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Fr, 2. Dezember 2022, 20:00 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen Vz.-Aktie: Wer gegen den Strom schwimmt geht unter


09.10.15 11:15
aktiencheck.de EXKLUSIV

Wolfsburg (www.aktiencheck.de) - Volkswagen Vz.-Aktie: Wer gegen den Strom schwimmt geht unter

Privatanleger wittern Morgenluft bei den Aktien des Wolfsburger Autoriesen Volkswagen AG (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) und nutzen den Kurssturz der vergangenen Wochen beherzt zum Einstieg, während Institutionelle Investoren noch auf dem Rückzug sind. Wer gegen den Strom schwimmt geht unter, lautet eine alte Börsenweisheit, die sich auch im Falle der Volkswagen Vz.-Aktie bewahrheiten könnte.

Die Kette der Hiobsbotschaften dürfte noch nicht abgerissen sein beim Volkswagen-Konzern. Die Umweltbehörden könnten die Volkswagen AG auf Schadensersatz bis zu USD 18 Mrd. verklagen. Die Sammelklagen von US-Bundesstaaten, Autobesitzern und Aktionären könnten aber noch viel höhere Schreckenssummen ins Spiel bringen. Zudem drohen Rückstellungen für die Rückrufaktionen in Höhe von 3 Mrd. Euro und die drohenden Rechtsstreitigkeiten. Die Volkswagen AG droht daher in die Verlustzone zu rutschen. Die derzeit noch komfortable Kapitaldecke mit einer Nettoliquidität von 35 Mrd. Euro droht durch die erforderlichen Abschreibungen massiv zu schrumpfen. Eine Kapitalerhöhung könnte erforderlich werden. Das Ende der Fahnenstange der schlechten Nachrichten dürfte daher noch lange nicht erreicht sein.

Charttechnisch stehen die Chancen für eine kurzfristige technische Gegenreaktion nicht schlecht. Die kurzfristigen Abwärtstrends der Chartanalyse GD5 (100,70 Euro) und GD10 (98,46 Euro) wurden nach oben durchstoßen. Kurzfristige Kaufsignale der Chartanalyse für die Volkswagen Vorzugsaktie wurden generiert. Die übergelagerten Abwärtstrends der GD 20 (119,50 Euro), GD30 (135,03 Euro), GD38 (142,14 Euro), GD50 (151,98 Euro), GD100 (180,29 Euro) und GD200 (200,72 Euro) bleiben unverändert intakt.

Für Trendwende-Prophezeihungen ist es derzeit daher wohl noch viel zu früh. Kurzfristige technische Erholungen könnten schnell wieder beendet sein. Vorsichtige Anleger üben sich daher zunächst noch in Geduld und warten klare Kaufsignale der Chartanalyse für den Wiedereinstieg in die Volkswagen-Vorzugsaktien ab. Wer gegen den Strom schwimmt geht unter.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
105,60 Euro +2,03% (09.10.2015, 10:33)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
104,201 Euro -0,67% (09.10.2015, 10:48)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen-Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2014 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 10,137 Millionen (2013: 9,731 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,9 Prozent.

In Westeuropa stammt mehr als ein Viertel aller neuen Pkw (25,1 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2014 auf 202 Milliarden Euro (2013: 197 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Milliarden Euro (2013: 9,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 118 Fertigungsstätten. 592.586 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 41.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Produkte anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (09.10.2015/ac/e/a)





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