Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 30. September 2022, 18:53 Uhr

US-Märkte: Im Fokus Health Care, Energie- und Agrarwirtschaft


24.02.22 15:03
Global X ETFs

New York (www.aktiencheck.de) - Health Care, Infrastruktur und Agrarwirtschaft stehen derzeit im Fokus US-amerikanischer Investoren. Morgane Delledonne, Director of Research bei Global X ETFs, blickt in diese Bereiche und erklärt, warum sich hier Investmentchancen bieten.

Eines der weltgrößten Pharmaunternehmen, die Eli Lilly and Company, rechne im Falle der Zulassung ihres neuen Alzheimer-Medikaments mit einem Spitzenumsatz von 6 Milliarden US-Dollar. Das Research von Global X zeige, dass das Medikament die am meisten erwartete Medikamenteneinführung im Jahr 2022 sei. "Mitte des Jahres 2022 erwarten wir ebenfalls die Zulassung eines neuen Diabetes-Medikaments von Lilly, was das Potenzial aufweist, einen Spitzenumsatz von rund 5 Milliarden US-Dollar zu erzielen", sage Morgane Delledonne von Global X. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde habe vor kurzem den von Lilly neu entwickelten Corona-Antikörper, Bebtelovimab, zugelassen, der laut der Behörde bei leichten bis mittelschweren Omikron-Infektionen wirksam sein solle.

"In der vergangenen Woche hat das US-Energieministerium angekündigt, die 62 Milliarden US-Dollar, die im Rahmen des Zweiparteien-Infrastrukturgesetzes für saubere Energie bereitgestellt werden, effizienter zu verteilen. Dazu gehört die Einrichtung einer neuen Abteilung, die sich auf die Modernisierung und Verbesserung der nationalen Übertragungs- und Verteilungsinfrastruktur konzentrieren wird", kommentiere Delledonne das Geschehen in der US-Politik. Das komplexe Genehmigungsumfeld und der Mangel an überregionalen Übertragungstechniken seien die größten Herausforderungen für Wind- und Solarentwickler.

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) seien die Lebensmittelpreise in den ersten elf Monaten des Jahres 2021 so hoch wie seit 1975 nicht mehr gewesen. "Darüber hinaus ist der wichtigste Lebensmittelpreisindex der FAO im Januar 2022 erneut gestiegen - um 1,2 Prozent gegenüber Dezember 2021 und um 7,9 Prozent über dem Monatsdurchschnitt von 2021", sage Delledonne. Landwirte hätten bedingt durch die Pandemie, Schwierigkeiten Arbeitskräfte zu finden, während Dürreperioden und ungewöhnliche Temperaturen die Produktion ebenfalls beeinträchtigt hätten. "So führten beispielsweise Dürre und Hitze in den USA zu einem Rückgang der gesamten Weizenproduktion um 10 Prozent im Jahr 2021." (24.02.2022/ac/a/m)