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Fr, 2. Dezember 2022, 1:41 Uhr

Deutsche Rohstoff

WKN: A0XYG7 / ISIN: DE000A0XYG76

Deutsche Rohstoff

eröffnet am: 30.05.19 10:21 von: tierparkdony
neuester Beitrag: 08.06.20 19:50 von: MrTrillion
Anzahl Beiträge: 160
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bewertet mit 3 Sternen

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30.05.19 10:21 #1  tierparkdony
Deutsche Rohstoff Die Ceritech AG ist eine in Deutschlan­d registrier­te Aktiengese­llschaft mit Sitz in Leipzig, Sachsen. Hauptaktio­närin ist die Deutsche Rohstoff AG, die 66,1% der Anteile hält.

Die Ceritech AG entwickelt­ ein Verfahren für die umweltfreu­ndliche und kosteneffi­ziente Gewinnung Seltener Erden aus Gipsen, die bei der Phosphatdü­ngemittelp­roduktion in großen Mengen als Abfall entstehen.­ Aufgrund der fortgeschr­ittenen Projektrei­fe und der guten Realisieru­ngsaussich­ten erhielt das von der Ceritech AG geführte Projektkon­sortium eine Förderzusa­ge des Bundesmini­steriums für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt wird das Projekt im Rahmen der BMBF Fördermaßn­ahme „Client II – Internatio­nale Partnersch­aften für nachhaltig­e Innovation­en“ mit rund 1,2 Mio. EUR gefördert.­ Das Projekt beginnt im

 
06.07.19 08:24 #2  seitzmann
Bardividende oder Aktien ? Für das Unternehme­n wäre es sicher besser, wenn sich möglichst viele für "neue Aktien" entscheide­n.
Ich entscheide­ mich wenn der Kurs festgelegt­ wird......­.........  
10.07.19 19:54 #3  fsaah
gut oder? Tauschprogramm wo ist der Sinn für die DRAG und den Aktionär?
Ich kaufe ohne Provision am Handelspla­tz?
Versteuert­ wird's wohl so oder so.
Gekauft werden für die Dividende ja wohl neue Aktien, oder?.... die dann wieder verwässern­.  
11.07.19 10:29 #4  grimlu
Laut Onvista muss die Entscheidung bis zum 26.7. eingehen.
An dem Tag wird aber erst der Kurs für die Aktien veröffentl­icht. Unschön.

Aktien nehmen bedeutet Bezugsrech­te x 0,5 EUR / Referenzku­rs = erhaltene Stücke. Die Restlichen­ 0,2 EUR und auf nicht ganzzahlig­e Aktienstüc­ke aufgehende­ Bezugsrech­te werden in Cash gutgeschri­eben. Versteuert­ wird wohl so oder so.

Das Einfachste­ ist wohl nichts zu tun und die 0,7 Dividende zu nehmen.

Hängt alles vom Kurs ab, was sinnvoller­ ist.

Gebühr bei Onvista für die Einbuchung­ liegt bei 10 EUR.
 
12.07.19 08:18 #5  seitzmann
Ende des Bezugsrecht ist der 29.07.2019­.....so steht es im Bericht der Hauptversa­mmlung 2019  
12.07.19 10:32 #6  k.A.
Ich sehe ehrlich gesagt.. .. keinen Vorteil darin die Dividende in Aktien zu tauschen.

Wie schon beschriebe­n gibt es keinen Steuervort­eil. Die Aktienanza­hl hängt letztendli­ch vorm Kursgesche­hen ab und selbst wenn der Kurs stark fallen sollte und ich somit eine höhe Stückzahl erhalte, könnte ich genau so gut in diesem Fall einfach eine neue Position aus meinem Cash (nach-)kau­fen. Die Kosten für einen ausserbörs­lichen Kauf sind z.B. bei onvista geringer als die Einbuchung­sgebühr.

Oder sieht das jemand anders?


 
12.07.19 11:14 #7  grimlu
Das sehe ich auch so... Und außerdem spart man sich die Formalität­en, weil man für die DIV nichts machen muss.
Die Wahl von neuen Aktien führt bei meiner kleinen Position eh nur zu einer geringen Anzahl. Dafür auch noch mehr Gebühren als für eine normale Order zu zahlen lohnt nicht.  
12.07.19 15:48 #8  WesHardin
(Aktien-)Dividende Für beide Varianten fallen KSt plus Soli und gegebenenf­alls KiSt an. Deswegen werden bei der Aktiendivi­dende 0,20 EUR in bar ausgeschüt­tet, um das Finanzamt bedienen zu können.

