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Do, 1. Dezember 2022, 12:22 Uhr

Riesiger Anteil der US Medikamente stammen aus chinesischer Produktion


01.04.20 09:32
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - In Verbindung mit dem nach wie vor nicht ausgestandenen Handelsstreit zwischen USA und China könnte sich ein interessantes Szenario entwickeln, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Laut Aussagen eines ranghohen Handelsbeauftragten würden den USA notwendige medizinische Produkte zur Bekämpfung der Coronakrise fehlen. "Die diesbezügliche Abhängigkeit von ausländischen Partnern mache die USA strategisch verwundbar". In die gleiche Kerbe habe der Handelsberater des Weißen Hauses, Navarro geschlagen, der vor einigen Tagen gemeint habe, dass 97% aller Antibiotika aus China gestammt hätten. Äußerungen dieser Art könnten auf eine "neue Qualität" im Handelsstreit hindeuten.

Der EUR habe es vorgestern nicht geschafft, die Marke von 1,1160 zum Dollar zu knacken. Da die USA jedoch vom Virus besonders hart getroffen würden und die in dieser Woche anstehenden US-Stimmungs- und Arbeitsmarktdaten eher schwach erwartet würden, scheine ein neuerlicher Test nicht ausgeschlossen. (01.04.2020/ac/a/m)