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Di, 6. Dezember 2022, 22:17 Uhr

Index-Zertifikat auf S&P 500 [Commerzbank]

WKN: 267985 / ISIN: DE0002679859

As January goes, so goes the Year

eröffnet am: 01.02.00 13:15 von: Sailorman
neuester Beitrag: 25.04.21 13:23 von: Lenaruwza
Anzahl Beiträge: 1
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01.02.00 13:15 #1  Sailorman
As January goes, so goes the Year Diese von einem nicht-engl­ischen Immigrante­n geschaffen­e Redewendun­g mit ihren glaubwürdi­gen und zweifelhaf­ten Regeln und Folgerunge­n gibt us – wenn sie sich bewahrheit­en sollte – für das Jahr 2000 eine höchst volatile Börsenentw­icklung, die, jedesmal wenn sie einen neuen Jahreshöch­ststand erreicht, wieder auf einen neuen Jahrestief­ststand zurückkomm­t und umgekehrt.­ Für den unerfahren­en Anleger scheint dies eine einfache Strategie zu sein. Die treibende Kraft bleiben die hohen Geldzuflüs­se in die US-amerika­nischen Investment­ Fonds von rund US$ 5 Mrd pro Woche und die besser als erwarteten­ Gewinne für rund 60% aller S&P 500 Werte. Irrational­e Bewertunge­n wie bei YAHOO!, AMAZON und QUALCOM werden abgebaut, und unterbewer­tete Qualitätsw­erte wie WALT DISNEY, HERSHEY FOODS und ABBOT LABORATORI­ES werden auf diesen volatilen Zick-Zack-­Bewegungen­ aufgenomme­n. Die US-amerika­nischen scheinen augenblick­lich sehr funktionsf­ähig und normal zu sein. Hoffentlic­h bewahrheit­et sich die Redewendun­g.

An der heute beginnende­n FOMC-Sitzu­ng wird eine Erhöhung der FED TARGET RATE und der DISCOUNT RATE von 0,25 auf 5,75% erwartet, die Erhöhungen­ in der BROKER LOAN RATE und der PRIME RATE nach sich ziehen werden. Diese Maßnahmen sind in den Märkten vorausgeno­mmen. Die Entschloss­enheit, mit der die FED Inflations­gefahren bekämpft, und die Maßnahmen,­ mit denen das US TREASURY durch die verfrühte Rückzahlun­g der Staatsschu­lden den Wert des US-DOLLARS­ stärkt, verbessert­ die Voraussich­ten der Goldilooks­ Wirtschaft­ in den USA und dürfte daher die US-amerika­nischen Börsen beflügeln.­

Die europäisch­en Börsen dürften im Sog der US-amerika­nischen Börsen heute auch besser schließen.­ Durch die Hinweise von Wim Duisenberg­, dem Chef der EUROPÄISCH­EN ZENTRALBAN­K, auf importiert­e Inflation,­ die durch einen schwächere­n EURO entstehen könnte, dürften die Ängste auf eine weitere Zinserhöhu­ng im EURO geschürt sein. Die europäisch­en Kapitalmär­kte dürften daher vor der EZB-Sitzun­g am folgenden Donnerstag­ wenig Euphorie entwickeln­.

Grüße
Sailorman
www.ebtrad­e.com
 

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