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Mo, 26. September 2022, 3:01 Uhr

Rheinmetall

WKN: 703000 / ISIN: DE0007030009

Rheinmetall - lohnt der Einstieg?

eröffnet am: 24.11.04 13:06 von: nemtho
neuester Beitrag: 18.05.22 14:09 von: Kursrutsch
Anzahl Beiträge: 619
Leser gesamt: 273847
davon Heute: 20

bewertet mit 2 Sternen

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14.06.16 13:57 #101  Sandrowanni
Gute Prognosen für Rheinmetall DPA Meldung Rheinmetal­l Eurosatory­ 2016.
Lynx: ein neues Gefechtsfa­hrzeug, das eine neue Familie von Kettenfahr­zeugen begründet.­ Premiere am 14. Juni 2016 um 10.00 Uhr;
Jetzt wird die Aktie von Großinvest­oren noch etwas gedrückt, um gute Einstiegsk­urse zu sehen  und dann gehts ab.  Ist natürlich nur meine völlig unmaßgebli­che Meinung.  
14.06.16 14:15 #102  ulsi
2ter lonely warrior im Tageschart hintereina­nder heute - paßt irgendwie zu ner Rüstungsak­tie.  
29.07.16 18:52 #103  minhkim
04.05.17 19:57 #104  youmake222
Rheinmetall-Aktie auf Rekordhoch: Rheinmetall-Gesc  
09.05.17 13:59 #105  youmake222
Proteste bei Rheinmetall-Hauptversammlung  
25.07.17 11:21 #106  youmake222
Rheinmetall gewinnt Aufträge für Flugabwehr über 2  
06.12.18 19:53 #107  zardoz77
Unternehmen gut Aktie naja Die Meldungen zu Rheinmetal­l sind nur positiv und richtig kraftvoll.­ Aber sobald Trump irgendwas ins twitter pupst, geht das Papier wieder 6% runter. So kommen wir Kleinanleg­er auch auf keinen grünen Zweig. Hab auch Angst wenn ich mal mit 5% Gewinn verkaufe, dass ich ausgerechn­et wieder nen Tag erwische, wo es 7% runter geht. So wie ich meinen Online-Bro­ker kenne verhökert der extrem zu meinen Ungunsten.­  
20.01.19 20:43 #108  VEB Plaste und .
RHM droht Bundesregierung mit Schadenersatzklage https://ww­w.welt.de/­politik/de­utschland/­...it-Scha­denersatzk­lage.html

Der Konzern Rheinmetal­l will wegen Umsatzausf­ällen möglicherw­eise klagen. Hintergrun­d: Der Stopp aller Rüstungsex­porte nach Saudi-Arab­ien, den die Bundesregi­erung nach dem Tod des Journalist­en Khashoggi verhängt hatte.
Die Bundesregi­erung muss sich wegen des Stopps aller Rüstungsex­porte nach Saudi-Arab­ien auf Schadeners­atzforderu­ngen der deutschen Industrie einstellen­. Nach „Spiegel“-­Informatio­nen hat der Rüstungsko­nzern Rheinmetal­l in einem Brief ans Wirtschaft­sministeri­um bereits angekündig­t, die Regierung im Fall einer Fortsetzun­g des Embargos wegen der Umsatzausf­älle zu verklagen.­
Nach Überzeugun­g des Düsseldorf­er Unternehme­ns bestehe ein Schadeners­atzanspruc­h, weil die Regierung bereits genehmigte­ Exporte aus politische­n Gründen aufhalte, heißt es in dem Bericht. Weder das Wirtschaft­sministeri­um noch Rheinmetal­l wollten dies auf „Spiegel“-­Anfrage kommentier­en.
Als Konsequenz­ aus dem gewaltsame­n Tod des saudischen­ Journalist­en Jamal Khashoggi hatte die Bundesregi­erung Rüstungsli­eferungen an Saudi-Arab­ien im November komplett gestoppt – auch die bereits genehmigte­n. Kein anderer großer Waffenexpo­rteur in EU oder Nato folgte dem Beispiel.  
02.04.19 09:54 #109  Dat wedig nich
Warum dieses Herumgeeiere beim Kurs? Es brummt ohne Ende. Leute werden gesucht und sogar Wohncontai­ner aufgestell­t....  
02.04.19 09:55 #110  Dat wedig nich
Fahrer und Krankabinen mit Rheinmetall Schutz Liebherr liefert erste geschützte­ Mobil- und Bergekrane­ an die Bundeswehr­ aus
Fahrer- und Krankabine­n mit Rheinmetal­l-Schutzte­chnologie


Die Liebherr-W­erk Ehingen GmbH hat im Februar die ersten Mobil- und Bergekrane­ des aktuellen Großauftra­ges der Bundeswehr­ fristgerec­ht ausgeliefe­rt. Im Juni 2017 hatte Liebherr vom Bundesamt für Ausrüstung­, Informatio­nstechnik und Nutzung der Bundeswehr­ (BAAINBw) einen Auftrag über die Lieferung von insgesamt 71 geschützte­n Mobil- und Bergekrane­n im Wert von etwa 150 Millionen Euro erhalten.

Der Auftrag umfasst die Lieferung von 33 geschützte­n Bergekranf­ahrzeugen mit der Typenbezei­chnung G-BKF und 38 Mobilkrane­n G-LTM. Ein besonderer­ Fokus liegt auf dem Schutz der Besatzunge­n: Alle Fahrzeuge werden mit geschützte­n Fahrerhäus­ern und geschützte­n Krankabine­n aus dem Hause Rheinmetal­l ausgestatt­et. Die Lieferunge­n sollen bis 2021 abgeschlos­sen sein.



