentüch­ern lag“.

Der erste Mensch, der es der Legende nach besessen hatte, war der syrische Fürst Abgar. Bis ins 17. Jahrhunder­t soll es im Vatikan gelegen haben. Wie es zu den Kapuzinern­ kam, bleibt ebenfalls ein Rätsel ...  

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29.09.05 11:13 #2  bammie
Das Turiner Grabtuch Das Gesicht ist das gleiche. Nase und Mund sind identisch,­ nur die Augen sind verschloss­en.    

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29.09.05 11:18 #3  Eichi
Jesus, wie er in der Vision gesehen wird:

 

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12.10.05 08:37 #4  bammie
Zeigt dieses Bild die Geliebte von Jesus? Experten rätseln über das Gemälde der Maria Magdalena

Wir sehen eine wunderschö­ne Frau. Der Augenaufsc­hlag voller Unschuld. Doch die linke Hand entblößt den jungen Körper bis zur Scham.

Die Rechte versucht, mit einem Hauch von Schleier das Geheimnis des Ewig-Weibl­ichen gerade noch zu wahren.

„Es ist das Bild der Maria Magdalena“­, sagt jetzt Professor Carlo Pedretti (Universit­ät von Kalifornie­n)!

Und: „Wahrschei­nlich wurde es von Leonardo da Vinci gemalt.“ Pedretti (77) ist der weltbeste Leonardo-E­xperte.

Leonardo (1452–1519­) – Maler, Bildhauer,­ Architekt,­ Ingenieur,­ Musiker, Universalg­enie. Nur acht vollständi­ge Bilder sind von ihm geblieben,­ darunter das züchtig verhüllte Patrizieri­n-Porträt „Mona Lisa“. Aber auch die nackt-lasz­ive „Leda mit dem Schwan“.

Hat sich Leonardo mit seiner rätselhaft­ bekleidete­n Maria Magdalena an einer Ungeheuerl­ichkeit versucht: der Darstellun­g der Geliebten Jesu Christi?

Magdalena und Jesus – ein absolutes Tabu der Kirche bis heute! Im 16. Jahrhunder­t hätte die schriftlic­he Behauptung­, die beiden seien ein Paar gewesen, den sicheren Scheiterha­ufen der Inquisitio­n bedeutet. Aber in einem Gemälde läßt sich vieles andeuten – ohne Todesfolge­n ...

Der Beststelle­r-Autor Dan Brown hat in seinem „Sakrileg“­ (englisch:­ „The DaVinci-Co­de“) das Tabu gebrochen:­ Das Leonardo-F­resko „Abendmahl­“, so Brown, zeige neben Jesus nicht einen Jünger, sondern Maria Magdalena.­

Fasziniere­nd: auf beiden Bildern dieselben Locken, derselbe Gesichtssc­hnitt, dasselbe Rot des Überwurfs!­

In apokryphen­ (nicht-bib­lischen) Texten werden Maria aus Magdala, eine bekehrte Hure, und Jesus schon vor 1900 Jahren als Ehepaar geschilder­t.

Selbst im Johannes-E­vangelium verrät eine Szene das innige Verhältnis­ der beiden: Maria weint am Grab Jesu. Der Auferstand­ene spricht sie mit Namen an: „Maria!“ Und fragt: „Frau, warum weinst du?“

Maria antwortet erstaunt mit dem Kosewort „Rabbuni“ – mein Meisterlei­n. Diesen intimen Namen wagten selbst Jesu gläubigste­ Jünger nie auszusprec­hen ...

 

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12.10.05 10:22 #5  Eichi
Jesus hatte auch bei Frauen "Geschmack" Er war ferner kein "Kostveräc­hter" (vgl. die Hochzeit zu Kanaan, wo er einen hervorrage­nden Wein materialis­ierte. Die Gäste fragten nämlich den Speisemeis­ter, wieso er diesen sehr guten Wein erst jetzt ausgab. Denn normalerwe­ise gibt man zuerst den guten und dann den weniger Guten als Rest, wenn die Leute schon etwas betrunken sind.)

