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Do, 1. Dezember 2022, 5:21 Uhr

Schwäche in der deutschen Industrie scheint anzuhalten


09.01.20 12:01
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - Gestern wurden die Zahlen für den Auftragseingang in der deutschen Industrie für November bekannt gegeben, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Schwache Auftragseingänge aus dem Ausland und das Fehlen von Großaufträgen hätten zu einem Rückgang von 1,3% im November geführt. Die Schwäche in der deutschen Industrie scheine anzuhalten. Die internationalen Handelsstreitigkeiten und der Brexit würden die Exportnation Nr. 1 der EU belasten. In den USA hingegen zeige der Beschäftigungsindex ADP der privaten US-Industrie deutlich nach oben. Im Dezember seien mit 202.000 neuen Stellen die Erwartungen deutlich übertroffen worden. Auch die revidierten Novemberzahlen seien auf fast 124.000 neue Stellen verdoppelt worden.

Die USA seien deutlich besser unterwegs als Europa. Der US-Dollar habe danach weiter zugelegt und nähere sich 1,1100 an. Die militärische und verbale Deeskalation im Nahen Osten habe den US-Dollar nicht geschwächt. Die USA hätten ihre militärische Stärke erneut unter Beweis stellen und vorerst als Sieger hervorgehen können. Der EUR/USD werde zwischen 1,1070 und 1,1150 gesehen. (09.01.2020/ac/a/m)