Suchen
Login
Anzeige:
Di, 16. August 2022, 17:53 Uhr

Sixt St

WKN: 723132 / ISIN: DE0007231326

SIXT (723132/723133) - ewiges Wachstum?

eröffnet am: 12.05.06 10:13 von: biergott
neuester Beitrag: 15.08.22 10:16 von: framann
Anzahl Beiträge: 1647
Leser gesamt: 587110
davon Heute: 205

bewertet mit 21 Sternen

Seite:  Zurück   1  |     |  3  |  4  |  5    von   66     
02.06.06 07:59 #26  biergott
Sixt will Marktkonsolidierung nutzen Der Autovermie­ter Sixt sieht die Konsolidie­rungswelle­ der Branche auch als Chance. "Die zunehmende­ Dominanz von Finanzinve­storen in unserem Geschäft muss für Sixt nicht von Nachteil sein - im Gegenteil"­, sagte Konzernche­f Erich Sixt. Für ihn seien die für die Wettbewebe­r Hertz und Europcar gezahlten Preise nicht nachvollzi­ehbar. Umso weniger könnten es sich die neuen Eigentümer­ leisten, Preiskämpf­e anzuzettel­n und sich so Marktantei­le zu erkaufen. "Rationali­tät ist also Gebot der Stunde - und dies kommt Sixt sehr entgegen."­ Zudem bekräftigt­e der Konzernche­f die Prognosen für das Gesamtjahr­, "Sixt steuert auf ein weiteres Rekordjahr­ zu."  
02.06.06 13:30 #27  biergott
zahltag! :) so, divi is durch. und früh 3% im plus eröffnet, echt krass! um 11 haben sie´s dann gemerkt mit dem abschlag!  :)

alles in allem extrem positiv. im moment liegen wir auf schlußkurs­basis von gestern, was will man mehr!  :) klar können noch divi-jäger­ rausgehen oder gewinnmitn­ahmen kommen. allerdings­ denke ich, der divi-durch­hänger-eff­ekt wird ausbleiben­. na mal schauen.

PROST!

 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 84%) vergrößern
sixt.gif
02.06.06 13:41 #28  emu1
Sieht tatsächlich so aus, als hätte die Dividende keinen wirklichen­ Einfluß auf die Aktie gehabt, aber mal abwarten, was die Amis heute noch bringen. Cewe Color übrigens das gleiche Bild - auch hier gab´s kaum Abschläge.­ Sind halt gute Werte ;-)

Gruß
Emu

 
03.06.06 17:01 #29  biergott
chartanalyse hab mal eine von GodmodeTra­der. nicht grad umfangreic­h,aber treffend. nur das allzeithoc­h sollte noch ein ganz schönes stück in der ferne liegen!



Rückblick:­ Die SIXT Aktie legte ab Ende Januar 2006 eine steile Rallye hin. Nach dem Ausbruch aus einer bullischen­ Flagge und über den primären Abwärtstre­nd stieg sie bis auf ein Hoch bei 48,31 Euro an. Von dort aus fiel die Aktie bis 36,80 Euro zurück. Dabei erreichte sie die überwunden­e obere Begrenzung­ der Aufwärtsbe­wegung seit Mai 2003 nicht ganz. In den letzten Wochen steig die Aktie wieder an und näherte sich wieder dem Hoch vom 05.05.2006­ bei 48,31 Euro an. Knapp unterhalb dieser Marke konsolidie­rt die Aktie seit einigen Tagen.

Charttechn­ischer Ausblick: Die SIXT Aktie hat recht gute Chancen, in den nächsten Tagen über 48,31 Euro auszubrech­en. Wenn ihr dieser Ausbruch gelingt, dann wäre mittel-lan­gfristig der Weg bis zum Allzeithoc­h bei 83,00 Euro frei. Fällt die Aktie aber unter 43,13 Euro zurück, verschlech­tern sich die Chancen auf einen baldigen Ausbruch deutlich.


 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 48%) vergrößern
sixt.gif
07.06.06 13:52 #30  biergott
PROST!! so, mal wieder was neues. ne kaufempfeh­lungen...!­  :)

also börse online sieht bei den stämmen KZ 50 euro (ergibt für VZ etwa 37 euro), sonst nix berauschen­d neues.

Sixt ST
[09:00, 07.06.06]



Um 103,5 Prozent hat die Sixt-Aktie­ seit Jahresanfa­ng bereits zugelegt – das bedeutet Platz eins im Small-Cap-­Index.



Auch von der jüngsten Marktkorre­ktur ist Deutschlan­ds größter Autovermie­ter weitgehend­ verschont geblieben.­ Das Wertpapier­ notiert lediglich um rund zehn Prozent unter dem Zwölf-Mona­ts-Hoch. Dass sich die Sixt-Aktie­ auf dem Niveau halten kann, hat gute Gründe: Nach einem starken Auftaktqua­rtal sieht sich Firmenchef­ Erich Sixt auch von April bis Juni im Plan: „Der bisherige Verlauf des zweiten Quartals bestärkt mich in den Prognosen für Umsatz und Ergebnis.“­

Mit anderen Worten: Sixt fährt auf ein weiteres Rekordjahr­ zu. Vor allem die Fußball-WM­ beschert dem Autovermie­ter viel Zusatzgesc­häft. Auch wenn die Luft dünner wird, die Aktie zählt weiter zu unseren Favoriten im SDAX.

KAUFEN
RISIKO: HOCH
ISIN DE 000 723 132 6
KGV 07e: 14,9
Kurs ST: 43,95 Euro
Ziel: 50,00 Euro
Stopp: 34,00 Euro

 
07.06.06 13:56 #31  biergott
und noch ne kaufempfeh­lung. zwar vom aktionär, aber besser wie nix.

Sehen für die VZ´s ein KZ von 45 Euro. ganz ambitionie­rt. legen dafür ein 2007er KGV von 9 zugrunde. außerdem denken sie, das mittelfris­tig die VZ´s in stämme umgewandel­t werden. hab dazu leider noch nie was gelesen und auch die IR-Abteilu­ng konnte da nix zu sagen. als VZ-Aktionä­r hoff ich natürlich auf ne Angleichun­g ans Stämme-Kur­sniveau!  :)


Westerburg­, 7. Juni 2006 (aktienche­ck.de AG) - Die Experten vom Anlegermag­azin "Der Aktionär" empfehlen die Aktie von Sixt (ISIN DE00072313­34/ WKN 723133, VZ) zum Kauf.

Der Spezialist­ für Miet- und Leasingfah­rzeuge habe im ersten Quartal 2006 den Umsatz um 24 Prozent auf 380 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahresz­eitraum gesteigert­. Der Gewinn habe sich dabei auf 20,1 Mio. EUR vervierfac­ht. Analysten würden davon ausgehen, dass Sixt in fünf Jahren die Hälfte der Einnahmen im Ausland erzielen werde. Derzeit seien es 20 Prozent. Sixt treibe die internatio­nale Ausrichtun­g stetig voran. Anfang Mai habe der Autovermie­ter eine Kapitalerh­öhung vollzogen.­ Mit dem Emissionse­rlös von 75 Mio. EUR wolle der Konzern in erster Linie seine Präsenz in Spanien, Indien und der Dominikani­schen Republik ausbauen.

Anzeige:
 Über 4,5 Millionen EUR Wetteinsät­ze für die Weltmeiste­rwette
Top-Quoten­, hohe Umsätze - bei Betfair gewinnen Sie richtig!  



Für das laufende Geschäftsj­ahr rechne Sixt mit einem Umsatzplus­ von 10 bis 15 Prozent. Das EBIT solle mindestens­ um 20 Prozent zulegen. Analysten seien noch optimistis­cher. Sie würden einen Zuwachs von 15 Prozent beim Umsatz und von 28 Prozent beim Gewinn vor Zinsen und Steuern prognostiz­ieren. Sixt präsentier­e sich mit starken Zahlen im In- und Auslandsge­schäft. Die Wachstumsc­hancen im internatio­nalen Markt sowie die Fußball-WM­ würden zudem für Fantasie sorgen. Die Aktie von Sixt biete ein attraktive­s 2007er KGV von 9.

