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Sa, 1. Oktober 2022, 19:28 Uhr

curasan

WKN: 549453 / ISIN: DE0005494538

curasan-Aktie: Operativ sind die Weichen nach wie vor gestellt - Finanzierung notwendig - Aktienanalyse


19.08.17 20:54
BankM-Repräsentanz der biw A

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - curasan-Aktienanalyse von Aktienanalyst Dr. Roger Becker von der BankM-biw AG:

Dr. Roger Becker, Aktienanalyst der BankM-biw AG, setzt seine Bewertung für die Aktie der curasan AG (ISIN: DE0005494538, WKN: 549453, Ticker-Symbol: CUR) nach wie vor aus.

Der im Halbjahresbericht der curasan AG ausgewiesene Nettoumsatz sei zwar im Periodenvergleich um 8,5% auf EUR 3,4 Mio. gestiegen, aber mit ca. TEUR 400 hinter den Erwartungen des Unternehmens zurückgeblieben, wobei sich diese Umsätze ins zweite Halbjahr verschieben würden. Das Nettoergebnis sei deutlich durch eine Steuer- und Zinsrückstellung belastet und liege bei EUR -2,0 Mio.

Der Vorstand bestätige seine Umsatzprognose von EUR 8,5 bis 8,8 Mio., was die positiven Aussichten auf Basis der in den letzten Monaten verstärkten Marketing- und Vertriebsaktivitäten bekräftige. Gleichzeitig werde die Ergebnisprognose konservativ um TEUR 800 auf EUR -2,4 bis -2,8 Mio. nach unten korrigiert, um der eventuellen Maximalforderung des Finanzamts Rechnung zu tragen.

Wichtigste Themen in der Telefonkonferenz seien die Liquiditätssituation des Unternehmens sowie die im Raum stehende Steuernachzahlung in potenziell maximaler Höhe von ca. TEUR 800 gewesen.

Die angespannte Liquidität habe durch Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 427 abgefedert werden können, sodass der Kassenbestand zum Stichtag TEUR 205 betragen habe. Naturgemäß nicht erfasst im Kapitalfluss des Halbjahres seien im Juli erfolgte Zahlungen und Anzahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 450 seitens eines Vertriebspartners.

Angesichts der weiter angestiegenen Forderungen habe CFO Uekert bereits Maßnahmen ergriffen, wie die Betreibung von Inkassoverfahren bei ausländischen Kunden, frühzeitige Lieferstopps bei Zahlungsverzug sowie die Evaluierung von Factoring.

Die Steuerthematik beziehe sich auf den Verkauf des Dentalgeschäfts an die Riemser Pharma GmbH im Jahr 2008. Nach vorläufiger interner Prüfung der Sachlage gehe das Unternehmen derzeit von einer Belastung in Höhe von ca. TEUR 530 inklusive Zinsen aus. In dieser Höhe sei nun zum Stichtag eine Rückstellung gebildet worden. Nach Aussage des Vorstands könnten die Gespräche mit dem Finanzamt noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Die Notwendigkeit einer Kapitalerhöhung in 2017 bleibe weiterhin bestehen. Vorstand Schlenk habe sich sehr zuversichtlich geäußert, dass die bereits weit fortgeschrittenen Gespräche mit strategischen Investoren zeitnah zu einem guten Ergebnis führen würden.

Roger Becker, Aktienanalyst der BankM-biw AG, setzt seine Bewertung für die curasan-Aktie weiterhin aus, bis sich die aktuell noch angespannte Liquiditätssituation nachhaltig bessert und somit die Geschäftstätigkeit des Unternehmens nicht infrage gestellt ist. (Analyse vom 18.08.2017)

Börsenplätze curasan-Aktie:

Xetra-Aktienkurs curasan-Aktie:
1,40 EUR -5,85% (18.08.2017, 17:36)

Tradegate-Aktienkurs curasan-Aktie:
1,427 EUR -2,66% (18.08.2017, 22:25)

ISIN curasan-Aktie:
DE0005494538

WKN curasan-Aktie:
549453

Ticker-Symbol curasan-Aktie:
CUR

Kurzprofil curasan AG:

curasan (ISIN: DE0005494538, WKN: 549453, Ticker-Symbol: CUR) entwickelt, produziert und vermarktet Biomaterialien und andere Medizinprodukte aus dem Bereich der Knochen- und Geweberegeneration. Als Branchenpionier hat sich das Unternehmen vor allem auf synthetische Knochenersatzstoffe zur Verwendung in der Orthopädie sowie der dentalen Implantologie spezialisiert. Zahlreiche Patente und eine umfangreiche Liste an wissenschaftlichen Dokumentationen belegen den klinischen Erfolg der Produkte und die hohe Innovationskraft von curasan. Weltweit profitieren chirurgisch tätige Zahnärzte, Implantologen und Mund-, Kiefer,- Gesichtschirurgen sowie Orthopäden, Traumatologen und Wirbelsäulenchirurgen vom hochwertigen und anwenderorientierten Portfolio des Technologieführers.

curasan unterhält seinen eigenen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorts in Frankfurt/Main, dessen Ausstattungsniveau höchste Ansprüche erfüllt und der von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie anderen internationalen Behörden erfolgreich auditiert ist. Neben dem Stammsitz betreibt der Konzern eine Tochtergesellschaft, curasan Inc., im Research Triangle Park in der Nähe von Raleigh, N.C., USA. Die Aktien der curasan AG sind im General Standard an der Frankfurter Börse gelistet. (19.08.2017/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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