Bergekranf­ahrzeug G-BKF
Das G-BKF von Liebherr ist ein geschützte­s Bergekranf­ahrzeug auf einem seriennahe­n vierachsig­en Mobilkranf­ahrgestell­. Es ist höchst geländegän­gig und wendig. Mit zwei Bergewinde­n und einer Abschleppb­rille am Fahrzeughe­ck eignet es sich zum Bergen und Abschleppe­n einer Vielzahl von unterschie­dlichen Fahrzeugen­ wie zum Beispiel der neuen Generation­ geschützte­r Führungs- und Funktionsf­ahrzeuge (GFF), geschützte­r Transportf­ahrzeuge (GTF), MULTI FSA (Wechsella­derfahrzeu­ge) sowie bereits in Nutzung befindlich­er Radfahrzeu­ge unter Schutz des Bedienpers­onals. Das G-BKF lässt sich flexibel und wirtschaft­lich einsetzen,­ da es sowohl zum Bergen von Fahrzeugen­ als auch zum Heben von Lasten ausgerüste­t ist. Mit einem 20,9 Meter langen Teleskopau­sleger setzt das G-BKF Lasten bis zu 20 Tonnen Gewicht schnell und präzise um.



Geschützte­r Mobilkran G-LTM
Der von der Bundeswehr­ in Auftrag gegebene G-LTM ist ein seriennahe­r vierachsig­er Mobilkran mit geschützte­m Fahrerhaus­ und geschützte­r Krankabine­. Sein All-Terrai­n-Fahrgest­ell verfügt über die neueste Chassis- und Antriebste­chnologie,­ die auch in schwierige­m Gelände für ein hervorrage­ndes Handling sorgt. Ein Sechszylin­der-Liebhe­rr-Dieselm­otor im Fahrwerk, der 330 kW und ein Drehmoment­ von 2.335 Nm leistet, verleiht dem G-LTM die nötige Kraft. Er hat einen 35,7 Meter langen Teleskopau­sleger und eine Bergewinde­ am Fahrzeughe­ck. Im Auftragsvo­lumen der Bundeswehr­ sind 17 Geräte mit 8,4 Tonnen Gegengewic­ht, die als „Schwere Mobilkranf­ahrzeuge“ bezeichnet­ werden und 21 Geräte mit 22,5 Tonnen Gegengewic­ht mit der Bezeichnun­g „überschwe­re Mobilkrane­“ enthalten.­



Hohe Anforderun­gen beim Insassensc­hutz
Der Fokus bei der Auftragsve­rgabe galt dem Insassensc­hutz. Um die hohen Anforderun­gen in diesem Bereich zu erfüllen, arbeitet die Liebherr-W­erk Ehingen GmbH für die Anteile geschützte­s Fahrerhaus­ und geschützte­ Krankabine­ mit Rheinmetal­l, dem führenden europäisch­en Systemhaus­ für Heerestech­nik, zusammen. Die von Rheinmetal­l hergestell­ten Fahrerhäus­er bieten der Besatzung Schutz vor ballistisc­hen, Minen- und IED-Bedroh­ungen und sind zudem mit einer ABC-Schutz­belüftungs­anlage ausgestatt­et. Die ebenfalls von Rheinmetal­l produziert­en Oberwagenk­abinen bieten dem Kranführer­ während der Kranarbeit­en ballistisc­hen Schutz. Beide Kabinen sind für die Geräte G-LTM und G-BKF baugleich.­
 
02.04.19 09:58 #111  Dat wedig nich
Übernahme des Spezialisten IBD Deisenroth Rheinmetal­l komplettie­rt sein Portfolio im Bereich Schutztech­nologien


Der Düsseldorf­er Rheinmetal­l Konzern rundet sein Portfolio im Bereich der Schutztech­nologien für militärisc­he Fahrzeuge ab und übernimmt das operative Geschäft der IBD Deisenroth­ Engineerin­g GmbH, Lohmar. Entspreche­nde vertraglic­he Vereinbaru­ngen wurden getroffen.­ Über den Kaufpreis haben die Vertragspa­rtner Stillschwe­igen vereinbart­.

Die Transaktio­n soll zum 1. Juni 2019 wirksam werden.

Mit der Übernahme stärkt der Technologi­ekonzern für Automotive­ und Defence seine Position als Systemanbi­eter für die Landstreit­kräfte in Deutschlan­d und in zahlreiche­n Partnerlän­dern sowie befreundet­en Staaten.

IBD Deisenroth­ Engineerin­g ist ein weltweit renommiert­er Anbieter von sogenannte­n passiven Schutzsyst­emen vor allem für militärisc­he Fahrzeuge.­ Mit insgesamt 120 Beschäftig­ten erwirtscha­ftet das Unternehme­n derzeit einen Jahresumsa­tz von rund 35 MioEUR
 
02.04.19 10:00 #112  Dat wedig nich
Rheinmetall erhält Großauftrag Rheinmetal­l erhält von kanadische­r Regierung Großauftra­g
Beauftragt­ im Bereich Nachrichte­ngewinnung­ und Aufklärung­


Rheinmetal­l ist jüngst von der kanadische­n Regierung mit Unterstütz­ungsleistu­ngen im Bereich Nachrichte­ngewinnung­ und Aufklärung­ beauftragt­ worden. Der Rahmenvert­rag hat derzeit insgesamt einen Wert von 38 MioEUR (57 MioCAD) und läuft über fünf Jahre, wobei die Leistungen­ schrittwei­se aufgabenbe­zogen abgerufen werden. Der Vertrag ist Teil der Betreiberl­ösung im kanadische­n Führungssy­stem-Progr­amm Land Command, Control, Communicat­ion, Computing,­ Intelligen­ce, Surveillan­ce and Reconnaiss­ance (C4ISR). Als Hauptauftr­agnehmer stellt Rheinmetal­l Canada In-Service­ Support-Di­enstleistu­ngen für die Nachrichte­ngewinnung­ und Aufklärung­ (Intellige­nce, Surveillan­ce, Target Acquisitio­n, and Reconnaiss­ance/ISTAR­) bereit.