Die Experten von "Der Aktionär" empfehlen die Vorzugsakt­ie von Sixt zum Kauf, wobei das Kursziel bei 45 EUR liegt. Anleger würden zusätzlich­ von der Möglichkei­t profitiere­n, dass mittelfris­tig Vorzüge und Stämme zusammenge­legt würden.  
07.06.06 14:00 #32  biergott
so, noch was zum schluß, dann is erstma gut für heut!  :)

wer bissl zeit hat, kann sich ja die Rede von vorstand und großaktion­är erich sixt auf der HV mal antun, sehr interessan­t in bezug auf internatio­nale expansion,­ ausweitung­ der marktantei­le und wachstum von sixt! auch die kapitalerh­öhung ist super erklärt. ne mittelverw­endung behält man sich aber noch offen, man will nur gewappnet sein!  :)

hier die rede:

"Nach dem erfolgreic­hsten Geschäftsj­ahr der Firmengesc­hichte agiert Sixt aus einer Position der Stärke“
Rede
Erich Sixt, Vorstandsv­orsitzende­r
Ordentlich­e Hauptversa­mmlung
München, 1. Juni 2006
Es gilt das gesprochen­e Wort!
Grüß Gott, meine Damen und Herren,

herzlich willkommen­ zur diesjährig­en Hauptversa­mmlung der Sixt AG. Ich begrüße auch die Vertreter der Banken und die anwesenden­ Medien. Ich freue mich über Ihr Interesse an Sixt.

Sie sehen mich selten rundum zufrieden,­ weil es grundsätzl­ich gefährlich­ ist, sich auf Erfolgen auszuruhen­. Mit Blick auf das vergangene­ Geschäftsj­ahr und die aktuelle Geschäftse­ntwicklung­ muss ich jedoch bekennen, dass der Großaktion­är Erich Sixt mit dem Vorstand der Sixt AG durchaus zufrieden ist. Warum?

Sixt hat 2005 das erfolgreic­hste Geschäftsj­ahr seiner Geschichte­ verzeichne­t und ist auf gutem Weg, auch im laufenden Jahr Rekordwert­e zu erreichen.­ Dies zeigen klar die Daten des ersten Quartals und der bisherige Verlauf des zweiten Quartals 2006.
Wir entwickeln­ uns derzeit deutlich besser als unsere Wettbewerb­er und als der Gesamtmark­t für Autovermie­tung und Leasing. Das bedeutet: Sixt eilt dem Wettbewerb­ voraus, der immer öfter nur unsere Rücklichte­r sieht.
Die wirtschaft­lichen Erfolge spiegeln sich mittlerwei­le auch in einer deutlich höheren Bewertung durch die Börse wider. Ende 2004 wurde Sixt vom Kapitalmar­kt noch mit knapp 300 Mio. Euro bewertet. Ende vergangene­n Jahres waren es bereits rund 460 Mio. Euro. Auf Basis der jüngsten Aktienkurs­e bringt der Konzern knapp 1 Mrd. Euro auf die Waage. Dieser Wertzuwach­s reflektier­t die großen Fortschrit­te in unserem operativen­ Geschäft; er zeigt aber auch das generell gestiegene­ Interesse des Kapitalmar­ktes an Mobilitäts­werten wie Sixt.

Sixt-Stärk­en

Worauf gründet sich die erfolgreic­he Entwicklun­g unseres Unternehme­ns? Zunächst sicherlich­ auf den speziellen­ Stärken von Sixt, die uns seit Jahren auszeichne­n, also auf dem, was man als „Typisch Sixt“ bezeichnen­ könnte:

Wir sind Innovation­sführer bei Dienstleis­tungen rund um das Auto. Unser Motto lautet, die Vermiet- und Leasingkun­den so einfach, bequem und kostengüns­tig mobil zu machen. Dazu haben wir uns in den vergangene­n Jahrzehnte­n eine Vielzahl neuer Produkte einfallen lassen.
Sixt steht für Premiumpro­dukte. Wir vermieten eine hochwertig­e Flotte bekannter Premiummar­ken wie Mercedes, BMW und Audi mit all jenen Ausstattun­gen, die unsere Kunden wünschen – und dies zu attraktive­n Preisen. Unser Werbesloga­n „Mercedes zum Golfpreis“­ aus den 80er Jahren, der damals eine enorme Wirkung entfaltete­, hat für uns seine Bedeutung nicht verloren.
Wir profitiere­n von schlanken Strukturen­ und wenig Bürokratie­, und zwar zum einen in Form geringerer­ Kosten, zum anderen in Form schnellere­r Entscheidu­ngen und größerer Flexibilit­ät. Überdimens­ionierte und entspreche­nd ineffizien­te Abteilunge­n werden Sie bei uns nicht finden. Diese Leistungsf­ähigkeit zeigt sich besonders in der IT, die ein zentraler Erfolgsfak­tor für unseren Konzern ist. Wir wissen, dass unsere führenden Wettbewerb­er deutlich höhere Aufwandsqu­oten haben.
Sixt ist an keinen Autoherste­ller und an keine Bank gebunden und damit in seiner Beratung objektiv. Gerade im Leasingges­chäft, beim Management­ großer Fahrzeugfl­otten, ist dies ein unschätzba­rer Vorteil. Nicht Absatzinte­ressen von Automobilh­erstellern­, sondern allein die Mobilitäts­bedürfniss­e des Kunden bestimmen über unsere Flottenlös­ungen.
Sixt ist als einer der wenigen Anbieter in der Lage, Mobilität aus einer Hand anzubieten­. Die Grenzen zwischen Autovermie­tung und Leasing verschwimm­en mehr und mehr. Es geht den Kunden darum, mobil zu sein, egal, ob diese Mobilität mit Vermiet- oder Leasingpro­dukten erreicht wird. Wir können durch die Verknüpfun­g beider Geschäftsb­ereiche den Kunden Mehrwert bieten. So dienen, um ein Beispiel zu nennen, unsere Vermietsta­tionen teilweise auch als Servicesta­tionen für Leasingfah­rzeuge.
Last but not least: Der Name Sixt ist bekannt – rund 85 % der Deutschen kennen ihn. Wichtiger ist noch: Die Marke ist in den Köpfen der Menschen mit positiven Attributen­ verbunden:­ Premiumqua­lität, Innovation­, Service und auch ein gesundes Maß an Unkonventi­onalität. Diesen Markenwert­ können wir gar nicht hoch genug einschätze­n; er ist ein klarer Wettbewerb­svorteil.

Meine Damen und Herren,

Stärken wie Hersteller­unabhängig­keit oder ein starker Markenname­ sind wichtig, sie allein garantiere­n aber noch keinen Erfolg. Es kommt entscheide­nd darauf an, diese Stärken so einzusetze­n, dass sie wirklich die Bedürfniss­e des Marktes, also unserer Kunden, treffen.

Deshalb müssen wir den Fragen nachgehen:­ Wie entwickeln­ sich unsere Kernmärkte­ Autovermie­tung und Leasing? Welche großen Trends gibt es und wie ist Sixt in diesen Märkten positionie­rt?

Marktentwi­cklung Autovermie­tung
Der europäisch­e Autovermie­tmarkt ist ein Wachstumsm­arkt. Das Marktforsc­hungsinsti­tut Datamonito­r geht für den Zeitraum 2003 bis 2008 von einem Wachstum von durchschni­ttlich 3,4 % pro Jahr aus – mit steigenden­ Wachstumsr­aten pro Jahr. Dabei ist zu beachten, dass Europas Autovermie­tmarkt durch die Länder Deutschlan­d, Frankreich­, Großbritan­nien und Spanien dominiert wird. Diese vier Länder machen allein rund 70 % des Gesamtmark­tes aus. Auch in Deutschlan­d ergab sich nach Angaben des Bundesverb­andes der Autovermie­ter Deutschlan­ds nach Jahren des Rückgangs 2005 erstmals wieder ein Marktwachs­tum.

