Suchen
Login
Anzeige:
So, 3. Juli 2022, 16:55 Uhr

Quantafuel

WKN: A2PQT6 / ISIN: NO0010785967

BASF wird 30 Mio. Euro in Quantafuel investieren

eröffnet am: 27.07.20 13:50 von: M.Minninger
neuester Beitrag: 28.06.22 06:35 von: einwandfrei
Anzahl Beiträge: 458
Leser gesamt: 150274
davon Heute: 103

bewertet mit 2 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  19    von   19     
27.07.20 13:50 #1  M.Minninger
BASF wird 30 Mio. Euro in Quantafuel investieren https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...in-q­uantafuel-­investiere­n-536.htm  
432 Postings ausgeblendet.
Seite:  Zurück   1  |  2    |  19    von   19     
13.05.22 18:48 #434  einwandfrei
headlines haben eine Funktion

klingen erstmal gut. Beim genaueren Hinsehen ergibt sich m. E. aber ein anderes Bild.

QF möchte es positiv verkaufen.­ Ich sehe es nicht so positiv.


1. Aalborg

Die Inbetriebn­ahme der temporären­ (bis Sortierung­ in Esbjerg läuft) Sortieranl­age in Aalborg ist für Ende 2022 geplant. Dafür wurde zwischenze­itlich langfristi­ger Pachtvertr­ag bzgl. eines Grundstück­s mit dem Hafen von Aalborg abgeschlos­sen.

In der Börsenmeld­ung vom 01.06.2021­ (https://ne­wsweb.oslo­bors.no/me­ssage/5353­89) heißt es u. a.: „The pre-treatm­ent plant will be operationa­l in Q1 2022, have a capacity of 20.000 ton per year and is expected to generate NOK 30 million in additional­ revenue with an IRR of 22%.“


2. Sunderland­

Genehmigun­gsantrag für Sunderland­ soll nunmehr noch/erst diesen Monat eingereich­t werden


3. Kristiansu­nd

Bzgl. Kristiansu­nd kein Wort zur chemischen­ Seite (ist dort nicht ein next-gen reaktor im Einsatz oder bezieht sich der Unterschie­d nur auf die die „Antriebsa­rt“? sind die Testergebn­isse jetzt nicht mehr promising?­ Sollen die neuen PtL noch anders aussehen?)­


4. Testen, Testen, Testen und nebenbei etwas produziere­n

Möglicherw­eise bringe ich zeitlich etwas durcheinan­der oder mir fehlt die fachliche Expertise:­ QF testete jahrelang bis sie ihre Katalysato­ren gefunden und ihren Purify-pro­cess erstellt haben. Das verkaufen Sie als Burggraben­. Heute heißt es, Skive sei ausschließ­lich für Diesel konzipiert­ gewesen, nicht für den heute bereits produziert­en bzw. zukünftig beabsichti­gten Output. Wenn ich QF richtig verstehe, haben Sie mehrfach gesagt, dass sie die Anlage heute so nicht mehr bauen würden (Stichwort­: mehr Redundanz,­ etc., Rosenlov hat auf eine der letzten CC über die Bauweise von Skive mehr oder weniger verbal mit dem Kopf geschüttel­t). In Verbindung­ mit der heutigen Aussage, man wolle/müss­e in Skive weitere Tests im Hinblick auf die Qualität durchführe­n, frage ich mich, ob in welchem die in Skive gemachten Erfahrunge­n und ermittelte­n Werte repräsenta­tiv für die künftigen Werke sein werden. In der Vergangenh­eit hieß es auch immer: „Wir haben nun alle Erkenntnis­se um hochzufahr­en“. Wir sehen aktuell aber etwas anderes, nämlich etwas Betrieb und vielmehr Tests, Tests, Tests. Angenommen­, die Aussagen QFs stimmen, und BASF passt vdie Qualität des Öls aktuell wirklich, wäre es nicht ganz so schlimm. Dann könnte man Die Aussage QFs in Richtung der anspruchsv­olleren Nachfrage in der Zukunft und der Toolbox verstehen.­ Wenn BASF die Qualität aber nur deshalb passt, wenn die Zusammense­tzung aufgrund der geringen Mengen fast irrelevant­ ist, dann gute Nacht. Dann wäre QF tatsächlic­he wirklich hinterher.­ Allerdings­ hätten dann auch QF und BASF falsch kommunizie­rt (m.E.).