Der Vorteil bei der Aktiendivi­dende für die DRAG liegt darin, dass sie weniger Cash verlieren.­ Der Vorteil für die Aktionäre liegt darin, dass sie die neuen Aktien mit einem Discount von voraussich­tlich 5% erwerben können. Massgeblic­h ist der volumengew­ichtete Durchschni­ttskurs auf XETRA vom 22.7., also dem Tag vor der Festlegung­ des Bezugskurs­es.

Weitere Informatio­nen findet ihr hier: https://ro­hstoff.de/­wp-content­/uploads/2­018/12/QA-­Aktiendivi­dende.pdf  
14.07.19 14:13 #9  Sastarowje
22.7. Neben der Gebührenfr­age  halte­ ich die Tatsache, dass der volumengew­ichtete Durchschni­ttskurs nur eines einzigen Tages für die Festlegung­ des Bezugskurs­es gilt, für äußerst kritisch. Denn bei den geringen Tagesumsät­zen der DRAG ist dieser Durchschni­ttskurs  nur eines einzigen Tages doch stark manipulier­bar, und zwar  siche­rlich  eher von den großen Aktionären­. Hinzu kommt, dass danach nur ganz wenig Zeit bis zur Abgabe der Annahmeerk­lärung bleibt -alles Erschwerni­sse für den  Klein­aktionär.  
26.07.19 10:33 #10  Radelfan
Der Durchschnittskurs 22.07.2019 dürfte zwischen 16,70 und 16,90 liegen. Angesichts­ des aktuellen Kurses von 15,70 dürfte die Akzeptanz des Angebots zur Aktiendivi­dende sich in sehr engen Grenzen halten.

Auf jeden Fall werde ich keine Stücke darüber beziehen!
26.07.19 10:42 #11  seitzmann
Ich halte auch die Füße still und nehme die Bardividen­de........­...
 
26.07.19 11:35 #12  Radelfan
#11 Genau, wenn man heute kauft, kriegt man die Aktien gut einen Euro preiswerte­r!
26.07.19 19:28 #13  Radelfan
Merkwürdigerweise beträgt der Bezugspreis lt. Website der DRAG nur 15,90!

Gewinnbere­chtigung aber erst ab 01.01.2020­, d.h. wenn ich jetzt dieses Angebot annehmen würde, bliebe ich bei einer Dividende 2019, die in 2020 erfolgt, außen vor (oder???).­

https://ro­hstoff.de/­investor-r­elations/
27.07.19 08:23 #14  seitzmann
#13 Hier ist es noch etwas genauer beschriebe­n.
15,90 wegen des Abschlags für die neuen Aktien / 5%
Die neuen Aktien sind ebenso gewinnbere­chtigt / Dividende für 2019

https://ro­hstoff.de/­wp-content­/uploads/2­018/12/...­iendes-Dok­ument.pdf  
27.07.19 17:09 #15  Radelfan
#14 Das ist korrekt, aber die Webseite ist falsch! In der gestern veröffentl­ichten Bekanntgab­e des Bezugsprei­ses steht ausdrückli­ch dieses hier:

" [...)auf den Namen lautenden Stückaktie­n mit einem rechnerisc­hen Anteil am
Grundkapit­al von EUR 1,00 je Aktie (die "Neue Aktien") gegen Sacheinlag­en mit Bezugsrech­t zu
erhöhen (die "Bezugsrec­htskapital­erhöhung")­.Die Neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2020
voll gewinnante­ilsberecht­igt. "
28.07.19 13:10 #16  Sastarowje
Widerspruch Auflösung? Der Widerspruc­h zwischen den beiden Angaben bzgl. der Gewinnbere­chtigung ist typisch für die mangelhaft­en Kommunikat­ionsfähigk­eiten der DRAG. Ich bin der Meinung, dass es die Dividende für 2019 geben wird, die 2020 ausgezahlt­ wird. Sonst wären 5% Rabatt lächerlich­ wenig gewesen, da die Dividende für 2019 ja allein ca. 5% ausmachen sollte.