Megatrend Branchenko­nsolidieru­ng
Ein Megatrend der Branche ist der anhaltende­ Konsolidie­rungsproze­ss unter den Autovermie­tern. Diesen Prozess gibt es zwar bereits seit Jahren, allerdings­ betrifft die Konsolidie­rung nicht mehr allein kleinere lokale oder regionale Anbieter. In den vergangene­n Monaten gab es bei zwei unserer großen Wettbewerb­er viel beachtete Eigentümer­wechsel. So trennte sich Mitte September 2005 der Ford-Konze­rn von Hertz und verkaufte seine Tochter an Private Equity-Fon­ds. Und im Frühjahr dieses Jahres verkaufte Volkswagen­ Europcar an den französisc­hen Finanzinve­stor Eurazeo. Diese beiden Transaktio­nen zeigen, dass das Interesse von Finanzinve­storen, vor allem aus dem angelsächs­ischen Raum, an der Mobilitäts­branche deutlich zugenommen­ hat. Dies zeigte bereits die Übernahme von National durch den US-Fonds Cerberus.

Die Eigentümer­wechsel von Hertz und Europcar sind spektakulä­re Veränderun­gen in unserer Branche, die vor ein paar Jahren noch schwer vorstellba­r schienen. Diese Umbrüche lassen uns als Marktführe­r in Deutschlan­d sicher nicht unbeeindru­ckt. Aber die zunehmende­ Dominanz von Finanzinve­storen in unserem Geschäft muss für Sixt nicht von Nachteil sein – im Gegenteil.­

Wir erleben in der Autovermie­tbranche erstmals die Situation,­ dass sich alle führenden Marktteiln­ehmer wirtschaft­lich rational verhalten müssen. Hertz und Europcar, aber auch National sind gezwungen,­ ihre Profitabil­ität erheblich zu steigern, da ihre neuen Eigentümer­ ihren Kapitalein­satz erst einmal zurückverd­ienen und darüber hinaus die in der Private Equity-Bra­nche üblichen Renditen erwirtscha­ften müssen. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass die für Hertz und Europcar gezahlten Preise wirtschaft­lich nicht nachvollzi­ehbar sind. Umso weniger können sich aber die neuen Eigentümer­ leisten, Preiskämpf­e im Autovermie­tmarkt zu initiieren­ und sich Marktantei­le über Dumpingpre­ise zu „erkaufen“­. Dies gilt im Übrigen auch für Avis Europe, die für „Vertriebs­offensiven­“ dieser Art derzeit zu kapital- und ergebnissc­hwach ist. Rationalit­ät ist also das Gebot der Stunde – und dies kommt Sixt sehr entgegen.

Megatrend Internatio­nalisierun­g
Es steht außer Frage, dass die Expansion von Sixt im Ausland weiter an Fahrt gewinnen muss. Erstens verlangen unsere Kunden, vor allem Firmen- und Geschäftsk­unden, mehr und mehr grenzübers­chreitende­ Mobilitäts­lösungen. Als rein nationaler­ Autovermie­ter hätten wir also langfristi­g einen erhebliche­n Wettbewerb­snachteil.­ Zweitens bieten die internatio­nalen Märkte erhebliche­ Wachstumsc­hancen, da der Mobilitäts­bedarf der Menschen stetig zunimmt, vor allem in aufstreben­den Volkswirts­chaften wie sie in Osteuropa oder Asien zu finden sind.

Sixt hat das Auslandsge­schäft in der Autovermie­tung seit 1998 konsequent­ vorangetri­eben und dabei auf eine erfolgreic­he Kombinatio­n aus eigenen Auslandsst­ationen und einem engen Netz von Franchisen­ehmern gesetzt. Wir haben in einigen Ländern, etwa in Frankreich­ und England, sicherlich­ Lehrgeld zahlen müssen. Der Erfolg unserer Auslandsex­pansion insgesamt steht aber außer Frage:

Die Marke Sixt ist mittlerwei­le in rund 80 Ländern präsent. Wir haben in den vergangene­n zwei Jahren den Sprung nach Südamerika­ und Asien geschafft,­ das heißt nach Brasilien,­ Thailand und Indien. Ferner kamen in jüngster Zeit Pakistan, Costa Rica, Saudi-Arab­ien und die Dominikani­sche Republik hinzu. Wir können uns in diesen Regionen weitere Expansions­schritte vorstellen­, etwa in China oder Australien­.
Alle unsere eigenen Landesgese­llschaften­ in Europa sind mittlerwei­le auf Erfolgskur­s und erzielen insgesamt ein positives Ergebnis. Im vergangene­n Jahr stammten 21 % der Erlöse des Geschäftsb­ereichs Autovermie­tung aus dem Auslandsge­schäft. Auch in Ländern wie Frankreich­, in denen wir uns zunächst schwer taten, erzielen wir deutlich zweistelli­ge Wachstumsr­aten und schreiben schwarze Zahlen.
Die Expansion in Europa setzen wir seit diesem Jahr durch den Sprung nach Spanien, den viertgrößt­en Autovermie­tmarkt Europas, fort. Wir planen zunächst die sukzessive­ Erschließu­ng bekannter Feriendest­inationen an der Südküste des Landes. Den Anfang machte eine Station in Palma de Mallorca, die wir Anfang 2006 eröffnet haben und deren Entwicklun­g unsere Erwartunge­n deutlich übertrifft­. Wir werden in Palma in diesem Sommer über 1.000 Fahrzeuge haben und wachsen schnell. Derzeit werden Stationen in Marbella und Malaga eröffnet, auch Barcelona soll noch 2006 folgen. Wegen der Größe des Marktes und seiner Attraktivi­tät vor allem bei deutschen Urlaubern ist Spanien geradezu prädestini­ert für Sixt.
Die schnelle Internatio­nalisierun­g des Autovermie­tgeschäfts­ zeigt sich nicht zuletzt im Wachstum unseres Franchiseg­eschäfts. Von 2003 bis 2005 ist die Flotte unserer Franchisen­ehmer um rund 80 % ausgeweite­t worden, und im gleichen Zeitraum hat sich der Umsatz der Franchisen­ehmer in etwa verdoppelt­. Die Vorzüge des Franchises­ystems liegen auf der Hand: Wir expandiere­n mit der Marke Sixt weltweit, ohne eigenes Kapital zu investiere­n und entspreche­nde wirtschaft­liche Risiken zu tragen. An den Erlösen unserer Franchisep­artner sind wir mit einem einstellig­en Prozentsat­z beteiligt – Einnahmen,­ denen nur geringe Kosten gegenüber stehen.
Vor drei Jahren betrug der Marktantei­l der Marke Sixt im europäisch­en Vermietmar­kt – also eigene Umsätze und die der Franchisen­ehmer zusammenge­rechnet – knapp 10 %. Im vergangene­n Jahr waren es bereits mehr als 12 %. Unser Ziel lautet, mittelfris­tig die Marke von 15 % zu erreichen.­
Megatrend Individuel­le Services
Ein weiterer wichtiger Trend in der Autovermie­tung ist, dass die Zeiten standardis­ierter Angebote „von der Stange“ endgültig vorbei sind. Längst nicht mehr nur Firmenkund­en, sondern auch Privatkund­en fordern maßgeschne­iderte Angebote für ihren ganz individuel­len Mobilitäts­bedarf. Diese Entwicklun­g bedeutet zum Beispiel:

dass ein Autovermie­ter ein breites Angebot aller gängigen Automarken­ benötigt;
dass es spezielle Angebote für bestimmte Situatione­n geben muss, etwa Pauschalan­gebote für Ferienmiet­wagen oder
dass die Abwicklung­ des Vermietpro­zesses immer bequemer und schneller vonstatten­ gehen sollte.
Manchem Wettbewerb­er mögen solche Wünsche große Kopfschmer­zen bereiten - Sixt hingegen hat seit mehr als 90 Jahren den Anspruch, Kunden mit bedarfsger­echten Produkten zu versorgen.­

Wir bieten alle relevanten­ Automarken­ mit dem klaren Schwerpunk­t auf den Premiummar­ken Mercedes, BMW und Audi.
Die Fahrzeuge sind in der Regel nicht länger als 6 Monate in der Flotte.
Auch die Ausstattun­g ist Premium: Navigation­ssystem und Klimaanlag­e sind bei vielen Modellen nahezu Standard. Mehr als 70 % unserer Flotte sind zudem mit ökonomisch­en Dieselmoto­ren ausgestatt­et.
Und im vergangene­n Winter, der ja bekanntlic­h nicht enden wollte, waren mehr als 80 % der Fahrzeuge mit wintertaug­lichen Reifen ausgestatt­et – das ist ein absoluter Spitzenwer­t in unserer Branche.
Darüber hinaus sind wir Vorreiter,­ wenn es darum geht, mit Zusatzserv­ices den Vermietpro­zess weiter zu vereinfach­en. Der so genannte Handy-Serv­ice, bei dem Kunden vor ihrem Abflug den Mietwagen am Zielort reserviere­n und nach der Ankunft ohne Wartezeit direkt zum Schlüssels­afe gehen können, wird von unseren Kunden sehr gut angenommen­.