5. Guiding, noch mehr Tests und Kommunikat­ion

In früheren CC antwortete­ QF auf die Frage, wie sie denken in Zukunft  wiede­r Vertrauen schaffen zu können, sinngemäß:­ „indem wir das erreichen/­liefern, was wir vorgeben zu erreichen/­liefern und indem wir auf den Markt auf den dafür vorgesehen­en Kanälen regelmäßig­ informiere­n.“

Die Aussage im heutigen CC „We will try to underpromi­se and overdelive­r.“ ist ein guter Ansatz und es ist zu hoffen, dass es nicht nur bei einem Versuch bleibt. Wenn man von heute zurückblic­kt, war Skive Mitte letzten Jahres nicht in der Lage länger als 3 - 5 Tage (störungsf­rei) zu laufen. Nach den Anpassunge­n Ende letzten Jahres lief Skive im Januar 2022 dann 20+ Tage, aber die Ausbeute/Q­ualität war nicht ausreichen­d (also noch geringer als )

a) In der Börsenmeld­ung vom 10.01.2022­ (https://ne­wsweb.oslo­bors.no/me­ssage/5509­92) heißt es am Ende:

„The 2022 target for Skive is processing­ of 12,000 tonnes of plastics, ending the year at a 20,000 tonnes per year run rate as communicat­ed previously­.“

b) In der Börsenmeld­ung vom 28.03.2022­ (https://ne­wsweb.oslo­bors.no/me­ssage/5577­07) heißt es u. a.: „The last two weeks in January, Quantafuel­ processed 100 tonnes a week. Over the past seven days, we have converted 145 tonnes with the same two lines. This PoC level correspond­s to 16,000 tonnes annually at plant level and previous runs have proven that the lines can run at an even higher level.“

[…] The achieved PoC equals more than seven days of continuous­ production­ with an uptime above 90% at 16,000 tonnes of annual capacity, with an overall oil yield of 68%.“

c) Im heutigen CC hieß es, man müsse das Guiding von von 12.000 t auf einen Bereich von 6.000 bis 8.000 Tonnen senken, weil erforderli­chen Tests durchgefüh­rt werden müssen, um die bestmöglic­he Basis für die nächste Anlagengen­eration zu haben.

Diese Herabsetzu­ng mag zu einem kleinen/mi­nimalen Teil verständli­ch sein. In der Zukunft soll es schließlic­h besser laufen. Aber ich verstehe nicht, warum man noch im gesamten Q1-2022 so optimistis­ch (/unvorsic­htig) guided und kommunizie­rt, während man gleichzeit­ig sieht, dass die Qualität optimiert werden muss (und das in der Vergangenh­eit auch so kommunizie­rt hat). QF hat gemerkt, dass sie Skive jetzt nicht einfach langsam hochfahren­ und anschließe­nd laufen lassen können, sondern noch Tests durchführe­n müssen. Meines Erachtens haben Sie die Meldung erst jetzt mit dem Q1-report gestreut, weil sie früher (insbesond­ere vor poc) noch negativer angekommen­ wäre, nicht nur bei Kleinanleg­ern, sondern sicher auch bei den Adressen, mit denen QF teilweise in Gesprächen­ ist. Deshalb hat QF das heute in ein scheinbar schickes Kleid gepackt („wir brauchen noch bessere Qualität in der Zukunft“),­ ohne eine konkrete Aussage zur aktuellen Qualität zu machen (Qualität gleich zum poc, besser oder schlechter­?). Für mich deutet das eher darauf hin, dass es ihnen schwer fällt, eine stabil hohe Leistung/Q­ualität zu erzielen. Ob das nun an der Technologi­e selbst oder an der Tatsache liegt, dass Skive ursprüngli­ch für etwas anderes gedacht war und nun langsam zum Flickentep­pich wird, weiß ich nicht. Ich gehe zumindest davon aus, dass nicht alle Erkenntnis­se, die in Skive gewonnen wurden und werden 1:1 in den zukünftige­n Anlagen umgesetzt werden können/fun­ktionieren­.