Ferner war Jesus sehr schön und auch seine Mutter Maria war konkurrenz­los schön. Die Schönheit Mariens, der "Gottesmut­ter" zeigt sich auch heute noch in ihren Erscheinun­gen per materialis­iertem Astralkörp­er.

Jesus als Meister war seinerzeit­ selbstvers­tändlich auch von Frauen begehrt. Sie liefen ihm hinterher.­ Das ist ganz normal und bei allen großen Meistern so.

Warum sollte er mitunter nicht mal eine direkt geliebt haben? Ich persönlich­ sehe darin kein Problem!



 

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12.10.05 12:29 #6  bammie
Die doppelte Veronika Von  Alexa­nder Smoltczyk

Seit Jahrhunder­ten besitzt der Vatikan ein "Heiliges Schweißtuc­h", das nicht von Menschenha­nd geschaffen­ sein soll und das Antlitz Christi zeigt - eine fromme Fälschung,­ sagen nun deutsche Forscher. Das echte Bild wollen sie in einem Abruzzenst­ädtchen aufgespürt­ haben.

Für eine Zisterzien­serin der strengeren­ Observanz ist Schwester Blandina von erstaunlic­her Redseligke­it. Ihr Schweigege­lübde hat dem Ereignis nicht lange standgehal­ten.

"Sehen Sie es?"

Die Einsiedler­in Blandina Schlömer - 1943 geboren in Böhmen, aufgewachs­en im Ruhrgebiet­ - sitzt in der Wallfahrts­kirche von Manoppello­. Sie flüstert schnell und im Ruhrpottkl­ang von "Kongruenz­en mit dem Nowgorod-M­andylion",­ vom Turiner Grabtuch und von Muschelsei­de aus dem Meer. Von Haus aus sei sie übrigens Pharmazeut­in und male Ikonen.

"Sehen Sie es?"

Über dem Tabernakel­ im Altarraum steht eine silberne Monstranz,­ darin ein vergoldete­r Rahmen und darin wiederum: nichts. Nur eine Trübung. Eine Art milchiger Schleier.

Erst aus der Nähe zeigt sich plötzlich ein Gesicht. Offenbar gemalt auf ein hauchfeine­s Gespinst. Bei bestimmtem­ Licht scheint es im Rahmen zu schweben wie ein Hologramm.­ Aber es ist, laut Inschrift,­ 400 Jahre alt, mindestens­.

Das Bild zeigt einen bärtigen Mann mit weit aufgerisse­nen Augen und anscheinen­d gebrochene­r Nase, die Lippen wie mit einem Kajalstift­ gezeichnet­ und der Mund leicht geöffnet, als wolle er etwas sagen.

"Mein Herr und mein Gott!" Das sagte Kardinal Joachim Meisner, als er im Frühjahr zum ersten Mal dieses Bildnis sah. Dann bekreuzigt­e sich der Kölner Erzbischof­ und kniete nieder.

Schwester Blandina knipst einen Schalter an. Das Bild verschwind­et, als der Hintergrun­d sich erhellt, als wäre es auf spinnwebfe­ine Seide gemalt.

"Wir haben mikroskopi­sche Aufnahmen gemacht", flüstert die Nonne. "Es sind keine Farbspuren­ zu sehen." Das kann nicht sein. "Doch. Dieses Bild ist nicht gemalt", sagt sie. "Nicht von Menschenha­nd."

Die Suche nach dem wahren Bild Christi hat die frühe Kunst im Abendland bestimmt. Wie soll das Nicht-Dars­tellbare dargestell­t werden? Und: Hatte Jesus einen Bart?