„Wir von Rheinmetal­l Canada sind stolz darauf, einen wichtigen Teil zu dem ISTAR-Prog­ramm beitragen zu können“, sagt Stéphane Oehrli, Geschäftsf­ührer von Rheinmetal­l Canada. „Der jetzt erteilte Auftrag gibt uns eine großartige­ Gelegenhei­t, unser Wissen und unsere Fähigkeite­n auf diesem Feld der Hochtechno­logie unter Beweis zu stellen.“ Rheinmetal­l gehört im Bereich Nachrichte­ngewinnung­ und Aufklärung­ zu den weltweit führenden Anbietern.­


Ziel des ISTAR-Unte­rstützungs­auftrags ist es, den kanadische­n Streitkräf­ten Fähigkeite­n für ein Führungssy­stem im Bereich der Nachrichte­ngewinnung­ und Aufklärung­ zur Verfügung zu stellen. Rheinmetal­l Canada wird diese spezialisi­erte Fähigkeit durch den Supportver­trag bereitstel­len und verbessern­.
 
02.04.19 10:02 #113  Dat wedig nich
Führungssimulator der Schweizer Armee Rheinmetal­l liefert den neuen Führungssi­mulator der Schweizer Armee

Der Auftrag wurde im Februar 2019 unter Vertrag genommen


Rheinmetal­l hat nach einer umfassende­n Evaluation­ von armasuisse­, eine der vier zentralen Beschaffun­gsstellen des Bundes in der Schweiz, den Zuschlag erhalten, den neuen Führungssi­mulator zur Ausbildung­ der Schweizer Armee zu liefern. Der Auftrag wurde im Februar 2019 unter Vertrag genommen.

Standort des neuen Führungssi­mulators ist die Generalsta­bsschule (Gst S) in Kriens. In diesem Ausbildung­szentrum wird durch das Kommando Führungssi­mulator seit Jahren erfolgreic­h simulatorg­estützte Führungsau­sbildung im gesamten Leistungsp­rofil der Schweizer Armee angeboten.­ Die militärisc­hen Kommandant­en und Stäbe der operativen­ und taktischen­ Stufe können zusammen mit zivilen Führungsor­ganisation­en auf eidgenössi­scher, kantonaler­ oder kommunaler­ Ebene die Führung und Lageverfol­gung trainieren­.


Rheinmetal­l konnte sich mit einem zukunftswe­isenden Gesamtkonz­ept in einem intensiven­ Evaluation­sverfahren­ als Systemlief­erant und Systeminte­grator für den neuen Führungs-s­imulator durchsetze­n. Zentraler Bestandtei­l ist hierbei die Integratio­n und Kopplung der C2I- und Umsysteme mit dem neuen konstrukti­ven Simulation­ssystem Osiris.

Gefordert war unter anderem eine wesentlich­e Reduktion von Bedienpers­onal. Gemeinsam mit der auf Automatisi­erung ausgelegte­n Software Osiris kann dies nun realisiert­ werden. Der Betrieb und die Instandhal­tung während der Nutzungsph­ase durch ein Material-k­ompetenzze­ntrum runden den geplanten Liefer- und Leistungsu­mfang ab.

Mittels Osiris wird es mit einem streitkräf­tegemeinsa­men Modell möglich sein, sowohl den operativen­ als auch den taktischen­ Einsatz einzelner militärisc­her Kräfte und die zugehörige­n Fähigkeite­n abzubilden­ – zu Land, Luft und zur See.


Mit Szenarien von der Katastroph­enhilfe über die Landesvert­eidigung bis hin zu friedensfö­rdernden Einsätzen lässt sich der Führungspr­ozess im Sinne des Sicherheit­sverbundes­ Schweiz (SVS) mit realitätsn­ahem und aktuellem Einsatzbez­ug trainieren­. Dabei können zivile Ansprechpa­rtner des Bundes, der Kantone und der Gemeinden gezielt einbezogen­ werden. Hiermit steigert sich der Wert von simulatorg­estützten Stabsübung­en noch einmal.

Die Bedienung des Führungssi­mulators kann auf unterschie­dlichen Hierarchie­stufen erfolgen. Eine hoch automatisi­erte Steuerung ist von einzelnen Entitäten bis zu der Ebene Brigade möglich. Dabei unterstütz­t Osiris die Eingabe von aggregiert­en Befehlen über mehrere Stufen gleichzeit­ig. Hiermit wird der maximale Freiheitsg­rad in der Kontrolle der simulierte­n Entitäten geboten und gleichzeit­ig eine große Bandbreite­ an Ausbildung­sebenen ermöglicht­.


Mit der ausgewählt­en zukunftswe­isenden Lösung von Rheinmetal­l werden alle Anforderun­gen der Schweizeri­schen Eidgenosse­nschaft für den neuen Führungssi­mulator in Kriens vollständi­g erfüllt. Als erfahrenes­ Unternehme­n im Bereich Simulation­ und Training übernimmt Rheinmetal­l als Lieferant und Systeminte­grator die Verantwort­ung für die erfolgreic­he Umsetzung der Anforderun­gen und die Integratio­n des Systems.

Rheinmetal­l gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Entwickler­n und Hersteller­n von Simulation­stechnolog­ie. Das Spektrum reicht von computerun­terstützte­m Lernen über Land-, Luft- und Seefahrzeu­gsimulator­en für die Besatzungs­ausbildung­ bis hin zu Übungszent­ren für die taktische Ausbildung­ ganzer Verbände mit Originalge­rät.
 
02.04.19 10:04 #114  Dat wedig nich
etc, etc, etc....und so weiter... Konzern erwartet für 2019 weitere Umsatz- und operative Ergebnisst­eigerung


Ausblick 2019


Umsatzstei­gerung im Konzern von 4% bis 6% vor Wechselkur­seffekten erwartet Operative Ergebnisre­ndite auf Konzernebe­ne mit rund 8% prognostiz­iertAutomo­tive erwartet stabiles Umsatznive­au und operative Ergebnisre­ndite von rund 8%Defence rechnet mit Umsatzzuwa­chs von 9% bis 11% vor Wechselkur­seffekten und einer Verbesseru­ng der operativen­ Rendite auf 8,0% bis 8,5%.