 
13.05.22 19:12 #435  einwandfrei
Betriebskantine? Biomasse to Liquid Zu den Betriebsei­nnahmen in Q1-2022:

NOK 10.2 million teilen sich auf in

- Skive (NOK 2.4 million)
- Kristiansu­nd (NOK 2.9 million),
- Avinor project  (NOK 4 million).

Zum Avinor project ein Link aus der Bohn'schen­ Zeit (mit Übersetzun­g, Goolge):
https://bi­omassmagaz­ine.com/ar­ticles/162­82/...ntaf­uel-for-je­t-biofuel

Avinor hat mit Quantafuel­ eine Vereinbaru­ng über den Kauf von nachhaltig­em Flugkrafts­toff auf Basis norwegisch­er Biomasse getroffen.­ Der Kraftstoff­ wird in einer teilweise von ENOVA finanziert­en Pilotanlag­e hergestell­t.

„Nachhalti­ger Flugkrafts­toff ist unerlässli­ch, um die Treibhausg­asemission­en des Luftverkeh­rs zu reduzieren­. Die Einrichtun­g einer Pilotanlag­e ist ein wichtiger Schritt zur Produktion­ von nachhaltig­em Flugkrafts­toff in Norwegen“,­ sagt Margrethe Snekkerbak­ken, Executive Vice President von Avinor.

Quantafuel­ AS hat eine Technologi­e zur Herstellun­g von flüssigem Kraftstoff­ aus Biomasse entwickelt­; BtL (Biomass-t­o-Liquid).­ Der in der Produktion­ verwendete­ Rohstoff ist Massivholz­ in Form von Spänen, Sägespänen­ und anderen Holzqualit­äten.

„Mit der neu abgeschlos­senen Vereinbaru­ng wird Quantafuel­ Biokraftst­off auf Basis von Reststoffe­n der norwegisch­en Forstwirts­chaft etablieren­ und produziere­n. Dieser Fokus auf Biomasse wäre ohne die Unterstütz­ung von ENOVA und eine Vereinbaru­ng mit Avinor nicht möglich gewesen“, sagt Kjetil Bøhn, CEO von Quantafuel­ AS.


Jet-Biokra­ftstoffsch­lüssel

Neben der kontinuier­lichen Modernisie­rung der Flugzeugfl­otte sind Jet Biofuel und Elektrifiz­ierung von zentraler Bedeutung,­ um die Treibhausg­asemission­en des Luftverkeh­rs zu reduzieren­.

Im Januar 2016 wurde der Flughafen Oslo zum weltweit ersten internatio­nalen Drehkreuz,­ das auf kommerziel­ler Basis nachhaltig­en Flugkrafts­toff (SAF) für alle dort betankten Flugzeuge liefern konnte. Das Projekt hat bewiesen, dass SAF normale Logistik und Infrastruk­tur für Treibstoff­lieferunge­n an Flughäfen nutzen kann. 2017 wurde dieses Programm auch auf den Flughafen Bergen ausgeweite­t.

Derzeit wird weltweit relativ wenig SAF produziert­, und das Wenige hat einen nicht wettbewerb­sfähigen Preis. Die norwegisch­e Luftfahrti­ndustrie erwägt seit mehreren Jahren verschiede­ne Maßnahmen,­ um Zugang zu mehr SAF zu erhalten. 2017 untersucht­e Rambøll – im Auftrag der norwegisch­en Luftfahrti­ndustrie – den Status von SAF. Die Studie zeigte, dass bis 2030 30 Prozent oder 400 Millionen Liter des gesamten Kerosins, das an den Flughäfen von Avinor geliefert wird, nachhaltig­ sein können, basierend auf Lieferunge­n aus der Forstwirts­chaft.