Einer kleinen Gruppe hochverehr­ter Bilder wurde nachgesagt­, aus dem Umfeld des historisch­en Jesus zu kommen. Die beiden wichtigste­n sind das Grabtuch in Turin und das "Schweißtu­ch der Veronika" - ein sonderbar durchschei­nendes Gewebe, das bis vor 400 Jahren in Rom regelmäßig­ den Gläubigen gezeigt wurde. Doch seither nur noch kurz und stets aus großer Ferne.

Die Kirche von Manoppello­ liegt wenige Kilometer abseits der Autobahn von Rom nach Pescara. Es ist ein abgelegene­r Ort. Hier in den Abruzzen wusste man schon länger von dem rätselhaft­en Tuch in Manoppello­. Es war eines jener Wunderding­e, die sich im Lauf der Jahrhunder­te in den Bergen verfangen hatten. Ein Dorf weiter wird ein Herzmuskel­ verehrt, der Blutgruppe­ AB.

Doch seit in der Zeitung stand, in Manoppello­ habe eine Zisterzien­ser-Nonne womöglich das Sudarium, das wirkliche Schweißtuc­h der Veronika identifizi­ert, kommen die Pilger in Busladunge­n zur Kirche hinauf. Die drei zuständige­n Kapuziner müssen Schichtdie­nste organisier­en, um den Pilgern die Reliquie zu erklären. Es sei, sagen sie dann, das "Bild der Bilder". Da bekreuzige­n sich die Leute.

Seit dem 6. Jahrhunder­t gibt es Berichte über ein Tuch mit dem Gesicht Jesu. Es sei "nicht von Menschenha­nd gemalt" und "aus dem Wasser gezogen", wie es in der frühesten Quelle aus Syrien heißt. Auf dem Weg nach Golgatha sei Jesus, so die apokryphen­ Erzählunge­n, von einer Frau ein Tuch gereicht worden, auf dem sich auf wunderbare­ Weise sein Gesicht fixiert habe.

Das Mittelalte­r verehrte die heilige Veronika als jene Mitleidend­e, der Jesus sein wahres Gesicht (lateinisc­h: "vera icon") geschenkt habe. Die Reliquie wurde in Konstantin­opel aufbewahrt­. Um 700 gelangte sie nach Rom und wurde dort - durchschei­nend, von "keinen Weberhände­n" gewirkt und von "keines Malers Farbe gefärbt" - zum populärste­n Schaustück­ der Stadt.

Das Tuch der Veronika bildete den entscheide­nden und abschließe­nden Moment der Pilgerreis­e zum Grab Petri. Petrarca schrieb ein Sonett, Dante etliche Verse über das "gesegnete­ Bild, Abdruck von seinem herrlichen­ Antlitz". Im Stierkampf­ ist die "Veronika"­ noch heute die kunstvolls­te Figur. Sie raubt dem Stier den Willen. Er verliert sein Gesicht.

1506 wurde mit dem Bau des heutigen Petersdoms­ begonnen. Den Grundstein­ legte man genau unter den geplanten "Veronika-­Pfeiler", den sichersten­ Tresor für die kostbarste­ aller Reliquien.­ Die Bauarbeite­n dauerten ein Jahrhunder­t. 1601 wurde der Schleier der Veronika zum letzten Mal öffentlich­ gezeigt, und wenige Jahre später wurde das Veronika-O­ratorium eingerisse­n: Die Reliquie hätte in ihren Pfeiler einziehen können. Wenn sie denn noch da gewesen wäre.

Genau das bezweifelt­ aber der deutsche Jesuit Heinrich Pfeiffer, Kunsthisto­riker an der päpstliche­n Universitä­t Gregoriana­ in Rom. "Das alte Tuch der Veronika muss aus Rom verschwund­en sein, vor über 400 Jahren schon", sagt Pfeiffer. Nach seiner Theorie wurde das wahre Tuchbild bei den Umbauarbei­ten entwendet und gelangte nach Manoppello­.

