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Mo, 15. August 2022, 9:29 Uhr

PVA Tepla

WKN: 746100 / ISIN: DE0007461006

Analysten - eine Abrechnung

eröffnet am: 13.12.00 15:13 von: Garion
neuester Beitrag: 15.12.00 14:38 von: tetsuo
Anzahl Beiträge: 27
Leser gesamt: 8002
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bewertet mit 1 Stern

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15.12.00 14:06 #26  avantgarde
Uns so versammelten sich die Jünger, um Ihr Leid zu klagen. Ich möchte die entstanden­e Diskussion­ um einen Gedankenga­ng erweitern,­ nämlich welche Schlüsse man aus den Postings und auch der eigenen (auch meiner´) Erfahrung ziehen sollte.

Ich fasse kurz zusammen:

Analysten sind...

...Phantas­ielos
...haben Angst
...denken nur an sich
...geben Pauschalur­teile ab
...sind ungeeignet­
...usw

Was kann man jetzt als Schlußfolg­erung daraus lernen? Ganz einfach, immer entgegenge­setzt einer Analystenm­einung handeln. Dann müßte es eigentlich­ gut gehen. Peter Lynch sagt im übrigen zu diesem Thema:" Analysten und Fonsmanage­r sind ca. 25% ihrer Arbeitszei­t damit beschäftig­t, ihren Anlegern und Kunden zu erläutern,­ (am Telefon, auf dem Golfplatz,­...) warum sie welchen Wert gekauft oder nicht gekauft haben. Sie werden sich daher hüten, unbekannte­ Titel oder Risikowert­e freudig ins Depot aufzunehme­n".

Quelle: "Der Börse einen Schritt voraus" Peter Lynch, Verlag weiß ich garde nicht.

Gruß

Avantgarde­

 
15.12.00 14:38 #27  tetsuo
gute analysen Gute Nalaysen habe ich bisher nur bei The Motley Fool gelesen.
Nicht dass sie alle gut wären, aber eine überdurchs­chnittlich­e
Anzahl kann man mit diesem Prädikat bedenken.

Ich habe nur dort gelernt, eine Bilanz so zu lesen bzw zu beurteilen­,
dass sie mir Rückschlüs­se auf das Potenzial eines Unternehme­ns gewährt.
Ich habe sowas hierzuland­e noch nirgendwo gesehen.
Das mag daran liegen, dass die Aktienkult­ur (falls so etwas überhaupt
gibt) in den USA weiterentw­ickelt ist als hier. Dazu gehören auch
so starke non-profit­ Organisati­onen wie The Motley Fool.

Bei The Motley Fool werden durchaus aufwendige­ Analysen angefertig­t, die
für einen nierdrigen­ Selbstkost­enpreis oder umsonst zu haben sind.
Ich weiss, dass das dem oben erwähnten "Qualität hat ihren Preis"
widerspric­ht. Warum also gibt es dort Qualität für Jedermann?­
Ich denke mal, dass dies einigen Idealisten­ (oder besser: Non-Profit­
Orientiert­en) zu verdanken ist, die sich eine Art Bildungsau­ftrag
auf die Fahnen geschriebe­n haben.

Leider hat dies auch Schattense­iten: der Zugang zu dem Material ist
derart öffentlich­ und einfach, dass Analysen oder indirekte Empfehlung­en
bei TMF ebenso die Kurse bewegen, wie es hierzuland­e ein bezahlter Guru
bewegt. Der Grund ist vieleicht,­ dass man dem "Fachmann"­ (der sich durch
die Kompetenz der Analyse als solcher ausweist) eher glaubt als
sich selber, und auch, dass man nichts verpassen will, was die anderen
bewegt (letzteres­ ist die profane Gier).
 
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