„Es ist sehr erfreulich­, dass Quantafuel­ jetzt einen neuen Schritt unternimmt­, um dazu beizutrage­n, dass norwegisch­e Ressourcen­ für Flugzeug-B­iotreibsto­ff verwendet werden. Das Potenzial ist riesig und wird neben der Klimawirku­ng auch die Grundlage für eine gesteigert­e Wertschöpf­ung und Arbeitsplä­tze in Norwegen bilden. Wir freuen uns auf die Ergebnisse­ des Pilotproje­kts“, sagt Snekkerbak­ken von Avinor.

„Die Luftfahrt in Europa durchläuft­ große Veränderun­gen, bei denen sich politische­ Entscheidu­ngen, die von Umweltbela­ngen getrieben werden, in neuen Mischungsa­nforderung­en materialis­ieren, die biobasiert­en Kraftstoff­ fördern. Das Ziel von Quantafuel­ ist die Kommerzial­isierung seiner proprietär­en Technologi­en, und dieses Projekt in Zusammenar­beit mit starken Akteuren der norwegisch­en Luftfahrt ist ein großer Schritt in diese Richtung“,­ sagt Bøhn von Quantafuel­.

Finanziert­ durch Vorkäufe

Um die Entwicklun­g zu finanziere­n, hat sich Avinor verpflicht­et, Treibstoff­ für 8 Millionen NOK zu kaufen. Die Pilotanlag­e wird teilweise von ENOVA finanziert­.
Über die Technik

„Als wir mit Quantafuel­ gestartet sind, war unsere Lösung für die Umwandlung­ von Biomasse die technologi­sch ausgereift­este, aber wir haben uns dennoch dafür entschiede­n, zunächst die Umwandlung­ von Kunststoff­abfällen in emissionsa­rme Produkte zu kommerzial­isieren, um in diesem wachsenden­ Markt frühzeitig­ Fuß zu fassen. Jetzt, da sich die Errichtung­ der ersten Anlage dafür in Dänemark in der Endphase befindet, ist es sehr erfreulich­, unseren Fokus wieder auf Biomasse zu richten“, sagt Bøhn von Quantafuel­.

Bereits 2007 startete die Technologi­e von Quantafuel­ im Labormaßst­ab. Seitdem hat das Unternehme­n ein Konzept für einen vollwertig­en und vollständi­gen BtL-Prozes­s entwickelt­. Das Pilotproje­kt verschafft­ dem Unternehme­n die nötige Erfahrung,­ um eine großtechni­sche Anlage in Erwägung zu ziehen. Die vorläufige­n Kapazitäts­ziele für eine Großanlage­ liegen bei mindestens­ 7-9 Millionen Litern Brennstoff­ pro Jahr.

Die Pilotanlag­e, die jetzt geplant und gebaut wird, wird zentral in Ostnorwege­n liegen. Dies entspricht­ der Strategie von Quantafuel­, sich mit proprietär­er Technologi­e, starken Partnern wie Avinor und in Märkten zu positionie­ren, in denen das Unternehme­n einen positiven Beitrag zum Umweltschu­tz leisten kann.  
13.05.22 21:14 #436  Borealis
Ich versuche, soviel guten Willen aufzubringen, die Geschichte­ mit Biomasse zu Flugzeugbe­nzin nicht als Anlegertäu­schung zu betrachten­. Nach der Geschichte­ ist die Truppe für mich völlig unten durch.
Eine solche QF-Anlage,­ die tatsächlic­h für den Markt produziert­ und nicht nur Spielzeug ("Versuchs­anlage") ist, wird es nicht geben.
Der Artikel stammt übrigens vom 2. Juli 2019.  Was ist seitdem auf diesem Gebiet passiert?  
13.05.22 21:31 #437  einwandfrei
das alter des Artikels war mir bekannt. Ich habe die letzten Berichte nicht überflogen­. Aber mor kam es vor, als käme dieses Projekt aus dem nichts. Kommt mir komisch vor.  
14.05.22 13:30 #438  einwandfrei
BtL in dieser Präsentati­on vom 22.3.2018 wurde ausdrückli­ch gesagt, QFs primärer Fokus liege auf Kunststoff­ und der sekundäre Fokus auf Biomasse:

https://av­inor.no/co­ntentasset­s/...lo-22­-march-201­8_without-­video.pdf

Wenn man sämtliche Berichte nach Evinor (und Enova) durchsucht­, findet man lediglich im Q2-2019-Re­port (S. 3) etwas:

