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So, 5. Februar 2023, 15:59 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Noch keine Entscheidung über einen Standort für eine "Gigafabrik" getroffen - Aktienanalyse


09.12.22 09:20
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Der Volkswagen-Konzern und seine Batterie-Tochter PowerCo hätten noch keine Entscheidung über einen Standort für eine mögliche Elektroauto-Akkufabrik in Mittelosteuropa getroffen. Es gebe keinen Druck zu handeln, habe es am Donnerstag in einer Stellungnahme für tschechische Medien geheißen, welche der Deutschen Presse-Agentur vorgelegen habe.

Der Evaluationsprozess dauere an. Die Roadmap für verschiedene Regionen werde in den nächsten Wochen und Monaten überarbeitet. Auf den geplanten Beginn der Bauarbeiten und der Produktion werde dies keinen Einfluss haben.

Tschechien habe im Rennen um die Großinvestition einen früheren Militärflugplatz bei Pilsen (Plzen) als Standort angeboten. Der Flughafen Plzen-Line mit einer 1.550 Meter langen Beton-Landebahn sei bisher noch als strategische Reserve der Armee vorgehalten worden. Die sogenannte "Gigafabrik" würde rund 4.500 Arbeitsplätze in der Batteriezellenproduktion schaffen. Die Autoindustrie trage fast zehn Prozent zum tschechischen Bruttoinlandsprodukt bei.

Der Vorstandsvorsitzende der tschechischen VW-Tochter Skoda, Klaus Zellmer, habe Ende Oktober erklärt, dass er bis zum Jahresende eine Grundsatzentscheidung des VW-Konzerns zur Standortwahl erwarte. Neben Tschechien seien zuletzt auch Polen und Ungarn als mögliche Kandidaten genannt worden. Allein in Europa rechne VW mit dem Bau von sechs Gigafabriken bis 2030.

"Der Aktionär" sieht die Aktie von Volkswagen derzeit als Halteposition, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Zuletzt hätten die Entwicklungen in China - insbesondere die Lockdown-Politik - deutlich belastet. Wohl und Wehe der Autoindustrie würden in weiten Teilen an China als größtem Markt hängen. Die Aktie von VW kämpfe derzeit mit dem Widerstand in Form der 200-Tage-Linie. Erst ein Sprung darüber würde ein neues positives Signal für die Aktie erzeugen. Nach unten gelte es, die 38-Tage-Linie zu verteidigen. (Analyse vom 09.12.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz und Porsche AG.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
137,02 EUR +0,12% (09.12.2022, 09:42)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
137,00 EUR +0,29% (09.12.2022, 09:27)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (09.12.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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