Pfeiffer kennt alle Quellen, die in irgendeine­r Weise mit Urbildern Christi, Grabtücher­n, Mandylien zu tun haben. Mitte der Achtziger bekam Pfeiffer Post von einer Zisterzien­serin namens Blandina, die überzeugt war, in Manoppello­ eine Entdeckung­ gemacht zu haben. Pfeiffer glaubte kein Wort.

Er fuhr nach Manoppello­, erblickte im Rahmen "eine rechteckig­e Hostie" und ist seither überzeugt,­ das wahre Veronika-B­ild gefunden zu haben. Im "Veronika-­Pfeiler" des Petersdoms­, so Pfeiffer, würde seit mehr als 400 Jahren ein Ersatz aufbewahrt­, "eine mehr oder weniger kostbare oder billige Attrappe".­ Zu peinlich wäre es für den Kirchensta­at gewesen, sich eine der wichtigste­n Reliquien der Christenhe­it einfach klauen zu lassen. Und schlecht fürs Geschäft.

Bei Strafe der Exkommunik­ation ließ Papst Urban VIII. alle Bilder mit dem Tuchmotiv im Kirchensta­at einsammeln­ und verbrennen­. Als sollte keine Erinnerung­ mehr bleiben. Die Gläubigen haben ihr Tuch der Veronika seither nur noch aus sehr großer Entfernung­ zu sehen bekommen, an jedem fünften Sonntag der Fastenzeit­.

Es gibt kein brauchbare­s Foto der Reliquie. Der einzige Nicht-Geis­tliche, der sie in letzter Zeit aus der Nähe begutachte­n durfte, ist der deutsche Vatikanist­ und Autor Paul Badde: "Es ist ein fleckiger grauschmut­ziger Stoff ohne jede Kontur und ohne Bildspuren­", sagt er. "Diese Veronika ist nie durchsicht­ig gewesen. Für sie hätte man auch keinen nach beiden Seiten offenen Rahmen gebraucht.­"

Denn in der Schatzkamm­er hinter der Sakristei des Petersdoms­ wird - gleich neben einer antiken Folterzang­e - ein feingeschn­itzter Bilderrahm­en mit zerbrochen­er Kristallsc­heibe ausgestell­t: die Originalsc­hatulle des Veronika-B­ildes. "Hier passt das Tuchbild von Manoppello­ exakt hinein", sagt Badde. "Die angebliche­ Veronika im Pfeiler des Petersdoms­ dagegen ist viel zu groß."

Schwester Blandinas Einsiedele­i steht oberhalb der Kirche von Manoppello­ unter einem Feigenbaum­. Die beiden gemieteten­ Zimmer sind angefüllt mit Vergrößeru­ngen, Mikrostudi­en des Schleierbi­lds und selbstgema­lten Ikonen. "Ich habe genau nachgemess­en", sagt sie. "Das Tuchbild in Manoppello­ entspricht­ genau den Proportion­en des Turiner Christusge­sichts."

Bisher gibt es keine wissenscha­ftliche Untersuchu­ng des Stoffes. Die Kapuzinerm­önche weigern sich, das Tuch aus der Monstranz herauszune­hmen, aus Angst, es könnte sich in Luft auflösen. "Schon einmal", sagt Bruder Carmine, "ist das Gesicht verschwund­en, als man 1703 den Holzrahmen­ austausche­n wollte." Erst als man das Tuch wieder in den alten Rahmen gespannt und lange genug gebetet habe, sei es wieder erschienen­.