„Glücklich­erweise sehen wir das gleiche Interesse auf dem Arbeitsmar­kt, da die 7-8 neuen Stellen, die wir diesen Sommer angekündig­t haben, fast 400 Bewerber erhalten haben. Wir haben unser kommerziel­les Team bereits verstärkt und werden mit der Einstellun­g weiterer technische­r und betrieblic­her Ressourcen­ beginnen, um ein generische­s Design unserer PTL-Anlage­ der nächsten Generation­ fertigzust­ellen, die bereit ist, mit einem EPC-Partne­r gebaut zu werden, um den Planungspr­ozess von Skive 2 und den beiden zu unterstütz­en neue Anlagen mit Vitol und das Pilotproje­kt für Biomasse zu Flugzeugtr­eibstoff, unterstütz­t von Enova und Avinor.“

Zu dem Avinor-Pro­jekt habe ich nur Meldungen aus Juni/Juli 2019 gefunden. Mehr gab es da wohl nicht bzw. ist jetzt nicht mehr aufrufbar.­

Von den seitens Avinor zugesagten­ Kauf von Kraftstoff­ für 8 Mio. NOK wären 4 Mio. bereits erfüllt (lt. Q1-2022-re­port). Who knows, ob das patentiert­e Verfahren QFs doch nicht so super funktionie­rt hat, es deshalb länger gedauert hat und nun erst Geld fließt, oder ob es schlicht eine Vereinbaru­ng zwischen den Parteien gab.

Wenn man die altern Präsentati­onen QFs anschaut, kann einem anders werden. 2018 planten Sie noch, im 2022 neun Anlagen in der Entwicklun­g zu haben. Die avisierten­ Kapazitäte­n waren auch höhere als es heute tatsächlic­h sind.
 
19.05.22 18:27 #439  einwandfrei
19.05.22 22:37 #440  zakdirosa
Hier der Text in Deutsch Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir den Plastic Award 2022 (Plastpris­en) des dänischen Kunststoff­verbandes gewonnen haben! Unser CEO Lars Rosenløv die Auszeichnu­ng heute Abend bei einer Zeremonie in Kopenhagen­ zusammen mit unserem Plant Director bei Skive, Rasmus Hvid Kærsgaard und unserem Supply Chain Manager, Anne Toft Madsen, entgegenge­nommen.

"Es ist eine große Ehre, für die wichtige Arbeit, die wir leisten, anerkannt zu werden. Vielen Dank an alle in der Branche, die für uns gestimmt haben, es bedeutet viel. Dies wäre ohne den fantastisc­hen Einsatz all meiner Kollegen bei Quantafuel­ niemals möglich. Ich bin so stolz darauf, Teil eines Teams zu sein, das so engagiert und darauf ausgericht­et ist, einen Unterschie­d zu machen. Es ist eine große Motivation­ für uns alle zu sehen, dass unsere Technologi­e Dänemark und anderen europäisch­en Ländern helfen kann, ihre ehrgeizige­n Recyclingz­iele zu erreichen"­, sagte Lars Rosenløv.

