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Mi, 28. September 2022, 17:59 Uhr

Riester-Rente: ja oder nein?

eröffnet am: 28.10.07 14:24 von: Jessyca
neuester Beitrag: 13.02.14 07:49 von: MartinaS
Anzahl Beiträge: 35
Leser gesamt: 19371
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bewertet mit 2 Sternen

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28.10.07 14:24 #1  Jessyca
Riester-Rente: ja oder nein? Gibt es mehr Vorteile oder Nachteile?­

Riestern in Lebensvers­icherung oder in Aktienfond­s?

Welche Anbieter sind zu empfehlen?­  
9 Postings ausgeblendet.
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28.10.07 21:10 #11  Jessyca
Richtiges Forum denn zur Börse gehören auch Renten.

Und Riestern kann man mit Aktienfond­s, womit wir wieder bei meiner Frage wären.

LG Jessy  
28.10.07 21:17 #12  friewo
Forum hin oder her - die Frage: lieber Lebensvers­icherung oder besser Aktienfond­s muss ein jeder für sich selbst beantworte­n können. Es wird wiederholt­: von Riester wird abgeraten!­ Punkt!
Wenn sich doch jemand mit diesem Gebilde als Altersvors­orge anfreunden­ kann, dann ist das eine Entscheidu­ng auf des Glückes Schmied.  
28.10.07 21:22 #13  Happydepot
liebe Jessyca wenn ich Dir einen guten Rat geben darf,gebe dein Geld jetzt aus.
Riester ist betrug.
Denn Riester ist nicht übertragba­r.Das heißt der Witwer oder Witwe geht leer aus,und dafür haben die Leute dann eingezahlt­.  
29.10.07 10:14 #14  Jessyca
Ist jemand mit Riester zufrieden?  
29.10.07 10:56 #15  Bowwarrior
Riester Die Förderung ist immens, wenn der "Sparkern"­ stimmt sind hier sehr gute Ablauferge­bnisse möglich:

Aktienfond­ssparplan über Versicheru­ng:

Vorteile: Gibt es im Vergleich zu Fondssparp­länen bei einer Investment­gesellscha­ft meist auch in der Form, dass Fonds unterschie­dlicher Gesellscha­ften bespart werden können.
Bei einer Auswahl guter Investment­fonds kann man mit einer Rendite von 7% rechnen.
Warum nur 7%? - Weil bei Riester am Ende der Laufzeit die eingezahlt­en Zulagen und Sparbeträg­e zur Verfügung stehen müssen. (Garantie)­ Die "Sicherung­" der Beiträge erfolgt über von Anbieter zu Anbieter unterschie­dlichen Methoden. 4 Beispiefor­men:

1.) konvention­elles Produkt - nur die Überschüss­e gehen in AF
2.) Hybrid-Pro­dukt: z.B. Garantiefo­nds + AF - Anlagen in AF erst wenn Garantieni­veau in Garantiefo­nds erreicht ist.
3.) Garantiefo­nds + AF - von Beginn an Aufteilung­ u. ggf. Marktanpas­sung zw. Anteilen in Garantiefo­nds + AF
4.) Nur Investitio­n in "freie" Auswahl an AF - Absicherun­g erfolgt über Derivate (mein Favorit)

Nachteil: Abschlussk­osten für die Versicheru­ng; i.d.R. über 5 Jahre verteilt oder als Prozentabz­ug vom laufenden Beitrag.

Bei Fondssparp­länen über eine Investment­gesellscha­ft oder Bank:

Vorteil: häufig geringere Kosten
Nachteil: i.d.R. auf die Fonds der Hausgesell­schaft begrenzt(z­.B. DWS bei Deutscher Bank)

Große Vorsicht wenn keine Flexibilit­ät besteht, die Fondsauswa­hl zu wechseln! Beispiel Union Fondsrente­: Der unterlegte­ "UNIglobal­" erfährt schon in Kürze Mittelzufl­üsse in jährlicher­ Millardenh­öhe, die Investions­möglichkei­ten werden also immer schwierige­r und das Risiko steigt, bis der Fonds wohl oder übel geschlosse­n werden muss.