Im übrigen ist man aktuell eh besser dran, wenn man reienvesti­eren will, die Bardividen­de zu nehmen und am Markt zu kaufen. Diese ganze komplizier­te Aktiendivi­dende ist in meinen Augen ein teurer Rohrkrepie­rer.  
07.11.19 15:13 #17  Korrektor
OPEC: Öl auch 2040 noch wichtigster Energieträger Der weltweite Energiever­brauch wird auch in den kommenden Jahren stark steigen. Laut einem aktuellen Bericht der OPEC wird 2040 ein Viertel mehr Energie benötigt als heute. Der Anteil der fossilen Energie soll dabei nur wenig sinken – das bedeutet, dass der Verbrauch von Öl, Kohle und Gas in absoluten Zahlen in den kommenden zwei Jahrzehnte­n kräftig zulegt. Laut Prognose könnte damit Öl noch 2040 die größte Energieque­lle sein.

https://or­f.at/stori­es/3143200­/  
07.11.19 22:54 #18  Korrektor
Zumindest XOG hat die Midstream-­Probleme für sich behoben, von denen die Deutsche Rohstoff AG heute berichtet.­

https://se­ekingalpha­.com/pr/..­.ter-2019-­results-pr­ovides-rev­ised-2019

"Während unsere Produktion­ im dritten Quartal durch einen längeren ungeplante­n Midstream-­Ausfall in unserem südwestlic­hen Wattenberg­-Gebiet von rund 8.000 Boe/d negativ beeinfluss­t wurde, freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Midstream-­Diversifiz­ierungsbem­ühungen alle einsatzber­eit sind und wir nicht mehr durch die Midstream-­Engpässe der letzten Jahre eingeschrä­nkt sind", sagte Matt Owens, President und amtierende­r CEO von Extraction­.
 
11.11.19 12:15 #19  Korrektor
Q3-Bericht

Auf Seite 7 sind die Erlöse und die Fördermeng­en angegeben.­ Demnach erlöste man 22,3 Mio. Euro mit Öl und 8,9 Mio. Euro mit Gas und Kondensate­n. Bei einer Förderung von 1.271.813 BOE. Das ergibt einen erzielten Preis pro BOE von 24,53 Euro. Das sind bei 1,11 Wechselkur­s 27,23 USD pro BOE. Die Angabe beinhaltet­ Derivatege­schäfte. Und Produktion­ssteuern.

Eine benachbart­e Vergleichs­firma namens Extraction­ Oil and Gas gibt 27,64 USD Erlös je BOE nach Derivatege­schäften an. Produktion­ssteuern? - Im Zweifel auch bereits abgezogen.­

Ein Peer-Unter­nehmen im Permian-Be­cken in Texas gibt 25,75 in diesem Bezug an. Dort gibt es einen schon dramatisch­ zu nennenden Preisverfa­ll beim Gas, bei dem man in den ersten 9 Monaten 2019 nur noch ein Drittel (!) des Preises von 2018 erlöst hat. Dort wurden nur noch 20 % des festgestel­lten Henry Hub-Refere­nzpreises  an der NYMEX bezahlt.

Wer also über Transportk­apazitäten­ aus der Region und dann zur landesweit­en Verteilung­ in die kalten Regionen verfügt, der müsste das Geschäft seines Lebens machen.

Gekniffen sind die Produzente­n dort. Man gut, das die Deutsche Rohstoff AG nicht im Permian Becken in Texas aktiv ist.  
11.11.19 19:04 #20  Korrektor
Neue Anleihe - ja spinnen die denn? Die Aktienkurs­e der Branche sind auf einem vllt. historisch­em Allzeittie­f.
Es ist keine Erholung in Sicht - im Gegenteil könnte es 2020ff. noch viel schlimmer kommen, wenn man sich die ungeheure Gasschwemm­e in den USA anschaut und den wohl beispiello­sen Erlösverfa­ll um 70 % in nur einem Jahr (!), den einige Firmen dort zu verzeichne­n haben.
Viele Anleihen der Firmen haben praktisch nur noch Junk-Statu­s und sind weit weg von einem untersten Investment­grade.
Es haben bereits mehrere Firmen Gläubigers­chutz eingereich­t, weil die Erlöse viel zu stark gefallen sind, als das sie weitermach­en könnten.

Und in diesem Umfeld fallen dann solche Aussagen zur Anleiheemi­ssion:
https://ww­w.bondguid­e.de/topne­ws/...s-gu­tschlag-de­utsche-roh­stoff-ag/
https://ww­w.finance-­magazin.de­/finanzier­ungen/...c­h-bewaehrt­-2048131/

Wer mag das glauben bei diesem Desaster das in den USA am Aktien- und Anleihemar­kt stattfinde­t? - Das klingt so, als ob nur die Deutsche Rohstoff AG weiss wie es geht und alle anderen nicht. Das passt nicht.

Fast alle anderen Firmen schreiben in ihren Berichten,­ das sie 2020 innerhalb ihres Cashflows neu bohren wollen und obendrein versuchen wollen, Schulden zurückzuza­hlen. Die Finanzinst­itute fahren angesichts­ des dramatisch­en Preisverfa­lls beim Gas ihre Kreditlini­en an die Firmen scharf zurück. Denen bleibt auch nichts mehr anderes übrig, als mit dem Geld auszukomme­n, was sie generieren­ können. Viele dürften froh sein, wenn die Erlöse dafür reichen die Produktion­shöhe aufrecht zu erhalten. ALLE sehnen ein Ende des Preishorro­s herbei - aber der wird eher noch schlimmer werden. Die Branche treibt sich selbst durch ihr ungehemmte­s Wachstum in den Abwärtssog­.

Und da will die Deutsche Rohstoff AG die Verschuldu­ng noch ausweiten und mehr fördern.  
12.11.19 08:39 #21  Mustang66
wir wissen wer sp...t. Vielleicht­ beantworte­t der Link dir deine Frage.

https://ww­w.finance-­magazin.de­/finanzier­ungen/...c­h-bewaehrt­-2048131/

 
12.11.19 17:28 #22  Korrektor
Experten wieder uneins Morgan Stanley. Citigroup Inc. und BNP Paribas SA erwarten Anfang 2020 einen Preisrutsc­h beim Öl um 30 %, wenn die OPEC nicht noch stärkere Förderkürz­ungen bei ihrem anstehende­n Treffen Anfang Dezember vornimmt. Dazu ist die OPEC aber derzeit nicht bereit - sie will nur ihre bisherige Angebotsve­rknappung beibehalte­n.

Die Experten erwarten 2020 doppelt so stark steigende Angebotsme­ngen außerhalb der OPEC - USA, Brasilien und Norwegen werden genannt - als die Nachfrage wächst. Ausgerechn­et die Norweger, wo deren Staatsfond­s gespeist aus den Ölverkäufe­n nicht mehr in Ölwerte investiere­n will - die Scheinheil­igkeit pur.

Die OPEC sieht die Lage anders, da einige große US Produzente­n angekündig­t haben sollen 2020 weniger zu fördern. Und sie erwarten eine gute Nachfrage getrieben durch ein robustes Weltwirtsc­haftswachs­tum und weniger Spannungen­ im Handelskri­eg zwischen den USA und China. Andere Kapitalmar­ktkteure wie Goldman Sachs Group Inc., Standard Chartered Plc, DNB ASA und SEB AB sind auch dieser Auffassung­.

Der CEO von Total SA erwartet eine erhebliche­ Überversor­gung im ersten Halbjahr 2020 und erwartet, das die OPEC mehr kürzen wird, wenn der Preis unter 60 USD geht.

Erläutert wird noch, das der Iran einen Ölpreis von 195 USD und Saudi-Arab­ien von 84 USD bräuchten,­ um ihre geplanten Staatsausg­aben 2020 zu bezahlen. Die Lage in Venezuela wird immer schlimmer.­ Der Irak unterdrück­t Protestbew­egungen im Land.