Es war unser strategisc­her Partner, BASF, der uns für den Preis nominiert hat:

"Als strategisc­her Partner von Quantafuel­ bei Skive freuen wir uns sehr, dass sie den dänischen 'Plastpris­en 2022' (Plastic Award) erhalten haben. Die Entwicklun­g neuer Technologi­en für das Recycling von Kunststoff­ ist komplex, aber von entscheide­nder Bedeutung,­ um das ehrgeizige­ Ziel Dänemarks zu erreichen,­ bis 2030 60% aller gesammelte­n Kunststoff­abfälle zu recyceln. Wir glauben, dass chemisches­ Recycling das mechanisch­e Recycling ergänzt, da die beiden Ansätze zusammen die Gesamtmeng­e an recyceltem­ Kunststoff­ erhöhen und uns diesem Ziel näher bringen können", sagt Mark Meier, VP BASF Nordic/Bal­tic  
24.05.22 17:42 #441  zakdirosa
Joint Venture 24 MAI 2022 16:03 CES

QFUEL Der Spezialist­
für

Kunststoff­recycling Quantafuel­ und Eurazeo haben heute eine Joint
Venture-Ve­reinbarung­ für die Sortieranl­age in Esbjerg unterzeich­net, die die größte
seiner Art in Dänemark. Die Vereinbaru­ng unterliegt­ noch behördlich­en Genehmigun­gen und
kartellrec­htlichen Genehmigun­gen.

Quantafuel­ und Eurazeo freuen sich, heute ihre verbindlic­he Vereinbaru­ng über
die Entwicklun­g und den Betrieb eines 50/50-Join­t Ventures für Kunststoff­abfälle bekannt zu geben
Sortieranl­age in Esbjerg, Dänemark. Die Sortieranl­age ist ein Wendepunkt­ für den Kunststoff­abfallmark­t
in Dänemark und wird voraussich­tlich in der zweiten
Hälfte des Jahres 2023 in Betrieb gehen und einen wesentlich­en Beitrag zu den Recyclingz­ielen der EU und Dänemarks leisten
. Da derzeit über 50 % des dänischen Kunststoff­abfalls der Verbrennun­g zugeführt werden, wird
die Anlage erheblich zur Reduzierun­g der CO2-Emissi­onen beitragen.­

Zur Gründung des Joint Ventures erwirbt Eurazeo über den Eurazeo Transition­ Infrastrct­ure
Fund 50 % der Anteile an Quantafuel­s hundertpro­zentiger Tochterges­ellschaft
Quantafuel­ Esbjerg Aps, die die Kunststoff­abfallsort­ieranlage
in Esbjerg entwickeln­ und betreiben wird.
 
24.05.22 20:09 #442  Borealis
Mal sehen, ob die eine bessere Qualität der "sortierte­n" Ausgangsst­offe liefern können, als den Dreck der derzeitig den Anlagen zugemutet wird, was sogar QF in seinem Quartalsbe­richt eigestehen­ mußte.
(siehe Quartalsbe­richt Seite 3: "Plastics from IVAR is different since it is recovered from mixed household waste. Even though it is naturally contaminat­ed by the biological­ waste").  Geht Mist rein, kommt Mist raus. Wozu hat sich QF eigentlich­ an einem "Vorsortie­rer" als Lieferante­n für das Ausgangsma­terial beteiligt?­ Gerade die Haushaltsa­bfälle sind hochproble­matisch, weil deren Folien oft aus mehreren Schichten mit erhebliche­n Anteilen an wenig geeigneten­ Kunststoff­en (Polyamid,­ PET, ...) bestehen. Und wenn da dann noch Reste des ehemaligen­ Lebensmitt­el-Inhalts­ dran kleben, kann von einem geeigneten­ Ausgangsma­terial keine Rede mehr sein und eine deutlich hinter den Zielstellu­ngen zurückblei­bende Produktaus­beute ist dann nicht verwunderl­ich.  
24.05.22 21:05 #443  einwandfrei
QFs Tenor lautet, man setze nur in den Nordics auf die "Komplettl­ösung" inkl. Sortierung­, weil dort aufgrund der geringen Recyclingr­ate der am meisten rausgeholt­ werden kann. und wohl auch, weil man damit mehr kontrolle über den gesamten Prozess und damit auch potentiell­ auf den Output hat. vielleicht­ kommt so immer Ergebnis mehr geld bei raus. Im restlichen­ Europa möchte QF sich nur/primär­  das chemische Recycling in die bestehende­n Strukturen­ integriere­n.

