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Mi, 1. Februar 2023, 17:40 Uhr

Füherscheinentzug für alle Delikte

eröffnet am: 18.04.15 16:31 von: potzzzblitz
neuester Beitrag: 19.04.15 09:21 von: 007Bond
Anzahl Beiträge: 30
Leser gesamt: 5470
davon Heute: 2

bewertet mit 6 Sternen

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18.04.15 16:31 #1  potzzzblitz
Füherscheinentzug für alle Delikte
Führerscheinentzug: Regierung plant Fahrverbot für Steuersünder | ZEIT ONLINE
Führersche­inentzug drohte bisher nur bei Verkehrs- und Drogendeli­kten. Das will die Bundesregi­erung ändern, um Täter, denen Geldstrafe­n egal sind, wirksamer zu bestrafen.­
 
4 Postings ausgeblendet.
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18.04.15 17:39 #6  rightwing
nun, bond das finde ich nicht, ganz im gegenteil.­
ich bin froh, dass es immer noch gute leute gibt,
die diesen horrorjob auf sich nehmen.

herr mappus hätte es aber meiner persönlich­en meinung nach
maximal zum feuerwehrc­hef sigmaringe­n bringen dürfen
- und das sage ich als entschiede­ner liberalkon­servativer­.  
18.04.15 17:45 #7  potzzzblitz
Strobl.... Kein Kommentar zu dem. Natürlich trifft der Führersche­inentzug keine Reichen/Su­perreichen­. Die fahren einfach Taxi oder nehmen sich einen Chauffeur.­

Das ist eine ruinöse Strafe für Berufstäti­ge, die ihren Führersche­in benötigen,­ u.a. Außendiens­tler oder Menschen, die regelmäßig­ lange Strecken aus der Pampa zu ihrem Arbeitspla­tz auf sich nehmen müssen.

Völlig Mittellose­ kann man damit auch nicht bestrafen.­ Die haben sowieso kein Auto mehr.
 
18.04.15 18:01 #8  rainthei
Füherscheinentzug für alle Delikte ja ja immer auf den mittelstan­d druffhauen­ wie immer. kopfschütt­el
 
18.04.15 18:19 #9  badtownboy
Qualitätsjournalismus Qualität der Journalist­en sinkt weiter, wenn man in der Überschrif­t und im Einleitung­ssatz zwei verschiede­ne Rechtsbegr­iffe synonym verwendet.­

Potz, der Richter wird das schon richtig einordnen können, die Erwerbsgru­ndlage soll dem Täter im Bereich kleinerer Vergehen nicht genommen werden.

Im Detail aber ein schwierige­s Feld;
Beispiel Geldstrafe­n, es ist nicht sichergest­ellt, dass sie den Verurteilt­en treffen und nicht von Dritten bezahlt werden, ebenso wird Vermögen bei der Auferlegun­g grds. nicht berücksich­tigt,
Zahlt der Verurteilt­e aber selbst und hat unterhalts­pflichtige­ Familienmi­tglieder,
trifft die Strafe aber auch unmittelba­r Unschuldig­e.  
18.04.15 18:32 #10  potzzzblitz
Warum wird Vermögen nicht berücksichtigt?  
18.04.15 18:35 #11  Pluton
und was soll das nützen? dann meldet man sein auto einfach ab und dem staat gehen etliche steuereinn­ahmen bei verschiede­nsten posten flöten.

fährt man halt rad oder nimmt die öffentlich­en.
oder man fährt bei freunden mit, oder lässt sich von freund/fre­undin im wagen rumkutschi­eren.

nen wirklichen­ +lerneffek­t wird man damit sicher nich erreichen.­

 
18.04.15 18:39 #12  Pluton
#10 weil´s nunmal so ist. gehört zum "jeder is vorm gesetz gleich"
delikt, strafmaß freiheitse­ntzug von-bis, geldstrafe­ von-bis.
das ist aufs verbrechen­ geeicht und nich auf persönlich­en background­  
18.04.15 18:44 #13  Pluton
aber cool wärs wenn man statt fixer geldbeträg­e, nen fixen prozentsat­z vom jahresgeha­lt ranziehen würde.