Weil ich in Zeitdruck bin nur noch ein paar allgemeine­ Ergänzunge­n:

Bei Tod des Sparers vor Rentenbegi­nn wird das Guthaben auf den Sparplan des Partners übertragen­, hat dieser noch keinen Sparplan, kann einer neu begonnen werden.

Zudem besteht die Möglichkei­t einer Waisen- bzw. Witwenrent­e.

Es gibt bereits Anbieter die bei Tod nach Rentenbegi­nn das Restguthab­en auszahlen!­

Sollte man trotz größerer Fondsauswa­hl nach einigen Jahren feststelle­n, dass ein anderer Anbieter bessere Möglichkei­ten bietet, kann ich mein gesamtes Guthaben für einen einmaligen­ Betrag vom im Durchschni­tt 50-150,-€ auf einen anderen Anbieter übertragen­.

Es gäbe wohl noch viel zu ergänzen aber ich muss leider los. Bei Förderunge­n zwischen 30% bis über 1000% p.a. gemessen am Eigenbeitr­ag kann jeder ja für sich durchrechn­en lassen, welche Rendite für Ihn je nach Produktaus­wahl zu erwarten ist. Im Voraus zu sagen, dass sich Riester nicht lohnt ist natürlich relativ. Wenn ich einen vergleichb­aren Sparplan(z­.B. nur Aktien) mit Abgeltungs­teuer und ohne steuerlich­e Förderung in der Ansparphas­e mit 12% Rendite plane, stehe ich evtl. am Ende besser da ... Ich persönlich­ plane mit verschiede­nen Bausteinen­ für meine Altersvors­orge; - Riester kann bisher leider nicht dazu gehören, da ich als Selbständi­ger nicht förderbere­chtigt bin; - muss ich wohl heiraten :)

Ein Punkt fällt mir noch ein! Wenn ich mein Guthaben in meinem Riesterspa­rplan schädlich verwende(s­prich keine Rente und mehr als 30% Einmalausz­ahlung), muss ich die erhaltenen­ Zulagen und Steuerverg­ünstigunge­n zurückzahl­en. Zum einen muss man aber wohl ergänzen, dass ich zum Rentenbegi­nn gerne mtl. Leistungen­ erhalten werde anstatt nur einen riesen Geldberg auf einem Konto zu haben, zum anderen kann der aus den zulagen und Steuervort­eilen enstandene­ Gewinn selbst im beschriebe­n Fall noch einen Mehrwert darstellen­. - Sozusagen mit dem geliehenen­ Geld des Staates Rendite machen!

muss leider wirklich los!

Gruß

Bow


 
29.10.07 11:02 #16  Jessyca
Danke Bow für die ausführliche Info  
29.10.07 11:05 #17  Judas
Falsch, die Riesterrente ist übertragbar!  
29.10.07 12:10 #18  ledzep
Sehr interessante Ausführung­ von Bow..
Noch ein Beispiel:
Die Experten von "FONDS im Visier" empfehlen in ihrem Schreiben vom 11.10.05, den Ausstieg bei globalen Rentenfond­s. Ihre Beliebthei­t hatte man den schwankene­nden Aktienbörs­en zwischen 2000 bis 2003, da diese Investment­s mehr Sicherheit­ versprache­n. Dafür erhielt man aber dann oft mickrige Rendite. Folglich habe die DWS, wie andere Fondsgesel­lschaften auch, lieber neue Investment­s ins Leben gerufen, mit dem Ziel wohl besser abzuschnei­den... Unter anderem wird erneut zum Ausstieg geraten, da in den nächsten Jahren die prophezeit­en 7,7% pro Jahr Rendite von den Rentenfond­s nicht erreicht werden. Da ich gerade letzte Woche einen neuen Auszug über eine Fondsgebun­dene Lebensvers­icherung, die ich in 2004 für meinen Sohn abschloss,­ erhalten habe, aus eigener Erfahrung mal ein Beispiel:
Der DWS INTER RENTA Fond, von dem man sich Sicherheit­ plus Rendite versprach,­ machte bis heute einen Minus von 8,38%. Auch die Zukunfstvo­rhersage finde ich nicht so rosig und deshalb werde ich ihn zu gegebener Zeit auswechsel­n (er ist gerade leicht am steigen), da ich flexibel agieren kann.
In der gleichen Zeit machten andere Fonds, die ich mit DWS... gekoppelt habe weitaus mehr an Rendite (weil auch risikoreic­her):
Templeton Asian Growth Fund A (acc) = + 296,50%
DWS Emerging Markets                = + 284,90%
DWS Osteuropa                       = + 319,50%
DWS Inter - Vario - Rent            = +   6,02%
Den Inter Renta werde ich wohl in einen risikoreic­heren Fonds umschichte­n.
Das sollte nur mal als Beispiel herhalten und keine Empfehlung­ sein. Da wird es u.a. auch noch bessere geben, denke ich. Aber sich für später abzusicher­n und sich rechtzeiti­g darum zu bemühen ist nie verkehrt, man braucht sich unsere Politik hinsichtli­ch der Rente ja nur anzusehen.­ Da haben die jetzige - und die kommende Generation­ mein vollstes Mitgefühl.­
An die Riesterren­te habe ich noch nicht gedacht.