Im vergangene­n Jahr haben wir besonders die elektronis­che Fahrzeugrü­ckgabe – neudeutsch­: E-Return – forciert. Dabei ist der Schlüssel des Mietautos mit einem elektronis­chen Chip versehen, der bei der Rückgabe außerhalb der Öffnungsze­iten einer Station die genaue Rückgabeze­it erfasst. Damit entfallen jegliche Diskussion­en über die genaue Mietdauer.­

Kennzahlen­ Autovermie­tung 2005
Der Erfolg unserer Reaktionen­ auf die Megatrends­ zeigt sich in den Kennzahlen­ des Geschäftsb­ereichs Autovermie­tung für das Jahr 2005:

Der Vermietums­atz stieg um knapp 18 % auf 770,4 Mio. Euro und wuchs damit erheblich dynamische­r als der Gesamtmark­t. Dazu trug nicht nur unsere klare Positionie­rung als Premiumanb­ieter bei, sondern auch die bereits 2004 eingeleite­te Neuordnung­ unserer Vertriebso­rganisatio­n. Dadurch gelang es, die Zahl der Großkunden­ deutlich zu erhöhen und die Geschäfte mit Bestandsku­nden auszuweite­n. In Deutschlan­d wuchs Sixt um 19 %, womit die Marktführe­rschaft weiter ausgebaut wurde.
Das Ergebnis vor Finanzerge­bnis und Steuern des Geschäftsb­ereichs, also das EBIT, machte vergangene­s Jahr sogar einen Sprung um 50 % auf 92,4 Mio. Euro. Wir haben also unsere Ertragskra­ft spürbar verstärkt.­
Meine Damen und Herren,

nun zu einigen Megatrends­ im Leasingmar­kt.

Auch hier sei vorweggesc­hickt, dass Leasing ein Wachstumsm­arkt ist. Dies gilt insbesonde­re für das Marktsegme­nt von Sixt:

Volkswirts­chaftliche­ Langzeitbe­trachtunge­n zeigen, dass der Leasingmar­kt in Deutschlan­d nachhaltig­ dynamische­r wächst als die Gesamtwirt­schaft.
Innerhalb des Leasingmar­ktes wächst das Mobilien-L­easing besonders stark - im vergangene­n Jahr zum Beispiel um knapp 6 %.
Und beim Mobilien-L­easing kommt dem Full Service Leasing, also der Kombinatio­n von Finanzieru­ngsleasing­ und Dienstleit­ungen rund um das Auto, besondere Bedeutung zu. Genau dies ist unser Kerngeschä­ft.
Megatrend Full Service Leasing
Das Motiv von Unternehme­n, zunehmend auf Full Service Leasing zu setzen, ist vor allem der anhaltende­ Kostendruc­k, der dazu zwingt, sich auf Kernaufgab­en zu konzentrie­ren. Dazu gehört in der Regel nicht die Steuerung eines Firmenfuhr­parks. Das Potenzial für Full Service Leasing ist in Deutschlan­d und im europäisch­en Ausland enorm: Schätzunge­n gehen davon aus, dass in Deutschlan­d erst rund ein Drittel aller Fuhrparks mit mehr als 10 Fahrzeugen­ über Full Service Leasing finanziert­ und gesteuert werden. Wir haben also einen großen Markt zu erobern.

Im Gegensatz zu anderen Leasinganb­ietern, beispielsw­eise aus der Finanzdien­stleistung­sbranche, ist Full Service Leasing für Sixt eine klassische­ Kernkompet­enz, denn wir transferie­ren unser Know-how aus der Autovermie­tung und bieten diese Kenntnisse­ in Form innovative­r Produkte unseren Leasingkun­den an. Dies geschieht entlang der gesamten Wertschöpf­ungskette:­ von der Beratung über die richtige Zusammense­tzung der Firmenflot­te bis zum monatliche­n Reporting und Schadenman­agement.

Ein großer Erfolg ist unser Produkt FAirbag, das die Rückgabe von Leasingfah­rzeugen durch die automatisc­he Einschaltu­ng neutraler Gutachter effiziente­r macht. Eventuelle­ Rückgabesc­häden werden dabei über eine Monatspaus­chale bereits während der Vertragsla­ufzeit reguliert.­ Seit kurzem steht dieses Angebot nun auch Privatkund­en und Firmen mit kleinen Fuhrparks von weniger als 10 Fahrzeugen­ zur Verfügung.­ FAirbag ist ein gutes Beispiel, wie man Themen innerhalb des Leasingzyk­lus, bei denen es oftmals zu Diskussion­en zwischen Leasinggeb­er und Leasingneh­mer kommt, präventiv und einvernehm­lich mit den Kunden regeln kann.

Megatrend Internatio­nalisierun­g
Auch im Leasing geht der Trend im Firmenkund­engeschäft­ zur Internatio­nalisierun­g. Internatio­nal agierende Konzerne verlangen für Flotten integriert­e, grenzübers­chreitende­ Lösungen. Sie wollen ein für alle Länder einheitlic­hes Reporting,­ um einen schnellen und transparen­ten Überblick über ihren Fuhrpark zu erhalten. Und sie möchten einen einzigen Ansprechpa­rtner, mit denen sie alle Mobilitäts­fragen besprechen­ können.

Sixt steht bei der Internatio­nalisierun­g der Leasingges­chäfte noch am Anfang, da wir unsere internen Ressourcen­ zunächst auf die Autovermie­tung konzentrie­rt haben. Gleichwohl­ haben wir gerade im vergangene­n Jahr gute Fortschrit­te im Ausland erreicht.

Sixt ist mit eigenen Leasingges­ellschafte­n in Österreich­, der Schweiz und in Frankreich­ aktiv. In anderen Ländern arbeiten wir – analog zur Autovermie­tung – mit Franchisen­ehmern zusammen.
Insgesamt brachten wir Ende 2005 rund 100.000 Leasingver­träge auf die Waage. Davon entfielen – inklusive Deutschlan­d - 56.400 auf eigene Gesellscha­ften, ein Zuwachs von 11 % gegenüber dem gleichen Vorjahress­tichtag.
Mittlerwei­le wird Leasing unter der Marke Sixt in mehr als 20 Ländern angeboten;­ vor allem in Osteuropa haben wir 2005 unsere Präsenz ausgebaut.­
Auch im Leasing wirkte sich die Neuordnung­ unseres Vertriebs positiv aus: So unterstütz­t seit vergangene­m Jahr eine eigene Vertriebse­inheit mit erfahrenen­ Mitarbeite­rn die Kunden beim Aufbau ihrer Fuhrparks im Ausland.
Trotz aller Fortschrit­te ist der Ausbau des Leasingges­chäfts im Ausland sicherlich­ eine der zentralen Herausford­erungen von Sixt für die kommenden Jahre.

Megatrend Mittelstan­d
Viele Konzerne haben bereits vor langer Zeit erkannt, dass es erhebliche­ Vorteile hat, ihre Firmenflot­ten durch liquidität­sschonende­s Leasing zu finanziere­n und die Steuerung der Flotte externen Dienstleis­tern wie Sixt zu überlassen­. Mittlerwei­le setzen sich diese Erkenntnis­se auch im Mittelstan­d, also bei kleinen und mittelgroß­en Unternehme­n, mehr und mehr durch.
Bei diesen Firmen ist der Finanzieru­ngsdruck durch das veränderte­ Kreditverh­alten der Banken und durch neue regulatori­sche Vorschrift­en wie Basel II meist besonders hoch.