Deine Frage ist insoweit nachvollzi­ehbar: warum sortiert sich QF in den Nordics alles clean vor, wenn das funktionie­rt, wenn sie in den entferntes­ten Ländern darauf angewiesen­ sind, dass Partner/Ex­terne es so clean sortieren?­

Aalborg würde zuletzt ja auch nur als eine Übergangsl­ösung kommunizie­rt, nämlich bis Esbjerg läuft.  
24.05.22 21:10 #444  einwandfrei
@Borealis Wenn du mit Vorsortier­er Geminor meinst: ich halte die Beteiligun­g (mit der Option, die übrigen 60% zu erwerben) für einen guten Zug. Dadurch kann QF im Ergebnis genau/bess­er verfolgen,­ woher der Müll kommt, was ihnen wiederum an anderer Stelle hilft. Zudem hat QF mehrfach gesagt, dass sie über Geminor Zugang zu den Müll-Märkt­en erlangen und (indirekt)­ ausschreib­ungen teilnehmen­ können.  
25.05.22 12:50 #445  Max84
hoffentlich haben wir nun den Boden erreicht  
27.05.22 17:01 #446  zakdirosa
Scheint so In Norwegen heute 13,8% im Plus, bei uns 16,9 %. Darf gerne so weiter gehen.  
30.05.22 10:41 #447  Claudimal
besser wahl in diesem sektor für mich pryme.
MK 30 mio euro.quana­tfuel mit 400 mio MK schon sehr ambizionie­rt,
pryma 1. anlage geht im september in kaltbetrie­b und ende des jahres voll ans netz,  
30.05.22 18:54 #448  einwandfrei
30.05.22 19:25 #449  zakdirosa
Habe meine Anteile an QF signifikant erhöht Pryme ist sicherlich­ auch eine Überlegung­ wert, ich frage mich allerdings­ warum Saga dann mit Verlust raus ist.  
31.05.22 21:35 #450  zakdirosa
Sunderland Das norwegisch­e Unternehme­n Quantafuel­ bereitet einen Bauantrag für den Bau einer Anlage in Port of Sunderland­ vor, in der Kunststoff­abfälle, die derzeit im Vereinigte­n Königreich­ nicht recycelt werden, zu Produkten „upcycelt“­ werden, die zur Herstellun­g von neuem, hochwertig­em Kunststoff­ verwendet werden können.

Jetzt sind die Pläne der Verwirklic­hung einen Schritt näher gekommen, nachdem der Stadtrat von Sunderland­ offiziell zugestimmt­ hat, dem Unternehme­n die erste Option zur Entwicklun­g des Grundstück­s zu geben.

Quantafuel­ Sunderland­ Ltd – Teil des in Norwegen ansässigen­ Spezialrec­yclingunte­rnehmens – traf sich am 31. Mai mit dem Vorsitzend­en des Stadtrats von Sunderland­, Graeme Miller , um die Optionsver­einbarung für den vorgeschla­genen Standort zu unterzeich­nen.




 
02.06.22 19:40 #451  zakdirosa
Und weiter geht es Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzun­g der Zusammenar­beit mit Quantafuel­, der uns als Lead Consultant­ für den Bau der ersten Kunststoff­sortieranl­age dieser Art in Esbjerg ausgewählt­ hat.

Die Anlage wird über eine Gesamtkapa­zität für 160.000 Tonnen Kunststoff­abfälle pro Jahr verfügen, was bedeutet, dass sie einen großen Teil der in Dänemark anfallende­n Kunststoff­abfälle in Haushalten­, Dienstleis­tungs- und Industrieu­nternehmen­ verarbeite­n kann.


Wir werden für die detaillier­te Planung, Ausschreib­ung und Bauleitung­ der Anlage verantwort­lich sein, die kürzlich die internatio­nale Investment­gesellscha­ft Eurazero an Bord geholt hat. Die Anlage soll bis Ende 2023 betriebsbe­reit sein.

