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Mo, 3. Oktober 2022, 17:49 Uhr

Wie das Kaninchen vor der Schlange


10.08.22 14:17
Feingold-Research

Heute dreht sich an der Börse alles um die Verbraucherpreise aus den USA, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Erwartet wird für Juli eine Inflation von 8,7 Prozent, nachdem im Vormonat mit 9,1 Prozent noch ein 40-Jahres-Hoch erreicht wurde. Jede Abweichung nach unten würde etwas den Druck von der US-Notenbank nehmen und die Hoffnung der Investoren auf eine kleinere Zinserhöhung im September als die noch erwarteten 75 Basispunkte am Leben halten. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.



Bleibt die erhoffte Trendwende in der Inflation allerdings aus, dürfte die Erholungsrally am Aktienmarkt der vergangenen Wochen wohl endgültig ein Ende finden. Im Vorfeld dieser Daten sollte es daher sehr ruhig an der Frankfurter Börse zugehen. Der Deutsche Aktienindex pendelt aktuell um seinen Vortagesschluss. Größere Ausschläge in die eine oder andere Richtung sind wohl erst für den Nachmittag zu erwarten.


 


Neues gibt es vom reichsten Menschen des Planeten. Elon Musk hat erneut ein großes Aktienpaket des E-Autobauers Tesla verkauft. Seit vergangenem Freitag trennte sich Musk von Aktien im Wert von fast sieben Milliarden US-Dollar. Passend verkündete er auf Twitter dazu, dass der Hintergrund des Verkaufs die Übernahme eben jenes Portals sei, die er möglicherweise doch noch aufgebrummt bekommt. Für diesen Fall will er einem Notverkauf von Tesla vorbeugen. Laut Berechnungen von Bloomberg besitzt Musk nun nur noch knapp 15 Prozent des Autobauers. Ob dies wirklich nur eine Vorsichtsmaßnahme war oder ob es andere Beweggründe für den Verkauf gab, wird sich allerdings erst zeigen, sobald der Rechtsstreit in Sachen Twitter vorbei ist.


 


Eher enttäuschende Zahlen hat der Energiekonzern Eon vorgelegt. Der operative Gewinn ging im zweiten Quartal aufgrund der gestiegenen Preise für Strom und Gas um 15 Prozent zurück. Belastend wirkten zudem die hohen Kosten für den Rückbau der deutschen Kernkraftwerke. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise sieht der Ausblick für den Rest des Jahres deutlich besser aus. Ob dies allerdings die Kosten der Energiewende kompensieren kann, bleibt abzuwarten.



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