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Di, 29. November 2022, 8:42 Uhr

SAP

WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600

SAP: Neues Jahrestief - Chartanalyse


02.09.22 09:29
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - SAP: Neues Jahrestief - Chartanalyse

Nachdem sich die SAP-Aktie (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) Mitte August bis auf einen Cent an das Februar-Tief bei EUR 94,48 herangeschoben hatte, sind die Kurse in der zweiten Monatshälfte wieder unter Druck geraten, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Innert zwei Wochen hätten die Papiere dabei 10% an Wert eingebüßt, sodass der August unter dem Strich mit einem Minus von 6,3% beendet worden sei. Auch zum Start in den September habe die schwache Tendenz angehalten, wobei die Notierungen mit dem Tagestief bei EUR 83,01 am gestrigen Donnerstag sogar auf ein neues Jahrestief gerutscht seien. Letztlich sei die Aktie mit EUR 83,15 (-2,1%) nur wenig höher aus dem Handel gegangen, weshalb auch auf Schlusskursbasis ein neues 2022er Tief markiert worden sei.

Ausblick: Die SAP-Aktie habe im laufenden Jahr bereits 33,4% an Wert verloren. Nach dem Rückfall auf ein neues Jahrestief gerate nun sogar das Corona -Tief aus dem Jahr 2020 wieder in den Fokus.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite gehe es jetzt in erster Linie um eine Stabilisierung, wofür mindestens der Anstieg über das Juli-Tief bei 83,84 EUR, besser sogar über das Mai-Tief bei 86,81 EUR nötig wäre. Anschließend könnte es zu einem Hochlauf an die kurzfristige 50-Tage-Linie kommen, die aktuell bei 89,30 EUR verlaufe und den Beginn einer breiteren Widerstandszone definiere. Knapp darüber dürften nämlich das 2020er November-Tief (89,93 EUR), das Volumenmaximum (90,50/90,75 EUR) und die mittelfristige 100-Tage-Linie (91,20 EUR) bremsend wirken. Über dem GD100 könnte sich dann erneut Platz bis zum Februar-Tief bei 94,48 EUR ergeben, über das die Kurse im August nicht hinausgekommen seien.

Das Short-Szenario: Sollte die Abwärtsdynamik stattdessen anhalten, müsste unterhalb des gestrigen Tagestiefs bei 83,01 EUR nun bereits mit einem Test des Corona-Tiefs gerechnet werden, das im März 2020 bei 82,13 EUR markiert worden sei. Dieses Level - dem auch eine symbolische Bedeutung zugeschrieben werden könne - werde dabei zusätzlich durch das 2018er Tief bei 82,05 EUR verstärkt. Darunter lägen die nächsten nennenswerten Haltestellen schon deutlich länger zurück; so könnte beispielsweise neben der runden 80er Marke auch das September-Hoch aus dem Jahr 2020 stützend wirken, das vor ziemlich genau vor 22 Jahren bei 77,50 EUR markiert worden sei. (Analyse vom 02.09.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze SAP-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs SAP-Aktie:
84,35 EUR +0,13% (02.09.2022, 09:28)

XETRA-Aktienkurs SAP-Aktie:
84,55 EUR +1,68% (02.09.2022, 09:13)

ISIN SAP-Aktie:
DE0007164600

WKN SAP-Aktie:
716460

Ticker-Symbol SAP-Aktie:
SAP

NASDAQ OTC-Symbol SAP-Aktie:
SAPGF

Kurzprofil SAP SE:

SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) entwickelt Softwarelösungen, die von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen genutzt werden. Mit Standardanwendungen, Branchenlösungen, Plattformen und Technologien kann jeder Geschäftsprozess abgebildet und gestaltet werden. Die Software sammelt und verarbeitet Daten auf einer einzigen Plattform, angefangen bei der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Kundenzufriedenheit.

Die SAP-Lösungen können vor Ort am Benutzerstandort installiert werden oder der Zugriff erfolgt über die Cloud. Sie unterstützten Unternehmen dabei, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren und effizient zu gestalten. Mit SAP-Lösungen können auch Prognosen erstellt werden, beispielsweise darüber, wann eine Maschine repariert werden muss oder wie sich der Umsatz im nächsten Halbjahr entwickeln wird.

Zudem hilft SAP Kunden, operative Daten und Experience-Daten, wie Kauferlebnis und Kundenfeedback, miteinander zu verknüpfen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden besser verstehen und auf ihre Anliegen reagieren. (02.09.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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