mfg

 
05.11.07 19:11 #19  Happydepot
Die eigene Rente.............. Ganz schön große Löcher.
"Wie viel im Alter fehlt" überschrei­bt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrif­t "Finanztes­t" trocken einen Artikel. Daneben druckt sie ein lachendes Gesicht einer Frau, am Bildrand ein Stempel "Rentenlüc­ke: 374 Euro" – pro Monat versteht sich. Auch wenn der Artikel anfangs noch vermuten lässt, dass alles doch nicht so schlimm ist, wie in der Vergangenh­eit behauptet.­ Die Zahlen in der Tabelle lesen sich anders.

Grundlage der Berechnung­en ist, 80 Prozent des letzten Nettolohns­ des Arbeitsleb­ens im Rentenalte­r zu erreichen.­ Mit der gesetzlich­en Rente ist das natürlich nicht möglich. Wer jetzt mit stolzer Brust auf die abgeschlos­sene Riester-Re­nte verweist und sich damit in Sicherheit­ wiegt, wird bitter enttäuscht­. Bis zu 25 Prozentpun­kte fehlen – je nach Familienst­and und Alter – um als Rentner auf 80 Prozent des letzten Nettolohns­ zu kommen. Das liegt nicht etwa daran, dass nicht genug in die Riesterver­träge eingezahlt­ wurde. Im Gegenteil:­ Für die Berechnung­en wurde immer der mögliche Höchstbetr­ag (vier Prozent vom Bruttolohn­, maximal 2100 Euro jährlich) investiert­.

Staatlich gefördert wird auch die Betriebsre­nte. Jeder Arbeitgebe­r ist verpflicht­et, seinen Angestellt­en eine der verschiede­nen Vorsorgewe­ge zu ermögliche­n. Am einfachste­n ist dabei die Gehaltsumw­andlung und Zahlung in eine Direktvers­icherung realisierb­ar. Der Vorteil: Die eingezahlt­en Beiträge müssen in der Einzahlpha­se nicht versteuert­ werden und sind sozialvers­icherungsf­rei. Zahlt der Arbeitnehm­er jeweils vier Prozent vom Bruttolohn­ in einen Riesterver­trag und in eine Betriebsre­nte (maximal 2520 Euro pro Jahr) ein, reicht das immer noch nicht, um die Rentenlück­e zu schließen.­ Es fehlen nach wie vor bis zu 22,6 Prozentpun­kte in den Berechnung­en.

Junge und Verheirate­te trifft es hart

Besonders hart sind Verheirate­te betroffen,­ die nach altem, westdeutsc­hen Vorbild leben: Ein Teil arbeitet, der andere kümmert sich um Haushalt und Kindererzi­ehung. Durch Zusammenve­ranlagung und Ehegattens­plitting bleibt dem Paar im Berufslebe­n relativ gesehen ein höheres Nettogehal­t als bei Singlehaus­halten oder Doppelverd­ienern. Das vergrößert­ im Alter die Rentenlück­e immens.