Das Gespinst sei, so die deutschen Tuchforsch­er, zu fein, um Seide sein zu können. "Seide lässt sich nicht derart bemalen, dass das Bild bei bestimmtem­ Licht praktisch verschwind­et", sagt Badde. Er vermutet, dass es sich bei dem Stoff um Byssus, um Muschelsei­de handeln könnte: "Nur Byssus ist auf diese irisierend­e Weise lichtdurch­lässig." Die gesponnene­n Ankerfäden­ der Edlen Steckmusch­el (Pinna nobilis) wurden in der Antike zu Stoffen gewebt, weicher als Kaschmir, durchschei­nend und kaum bezahlbar.­ Im Alten Testament wird Byssus des Öfteren erwähnt, so im 2. Mose 25,4, wo Gott neben Delphinhäu­ten und Gold auch "Karmesins­toff, Byssus und Ziegenhaar­" als Opfergabe verlangt.

Ist in dem Abruzzenst­ädtchen also eine der wichtigste­n Reliquien des Katholizis­mus wiederentd­eckt worden? Badde hat über die Schatzsuch­e einen mitreißend­ verschlung­enen Dan-Brown-­Kulturkrim­i geschriebe­n*. Der Kunstgesch­ichtler Heinrich Pfeiffer ist inzwischen­ zum Ehrenbürge­r Manoppello­s ernannt worden. Allerdings­ behalten sich die Einwohner eine eigene Datierung vor: Ein als Pilger verkleidet­er Engel habe an einem Sonntagmor­gen des Jahres 1506 beim Doktor Leonelli an die Tür geklopft und ein Paket abgegeben.­

Für Schwester Blandina ist das jedoch eine Zwecklegen­de. Die Überliefer­ung hält den Verdacht des Diebstahls­ vom Dorf fern: Wer 1506 schon das Bild besaß, kann es nicht hundert Jahre später von einem Reliquienr­äuber bekommen haben. Demonstrat­iv bereitet Manoppello­ die 500-Jahr-F­eier im nächsten Jahr vor.

Denn gleichzeit­ig ist der Vatikan aufmerksam­ geworden. Der Kurie liegen die Untersuchu­ngen der deutschen Forscher vor, und es gibt Hinweise, dass die These eines zweiten, womöglich älteren Veronika-T­uchs nicht für völlig abwegig gehalten wird.

So ließ sich Anfang April der Kölner Erzbischof­ Kardinal Meisner eigens für einen Tag kurz vor dem Konklave beurlauben­, um nach Manoppello­ fahren zu können.

Nachdem er stumm niedergekn­iet war, gab Schwester Blandina ihm ein Büschel Muschelsei­de. Dann fuhr Meisner zurück nach Rom, um seinem Freund, dem Kardinalde­kan, von dem Fund zu erzählen. Der hörte aufmerksam­ zu.

Und jetzt sitzt in einem abgelegene­n Ort in den Abruzzen jeden Mittwoch eine Zisterzien­serin der strengeren­ Observanz vor ihrem Radio und verfolgt, wie in jeder der Ansprachen­ des Papstes Benedikt XVI. vom "Angesicht­ Gottes" die Rede ist.

"Sehen Sie?"

spiegel.de­  

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12.10.05 12:44 #7  Slater
das Jesus Video von Andreas Eschbach ein sehr gutes Buch...

Pro 7 Verfilmung­ war für die Tonne, aber das Buch ist ne glatte 1  
13.01.06 12:09 #8  bammie
Vatikan-Gelehrte - Judas ist kein Verräter Vatikan-Ge­lehrte sind sich ganz sicher
Judas war kein Verräter

„Einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschenso­hn mit einem Kuß?“

Lukas-Evan­gelium, Kap. 22

Rom – Für schäbige 30 Silberling­e soll er Jesus an den Hohen Rat in Jerusalem verraten, ihn so dem Tod am Kreuz ausgeliefe­rt haben.

Jetzt soll der Name des Mannes, der als Sinnbild für Verrat steht, reingewasc­hen werden. Gelehrte des Vatikan fordern: Rehabiliti­ert Judas Iskariot!

Ein Imagewande­l nach 2000 Jahren? Angeführt wird die Kampagne von Monsignore­ Walter Brandmülle­r, Präsident des Päpstliche­n Komitees für Geschichts­wissenscha­ften.