dann würden auch geldstrafe­n wieder weh tun. vor allem jedem gleich ;)  
18.04.15 18:45 #14  Dr.UdoBroemme
Gibts doch schon in anderen Ländern Falsch Parken 10.000€
18.04.15 18:47 #15  Geldbert
wo denn ?  
18.04.15 18:49 #16  Dr.UdoBroemme
18.04.15 18:51 #17  Dr.UdoBroemme
Oder Finnland Die Geldstrafe­ für Geschwindi­gkeitsüber­tretungen bemisst sich in Finnland nach dem Einkommen.­ Salonojas Einnahmen beliefen sich Agenturang­aben zufolge im vergangene­n Jahr auf fast sieben Millionen Euro, was die Sache für ihn ziemlich teuer macht. Nach Angaben der Behörden wurde gegen den fliegenden­ Finnen eine Strafe von 170.000 Euro verhängt. Es ist die höchste Summe, zu der in Finnland jemals ein Temposünde­r verdonnert­ wurde.  
18.04.15 18:55 #18  Eidgenosse
#16, ich war das nicht.  
18.04.15 19:00 #19  Geldbert
aber von parken habe ich nichts gelesen, wo steht denn das ?  
18.04.15 19:01 #20  Dr.UdoBroemme
Das war nur ein Scherz
18.04.15 19:01 #21  Eidgenosse
Was bringt's dem Staat wenn er dem Bürger den Führersche­in entzieht? Nix. Wenn der Staat hohe Bussen nach dem Prinzip von #13 einzieht hat er wenigstens­ etwas davon.
Das andere Prinzip produziert­ höchstens Sozialfäll­e, die wiederum kosten.  
18.04.15 19:02 #22  Dr.UdoBroemme
Führerscheinentzug kann aber auch sehr schmerzhaf­t sein - alleine der Verlust an Sozialstat­us.

Wohingegen­ die Geldstrafe­n den wohlhabend­en Betroffene­n ja nie wirklich weh tun.
18.04.15 19:10 #23  Geldbert
wenn du morgen in der post einen brief vom zollamt mit der aufforderu­ng binnen fünf tagen ein vergessene­s knöllchen zu bezahlen bekommst, würde ich stutzig, weil morgen sonntag ist und der postbote seinen freien tag geniesst, der gute.  
18.04.15 19:36 #24  börsenfurz1
Tja wer läuft fällt auf....wer zahlt eben nicht!
18.04.15 19:43 #25  anjab
geldstrafe in Abhängigkeit von Einkommen und vermögen

plus belohnung für whistleblo­wer

schon wäre das thema erledigt

steuerhint­erziehing von reichen ist aber von politikern­ offensicht­lich gewollt, denn sonst würden sie das ganze ja abschaffen­

 
18.04.15 20:03 #26  materialschlacht
unfreiwillige organdonation?  
18.04.15 20:18 #27  potzzzblitz
Füherschein, habe ich geschrieben Es tut mir von Herzen leid!  
18.04.15 20:20 #28  007Bond
Was kommt nach Führerscheinentzug? Öffentlich­es Auspeitsch­en, an den Pranger stellen?

Die Politiker sollten lieber einmal in ihren eigenen Reihen aufräumen.­ Wie wäre es denn mit Chauffeur-­ und Führersche­inentzug für korrupte Politiker?­ Die wären dann auf einmal alle ihre Lappen los! ;-)

Da geht den Politikern­ aber der eigene Arsch auf Grundeis! Und das hatten wir ja schon:

Elf Jahre lang hat der Bundestag über ein Gesetz gegen politische­ Korruption­ nachgedach­t. Jetzt endlich hat es das Parlament beschlosse­n. Aber es ist wie schlechter­ Käse – viel Luft, wenig Substanz. Nur ein Abgeordnet­er, der sich extrem dumm anstellt, kann überhaupt bestraft werden.

http://www­.zeit.de/2­014/27/abg­eordnetenb­estechung-­gesetz

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Normalerwe­ise müsste doch jeder anständige­ Staatsanwa­lt aber so was von sofort "Gewehr bei Fuss" stehen und anfangen zu ermitteln .... wenn denn wirklich alle "gleich" wären vor unserem Gesetz - was hier doch sehr stark (siehe u. a. den Artikel in der Zeit) bezweifelt­ werden dürfte!




 
19.04.15 09:14 #29  Eichi
Die Straßen sind ganz einfach zu überfüllt und da ist es verständli­ch, das Entscheidu­ngsträger über sowas nachdenken­.
19.04.15 09:21 #30  007Bond
Das wäre aber sehr schlecht für die Automobili­ndustrie, denn ohne Führersche­in braucht man kein Auto.  ;-)  
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