Suchen
Login
Anzeige:
Do, 30. Juni 2022, 19:24 Uhr

thyssenkrupp sieht M&A in der Werftindustrie positiv - Deutsche Bank will Ölpipeline in Afrika nicht finanzieren


16.05.22 13:20
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte notieren zu Beginn der neuen Woche uneinheitlich, so die Experten von XTB.

Die deutschen, französischen und niederländischen Indices würden leicht nachgeben, während andere Blue-Chip-Benchmarks des alten Kontinents zulegen würden. Der polnische WIG20 (ISIN: PL9999999987, WKN: 969729) und der österreichische ATX (ISIN: AT0000999982, WKN: 969191) seien die Top-Performer, die um 1,2% bzw. 1,7% zulegen würden. Der deutsche Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) versuche, wieder über 14.000 Punkte zu kommen.

Die neueste Reihe von Wirtschaftsprognosen der Europäischen Kommission habe eine Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose gezeigt. Die EK erwarte, dass das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im Jahr 2023 2,3% erreichen werde, gegenüber 2,7% in der Prognose vom Februar. Für 2022 werde mit einem Wachstum von 2,0% gerechnet.

thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) habe erklärt, dass das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Konsolidierung der europäischen Werftindustrie spielen möchte. Eine Fusion könnte mit kleineren deutschen Konkurrenten wie Lürssen oder German Naval Yards erfolgen. Das Unternehmen habe außerdem damit begonnen, seine Kapazitäten zu erhöhen, nachdem Deutschland eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben angekündigt habe, und sei am Erwerb von Vermögenswerten der MV Werften interessiert, die zu Beginn des Jahres Insolvenz angemeldet hätten.

Einem Bericht von Reuters zufolge werde die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) keine Finanzierung für die ostafrikanische Rohölpipeline zwischen Uganda und Tansania bereitstellen. Das 3,4 Milliarden Dollar teure Projekt sei sehr umstritten, da es die Vertreibung Tausender Menschen sowie die Störung und Zerstörung von Naturreserven zur Folge haben werde. Die Deutsche Bank schließe sich damit einer Gruppe europäischer Länder an, die eine Beteiligung an dem Projekt ablehnen würden.

Einschätzungen von Analysten:

- HSBC stufe Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704, WKN: 531370, Ticker-Symbol: AFX, Nasdaq OTC-Symbol: CZMWF) auf "kaufen" hoch. Das Kursziel sei auf 149,00 Euro gesetzt worden. (16.05.2022/ac/a/m)





 
Werte im Artikel
114,60 plus
+1,64%
-    plus
0,00%
12.803 minus
-1,30%
2.881 minus
-2,09%
8,35 minus
-2,64%
5,46 minus
-4,88%