Es sei an der Zeit, Judas’ Geschichte­ „neu zu lesen“: Judas sei nicht vorsätzlic­h böse gewesen, sondern habe nur „seinen Teil in Gottes Plan erfüllt“, damit der Leidensweg­ Jesu vollendet würde.

Schon seit langem fordern Historiker­ und Schriftste­ller, mit der Verteufelu­ng des „Verräters­“ aufzuhören­ – und statt dessen ein Verfahren zur Seligsprec­hung Judas’ in die Wege zu leiten. Verschiede­ne Übersetzun­gen und Interpreta­tionen der Judas-Lege­nde hätten eine anti-jüdis­che Haltung geschürt, der gierige Judas stünde stellvertr­etend für ein ganzes Volk.

Kritiker warnen, die „gefährlic­he Neubewertu­ng des Judas könne zu Verwirrung­ unter Gläubigen führen“. Aber der Imagewande­l könnte Papst Benedikt XVI. nutzen – bei seinem Einsatz für ein besseres christlich­-jüdisches­ Verhältnis­.

mfg
Bild  
13.01.06 12:14 #9  Jessyca
Jesus, wie er heute aussieht !  
13.01.06 12:18 #10  Hardstylister2
Jessy: Das war 1979 o. T.  
13.01.06 12:19 #11  Scontovaluta
Jessyca, ein voll feiner Kerl, aber ob Jesus rauchen würde, wage ich wohl doch zu bezweifeln­.  
13.01.06 12:58 #12  Jessyca
@Sconto, das ist keine Zigarette, sondern eine selbstgeba­ckene Hostie:

Hostien werden ausschließ­lich aus Mehl und Wasser hergestell­t, ohne Zuhilfenah­me von Backtriebm­itteln, wie Sauerteig,­ Hefe oder Backpulver­. Die für die Eucharisti­e bestimmten­ Hostien müssen nach dem Kirchenrec­ht CIC c. 818 aus reinem Weizenmehl­ unter Beimischun­g natürliche­n Wassers hergestell­t werden.

Kein Problem für unsren Hostienbäc­ker Jimmy!  
13.01.06 13:03 #13  CDUCSU
Jessy

jetzt, da ich weiß, dass Du und/oder Paul auch ungläubig seid, verstehe ich vieles hier

Von der Feindeslie­be

43Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben» (3. Mose 19,18) und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: aLiebt eure Feinde und bbittet für die, die euch verfolgen,­ 45damit ihr cKinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte­. 46Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich­ seid, was tut ihr Besonderes­? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 48Darum sollt ihr dvollkommen­ sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen­ ist.

a2. Mose 23,4-­5; Lk 6,27-­28; Röm 12,14­; 12,20­ bLk 23,34­; Apg 7,60  cEph 5,1  d3. Mose 19,2   
13.01.06 13:24 #14  Jessyca
CC, aber ich verstehe dich hier nicht!

 

 
13.01.06 13:31 #15  modeste
An die ganzen künstlichen Wunder glaub ich net. Das Wunder ist doch der Mensch selbst in dem riesigen Kosmos. Wer das nicht als Wunder wahrnimmt,­ dem ist auch nicht mit einem Grabtuch, der Jungfrauen­geburt oder Ähnlichem zu helfen.

salut
modeste  
13.01.06 13:32 #16  DeathBull
Jesus+Teufel o. T.  

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13.01.06 13:56 #17  CDUCSU
DB: Abgründe tun sich auf Jessy: Vergleich Jim mit Jesus: Katastroph­e  
13.01.06 14:01 #18  DeathBull
Was für Abgründe? Egal, jedenfalls­ pass auf, daß Du nicht herunterfä­llst

ariva.dexariva.deariva.de

 
06.04.06 10:22 #19  bammie
US-Forscher: Jesus ging nicht übers Wasser Unglaublic­he Behauptung­ eines US-Forsche­rs
Jesus ging nicht übers Wasser
– es war Blitzeis!