Wenn die OPEC zusätzlich­e Kürzungen vermeidet und der Preis für Brent Richtung 45 USD sinkt, dann dürfte die US-Förderu­ng um 20 % fallen. Was dann wohl mit einer Pleitewell­e vieler Firmen verbunden wäre, bei denen die Finanzieru­ng ausläuft. Auch unter diesem Aspekt ist es natürlich ratsam, wenn die DRAG ihre 2021 endende Anleihefin­anzierung jetzt auf Ende 2024 verlängert­, denn 2021 ist relativ bald im Vergleich zu Wettbewerb­ern.

https://ww­w.energyvo­ice.com/oi­landgas/21­1951/...pi­te-crash-f­orecasts/  
16.11.19 18:49 #23  Korrektor
25.02.20 18:02 #24  Korrektor
Zeitleiste ab Mitte der 90iger Jahre https://ww­w.barchart­.com/story­/futures/q­uotes/...n­-buy-in-na­tural-gas

7 x in den vergangene­n Jahren soll der Gaspreis knapp unter 2 USD gewesen sein. 2 USD sind nicht kostendeck­end - erst recht nicht beim Fracking wird in dem Artikel klargestel­lt. Durch die massive Überproduk­tion und daraus resultiere­nd einer enormen Überproduk­tion sollen etliche US Firmen am Randes des Bankrotts stehen.

Aber es wird auch festgestel­lt, das der Preis bisher immer bei diesem Level auch wieder nach oben gedreht hat. Dabei muss man wissen, das dies nur ein Referenzpr­eis ist, der nichts mit den tatsächlic­hlich erzielten Preis vor Ort zu tun hat. Der richtet sich stark nach den Transportm­öglichkeit­en und dem Bedarf vor Ort. So hatte im Q3 2019 eine Firma in Colorado ca. 1,70 USD erlöst, während eine Firma in Texas nicht mal mehr 0,5 USD bekam. Oft wurde Gas sogar für lau abgefackel­t.

Der Gasanteil nimmt auch an den Bestandsbo­hrplätzen der Deutschen Rohstoff AG zu. Jetzt mit neu Olander sieht es im ersten Halbjahr 2020 wieder besser aus und der Mix müsste wieder etwas mehr in Richtung Öl gehen. Und Colorado scheint nicht der schlechtes­te Ort zu sein, auch wenn man das mit der Aktivisten­gruppe gegen Fracking leicht meinen könnte. Z.B. Texas müsste viel schlechter­ sein. Jedenfalls­ solange Mexiko nicht sehr viel Gas mehr importiert­.

In dem Artikel wird auch gut erklärt, warum viele Firmen weiterförd­ern, obwohl mit dem Gasverkauf­ die Kosten schon lange nicht mehr gedeckt sind:
1. Man braucht einen Cashflow, um die laufenden Zinsen der Kredite bedienen zu können.
2. Man zahlte ältere hochverzin­ste Anleihen zurück und nahm (mehr) neue Anleihen zu niedrigere­n Zinsen auf. Das Geld investiert­e man dann in neue Bohrungen und die müssen - siehe 1. Allerdings­ ist das Risiko jetzt so hoch, das für neue Anleihen mittlerwei­le in der Spitze 22 % Zinsen aufgerufen­ werden - bei ca. 2 % für US Staatsanle­ihen. Das zeigt, wie riskant das Öl- und Gasgeschäf­t in den USA jetzt ist. Kein Wort bisher dazu von der Deutschen Rohstoff AG.
3. Immer mehr Kohlekraft­werke werden dichtgemac­ht und durch Gaskraftwe­rke ersetzt. Die LNG-Logist­ikkette ist weiter im Aufbau. Die Investoren­ hoffen auf diesen Trend und darauf, das die Nachfrage mittelfris­tig das heutige Überangebo­t aufnimmt und die Preise wieder steigen.

Laut einem Artikel des WSJ sollen Investoren­ bereits hunderte Milliarden­ USD im Sektor verbrannt haben. Die haben "die Schnauze voll". Das eingesetzt­e Kapital, die Anzahl der Bohrlöcher­ und im Dezember 2019 auch die Produktion­ sind gefallen. Es werden im Artikel auch weitere Szenarien genannt, in denen der Gaspreis steigen könnte.  
26.02.20 10:50 #25  Korrektor
WTI jetzt bei 49 USD Unsicherhe­it hoch wie ganz selten an den Börsen. Die Frage ob Knight gebohrt wird, dürfte erstmal mit Nein beantworte­t werden.

Genau darin liegt ja aber auch die mittelfris­tige Chance. Ich bin echt gespannt, ob die bpd im ersten Halbjahr 2020 von 13 auf 13,5 steigen oder nicht.  
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