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Sa, 21. Mai 2022, 10:15 Uhr

Shell

WKN: A3C99G / ISIN: GB00BP6MXD84

Royal Dutch Shell: Ölpreise auf dem tiefsten Niveau seit gut einer Woche - Aktienanalyse


24.01.22 20:44
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Royal Dutch Shell-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die A-Aktie des Mineralöl- und Erdgas-Konzerns Royal Dutch Shell plc (ISIN: GB00B03MLX29, WKN: A0D94M, Ticker-Symbol: R6C, London Stock Exchange-Symbol: RDSA, NASDAQ OTC-Symbol: RYDAF) unter die Lupe.

Die Ölpreise seien am Montag nach einem freundlichen Start stark unter Druck geraten und hätten das tiefste Niveau seit gut einer Woche erreicht. Zuletzt hätten sie sich von ihren Tiefständen etwas erholen können. Derzeit koste ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (ISIN XC0009677409 / WKN nicht bekannt) 86,42 US-Dollar. Das seien 1,47 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) (ISIN XC000A0G9CM8 / WKN nicht bekannt) sei zuletzt um 1,65 Dollar auf 83,49 Dollar gefallen.

Belastet worden seien die Erdölpreise vor allem durch die kräftigen Kursverluste an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks, die unter der jüngsten Zunahme politischer Risiken gelitten hätten. Rohstoffe wie Erdöl würden als riskante Anlagen gelten, die in Zeiten hoher Risikoabneigung von Anlegern umschifft würden. Als Belastung hinzugekommen sei ein mittlerweile deutlich stärkerer US-Dollar, der Rohöl für Interessenten außerhalb des Dollarraums verteuert und auf der Nachfrage von dort gelastet habe. Erdöl werde traditionell in der US-Währung gehandelt.

Commerzbank-Experte, Carsten Fritsch, aber halte steigende Ölpreise für gerechtfertigt. Der Experte habe geschrieben: "Die Zuspitzung des Ukraine-Konflikts und die angespannte Sicherheitslage im Mittleren Osten rechtfertigen eine Risikoprämie auf den Ölpreis." Während Russland immer mehr Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenziehe und die USA eine Aufstockung ihres Truppenkontingents in Osteuropa erwägen würden, würden sich die Spannungen zwischen den jemenitischen Huthi und einer Allianz angeführt von Saudi-Arabien verschärfen.

Die Erdölpreise hätten allerdings seit Jahresbeginn deutlich zugelegt und in der vergangenen Woche siebenjährige Höchststände markiert. Hauptgründe für diese Entwicklung seien ein relativ knappes Angebot und eine solide Nachfrage. Die aktuelle Corona-Welle scheine die Wirtschaft nicht so stark zu belasten wie frühere Wellen. Als ein Grund gelte die zwar ansteckendere, aber mit Blick auf Symptome meist weniger drastische Omikron-Variante des Virus.

Auch die Aktien der großen Ölkonzerne hätten am heutigen Montag unter Druck gestanden. Royal Dutch Shell habe 3,3 Prozent verloren, BP habe sogar 4,8 Prozent nachgegeben. Investierte Anleger bleiben weiter an Bord, beachten aber die Stoppkurse bei 16,70 Euro (Shell) und 3,40 Euro (BP), so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 24.01.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Royal Dutch Shell-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Royal Dutch Shell-Aktie:
20,56 EUR -3,63% (24.01.2022, 20:39)

XETRA-Aktienkurs Royal Dutch Shell-Aktie:
20,77 EUR -3,86% (24.01.2022, 17:35)

LSE-Aktienkurs Royal Dutch Shell-Aktie:
1.747,20 GBp -3,33% (24.01.2022, 17:35)

ISIN Royal Dutch Shell-Aktie:
GB00B03MLX29

WKN Royal Dutch Shell-Aktie:
A0D94M

Ticker-Symbol Royal Dutch Shell-Aktie:
R6C

LSE-Symbol Royal Dutch Shell-Aktie:
RDSA

NASDAQ OTC-Symbol Royal Dutch Shell-Aktie:
RYDAF

Kurzprofil Royal Dutch Shell plc:

Royal Dutch Shell plc (ISIN: GB00B03MLX29, WKN: A0D94M, Ticker-Symbol: R6C, London Stock Exchange-Symbol: RDSA, NASDAQ OTC-Symbol: RYDAF) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in rund 70 Ländern beteiligt und einer der weltweit größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Förderoperationen werden zumeist über Joint Ventures mit internationalen und nationalen Öl- und Gasunternehmen ausgeführt und sind mit eigenen Infrastrukturen für den Transport versehen.

Die Endprodukte von Royal Dutch Shell umfassen Treib- und Schmierstoffe, Bitumen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch von Endkunden ebenso wie für die Industrie und das Transportwesen. Shell produziert außerdem Chemikalien und Petrochemikalien für Industriekunden, welche diese zu Plastik, Oberflächen und Reinigern weiterverarbeiten. (24.01.2022/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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