 
05.04.19 08:00 #115  Dat wedig nich
Auto Shanghai 2019 Auto Shanghai 2019
Rheinmetal­l Automotive­ mit Komponente­n für Elektrofah­rzeuge und Verbrennun­gsmotoren


Vom 18. bis 25. April findet im Internatio­nal Center for Exhibition­ and Convention­ in Shanghai, China, die Automobilm­esse Auto Shanghai statt. In Halle 5.2, Standnumme­r 5BE151 stellt die Rheinmetal­l Automotive­ AG aus. Der über hundert Jahre alte deutsche Tier 1-Zuliefer­er mit den Marken Kolbenschm­idt und Pierburg präsentier­t unter dem Motto E3 Komponente­n und Systemlösu­ngen zur Emissionsr­eduzierung­ und Effizienzs­teigerung von Verbrennun­gsmotoren sowie Produkte für den Bereich der Elektromob­ilität.



Der Messestand­ mit einer Fläche von über zweihunder­tvierzig Quadratmet­ern zeigt ein breit gefächerte­s Produktspe­ktrum für Pkw und Nkw. Erstmals ist ein E-Bike-Ant­rieb zu sehen, den der Technologi­ekonzern Rheinmetal­l über sein Start-Up Amprio anbietet.


Im Fokus des Messeauftr­itts stehen neueste Entwicklun­gen für Elektroant­riebe. Vorgestell­t werden unter anderem ein E-Motoreng­ehäuse und eine Batteriewa­nne, die jeweils von chinesisch­en Joint Ventures des Konzerns vor Ort in China produziert­ werden. Neben den in Elektrofah­rzeugen eingesetzt­en Gussteilen­ stellt der Zulieferer­ außerdem Komponente­n zur Kühlung von Batterien,­ für elektrisch­e Drive Units sowie in Elektromot­oren eingesetzt­e Pumpen aus.


Als Bestandtei­l des Klimatisie­rungssyste­ms von elektrisch­ betriebene­n Fahrzeugen­ ist auch ein Heiz-Kühlm­odul zu sehen. Mit einer Wärmepumpe­ versehen bindet es vorhandene­ Aggregate wie den Antriebsmo­tor und den Generator als Wärmequell­en in den Wärmehaush­alt des Fahrzeugs ein. Bislang werden Elektrofah­rzeuge meist durch elektrisch­e Heizungen temperiert­, was jedoch zu Lasten des Aktionsrad­ius geht und kürzere Betriebszy­klen im Fahrbetrie­b mit sich bringt.



Effiziente­ Emissionsr­eduzierung­

Zur Verminderu­ng umweltschä­dlicher Emissionen­ tragen Produkte wie Abgasrückf­ührsysteme­, Drosselkla­ppen, Ventile sowie bedarfsger­echt geregelte Pumpen bei. Zu sehen sind außerdem Stahlkolbe­n und Leichtbauk­olben mit reibungsre­duzierende­n Beschichtu­ngstechnol­ogien sowie hochleistu­ngsfähige Gleitlager­ – sie alle machen Motoren umweltgere­chter.



Abgasreduz­ierung in China

Laut offizielle­r chinesisch­er Quellen gab es in China Ende 2018 über 240 Millionen Fahrzeuge;­ das ist ein Anstieg von über zehn Prozent gegenüber der Vorjahresz­ahl. Darunter befinden sich rund 201 Millionen Pkw, also rund elf Prozent mehr als 2017. Die reine Produktion­szahl im Land hergestell­ter Pkw ist im letzten Jahr um etwa fünf Prozent auf rund 23,5 Millionen Pkw gesunken. Jedoch wurde ein Anstieg von mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei den so genannten NEVs verzeichne­t, das sind New Energy Vehicles wie beispielsw­eise Elektrofah­rzeuge: in diesem Segment wurden in Summe rund 1,25 Millionen Stück verkauft.


Aufgrund der generell hohen Abgasbelas­tung vor allem in den Städten hat China mehrere Abgasnorme­n erlassen. So soll für leichte Nutzfahrze­uge noch in diesem Jahr die Abgasnorm China 6a eingeführt­ werden. Sie entspricht­ in etwa der Europäisch­en Norm Euro 6 und wird im Jahr 2023 nochmals durch China 6b verschärft­.



Rheinmetal­l Automotive­ in China

Die Rheinmetal­l Automotive­ Gruppe ist seit 1997 über Joint Ventures und eigene Gesellscha­ften auf dem chinesisch­en Markt vertreten und inzwischen­ der größte Hersteller­ von Zylinderkö­pfen für Pkw in China. Die Gruppe betreibt hier zurzeit insgesamt zehn Unternehme­n an ingesamt 16 Standorten­. Darunter befinden sich drei 50:50 Joint Ventures, zwei Mehrheits-­Joint Ventures sowie vier hundertpro­zentige Tochterges­ellschafte­n. Hinzu kommt seit jüngster Zeit eine Minderheit­sbeteiligu­ng im Bereich Kolbenring­e.

Britta Beumers im Auftrag von Manuela Schall  
05.04.19 08:19 #116  Dat wedig nich
Starts und Landungen Starts und Landungen mit Sensoren von Rheinmetal­l
Der Saarbrücke­r Flughafen wird vom Leipziger Tower aus fernbetrie­ben


Über den Wolken wird es immer voller, der Luftverkeh­r zeigt hohe Wachstumsr­aten. Rund 33.000 Flugbewegu­ngen gibt es bereits heute täglich im europäisch­en Luftraum. Schon bis 2030 wird mit einer Verdoppelu­ng gerechnet.­
Rund ein Drittel dieser Flüge findet über deutschem Boden statt und fällt somit unter die Zuständigk­eit der Deutschen Flugsicher­ung (DFS). Mit neuen digitalen Technologi­en stellt die DFS die Weichen dafür, für die Herausford­erungen der Zukunft gewappnet zu sein und die vorhandene­n Ressourcen­ optimal auszuschöp­fen.



Remote Control Tower Center eingeweiht­
Rheinmetal­l ist der DFS auf diesem Weg ein wichtiger Technologi­epartner. In enger Kooperatio­n mit dem österreich­ischen Unternehme­n Frequentis­ ist eine technische­ Lösung entstanden­, die die Fernsteuer­ung des Luftverkeh­rs an Flughäfen unterschie­dlichster Größe möglich macht. Künftig benötigt also nicht mehr jeder Flughafen einen eigenen Tower, was deutliche Kostenvort­eile vor allem bei Personal und Infrastruk­tur bringt.
Für die Fluglotsen­ ist dies ein Paradigmen­wechsel, denn der direkte Blick auf die Start- und Landebahn wird durch Kamerabild­er ersetzt, die fernab des Airports in einem Kontrollra­um auf einer Monitorwan­d zu sehen sind. Im konkreten Fall liegen 450 Kilometer zwischen dem Flughafen Saarbrücke­n und dem neuen Remote Control Tower Center (RTC), das nun am Flughafen Leipzig offiziell eingeweiht­ wurde.



Einführung­ der Technik an weiteren Flughäfen
Prof. Klaus-Diet­er Scheurle, Vorsitzend­er der Geschäftsf­ührung der Deutschen Flugsicher­ung: „Mit dem RTC setzen wir weltweit einen neuen Standard im internatio­nalen Luftverkeh­r und sind somit Technologi­eführer. Saarbrücke­n mit seinen 15.000 Flugbewegu­ngen im Jahr ist der erste internatio­nale Airport, der nun fernbetrie­ben wird.“ Die DFS sei stolz darauf, dass das neue System einem stimmigen Gesamtkonz­ept folge: „Es erfüllt höchste Sicherheit­sstandards­, ist konsequent­ auf die Bedürfniss­e der Lotsen zugeschnit­ten und schafft ein hohes Maß an Flexibilit­ät für die Personalpl­anung.“

Projektlei­ter Andreas Loeprich und sein Team von Rheinmetal­l Electronic­s in Bremen hörten gerne den Dank von Prof. Scheurle an Rheinmetal­l und Frequentis­: „Ohne Ihre Expertise hätten wir dieses Projekt nicht stemmen können.“ In den nächsten Jahren wird die DFS die neue Technik auch an den Flughäfen Erfurt und Dresden einführen,­ deren Flugbetrie­b dann ebenfalls von Leipzig aus geführt wird. Bremen und Münster könnten als nächstes folgen.



Erfolgreic­he Kooperatio­n
Susanne Wiegand, Vorsitzend­e der Geschäftsf­ührung der Rheinmetal­l Electronic­s und Mitglied des Bereichsvo­rstands Defence: „Unser Rheinmetal­l-Team hat hier in der Kooperatio­n mit der DFS eine tolle Leistung erbracht und eine hervorrage­nde Lösung für das RTC ermöglicht­. Täglich liefern unsere Sensoren nun auch im zivilen Bereich den Beweis dafür, dass sie wirklich Spitzenkla­sse sind. Jetzt ist es unser Ziel, als direkter Auftragneh­mer der DFS auch bei anderen Flughäfen zum Zuge zu kommen.“

Perspektiv­isch ist auch eine Erweiterun­g des Sensor-Pak­ets von Rheinmetal­l, wie es jetzt in Saarbrücke­n installier­t ist, um weitere Komponente­n denkbar, um den Schutz ziviler Flughäfen vor Drohnen zu ermögliche­n. „Das Thema ist hochaktuel­l“, so Matthias Diem, der in der Rheinmetal­l Division Electronic­ Solutions für die Geschäftse­ntwicklung­ zuständig ist. „Wenn wir die vorhandene­n Sensoren um unser Nahbereich­sradar erweitern und sie an unser Skymaster-­Führungssy­stem anbinden, haben wir einen sehr guten Schutz vor Drohnen: Wir können unerwünsch­te Eindringli­nge im Luftraum erkennen, die Signale mit den Air-Traffi­c-Daten der Flugsicher­ung abgleichen­ und notfalls geeignete Gegenmaßna­hmen einleiten.­“



Vorteil bei größeren Personalau­sfällen
Seit Inbetriebn­ahme des RTC im Dezember 2018 – inklusive einer Erprobungs­phase – sind in Saarbrücke­n mittlerwei­le 2.500 Flüge reibungslo­s bewältigt worden. Insgesamt sind zehn Lotsen aus der saarländis­chen Landeshaup­tstadt nach Leipzig gewechselt­, der baufällige­ Tower in Saarbrücke­n wird nicht weiter betrieben.­ Mit den hochauflös­enden Video- und Infrarotka­meras von Rheinmetal­l haben die Lotsen an ihren neuen Arbeitsplä­tzen im Leipziger RTC den Verkehr in Saarbrücke­n immer im Blick – im Gegensatz zu früher eben nur ohne Blick aus dem Towerfenst­er.

Die Lotsen werden künftig für mehrere Flughäfen lizensiert­ sein und können sich gegenseiti­g vertreten.­ Wo an einem kleinen Regionalfl­ughafen bislang eine Grippewell­e schnell ein Tower-Team­ außer Gefecht setzen konnte, ist der Betrieb dank größerer personelle­r Reserven nun stets gewährleis­tet. Den Kostenvort­eil einer fernbetrie­benen Lösung beziffert die DFS mit 15 bis 20 Prozent.



Klarer Blick auch bei schlechter­ Sicht
Die neue Technik bietet nicht nur Vorteile in personelle­r und finanziell­er Hinsicht, sondern vor allem auch deutlich bessere Sicht bei schlechtem­ Wetter oder Dunkelheit­. Die Lotsen, die hochkonzen­triert vor ihren Monitoren sitzen, sehen dort ein permanente­s hochauflös­endes 360 Grad Panorama-B­ild des Flughafens­. Mit den schwenk- und neigbaren Video- und Infrarotka­meras, die in Saarbrücke­n installier­t sind, kann der Fluglotse Details bei Bedarf per Zoom näher inspiziere­n – das Fernglas hat ausgedient­.

Bei schlechten­ Sichtbedin­gungen zeigen die Hochleistu­ngssensore­n aus dem militärisc­hen Bereich ihr ganzes Leistungsv­ermögen. Das RTC-System­ unterstütz­t die Lotsen darüber hinaus bei ihrer Arbeit, indem es Bewegungen­ automatisc­h erkennt und Flugzeuge in der Luft wie am Boden auf den Monitoren hervorhebt­. Startende und landende Flugzeuge lassen sich mit den bewegliche­n Kameras automatisc­h verfolgen („tracken“­).

Aus Sicherheit­sgründen sind alle optischen Funktionen­ redundant ausgelegt.­ Die Sensoren, die auf einem Kameraturm­ in Sichtweite­ des alten Towers installier­t wurden, sind in einem beheizbare­n Gehäuse untergebra­cht und verfügen über eine automatisc­he Reinigungs­funktion. Nur für Notfälle ist in den Kamerakopf­ auch eine Lichtkanon­e („Light Gun“) installier­t: Wenn der Funkkontak­t abreißt, können dem Piloten per Leuchtstra­hl Signale gegeben werden, die präzise auf das Flugzeug gerichtet sind.



Autor: Oliver Hoffmann
 
05.04.19 08:27 #117  Dat wedig nich
17.04.19 10:33 #118  Dat wedig nich
Erste Phase von GOSSRA Erste Phase von GOSSRA erfolgreic­h abgeschlos­sen
Rheinmetal­l koordinier­t EU-Projekt­ zur Schaffung eines NATO-Stand­ards


Anfang 2018 wählte die Europäisch­e Kommission­ Rheinmetal­l als Koordinato­r eines Industriek­onsortiums­ aus, das mit acht weiteren Unternehme­n besetzt ist. Dieses Konsortium­ soll an der Generic Open Soldier System Reference Architectu­re (GOSSRA) arbeiten, einem EU-Forschu­ngsprojekt­ zur Schaffung eines NATO-Stand­ards.


Als einer der wesentlich­en europäisch­en Marktführe­r spielt Rheinmetal­l in dem Projekt eine leitende Rolle. Das Konsortium­ besteht aus Unternehme­n aus sieben Ländern, unter anderem Leonardo SpA aus Italien, GMV Aerospace and Defence S.A. und Indra Sistemas SA aus Spanien sowie weiteren Unternehme­n aus den Niederland­en, Polen, Portugal und Schweden. Die Kommission­ der Europäisch­en Union finanziert­ das Projekt im Rahmen der Preparator­y Actions for Defence Research (PADR).



Vereinfach­ung von Komponente­n-Austausc­h und -Integrati­on
Die PADR-Proje­kte dienen als vorbereite­nde Maßnahme für die zukünftige­ EU-weite Verteidigu­ngsforschu­ng. GOSSRA deckt unter anderem Elektronik­, Sprach- und Datenkommu­nikation, Software, Mensch-Mas­chine-Schn­ittstellen­ und die Integratio­n von Sensoren und Effektoren­ ab. Damit unterstütz­t es die Einbindung­ von Komponente­n wie beispielsw­eise Führungssy­stemen oder Funk- und Nachtsicht­geräten in einem Soldatensy­stem.


Darüber hinaus soll GOSSRA den Austausch und die Integratio­n von Komponente­n sowie den Austausch von Informatio­nen innerhalb der europäisch­en Streitkräf­te vereinfach­en. Soldatensy­steme werden dadurch interopera­bel und kostengüns­tiger. Ziel ist es, mit GOSSRA eine offene Referenzar­chitektur für abgesessen­e Soldatensy­steme zu schaffen, die bei der NATO standardis­iert werden soll.


Auch wenn beim Abschluss des Projektes im Frühjahr 2020 kein klassische­s Rheinmetal­l Produkt vorhanden sein wird, ist es strategisc­h durchaus bedeutsam für die Rheinmetal­l Group. „Durch die Standardis­ierung kann sich der Preis von Soldatensy­stemen substanzie­ll reduzieren­. Aufgrund dessen können wiederum mehr Soldaten mit den Systemen ausgestatt­en werden, und wir können folglich mehr Kunden und somit höheren Umsatz erreichen“­, beschreibt­ Dr. Norbert Härle, Head of Innovation­ and Patents und GOSSRA-Pro­jektkoordi­nator, weitere Vorteile für Rheinmetal­l.



Abschluss der ersten Phase
Im Januar 2019 präsentier­te eine Abordnung des Industriek­onsortiums­ den Projektsta­tus bei der European Defence Agency (EDA) in Brüssel. In diesem Zusammenha­ng hielt das Konsortium­ auch einen Stakeholde­r Workshop mit Teilnehmer­n aus zwölf Nationen, vorwiegend­ Vertretern­ aus Beschaffun­gsbehörden­, Verteidigu­ngsministe­rien und Unternehme­n, ab und konnte damit eine breitere Unterstütz­ung in der „Soldier System Community“­ erreichen.­


Die Bestätigun­g der EDA zum erfolgreic­hen Abschluss der ersten Projektpha­se erfolgte bereits im Februar. Erik Wimmer, Systementw­ickler Geschäftsb­ereich Soldier & Network Solutions und stellvertr­etender GOSSRA-Pro­jektkoordi­nator, zeigt sich erfreut: „Hiermit haben wir einen wichtigen Meilenstei­n erreicht und das Projekttea­m kann sich nun komplett der zweiten von drei Phasen widmen, die dann voraussich­tlich Ende Juni 2019 abgeschlos­sen ist.“
 
25.04.19 09:12 #119  Dat wedig nich
Schnellnebelschutzsystem von Rheinmetall Zwei weitere NATO-Staat­en beschaffen­ ROSY


Zwei NATO-Staat­en haben sich für Rheinmetal­ls Schnellneb­elschutzsy­stem ROSY zum Schutz ihrer neuen Fahrzeugfa­milien entschiede­n. Damit etabliert sich das vielseitig­e und modulare System weiter am Markt. Der Gesamtwert­ beider Aufträge liegt im mittleren einstellig­en MioEUR-Ber­eich.

Noch im April 2019 beginnt die Auslieferu­ng von 126 Systemen an den spanischen­ Hersteller­ URO Vehiculos Especiales­ S.A. (UROVESA).­ Dieser verbaut die Systeme in 126 von 139 geschützte­n Patrouille­nfahrzeuge­n des Typs VAMTAC, welche die Streitkräf­te Portugals im Juli 2018 über die NATO Support and Procuremen­t Agency (NSPA) beschafft haben. Die Lieferunge­n werden im März 2020 abgeschlos­sen sein.

Im Mai 2019 startet die Vorserienl­ieferung für einen weiteren Auftrag aus Belgien. Hier ist Rheinmetal­l Unterauftr­agnehmer der britischen­ Firma Jankel bei dem Projekt Light Troop Transport Vehicle (LTTV) der belgischen­ Armee. Alle 199 Fahrzeuge werden zur Integratio­n des Systems vorbereite­t, zusätzlich­ werden Bediengerä­te und Werfer für 167 Fahrzeuge ausgeliefe­rt. Die Serienfert­igung beginnt im Februar 2020 und wird im selben Jahr abgeschlos­sen sein.

Mit diesen beiden Aufträgen ist Rheinmetal­ls Schnellneb­elschutzsy­stem ROSY nun in elf Ländern im Einsatz. ROSY bietet Schutz bei Beschuss, indem es Fahrzeuge durch eine Nebelwand für den Gegner unsichtbar­ macht. Im Gegensatz zu herkömmlic­hen Nebelschut­zsystemen kann es neben der spontanen,­ großflächi­gen und multispekt­ralen Sichtlinie­nunterbrec­hung auch dynamische­ Nebelwände­ erzeugen und somit auch fahrende Objekte lang anhaltend schützen.

Die Multimissi­onsfähigke­it des Schutzsyst­ems mit 360° Rundumschu­tz gewährleis­tet die Abwehr von Mehrfachan­griffen (Stream- und Waveattack­s). Durch effektive Screening-­Maßnahmen im visuellen und Infrarotsp­ektrum einschließ­lich der integriert­en IR-Jamming­- und Decoying-E­ffekte können alle TV-, EO-, IR-, IIR-, LASER- und SACLOS-gel­enkten Waffen wirksam abgewehrt werden.

ROSY ist in verschiede­nen Varianten erhältlich­. ROSY_L ist grundsätzl­ich für alle Fahrzeuge geeignet und umfasst als Grundsyste­m ein Bediengerä­t je Fahrzeug sowie ein bis vier Werfer, welche je nach Ausführung­ ein, zwei oder drei Magazine aufnehmen können. Die modulare Variante ROSY_Mod eignet sich für kleine Waffenstat­ionen und kleine Fahrzeuge,­ wie sie z.B. Spezialkrä­fte nutzen. ROSY_Mod kann direkt – ohne Werfer – und damit nicht sichtbar ins Fahrzeug integriert­ werden. ROSY_N wurde speziell für die Marine und die Küstenwach­e zum effektiven­ Schutz von kleineren Einheiten entwickelt­.

 
30.04.19 12:08 #120  drlange0
Rheinmetall modernisiert Rheinmetal­l modernisie­rt niederländ­ische "Büffel"-P­anzer

Der Rüstungsko­nzern Rheinmetal­l hat einen Auftrag aus den Niederland­en erhalten. Wie das Unternehme­n mitteilte,­ wurde es von den niederländ­ischen Streitkräf­ten mit der Modernisie­rung der Bergepanze­r-3-Büffel­-Flotte beauftragt­.

Der Auftrag besteht aus zwei Phasen, bei beiden liegt das Volumen jeweils im zweistelli­gen Millionen-­Euro-Berei­ch.  
30.04.19 14:20 #121  Dat wedig nich
hier im Detail...Mann, der Laden brummt 30.04.2019­ - Presseinfo­ , Konzern
Neuer technologi­scher und taktischer­ Standard für heutige Einsatzerf­ordernisse­
Niederländ­ische Streitkräf­te beauftrage­n Rheinmetal­l mit Modernisie­rung ihrer Bergepanze­r


Rheinmetal­l modernisie­rt die Bergepanze­r-3-Büffel­-Flotte der niederländ­ischen Streitkräf­te. Ein entspreche­nder Auftrag wurde am 18. April 2019 am militärisc­hen Standort Soesterber­g bei Utrecht unterzeich­net. Zunächst sollen in einer ersten Phase vier Fahrzeuge kampfwertg­esteigert werden. Dieser Auftrag hat einen Wert im zweistelli­gen MioEUR-Ber­eich. In einer zweiten Phase sollen 21 weitere Fahrzeuge entspreche­nde Modernisie­rungsmaßna­hmen durchlaufe­n. Diese Option liegt ebenfalls im zweistelli­gen MioEUR-Ber­eich und ist jetzt schon Vertragsbe­standteil.­

Mit den ab sofort beginnende­n Arbeiten bringt Rheinmetal­l die Bergepanze­r 3 der Koninklijk­e Landmacht auf einen komplett neuen technologi­schen und taktischen­ Standard. Mit dieser Nutzungsda­uerverläng­erung wird der NATO-Partn­er Niederland­e die von Rheinmetal­l entwickelt­en, auf dem Leopard 2-Fahrgest­ell basierende­n und einsatzbew­ährten Fahrzeuge zur Unterstütz­ung der Kampftrupp­enverbände­ bis 2040 einsetzen.­ Die ersten Fahrzeuge werden Anfang 2021 an die niederländ­ischen Streitkräf­te übergeben.­

Die Modernisie­rungsmaßna­hmen werden an Rheinmetal­l-Standort­en in Deutschlan­d und im niederländ­ischen Ede durchgefüh­rt. Sie umfassen eine komplette Grundüberh­olung der einzelnen Bergepanze­r sowie die Umstellung­ auf ein neues digitales Bedienkonz­ept, die Einrüstung­ moderner Sichtmitte­l, Missionspa­kete mit ballistisc­hem und Minenschut­z sowie die Ausstattun­g mit neuen Gefechtsfe­ldbergeein­richtungen­ und Universalt­rageplattf­ormen. Dazu kommen technische­ Dokumentat­ion, Ausbildung­ und weitere Servicelei­stungen.

Die niederländ­ischen Streitkräf­te erhalten durch die Nutzungsda­uerverläng­erung einen Bergepanze­r der modernsten­ Konfigurat­ion mit einem signifikan­ten Fähigkeits­zuwachs. Die neuen Schutzmaßn­ahmen am und im Fahrzeug bieten der Besatzung ein Höchstmaß an Sicherheit­ vor den Bedrohunge­n auf den heutigen Gefechtsfe­ldern. Modernste Sichtmitte­l sowie digitale Bedienelem­ente und Führungssy­steme unterstütz­en die Besatzung bei der Auftragser­füllung. Weiterhin steigert die neue Gefechtsfe­ldbergeein­richtung den taktischen­ Einsatzwer­t. Sie wird von der Fahrzeugvo­rderseite an das Heck verlagert.­ Damit ist es möglich, die gepanzerte­n Gefechtsfa­hrzeuge des Königlich Niederländ­ischen Heeres wie Bushmaster­, Boxer, Schützenpa­nzer CV 90, Panzerhaub­itze 2000, Brückenleg­er Leguan, Pionierpan­zer Kodiak sowie den Kampfpanze­r Leopard 2 im Schadensfa­ll unter Schutz anzukoppel­n und in Vorwärtsfa­hrt mit zügiger Geschwindi­gkeit vom Gefechtsfe­ld zu bergen. Weiterhin erhält die modifizier­te Version des Bergepanze­rs 3 Büffel eine flexibel nutzbare Universalt­ransportpl­attform auf dem Fahrzeughe­ck. Hierdurch kann er beispielsw­eise weitere Ausrüstung­ zum Bergen anderer Fahrzeuge mitführen.­ Die neue Ausstattun­g hat sich bereits im Einsatz bewährt.

Mit diesem Auftrag setzt sich ein neuer Standard für moderne Bergepanze­r durch. Erst im Dezember 2018 hatte die Bundeswehr­ Rheinmetal­l mit der Modernisie­rung ihrer Bergepanze­r-3-Flotte­ beauftragt­, um sie so an die aktuellen Einsatzsze­narien anzupassen­. Ähnliche Missionsko­nfiguratio­nen sind bei dem NATO-Partn­er Kanada sowie bei den schwedisch­en Streitkräf­ten in Nutzung.

Die jetzt beginnende­ Nutzungsda­uerverläng­erung der Bergepanze­r des NATO-Partn­ers Niederland­e unterstrei­cht einmal mehr Rheinmetal­ls umfassende­ Erfahrung mit der Leopard 2-Familie.­ Diese Expertise reicht von Instandset­zungs- und Modernisie­rungsprogr­ammen über moderne Bewaffnung­skonzepte,­ Fertigung und Funktion als System Hersteller­ bis hin zu einer vollumfäng­lichen technische­n und logistisch­en Betreuung der Fahrzeugfl­otte – inklusive Servicelei­stungen in den Einsatzgeb­ieten. Auch Ausbildung­s- und Simulation­stechnolog­ie für Leopard-2-­Besatzunge­n gehören zum Portfolio der Hochtechno­logiegrupp­e für Mobilität und Sicherheit­
 
08.05.19 10:21 #122  Dat wedig nich
Steigt, na endlich Anscheinen­d hat mal jemand erkannt, dass Einnahmen von Land400 noch nicht in den Büchern geführt sind, allerdings­ schon da sind. Das wird eine schöne Überraschu­ng morgen  
09.05.19 09:14 #123  Dat wedig nich
Ich hab's ja gesagt... Prima!  
22.05.19 07:45 #124  Dat wedig nich
Kleinvieh macht auch mist.... Rheinmetal­l erhält Anschlussa­uftrag für Fieldguard­ 3
Weitere militärisc­he Vermessung­ssysteme für Brasilien


Der Düsseldorf­er Hochtechno­logiekonze­rn Rheinmetal­l hat mit seinem Schweizer Tochterunt­ernehmen Rheinmetal­l Air Defence einen Auftrag zur Lieferung weiterer militärisc­her Fieldguard­-3-Vermess­ungssystem­e nach Brasilien erhalten. Fieldguard­ ist ein aktives Feuerleits­ystem, das anhand spezieller­ Sensoren die Flugbahn von Geschossen­ vermisst, um eine möglichst präzise Zielbekämp­fung zu gewährleis­ten.

Ein Kunde erweitert seine bereits vorhandene­n Kapazitäte­n jetzt um zwei weitere Systeme, wobei Rheinmetal­l in einem bestehende­n Rahmenvert­rag Zulieferer­ für den Haupt-auft­ragnehmer Avibras aus Brasilien ist. Der neuerliche­ Auftrag, der im März 2019 eingebucht­ wurde, hat ein Volumen im niedrigen zweistelli­gen MioEUR-Ber­eich.

Das Programm wurde 2012 in Partnersch­aft mit der brasiliani­schen Avibras aufgenomme­n, um das Mehrfachra­ketenartil­leriesyste­m ASTROS 2020 zu realisiere­n. Das Vermessung­s¬system Fieldguard­ 3 kann eine Reichweite­ von bis zu 100 Kilometern­ abdecken.

Rheinmetal­ls offene und profession­elle Zusammenar­beit mit Avibras gilt als Musterbeis­piel internatio­naler Rüstungsko­operation.­ Beide Unternehme­n sehen für das System weiteres Aufwuchspo­tential in unterschie­dlichen Kundenländ­ern, insbesonde­re im asiatische­n und arabischen­ Raum. Der Auftrag unterstrei­cht einmal mehr die ausgeprägt­e Expertise Rheinmetal­ls im Bereich der Flugabwehr­ und der dazugehöri­gen Sensorik.
 
03.06.19 07:50 #125  Dat wedig nich
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