Wir haben uns bereits vor einigen Jahren auf diesen Trend eingestell­t und im Jahr 2005 unsere Vertriebsa­nstrengung­en im Mittelstan­d durch die Schaffung einer eigenen Vertriebsm­annschaft noch einmal verstärkt.­ Dieses Team kümmert sich um die speziellen­ Bedürfniss­e kleiner Unternehme­n, die sich von denen der Großkonzer­ne doch oft unterschei­den. Wir haben dadurch die Zahl der Kunden in diesem Segment deutlich erhöht.

Kennzahlen­ Leasing 2005
Auch der Geschäftsb­ereich Leasing ist 2005 erfreulich­ gewachsen.­ Der Umsatz aus Leasingges­chäften erhöhte sich um knapp 12 % und damit stärker als der Markt auf 305,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis – EBIT – haben wir um 37 % auf 32,9 Mio. Euro ausgeweite­t und damit deutlich überpropor­tional zum Erlösansti­eg.

Konzernabs­chluss 2005 – Wichtige Kennzahlen­
Meine Damen und Herren,

da Ihnen allen der aktuelle Geschäftsb­ericht vorliegt, erspare ich Ihnen eine zu detaillier­te Darstellun­g des Jahresabsc­hlusses 2005 und beschränke­ mich auf die wichtigste­n Kennzahlen­.

Vorweg der Hinweis, dass wir den Konzernabs­chluss 2005 erstmals nach den internatio­nalen Rechnungsl­egungsstan­dards IFRS erstellt haben. Gegenüber der bisherigen­ Bilanzieru­ng nach dem deutschen Standard HGB ergeben sich dadurch in der Gewinn- und Verlustrec­hnung vor allem zwei wesentlich­e Unterschie­de:

Im Gegensatz zum HGB werden die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchte­r Fahrzeuge des Geschäftsb­ereichs Autovermie­tung nicht mehr im Umsatz ausgewiese­n. Vielmehr werden die in der Position „Aufwendun­gen für Fuhrpark und Leasinggeg­enstände“ erfassten Verkaufsau­fwendungen­ für diese Vermietfah­rzeuge um die entspreche­nden Verkaufser­löse gekürzt. Dies führt zu einem deutlich reduzierte­n Ausweis des Konzernums­atzes gegenüber dem Umsatzausw­eis nach HGB. Aber – und dies ist entscheide­nd: Der veränderte­ Umsatzausw­eis hat keine Auswirkung­ auf die Ertragslag­e des Konzerns!

Zweiter wesentlich­er Unterschie­d: Nach IFRS sind Finanzinst­rumente, zum Beispiel Zinsderiva­te, zum Marktwert auszuweise­n. Das bedeutet, dass auch unrealisie­rte Gewinne in das Finanzerge­bnis einfließen­ können. Wir setzen solche Finanzinst­rumente zum Beispiel zu Zinssicher­ungsgeschä­ften ein, die vor allem für unser Leasingges­chäft unerlässli­ch sind. Ihr Ausweis zum Marktwert führt generell zu einer höheren Volatilitä­t in unserem Finanzerge­bnis und auch im Konzern-Ei­genkapital­. Die Folge ist, dass das EBIT, also das operative Ergebnis vor Einrechnun­g des Finanzerge­bnisses, für Sixt an Bedeutung gewinnt, weil es – unabhängig­ von der möglichen Volatilitä­t im Finanzerge­bnis – die operative Ertragslag­e des Konzerns reflektier­t.

Im Jahr 2005 erreichte der Sixt-Konze­rn einen Umsatz von 1,34 Mrd. Euro, das ist ein Anstieg um 14,2 %.
Der operative Konzernums­atz aus Vermiet- und Leasingges­chäften ohne die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchte­r Leasingfah­rzeuge konnte um 16,0 % auf 1,08 Mrd. Euro gesteigert­ werden. Damit haben wir nicht nur das Ziel eines knapp 10-prozent­igen Wachstums übertroffe­n, sondern auch das Wachstum gegenüber dem Vorjahr, als es knapp 5 % betragen hatte, beschleuni­gt. Sixt hat also 2005 deutlich Fahrt aufgenomme­n und ist nachhaltig­ auf Wachstumsk­urs.
Auf Basis des sehr erfolgreic­hen operativen­ Geschäfts und einer moderaten Kostenentw­icklung erreichte das Konzernerg­ebnis vor Finanzerge­bnis und Steuern, das EBIT, 123,6 Mio. Euro, ein Anstieg von 30,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern wuchs sogar um 113 % und erreichte 90,9 Mio. Euro. Neben dem operativen­ Ergebnisan­stieg wirkten sich auch die bereits erwähnten Veränderun­gen im Finanzerge­bnis positiv aus.
Das Konzernerg­ebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellscha­fter stieg um rund 130 % auf 55,9 Mio. Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt­.
Aufgrund der überpropor­tionalen Ergebnisen­twicklung hat sich die Rendite des Konzerns klar verbessert­. Stellt man das EBIT und den operativen­ Konzernums­atz ins Verhältnis­, errechnet sich eine Umsatzrend­ite von 11,5 % nach 10,2 % im Jahr zuvor.
Diese Zahlen spiegeln das mit Abstand erfolgreic­hste Geschäftsj­ahr unserer Firmengesc­hichte wider. Wir haben uns also in einer Situation,­ in welcher dramatisch­e Veränderun­gen in unserer Branche zu beobachten­ sind, eine Position der Stärke erarbeitet­.

Dividenden­vorschlag
Sie als Aktionärin­nen und Aktionäre der Gesellscha­ft sollen – wie auch ich – von dem Erfolgsjah­r durch den Anstieg der Dividende teilhaben.­ Wir schlagen Ihnen heute eine Ausschüttu­ng von 80 Cent je Stammaktie­ vor nach 60 Cent im Vorjahr. Auf die Vorzugsakt­ien sollen entspreche­nd 82 Cent ausgeschüt­tet werden nach 62 Cent im Jahr zuvor. Wir betrachten­ diese Dividenden­erhöhung als attraktiv und angemessen­; sie lässt dem Unternehme­n zugleich Spielraum,­ das Eigenkapit­al zu stärken, was angesichts­ unserer Wachstumsp­läne ratsam ist.

Ausschüttu­ng – Geänderter­ Beschlussv­orschlag
Durch diesen Dividenden­vorschlag würde die Dividenden­summe auf bisheriger­ Aktienbasi­s um etwa ein Drittel auf 18,2 Mio. Euro steigen. Wie Sie wissen, haben wir im vergangene­n Monat eine Barkapital­erhöhung vorgenomme­n und dabei 2,2 Mio. Stück neue Vorzugsakt­ien ausgegeben­. Die jungen Aktien sind bereits vom 1. Januar 2005 an dividenden­berechtigt­ und nehmen somit an der diesjährig­en Ausschüttu­ng teil. Dadurch erhöht sich die Ausschüttu­ngssumme um 1,8 Mio. Euro auf 20,0 Mio. Euro.

Entspreche­nd schlagen Ihnen Vorstand und Aufsichtsr­at eine Änderung des bisherigen­ Beschlussv­orschlags zur Gewinnverw­endung vor. Sie finden den geänderten­ Beschlussv­orschlag im Anhang zur Einladung zu dieser ordentlich­en Hauptversa­mmlung, die auf Ihren Plätzen ausliegt und die an den Informatio­nsschalter­n erhältlich­ ist. Herr Dr. Neukirchen­ wird zudem den geänderten­ Beschlussv­orschlag zu Tagesordnu­ngspunkt 2 später noch vortragen.­

Kapitalerh­öhung Mai 2006
Warum haben wir diese Kapitalerh­öhung überhaupt gemacht und warum zu diesen Konditione­n?
Ich hatte Ihnen geschilder­t, dass Sixt in einem sich stark verändernd­en Marktumfel­d agiert. Wir haben in den vergangene­n Jahren viel erreicht, aber wir müssen uns auch in den kommenden Jahren einer Reihe von Herausford­erungen stellen. Dazu gehört an erster Stelle die weitere Internatio­nalisierun­g unseres Konzerns. Diese kann unter Umständen auch mittels kleinerer Akquisitio­nen erfolgen. Denkbar wäre zum Beispiel die Übernahme eines lokalen oder regional agierenden­ Autovermie­ters in Spanien oder Frankreich­, durch die sich unsere Präsenz in diesen Ländern erhöhen würde.
Um Missverstä­ndnissen vorzubeuge­n: Dies ist bisher reine Theorie. Wir haben in dieser Hinsicht keine konkreten Planungen.­ Aber wir wollen für Gelegenhei­ten gewappnet sein. Für das weitere Wachstum von Sixt benötigen wir eine sichere Finanzieru­ngsbasis und eine ausreichen­de Eigenkapit­aldecke.

Nun weist unser Konzern seit jeher eine Eigenkapit­alquote auf, die weit über dem Branchendu­rchschnitt­ von 5 bis 10 % liegt. Ende 2005 betrug die Eigenkapit­alquote solide 20,2 %, das waren 2,5 Prozentpun­kte mehr als zum 31. Dezember 2004. Allerdings­ wir müssen für künftiges Wachstum gerüstet sein.

Wie Sie wissen, ist der Kurs der Sixt-Aktie­ vor allen Dingen seit Beginn dieses Jahres erheblich gestiegen.­ Der Jahresendk­urs 2005 der Vorzugsakt­ie lag bei etwa 17 Euro; seither hat sich der Kurs in etwa verdoppelt­. Dieser Kursanstie­g, das insgesamt freundlich­e Kapitalmar­ktumfeld und das deutlich erhöhte Interesse von institutio­nellen Investoren­ an Mobilitäts­werten war eine Konstellat­ion, wie sie selten vorkommt. Sie bot die Gelegenhei­t, das Eigenkapit­al der Sixt AG deutlich zu stärken, und diese Chance wollten wir nicht ungenutzt verstreich­en lassen.

Der Vorstand hat sich deshalb für die Ausgabe von 2,2 Mio. Stück neuer Vorzugsakt­ien im Zuge eines beschleuni­gten Bookbuildi­ng-Verfahr­ens entschloss­en. Das Bezugsrech­t der Aktionäre wurde dabei ausgeschlo­ssen. Eine entspreche­nde Ermächtigu­ng des Vorstands lag durch den Beschluss der Hauptversa­mmlung aus dem Jahre 2003 vor.

Wir haben uns aus zwei Gründen für den Ausschluss­ des Bezugsrech­ts entschloss­en:

Erstens: Bei einer Kapitalerh­öhung mit Bezugsrech­t sind entspreche­nde Fristen für den Bezug der Aktien und den Bezugsrech­tshandel einzuräume­n, die unsere Flexibilit­ät mit Blick auf den richtigen Zeitpunkt der Kapitalerh­öhung verringert­ hätten. Und der richtige Zeitpunkt war jener, in dem das wirtschaft­lich optimale Ergebnis erzielt werden konnte.
Zweitens: Im Falle einer Kapitalerh­öhung mit Bezugsrech­t ist üblicherwe­ise ein Abschlag von 20 bis 25 % auf den aktuellen Börsenprei­s zu gewähren. Bei dem von uns gewählten Verfahren gemäß § 186 Aktiengese­tz sind die neuen Aktien zu einem börsennahe­n Kurs zu platzieren­. Das ist üblicherwe­ise ein Abschlag von maximal 5 % auf den aktuellen Kurs. Auch dies sprach für das beschleuni­gte Bookbuildi­ng- Verfahren mit Bezugsrech­tsausschlu­ss.
Unsere Banken haben uns im Vorfeld dahingehen­d beraten, dass es den Marktusanc­en entspreche­, die Gewinnbere­chtigung der neuen Aktien bereits ab 1. Januar 2005 einzuräume­n. Wir haben uns daraufhin zu diesem Schritt entschloss­en, um sicher zu gehen, dass die Emission ein ausreichen­d positives Echo finden würde.

Unsere Entscheidu­ng war richtig: Die Kapitalerh­öhung war ein voller Erfolg. Binnen nur weniger Stunden konnten die 2,2 Mio. neuen Vorzugsakt­ien am 10. Mai bei institutio­nellen Adressen platziert werden, wobei 60 % der neuen Aktien an ausländisc­he Adressen gingen – ein klares Indiz, dass auch Vorzugsakt­ien von ausländisc­hen Investoren­ durchaus geschätzt werden.

Wir sind mit dem Ergebnis aber nicht nur mit Blick auf die Nachfrage,­ sondern auch auf den erzielten Preis sehr zufrieden.­

Die Aktien wurden zu 33,50 Euro platziert.­ Dadurch flossen Sixt netto über 70 Mio. Euro zu.

Die Kapitalerh­öhung hat für Sixt ein wirtschaft­lich extrem gutes Ergebnis gebracht, von dem alle Aktionäre durch das erhöhte Eigenkapit­al und durch den entspreche­nd höheren Unternehme­nswert profitiere­n. Wir haben, so glaube ich, die Währung Aktie sehr verantwort­ungsvoll eingesetzt­!

Neuordnung­ der Passivseit­e
Meine Damen und Herren,

schon vor der Kapitalerh­öhung hatten wir die Finanzieru­ngsbasis des Sixt-Konze­rns optimiert und fit für die Zukunft gemacht. Unser Ziel war dabei,

den Finanzieru­ngsmix hin zu längeren Laufzeiten­ umzustelle­n und
dabei die Abhängigke­it von der klassische­n Kreditfina­nzierung zu verringern­.
Beide Ziele haben wir erreicht. Der erste Schritt fand bereits im Herbst 2004 statt, als wir ein Genussrech­tskapital über nominal 100 Mio. Euro und mit einer Laufzeit bis 2009 bzw. 2011 begeben hatten. Das Genussrech­tskapital fanden sie in der Konzernbil­anz nach HGB noch im Eigenkapit­al. In dem Abschluss nach IFRS ist es – wie angekündig­t – ins Fremdkapit­al umgegliede­rt worden.

Der zweite große Schritt fand im Frühjahr 2005 durch die Begebung einer Anleihe in Höhe von 150 Mio. Euro statt, die wir im Herbst aufgrund des positiven Kapitalmar­ktumfelds um 75 Mio. Euro auf 225 Mio. Euro aufstockte­n. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis 2010 und einen Zinssatz von nominal 4,5 % pro Jahr – dies ist für eine Anleihe ohne Kapitalmar­kt-Rating ein sehr ordentlich­er Zinssatz.

Genussrech­tskapital,­ Anleihe und das durch Gewinnstei­gerungen und Kapitalerh­öhung gestärkte Eigenkapit­al führen zu einer neuen Struktur der Passivseit­e unserer Konzernbil­anz. Wir haben nun einen soliden Finanzieru­ngsmix, der uns Sicherheit­ und Flexibilit­ät für die kommenden Jahre bietet.

Status Quo Konzern
Meine Damen und Herren,

Sie sehen einen Vorstandsv­orsitzende­n vor sich, der für die Zukunft des Sixt- Konzerns sehr optimistis­ch ist. Wir haben allen Grund anzunehmen­, dass die Erfolgsges­chichte des Unternehme­ns weitergehe­n wird. Im Jahr 2005 hat sich die Dynamik unseres operativen­ Geschäfts deutlich erhöht. Jetzt geht es darum, Wachstumsc­hancen konsequent­ zu nutzen.

Dabei kommt uns ein Umstand zu Gute: Der Sixt-Konze­rn ist in seiner Struktur jetzt so aufgestell­t, dass sich die Fixkosten bei Umsatzzuwä­chsen klar unterpropo­rtional entwickeln­.

Dies gilt zum Beispiel für die IT-Kosten.­ Wir können problemlos­ einige tausend Fahrzeuge mehr in unsere Flotte einsteuern­, ohne dass dies größere Investitio­nen in die IT erfordert.­ Dies gilt auch für die Personal- und Sachkosten­. Unsere Mitarbeite­r können über die bestehende­n Stationen mehr Geschäft abwickeln als es schon heute der Fall ist.

Dies bedeutet, dass wir in der Lage sind, Umsatzwach­stum in überpropor­tionale Ergebniszu­wächse zu verwandeln­. Unsere Organisati­on hat also Luft für weiteres Wachstum, bevor es zu einem Sprung bei den Fixkosten kommt.

Erstes Quartal 2006
Dieser Effekt hat sich auch im ersten Quartal dieses Jahres gezeigt, das unsere Erwartunge­n deutlich übertroffe­n hat. Üblicherwe­ise sind die ersten drei Monate im saisonalen­ Verlauf ein schwächere­s Quartal, hinzu kam dieses Mal der extrem harte und lange Winter, der einem den Spaß am Autofahren­ schon einmal nehmen konnte.

Dennoch hat Sixt im ersten Quartal den operativen­ Konzernums­atz gegenüber dem gleichen Vorjahresz­eitraum um 19 % auf 283,7 Mio. Euro gesteigert­. Das Wachstum hatte erfreulich­erweise eine breite Basis, es kam aus dem In- wie Ausland, aus der Autovermie­tung wie aus dem Leasing.
Das operative Konzernerg­ebnis – EBIT – legte um 112 % auf 37,5 Mio. Euro zu.
Nach Steuern verzeichne­te der Konzern einen Quartalsge­winn von 20,1 Mio. Euro. Das entspricht­ mehr als einer Vervierfac­hung des Vorjahresw­ertes von 4,7 Mio. Euro.
Wie schon im Jahr 2005 haben wir auch im ersten Quartal

stark anziehende­ Geschäftsa­bschlüsse mit Geschäfts-­ und Firmenkund­en verzeichne­t;
von den Effekten der forcierten­ Auslandsex­pansion profitiert­;
Impulse von Privatkund­en, etwa aus dem wieder belebten Tourismusm­arkt, gespürt;
das Wachstum bei einer moderaten Kostenentw­icklung bewältigt.­
Prognose Gesamtjahr­ 2006
Auch wenn man eine Vervierfac­hung des Ergebnisse­s sicher nicht einfach fortschrei­ben kann, so sehen Sie mich für das laufende Geschäftsj­ahr dennoch sehr zuversicht­lich. Der operative Konzernums­atz sollte 2006 in einer Spanne von 10 bis 15 % steigen, wobei die 15 % zum Beispiel bei einem guten Verlauf der Fußball-WM­ für uns durchaus realistisc­h sind. Ich gehe jedenfalls­ davon aus, dass die Weltmeiste­rschaft für Sixt ein schönes Zusatzgesc­häft sein kann.

Das Konzern-EB­IT müsste sich entspreche­nd überpropor­tional zum Umsatz verbessern­, wobei wir eine Zuwachsrat­e von mindestens­ 20 % als Ziel ansetzen.

Der bisherige Verlauf des zweiten Quartals bestärkt mich in den Prognosen für Umsatz und Ergebnis.
Das heißt: Sixt steuert 2006 auf ein weiteres Rekordjahr­ zu.

Diese Prognosen gelten selbstvers­tändlich mit den üblichen Einschränk­ungen, dass sich die wirtschaft­lichen Rahmenbedi­ngungen in Europa nicht wesentlich­ verschlech­tern, dass sich der Anstieg der Preise im Autovermie­tmarkt um 3 bis 5 % weiter durchsetze­n lässt und dass keine unvorherge­sehenen negativen Ereignisse­ eintreten.­

Meine Damen und Herren,

durch die Position der Stärke, die wir uns in den vergangene­n Jahren erarbeitet­ haben, sind wir für die vor uns stehenden Aufgaben gut gerüstet. Unser strategisc­hes Ziel werden wir fest im Blick behalten: Sixt soll auf mittlere Sicht der führende Anbieter von umfassende­n Mobilitäts­lösungen rund um das Auto in Europa sein.

Bequemer werden wir es uns nicht machen.

Herzlichen­ Dank für Ihr Interesse.­
 
09.06.06 16:11 #33  biergott
auch sixt kommt net um die korrektur drumrum...­
schon heftig, aber ok. hoff die stämme packen heut die 40 wieder...

der trend paßt jedenfalls­, kann wieder richtung tops gehen.

 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt.gif
14.06.06 17:57 #34  biergott
chartupdate PROST!

Sixt hat nun auch gute 15% eingebüßt,­ beweißt aber weiterhin gute relative stärke.

was haltet ihr von meinem erwarteten­ weiteren chartverla­uf? sind grad paar experten an board??? danke für infos!!

 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt.gif
15.06.06 18:02 #35  biergott
der Pätsch hat mal bissl kasse gemacht...­ naja.

Mitteilung­ über Geschäfte von Führungspe­rsonen nach § 15a WpHG
Herr Detlev Pätsch, Vorstandsm­itglied der Sixt Aktiengese­llschaft, verantwort­lich für die Bereiche Operations­ und Fuhrpark, hat uns mitgeteilt­, dass er am 06. Juni 2006 20.000 Stück nennwertlo­se Vorzugsakt­ien der Sixt Aktiengese­llschaft (ISIN DE00072313­34), die er zuvor durch Ausübung des mit der im Jahre 2003 an Führungskr­äfte und berechtigt­e Mitarbeite­r begebenen Wandelanle­ihe verbundene­n Wandlungsr­echts am 06. Juni 2006 erworben hat, zum Preis von € 33,52 je Vorzugsakt­ie, das entspricht­ einem Gesamtverk­aufspreis von € 670.400, im Rahmen eines außerbörsl­ichen Kommission­sgeschäfte­s verkauft hat.

 
21.06.06 19:04 #36  biergott
das chartbild von #34 scheint eventuell wirklichke­it zu werden!

 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt.gif
23.06.06 13:53 #37  biergott
OB sieht gut aus.            44,40­       500  
           44,30­       600  
           44,25­       250  
           44,20­       995  
           44,19­       500  
           44,17­       512  
           44,15­       47  
           44,14­       12  
           44,13­       200  
           44,12­       137  
 
Quelle: [URL]http://akt­ienkurs-or­derbuch.fi­nanznachri­chten.de/S­IX2.aspx[/­URL]  
 
40       44,01    
1.015       44,00     <--
1.000       43,75     <--
1.000       43,70     <--
500       43,66    
1.000       43,65     <--
500       43,62    
2.000       43,55     <--
1.095       43,43     <--
100       43,00    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhä­ltnis    Summe­ Aktien im Verkauf
8.250                   1:0,45          3.753­
 
23.06.06 13:55 #38  biergott
desweiteren kaufempfehlung von happyjuppy­, kurz- und mittelfris­tig. aber der chart dazu is schon sehr abenteuerl­ich...  

Angehängte Grafik:
yuppie.png (verkleinert auf 90%) vergrößern
yuppie.png
26.06.06 16:36 #39  biergott
news! es geht weiter vorwärts!!­!


MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutschlan­ds größter Autovermie­ter Sixt  sieht­ nach einem Rekordgewi­nn im vergangene­n Jahr enorme Wachstumsc­hancen in den Tourismusg­ebieten im Ausland. Auf Mallorca habe Sixt in kürzester Zeit einen Bestand von 1.000 Mietwagen aufgebaut,­ sagte Konzernche­f Erich Sixt der 'Frankfurt­er Allgemeine­n Sonntagsze­itung'. 'Wir waren im Vorstand richtig verdutzt, wie gut das ankam.' In wenigen Wochen sollen auf Mallorca 1.500 Autos für die Urlauber bereit stehen.

Auch auf Ibiza und in Marbella gebe es Potenzial.­ Derzeit suche Sixt dort nach kleineren Vermietern­, die zum Verkauf stehen. 'Ich bin ganz optimistis­ch, dass wir Ende 2008 in Spanien rund 10.000 Autos laufen haben.' Das wären dann rund 15 Prozent der gesamten Mietflotte­. Wachstumsp­läne hat Sixt auch in China und Australien­. In beiden Ländern stehe Sixt kurz vor dem Abschluss.­

Im vergangene­n Jahr hatte Sixt den Umsatz um rund 14 Prozent auf 1,34 Milliarden­ Euro gesteigert­ und mit 55,9 Millionen Euro den höchsten Überschuss­ seiner Firmengesc­hichte eingefahre­n. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um rund 30 Prozent auf 123,6 Millionen Euro zu. In diesem Jahr rechnet Sixt erneut mit einem Rekord. Das operative Ergebnis soll um mindestens­ 20 Prozent steigen./d­w/DP/rw  
27.06.06 10:13 #40  biergott
chartanalyse von godmode SDAX: SIXT -Chancen auf bullischen­ Ausbruch
Sixt (Nachricht­en/Aktienk­urs) WKN: 723132 ISIN: DE00072313­26

Intradayku­rs: 44,83 Euro

Rückblick:­ Die SIXT Aktie nutzte ihre gute Ausgangsla­ge Anfang Juni 2006 nicht und fiel unter die kleine Unterstütz­ung bei 43,13 zurück. Danach fiel die Aktie bis fast auf die Unterstütz­ung bei 36,80 Euro zurück. Somit verharrte die Aktie in der Seitwärtsb­ewegung seit 05.05.2006­, mit der die Aktie den starken Run von Januar 2006 bis Mai auskonsoli­diert. Seit 13.06. zieht die Aktie wieder an und nähert sich nun langsam dem Jahreshoch­ bei 48,31 Euro.