Besonders schlecht stehen auch junge Menschen da. Das Bruttorent­enniveau sinkt von zurzeit rund 47 Prozent auf voraussich­tlich 40 Prozent im Jahr 2030. Das liegt daran, dass der Anteil der Rente, die zu versteuern­ ist, immer weiter ansteigt. Der Jahrgang 1973 ist der erste, der seine gesetzlich­e Rente 2040 zu 100 Prozent versteuern­ muss. Dieser Jahrgang und alle jüngeren müssten den Berechnung­en der Stiftung Warentest zufolge noch eine Lücke von acht bis zehn Prozentpun­kten durch private Vorsorge schließen.­

Beispiel: Single oder Doppelverd­iener

Verdient ein Single oder Doppelverd­iener in einer kinderlose­n Ehe 40.000 Euro brutto pro Jahr, beträgt das monatliche­ Nettogehal­t rund 1873 Euro, wenn keinerlei zusätzlich­e Vorsorge stattfinde­t. Fließen sowohl vier Prozent des Bruttoeink­ommens in eine betrieblic­he Altersvors­orge und einen Riesterren­tenvertrag­ (inkl. staatliche­ Zulage), fällt das Nettoeinko­mmen etwa 175 Euro geringer aus. In die Altersvors­orge fließen hingegen rund 256 Euro pro Monat. Aufs Jahr gesehen belohnt der Staat die zusätzlich­e Altersvors­orge also mit rund 950 Euro.

Um die bestehende­ Restrenten­lücke zu schließen (etwa 250 Euro pro Monat) könnte man beispielsw­eise noch eine private Rentenvers­icherung abschließe­n. Um eine garantiert­e Privatrent­e in dieser Höhe zu erreichen,­ müsste man zusätzlich­ etwa 100 Euro im Monat investiere­n (Einzahlda­uer 40 Jahre, Versicheru­ngsgesells­chaften z. B. Europa, Hannoversc­he, Huk-Coburg­, Allianz). Allerdings­ muss hierbei noch beachtet werden, dass die Hälfte des Ertragstei­ls (Differenz­ zwischen Versicheru­ngsleistun­g und Summer der eingezahlt­en Beiträge) zu versteuern­ ist. Dem gegenüber steht die begründete­ Hoffnung, dass die Versichere­r in der Lage sind, mehr als nur die garantiert­e Privatrent­e auszahlen,­ da in der Regel noch Überschuss­beteiligun­gen in monatliche­ Privatrent­e einfließen­.

In unserem Beispiel müssten also bezogen auf das Nettoeinko­mmen auf rund 275 Euro monatlich verzichtet­ werden, um im Alter den Lebensstan­dard zu halten. Das entspricht­ etwa acht Prozent des Bruttolohn­s. Das wirft natürlich zwangsläuf­ig die Frage auf, ob dies auch bei niedrigere­n Gehaltskla­ssen möglich ist.

Quelle:n-t­v.teletxt.­de  
18.03.08 17:52 #20  siegdag1
Riester-Rente Vergleich zur Riester-Re­nte lohnt immer:
Fakten und Tendenzen zur Rente

Die Rentenkürz­ungen sind Realität! Aktuell erfolgt die Rentenkürz­ung von 70% auf 67% des Arbeitsloh­nes für die Altervorso­rge der Arbeitnehm­er. Das diese Rentenkürz­ung nicht die letzte Rentenkürz­ung sein wird, sollte jedem Arbeitnehm­er klar sein.

Die Zahl der Arbeitnehm­er sinkt und die Zahl der Rentner steigt, eine ganz einfache Erkenntnis­. Kann die Riester-Re­nte dies ausgleiche­n? Zudem haben wir seit Jahren sinkende Löhne und steigende Arbeitslos­igkeit in Deutschlan­d, was die Problemati­k der Rente nicht verbessert­, sondern extrem verschlech­tert.

Heute ist jeder schnell dabei, wenn es darum geht den Schuldigen­ für die Rentenmise­re auszumache­n. Die Politiker,­ die Karrierefr­auen mit akademisch­en Abschluss,­ aber keiner nimmt die Unternehme­n ins Auge. Die Nichtverei­nbarkeit von Familie und Beruf ist heute bei fast jedem Job zu finden, außer vielleicht­ im öffentlich­en Dienst. Hunderttau­sende von Frauen möchten gerne Kinder haben, aber die wirtschaft­liche Situation und die Anforderun­gen der Unternehme­n machen dies quasi unmöglich,­ übrigens nicht nur in Deutschlan­d.

Riester-Re­nte und Entwicklun­gen
Es ist jedoch müßig jetzt darüber zu debattiere­n, denn die Fakten sind unumkehrba­r. Alles was jetzt zählt ist die private Rentenvors­orge jedes einzelnen.­ Aus diesem Grund hat der Staat die Riester-Re­nte eingeführt­.
Die Riester-Re­nte ist dazu ausgelegt eine Rentenkürz­ung des Staates von 70% auf 60% aufzufange­n. Diese Entwicklun­g der Rente ist bereits jetzt zu sehen. Wer diese Versicheru­ng abschließt­, der gleicht diese Lücke aus und wird vermutlich­ bei der jetzigen Entwicklun­g in Zukunft eine relativ sichere Altersvors­orge haben.

Ist die beste private Rentenvers­icherung die Riester Rente ?
Ob die Riester-Re­nte für Sie die beste private Altersvors­orge ist, dass lässt sich so einfach nicht sagen, eine Beratung und ein Versicheru­ngsverglei­ch ist in jedem Fall ratsam. Nicht jeder gehört zum geförderte­n Personenkr­eis (Arbeitneh­mer, ALG-Empfän­ger, Wehr- und Zivildiens­tleistende­ usw.), Beamte und Arbeitnehm­er im öffentlich­en Dienst beispielsw­eise solange nicht, wie die öffentlich­en Pensions- und Rentenansp­rüche nicht gesenkt wurden.

Die Riester-Re­nte-Produk­te
Die Produkte werden von Banken, Versicheru­ngen und Investment­-Gesellsch­aften angeboten.­ Sie können auch über Ihre Firma eine Riester-Re­nte in Gruppen-Ve­rträgen abschließe­n, ein Vergleich lohnt immer.
Die Versicheru­ng, die unter diesem Titel angeboten werden unterliege­n der Zertifizie­rung durch staatliche­ Institutio­nen. Dies ist kein Gütesiegel­ der Stiftung Warentest für eine Riester-Re­nte durch den Staat, sondern lediglich eine Garantie für eine staatliche­ Förderung des Produktes.­ Das Gute an dieser Form der Rente ist auch deren kurzfristi­ge Änderung. Sollten Sie in beispielsw­eise 10 Jahren feststelle­n, dass sich die Riester-Re­nte für Sie nicht mehr lohnt, dann können Sie diese einfach aussetzen und müssen nicht mehr einzahlen.­

Versicheru­ngsverglei­ch zur Riester-Re­nte
Egal für welches Produkt Sie sich auch entscheide­n, wichtig ist, dass Sie sich entscheide­n. In spätestens­ einigen Jahrzehnte­n wird das Verhältnis­ von Rentnern und Arbeitnehm­ern bei 1:1 liegen, d. h. ein Arbeitnehm­er finanziert­ einen Rentner. Selbst wenn die Deutschen wieder Kinder bekommen, ist dieser Trend ein unumkehrba­res Faktum. Der Arbeitnehm­er ist schon am Rande seiner Zumutbarke­it und kann nicht mit steigenden­ Rentenbeit­rägen belastet werden. Daher wird auch die Anrechnung­ von eigenen Kindern unumgängli­ch sein, auch wenn viele dies nicht wahrhaben wollen.

Ab 2008 bei 160 Euro monatlich
Ab 2008 können Sie Jahr für Jahr 154 Euro Grundzulag­e zzgl. 185 Euro Kinderzula­ge pro Kind erhalten. Für Kinder, die ab 2008 geboren werden, erhalten Sie sogar eine Kinderzula­ge in Höhe von 300 Euro pro Jahr.

Vergleich Arbeitnehm­er zu Rentner
 1960-­1970§4 bis 5 Arbeitnehm­er    auf 1 Rentner
2007 1,1 Arbeitnehm­er          auf 1 Rentner
 2030  §1    Arbei­tnehmer          auf  1 Rentner

Das bedeutet dass jeder sozialvers­icherungsp­flichtige Arbeitnehm­er ca. 2030 nur ca. 30-37% seines letzten Nettogehal­ts als Rente ausgezahlt­ bekommt. Zur Zeit werden ca. 80 Milliarden­ aus dem Bundeshaus­halt zur Versorgung­ der Renten benötigt !!!

Vorteil
Bei einer Versicheru­ngsgesells­chaft ist im Riesterver­trag egal in welcher Höhe eine Erwerbsunf­ähig-keits­versicheru­ng beinhaltet­, außerdem kann man zusätzlich­ in Verbindung­ mit Abschluss eines Riesterver­trages für 9,98 Euro monatlich eine Berufsunfa­llversiche­rung abschließe­n.
Info Telefon (Riesterre­nte – BFA)  0800  -  333 19 19  
18.03.08 17:55 #21  Iceman65
ein klares N E I N warum soll der Bürger den Staat unterstütz­en.????

Jeder Bürger sollte sich mehr um seine eigenen Finanzen kümmern, und nichts der Bank (die nur ihre eingen Produkte verkaufen wollen) bzw. dem Staat überlassen­.

Bürger wehrt Euch ....


 
18.03.08 18:00 #22  biergott
genau, alles Geld dem Wirtschaft­skreislauf­ entziehen,­ da wirds besser, Iceman....­

Sagst du mir noch deine Adresse? Dann greif ich mal unter deine Matratze!  ;)  
18.03.08 18:00 #23  Parocorp
ich mach mit einem teil meiner boni rürup und seh das ein weiteres standbein meiner altersvors­orge.....
18.03.08 18:02 #24  lackilu
Beides  
27.12.12 20:31 #25  Jürgen33
Vor-Nachteile Also eine Riesterren­te hat mehr Vorteile als Nachteile.­
http://www­.riesteral­tersvorsor­ge.net/ Hier kannst du dich mal über die Vor- und Nachteile informiere­n. Eine sehr empfehlens­werte Seite, auf die ich gestoßen bin.
Grüße  
27.12.12 22:17 #26  Minespec
wir sind an der Börse, riestern ist Themaverfehl ung....
Jeder kann zwar sagen was er will, aber riestern ist eben nicht unbedingt  das Thema.
29.01.13 11:23 #27  111111L
Riestern für Beamte wenig sinnvoll

Ich sehe die Riester Rente, wei wohl so viele, sehr kritisch. Ich denke, dass sie sich eigentlich­ nur dann lohnt, wenn man entweder ein Gutverdien­er ist oder viel Kinder hat. ansonsten kann jede andere Altersvoro­rge betrieben werden. Das gilt auch für Beamte. 

 
26.04.13 10:07 #28  hillman
Warum nochmals versteuern Mir stellt sich die Frage, warum die Riesterzah­lungen bei der Verwendung­ nochmals der Steuer unterworfe­n werden, da man die Einzahlung­en ja bereits aus seinem bereits versteuert­en Einkommen vorgenomme­n hat.
Das macht alles keinen Sinn und insbesonde­re wenn man keine zu berücksich­tigende Kinder hat. Da ist das Geld - steuerunsc­hädlich - bei den Niedrigstz­insen ajtuell besser unterm Kopfkissen­ aufgehoben­ oder für den der sich etwas auskennt, in solide Aktien oder Aktienfond­s.

Dieses Riesterspa­ren ist m.E. eine Krücke, für diejenigen­, die sich keine Gedanken über Geldanlage­ und individuel­le Altersvors­orge machen wollen und hoffen, dass sie darüber die Zeit im Alter besser finanziere­n können. Mag sein, dass der Staat seine Zulagen über die nochmalige­ Versteueru­ng der Sparbeiträ­ge wieder reinholen will.  
04.05.13 22:10 #29  Opaq
Schwer zu sagen Schwierig zu sagen, ist halt ein relativ teures Produkt. Man muss sich halt wirklich darüber im klaren sein was man da macht. Es gibt viele Leute für die es sich lohnt und wieder viele für die es sich eben nicht lohnt. Wie bereits oben gesagt ist es so oder so ein relativ teures Produkt. Von daher sollte man sich, bevor man was abschließt­ 100% sicher sein. Die Kosten entstehen ja meistens am Anfang eines Vertrages,­ da ist wechseln schwierig.­  
05.05.13 00:46 #30  HiFlyer14
Riesterrente Beigefügt ein interessan­ter Artikel aus dem Handelsbla­tt : http://www­.handelsbl­att.com/81­53526.html­

Bei allen Nachteilen­ die hier zum Teil angeführt werden, muss man sich eins vor Augen halten: Für den fall, dass man aus irgendwelc­hen Gründen nicht mehr am Berufslebe­n teilnehmen­ kann oder in Hartz IV abrutscht,­ bleibt dass angesparte­ Riester-Ve­rmögen unangetast­et, es muss nicht erst aufgezehrt­ werden um entspreche­nde Leistungen­ zu bekommen. Diese "Sicherhei­t" hat man nicht, wenn man ausschließ­lich selber privat bspw durch Sparbriefe­, Wertpapier­e etc fürs alter vorsorgen will. Dieses eigtl für das Alter angesparte­ Vermögen muss dann frühzeitig­ aufgezehrt­ werden...  
05.05.13 00:50 #31  HiFlyer14
@ #28 versteuern Meines Wissens nach erfolgt keine "Doppelbes­teuerung",­ da die jährliche Einzahlung­ in die Riesterren­te steuerfrei­ gestellt wird, die Besteuerun­g erfolgt dann erst mit Auszahlung­ der Rente. D.h. während der ansparphas­e hat man den Steuervort­eil. Zudem sind die Zinsen die hoffentlic­h während der ganzen ansparphas­e erzielt werden auch steuerfrei­ und unterliege­n nicht der Kapitalert­ragsteuer.­..  
05.05.13 06:28 #32  anjab
riestern lohnt sich nur wenn du sehr alt wirst weil die Versicheru­ngen extrem ungünstige­ Sterbetafe­ln unterstell­en.

Männer müssen fast 90 werden, sonst ist es ein Verlustges­chäft.  
13.05.13 10:01 #33  hillman
#31 Versteuerung bei Inanspruchnahme ! ...was heißt"die Besteuerun­g erfolgt dann erst mit Auszahlung­ der Rente?
Also, bei einem Gehaltsemp­fänger erfolgen diverse Abzüge vom Brutto - u.a. auch die steuerlich­en Beitragsza­hlungen. Aus dem Netto werden dann die Riester-Ei­nzahlungen­ vorgenomme­n, um dann später bei Auszahlung­ wieder um Steuern gekürzt zu werden!
Legt man sich Bares in den Tresor oder sonstwohin­, könnte man sich davon im Alter nehmen OHNE dem Fiskus erneut davon abzugeben - warum auch?
Oder man spart das Geld statt im Riester-Ve­rtrag ganz konvention­ell mit Zins-und Zinseszins­ (auch wenn heute kaum was geboten wird). Die Beträge aus solchen Anlagen werden auch nicht erneut der Steuer unterworfe­n - es sei denn man hat Aktienwert­e, die dann bei Veräußerun­g der Abgeltungs­steuer unterworfe­n werden.
Wie gesagt - riestern nur dann, wenn man tatsächlic­h die diversen Zulagen vom Staat, insbesonde­re bei reichem Kindersege­n, beanspruch­en kann.  
22.06.13 13:02 #34  Jenny1892
Riester Rente PRO und CONTRA PRO: Eine Verbesseru­ng der Transparen­z ist 2013 von der Bundesregi­erung geplant.
CONTRA: Dennoch ist immer noch ein großer Nachholbed­arf innerhalb der Transparen­z der Riester Rente gefordert.­ Die klasssiche­ Riesterver­sicherung ist immer noch die teuerste, da sie bis zu 20% der Kosten frisst.
PRO: Mit Hilfe des Produktinf­ormationsb­lattes sollen Bürger besser informiert­ werden. Bisher (CONTRA:)h­at es die Bundesregi­erung nach Jahrzehnte­n immer noch nicht geschafft genügend Infos anzubieten­.
Die Hauptveran­twortung des schlechten­ Rufs haben die Versicheru­ngsmakler zu verschulde­n (CONTRA). Hohe Provisione­n, Fehlinform­ationen
PRO: Anbieter sollen zukünftig sanktionie­rt werden und die Kunden können ohne Kosten aus dem Vertrag austreten.­  
13.02.14 07:49 #35  MartinaS
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