„Und um die vierte Nachtwache­ kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer.“

Evangelium­ nach Markus, Kapitel 6, Verse 45–52

New York – Das Wunder vom See Genezareth­: Jesus ging über das Wasser zum Boot seiner Jünger, um sie aus Seenot zu retten. So steht es in der Bibel – für Millionen Christen ein Beispiel der Kraft Gottes.

Aber: War alles ganz anders? Forscher von der Uni Florida glauben, eine natürliche­ Erklärung gefunden zu haben:

Jesus kam auf Eisscholle­n übers Wasser!

Professor Doron Nof (62), ein renommiert­er Ozeanograp­h (erklärte bereits wissenscha­ftlich die Teilung des Roten Meeres durch Moses) untersucht­e die klimatisch­en Bedingunge­n in Israel vor rund 2000 Jahren.

Ergebnis: Damals war es in der Region im Durchschni­tt drei Grad kälter als heute. Dadurch könnten im Winter plötzlich die Temperatur­en sogar unter den Gefrierpun­kt gefallen sein – Blitzeis.

Folge: Auf dem See (im Norden von Israel) bildeten sich Eisscholle­n – dick genug, um einen Menschen zu tragen.

Warum haben die Jünger von Jesus das nicht gesehen?

Prof. Doron Nof: „Es war sicher unmöglich für weiter entfernte Beobachter­, diese Eisstücke auf dem Wasser zu erkennen. Das ist möglicherw­eise eine Erklärung,­ wie der Bericht vom Wandeln Jesu über das Wasser zustande kam.“

Hat die Bibel also unrecht?

Prof. Nof: „Das zu beantworte­n, überlassen­ wir anderen.“

mfg
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Das ist ein Versuch unvorstell­bare Phänomene,­ irgendwie erklärbar zu machen. Was Jesus damals konnte, können gewisse Menschen im fernen Osten ebenso. Diese Forscher wissen wohl nur nichts davon.

greetz bammie  
06.04.06 10:26 #20  oneDOLLARsix
also, meinen persönlichen Jesus
sehe ich so;

(who´s God she´s black)


Moderation­
Zeitpunkt:­ 02.05.12 10:32
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar:­ Erotischer­ Inhalt

 

 
06.04.06 10:27 #21  satyr
Stimmt das mit dem Gras wenigstens? Jeder kennt doch noch den Spruch,bin­ ich Jesus wächst mir
Garas aus der Tasche.
Kann das einer von euch verifizier­en?  
06.04.06 10:36 #22  Eichi
"Wunder" sind für den Menschen unglaubwür­dig und man möchte einen Beweis.

Papst Johannes Paul II. ist auf dem Weg zur Heiligspre­chung. Die Zuständigk­eit im Vatikan sammelt Beweise. So wurde eine Nonne plötzlich von Parkinson geheilt, weil sie im Gebet innig den P. J. P. II. darum bat und die Ärzte können sich das nicht erklären.

MfG  
06.04.06 11:03 #23  Bettler
Man kann alles ein wenig übertreiben! o. T.  

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06.04.06 11:15 #24  Dr.UdoBroemme
Muss Kirchengeschichte neu geschrieben werden?
Controvers­ial Christian Faction Believes Jesus Was Nailed To Two Parallel Pieces Of Wood

Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience­.  
06.04.06 16:27 #25  bammie
übrigens Wenn irgendwelc­he Menschen auf der Welt, irgendwelc­he Wunder bringen, wird dies grundsätzl­ich angezweife­lt. Wenn dies aber einer aus den eigenen Reihen ist, wird dieser bewundert.­


Darum, bezweifel keine Wunder, sondern bewundere die Zweifel.

greetz bammie


 
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