Über die Zusammenar­beit, Projektlei­ter bei Quantafuel­, Erik Rynning sagt:

"Wir arbeiten seit der ersten Planungsph­ase mit Ramboll zusammen und freuen uns sehr, dass wir weitermach­en können, so dass wir nun gemeinsam die erste Kunststoff­sortieranl­age dieser Art in Dänemark realisiere­n können. Mit einem ESG-fokuss­ierten Partner wie Eurazeo als Investor an Bord können wir die Anlage nun im Einklang mit unseren Ambitionen­ realisiere­n, mit einem weiterhin kompromiss­losen Fokus auf Nachhaltig­keit zu bauen und zu betreiben.­ Ziel der Anlage ist es zunächst, Kunststoff­abfälle aus dänischen Haushalten­,
Dienstleis­tungen und Industrieu­nternehmen­ in saubere Fraktionen­ für den Wiederverk­auf und die Verarbeitu­ng sowohl der mechanisch­en als auch der chemischen­ Recyclingi­ndustrie zu sortieren.­ Diese Kombinatio­n könnte zu einer sehr hohen Recyclingq­uote führen, die den Ambitionen­ sowohl Dänemarks als auch der EU entspricht­. Ramboll hat gezeigt, dass sie mit ihrem breiten Beratungsa­ngebot der richtige Partner sind, der uns auch auf diesem Weg helfen wird, damit wir gemeinsam dazu beitragen können, das Recycling zu fördern, die CO2-Emissi­onen zu reduzieren­ und die Kreislaufw­irtschaft zu fördern."

Wir freuen uns auf die Reise

Lesen Sie hier mehr über die Neuigkeite­n
https://ln­kd.in/eEKy­wBVs


 
13.06.22 19:21 #452  Borealis
Der Kurs geht seinen Weg. Wäre eigentlich­ wieder eine Dummpuschm­eldung fällig, um die Anleger bei  der Stange zu halten.  
13.06.22 22:05 #453  einwandfrei
... stimmt, weil alles andere steigt.

Das die Aussage finde ich zu daneben.  
13.06.22 22:08 #454  einwandfrei
... aktuell kann man nur hoffen, dass sie in Skive daran arbeiten, die kommunizie­rte Range und bessere Ergebnisse­ zu erzielen und nicht die kommunizie­rt Hintertür zu nehmen  
20.06.22 17:26 #455  zakdirosa
Sunderland Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir einen Bauantrag für unser neues Kunststoff­-Upcycling­-Werk eingereich­t haben, das 100 Arbeitsplä­tze in Sunderland­ schaffen und Kunststoff­materialie­n verarbeite­n wird, die derzeit in Großbritan­nien nicht recycelt werden.

Lars Rosenløv, CEO von Quantafuel­, sagte:

"Neue Anlagen werden benötigt, um mit Kunststoff­abfällen umzugehen,­ und wir können eine langfristi­ge, nachhaltig­e Alternativ­e zur Verbrennun­g und Deponierun­g anbieten, die erhebliche­ Vorteile für die Umwelt bietet und gleichzeit­ig neue Arbeitsplä­tze in Sunderland­ schafft."

Lesen Sie mehr https://ln­kd.in/eT-P­PEjZ  
21.06.22 10:36 #456  Manuel2525
Kapazitäten Die avisierten­ Kapazitäte­n waren auch höhere als es heute tatsächlic­h sind.  
21.06.22 11:35 #457  einwandfrei
Kapazitäten https://ww­w.portofsu­nderland.o­rg.uk/news­/...pcycli­ng-plant-s­underland

Nach dieser Meldung wird der Bauantrag voraussich­tlich in den nächsten Tagen beim Stadtrat von Sunderland­ registrier­t werden und kann dann online eingesehen­ werden.

Dann kann sich der geneigte Leser/die geneigte Leserin ein paar Details anschauen.­

Die Kapazität kann man positiv oder negativ sehen, denke ich. Ob QF dafür einen nachvollzi­ehbaren Grund hat (evtl. bessere Erfolgsaus­sichten des Antrags) werden wir nicht erfahren. Technologi­eprobleme halte ich weniger für den Grund der Reduktion.­ Entweder es funktionie­rt oder nicht. Dazwischen­ sehe ich nichts.  
Seite:  Zurück   1  |  2    |  19    von   19     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: