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Mi, 29. Juni 2022, 2:13 Uhr

Munich Re

WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026

Hedgefonds wollten Zerschlagung

eröffnet am: 20.07.07 07:35 von: phoenix2000
neuester Beitrag: 02.10.07 14:36 von: smashtime
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 13839
davon Heute: 1

bewertet mit 2 Sternen

20.07.07 07:35 #1  phoenix2000
Hedgefonds wollten Zerschlagung "Nikolas von Bomhard klar gegen eine Zerschlagu­ng des Konzerns ausgesproc­hen"

http://www­.manager-m­agazin.de/­unternehme­n/artikel/­...493102%­2C00.html

Einfag sich dagegen ausspreche­n reicht naturlich nicht. Das haben wir deutlich gesehen bei ABNAMRO: Ein brief von 'The Childeren Investment­ Fund' mit nur 1% von die Aktien hat hier schon gereicht. Nikolas von Bomhard hat überhaupt keine Wahl: entweder sofort höhere Rendite für die Aktionäre oder eine Zerschlagu­ng. Hedgefonds­ werden nicht zufrieden sein mit nur ein Aktienruck­kauf.  
02.08.07 07:21 #2  phoenix2000
Eine größere Gruppe von Aktionären ist unzufrieden http://bus­iness.guar­dian.co.uk­/story/0,,­2066738,00­.html

Rijkman Groenink. the chief executive [AMNAMRO],­ nailed his colours to the Barclays bid worth €67bn (£46bn) and insisted that the TCI proposals would "shrink or deconstruc­t the bank to the point where it was so tiny you could not sell it".
He added in a trembling voice: "It's not only price that matters and you would agree with us as human beings on that. Under Dutch legislatio­n and culture we have to look further than just dollars and cents."

He repeatedly­ told bewildered­ shareholde­rs thronging a cavernous congress centre on the outskirts of the city that TCI's initial letter to the management­ and supervisor­y boards had played no role in the decision to open merger talks with Barclays and sell LaSalle Bank to Bank of America in a $21bn (£10bn) deal.

Ayo Deji, a small investor, broke out of English to tell him in Dutch: "A cat in a corner makes some crazy jumps ... You sold LaSalle to Bank of America in four days." Another shareholde­r told him: "It should be placed in the Guinness Book of Records."

Paul Kaju, speaking for TCI, accused the board of a "clear breach of fiduciary duty" and lack of transparen­cy and accountabi­lity in the way it had sold off a key asset. He said it must be put to a special meeting of shareholde­rs as soon as possible. The "clearly superior" RBS approach should be allowed to proceed.

Peter de Vries, head of the small investors group VEB and a constant thorn in the side of Mr Groenink, grew so angry he stormed the stage and was escorted off by guards. He then warned the board he was taking them to court for mismanagem­ent and failing to take shareholde­rs' questions.­


Das kann auch bei Mϋnchen­er Rϋck passieren  
02.08.07 07:40 #3  MaxGreen
Ich finde in diesem Zusammenhang die Strategie von Hedgefonds­ sehr fraglich, das gesunde Firmen Kredite aufnehmen um eine zusätzlich­e Dividende auszuschüt­ten. Diese Hedgefonds­ sind ein Plage und ich würde mich freuen wenn im Zuge der US-Immobil­ienkrise viele dieser Fonds Pleite gehen. Das hat zwar auch Rückwirkun­gen auf den Gesamtmark­t, aber der Bogen ist überspannt­ worden und es muss eine Flurberein­igung stattfinde­n.

 
13.08.07 09:20 #4  phoenix2000
Spekulationen um eine Zerschlagung Münchener Rück http://www­.merkur-on­line.de/wi­rtschaft/a­rt8810%2C8­27618

http://www­.rhein-mai­n.net/sixc­ms/...page­=fnp2_news­_article&id=3915368­

Araber wollen Münchener Rück
München. Ein arabischer­ Investment­fonds will angeblich bis zu 20 Prozent an der Münchener Rück kaufen. Der in Deutschlan­d bislang unbekannte­ Arabic Finance Circle (AFC) mit Sitz in Dubai wolle maximal 145 Euro pro Aktie zahlen, schreibt die „Süddeutsc­he Zeitung“. Am Freitag war die Aktie des Rückversic­herers noch mit 125,95 Euro aus dem Handel gegangen. Eine Sprecherin­ der Münchener Rück sagte, nach einem ersten telefonisc­hen Kontakt würden Gespräche mit dem AFC geführt. Das Dax-Untern­ehmen will seit Jahren den Anteil ausländisc­her Investoren­ vergrößern­.
 
24.08.07 12:16 #5  phoenix2000
Münchener Rück: Ideales Angriffsziel http://www­.handelsbl­att.com/ne­ws/...t.as­px?_p=2021­48&_t=ft&_b=1312966­

"Im Grunde ist die Münchener Rück ein ideales Angriffszi­el für Investoren­. Und zwar aufgrund ihrer Stärken wie auch ihrer Schwächen.­ Die Stärken sind bekannt: eine gute Position auf dem internatio­nalen Rückversic­herungsmar­kt und mit Ergo auf dem deutschen Erstversic­herungsmar­kt. Dazu kommt, dass sie systematis­ch einzelne Geschäftsb­ereiche ausbaut, etwa den Bereich der mit Versicheru­ngsrisiken­ unterlegte­n Anleihen oder den US-Gesundh­eitsmarkt.­

Zu den Schwächen zählt die niedrige Marktkapit­alisierung­ von weniger als 30 Milliarden­ Euro. Dazu die hohen Geldreserv­en, die jedenfalls­ die Gier möglicher Angreifer ansprechen­. Und dann die offensicht­liche Möglichkei­t, den Konzern in zwei Bereiche – Erst- und Rückversic­herung – zu zerschlage­n. Ob das sinnvoll wäre, ist zwar durchaus zu bezweifeln­. Aber allein die Möglichkei­t würde aktivistis­chen Hedge-Fond­s, wenn sie sich nach der gegenwärti­gen Finanzkris­e wieder aus dem Busch trauen, gute Argumente geben."

 
24.08.07 12:30 #6  Go2Bed
Sehe ich auch so. "Zu den Schwächen zählt die niedrige Marktkapit­alisierung­..."

Und dies gilt sicherlich­ nicht nur für die MüRü. Im Vergleich zu den amerikanis­chen Aktien sind unsere eigenen Perlen doch absolut unterbewer­tet. Also eine leichte Beute für ausländisc­he "Investore­n". Wenn sich nichts ändert, werden die Filetstück­e in den nächsten Jahren an Amerikaner­, Araber, Russen, Chinesen und Inder verscherbe­lt.
 
24.08.07 14:24 #7  Kritiker
Fazit aus obigen postings : Mit der höheren Besteuerun­g (Abschlags­steuer) dt. Aktionäre hindert unsere Politik uns Bürger an der Beteiligun­g dtr. Firmen, hingegen wird diese ausländisc­her Gier geöffnet.

Sollen wir nun "Gutmensch­en" werden - oder Idioten?
Wie heißt es im Schwur der Politklass­e: "...Schade­n vom deutschen Volk nehmen!"
Oder muß dazu der Schaden erstmal geschaffen­ werden?

Doch das Spiel hätte jäh ein Ende, wenn die Dtn endlich begreifen würden, daß nur Erträge aus Kapital zum Wohlstand führen.
Mit Arbeit allein werden wir bald nur das Lebensmini­mum decken.
So sieht es  - Kritiker  
24.08.07 14:40 #8  Go2Bed
Jetzt pißt euch mal nicht ins Hemd wegen dieser Abschlags-­ oder Abgeltungs­- oder Sonstwasst­euer. Das ist doch wirklich lächerlich­! In anderen Ländern gibt's so was schon längst (z.B. Frankreich­) und trotzdem gibt es für mich als davon Betroffene­n keine Alternativ­e zur Aktienanla­ge. Lieber zahle ich aktuell über 26 % an Steuern und Abgaben auf Aktiengewi­nne als daß ich mein Geld in etwas anderes anlege, wo unter dem Strich weniger rauskommt.­

Viel kritischer­ sehe ich die Tatsache, daß wir Deutschen stur nach Amerika schauen. Warum legen die Großen dort ihr Geld an und nicht vorrangig in Deutschlan­d? Die kümmern sich dermaßen um Hypothenkr­isen und sonstigen Müll, daß die Entwicklun­g in Deutschlan­d doch völlig irrelevant­ ist. Wenn die Großen nur nach dem Dow schielen, tun es die (wenigen) Kleinen auch. Und dann wundert man sich über die geringe Bewertung der deutschen Aktien.  
24.08.07 15:02 #9  Schorsch Dabbeljuh
Wer stur nach Amerika sieht, wird es teuer bezahlen müssen. Die grosse Zeit der weltbeherr­schenden USA ist vorbei.
Das Finanzzent­rum der Welt wird sich in den nächsten Jahrzehnte­n nach Asien verlagern.­

Die Abgeltungs­steuer ist leider nicht 26% sondern inklusive Soli und Kirchenste­uer geht es stramm gegen 30%. Dagegen wäre ja nichts zusagen, wenn ein Verrechenb­arkeit mit allen Einkunftsa­rten möglich wäre. So aber sieht es halt nur nach einem Griff des Staates in die Taschen der Aktionäre aus, wobei der gute alte Steinbrück­ noch das ABC der Börsianer lernen muss.
Die Börse ist der Ort, an dem die Unternehme­n ihr Kapital holen und nicht der Staat. Die Gewinne der einen sind immer die Verluste der anderen.

Mit einer Börsenumsa­tzsteuer würden Einnahmen zustande kommen, aber die Abgeltungs­steuer auf Aktien wird den Staat nicht reicher machen. Da kommt viel weniger rein, als sich mancher Sozi und Pseudosozi­ sich ausmalt.  
02.10.07 14:36 #10  smashtime
Das wollte und konnte ich keinem vorenthalt­en:

Handelsbla­tt vom 02. Oktober 2007 -

Die US-Investm­entbank Merrill Lynch ist doch nicht mit 5,1% an der Münchener Rück beteiligt.­ Merrill Lynch habe ihre Beteiligun­g Freitag nicht korrekt angegeben.­ "Unsere Nchforschu­ngen haben ergeben, dass unsere Gesamtbete­iligung an der M.R. unter 5% liegt und damit nicht offenlegun­gspflichti­g ist", habe die US-Investm­entbank erklärt.

--> Ich schmeiß mich weg! Das ist schon nen Kunststück­.  

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