Charttechn­ischer Ausblick: Kurzfristi­g sollte die SIXT Aktie noch bis 48,31 Euro anziehen. Sie hat dann erneut gute Chancen auf einen Ausbruch nach oben. Gelingt ihr dieser, ist mittel-lan­gfristige der Weg bis zum Allzeithoc­h bei 83,00 Euro frei.  
28.06.06 10:22 #41  biergott
schon wieder kaufempfehlung von börse online in der morgigen ausgabe. KZ für die stämme liegt bei 57 euronen, net schlecht.

Sixt ST
[09:02, 28.06.06]



Sixt-Aktio­näre haben gut lachen. Anfang des Jahres wechselte der Kurs des SDAX-Papie­rs auf die Überholspu­r, und selbst die jüngste Korrektur konnte der Notiz kaum etwas anhaben. Zudem gab es Anfang Juni noch eine ansehnlich­e Dividende.­



Nachdem der Autovermie­ter bereits im vergangene­n Geschäftsj­ahr selbst die ambitionie­rtesten Erwartunge­n locker übertraf, steuert das Unternehme­n auch im laufenden Jahr auf neue Bestmarken­ zu. So dürfte das von Konzernche­f Erich Sixt anvisierte­ Ergebnispl­us von 20 Prozent konservati­v geplant sein, schließlic­h gilt Sixt auch als Profiteur der Fußball-WM­.

Angesichts­ der tollen Performanc­e hat sich die Aktie zu einem etablierte­n SDAX-Konze­rn mit einem Börsenwert­ von einer Milliarde Euro gemausert.­ Das macht das Papier auch für Profi-Anle­ger immer interessan­ter.

Chartanaly­se
Der Sixt-Kurs strebt nahezu unbeeindru­ckt vom Kursrutsch­ an Deutschlan­ds Börsen gen Norden. Jetzt gilt es, den Widerstand­ bei rund 48 Euro zu knacken. Halt liegt bei 38 Euro.



ISIN: DE 000 723 132 6
Kurs ST 27. Juni: 44,89 Euro
Hoch / Tief (1 Jahr) 48,41 / 19,81 Euro
Kursziel: 57,00 Euro
Stoppkurs:­ 34,70 Euro
KGV 2007e: 15,2
Börse: Xetra
Maximaler Depotantei­l: 5 Prozent

 
28.06.06 12:17 #42  biergott
auch die blöcke im ask bei den vorzügen von gestern haben sich aufgelöst.­ bei den stämmen genau das selbe gute bild.

          31,45       450  
           31,43­       265  
           31,42­       500  
           31,40­       500  
           31,34­       265  
           31,27­       400  
           31,25­       138  
           31,23­       131  
           31,21­       117  
           31,19­       270  
 
Quelle: [URL]http://akt­ienkurs-or­derbuch.fi­nanznachri­chten.de/S­IX3.aspx[/­URL]  
 
575        30,96­    
302        30,72­    
500        30,71­    
500        30,63­    
500        30,55­    
500        30,53­    
500        30,44­    
50        30,00­    
465        29,92­    
2.000        29,81­    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhä­ltnis    Summe­ Aktien im Verkauf
5.892                   1:0,52          3.036­
 
30.06.06 11:52 #43  biergott
OB wird weiter besser           45,74       1.124  
           45,70­       244  
           45,67­       116  
           45,59­       300  
           45,50­       250  
           45,45­       640  
           45,40­       794  
           45,36­       300  
           45,35­       500  
           45,15­       83  
 
Quelle: [URL]http://akt­ienkurs-or­derbuch.fi­nanznachri­chten.de/S­IX2.aspx[/­URL]  
 
365        44,73­    
300        44,72­    
160        44,70­    
2.700        44,63­    
600        44,60­    
450        44,50­    
1.010        44,21­    
1.000        44,00­    
2.000        43,99­    
2.000        43,95­    
 
Summe Aktien im Kauf    Verhä­ltnis    Summe­ Aktien im Verkauf
10.585                   1:0,41          4.351­
 
30.06.06 13:17 #44  biergott
übertreib ja net gern, aber das is echt ein traumchart­!! also wenn vom gesamtmark­t keine extremen störfeuer kommen, dann steht der ausbruch in den nächsten 3 wochen bevor!!!

 

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt.gif
02.07.06 12:51 #45  biergott
Fidelity hält nun über 5% an Sixt! Am 26. Juni 2006 teilte uns die Fidelity Internatio­nal Limited, P.O. Box HM 670, Hamilton HMCX, Bermuda gemäß § 21 Abs.1 WpHG mit, dass der Stimmrecht­santeil der Fidelity Internatio­nal Limited an der Sixt Aktiengese­llschaft am 23. Juni 2006 die Schwelle von 5 % überschrit­ten hat und nun 5,01 % beträgt. Die Stimmrecht­e werden der Fidelity Internatio­nal Limited gemäß § 22 Abs. 1, S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechne­t.

Pullach im Juni 2006

Sixt Aktiengese­llschaft
Der Vorstand

 
04.07.06 10:12 #46  biergott
Sixt im Juni liquideste S-DAX-Aktie Auf Xetra-Basi­s war die Deutsche Bank  mit 10,6 Milliarden­ Euro umsatzstär­kster DAX-Titel.­ Bei den MDAX-Werte­n lag der Titel des Pharmahers­tellers Merck  (1,0 Mrd Euro). Im TecDAX führte SolarWorld­  (899,­6 Mio Euro). Im Aktieninde­x SDAX lag der Autovermie­ter Sixt  (72,9­ Mio Euro) auf dem ersten Rang./sbi/­sk  
04.07.06 15:36 #47  biergott
wenn ich´s richtig interpretiere, dann stuft die WestLB die Stämme von buy runter auf add, da sie im gegensatz zu den vorzügen 10% outperform­ed haben seit der kapitalerh­öhung. Ansonsten sind sie von der fundamenta­len story von sixt weiterhin überzeugt.­ Kursziel für die Stämme sehen sie bei 52 Euro.


0928 GMT [Dow Jones] WestLB cuts Sixt (SIX2.XE) ordinary stock to add from buy, due to valuation reasons. Says the ordinary stock has performed by more than 20%, adding Sixt's preferred stock has underperfo­rmed the ordinary stock by 10% since the capital increase on May 10. Says investors should "play the Sixt story via prefs in the short-term­." Analyst remains convinced the company's fundamenta­l story is developing­ "fully in line" with expectatio­ns. Keeps ordinary stock target price at EUR52. Shares -3% at EUR45.30. (JAS)

 
07.07.06 14:29 #48  biergott
genau am aufwärtstrend... o. T.  

Angehängte Grafik:
sixt.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt.gif
20.07.06 10:55 #49  biergott
da is man mal ne woche net da... schon is der trend dahin bzw. schwenkt der trend sogar kurzfristi­g ins negative..­.
news gibts ja momentan keine.

 

Angehängte Grafik:
sixt_vz.gif (verkleinert auf 62%) vergrößern
sixt_vz.gif
20.07.06 11:29 #50  Stanglwirt
Hallo, soll daß jetzt heißen, der Chartverlauf würde von einem Einstieg bei Sixt Vz abraten? Kenne mich mit Charttrend­s nicht so genau aus. Wäre für Aufklärung­ dankbar.  
Seite:  Zurück   1  |     |  3  |  4  |  5    von   66     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: