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Varta

WKN: A0TGJ5 / ISIN: DE000A0TGJ55

Porsche, Varta, VW – Hurra, die Kurse fallen


03.10.22 11:55
Feingold-Research

Immer wieder neue Tiefschläge zermürben seit Monaten auch langjährige Anleger am Aktienmarkt. Ein Boden scheint nicht in Sicht, auch die Aktien von Smartbroker und Flatex leiden. Doch die Vergangenheit zeigt, dass wirkliche Reichtümer in der Baisse entstehen.


„2022 wird kein lustiges Börsenjahr“ – so lautete im Dezember vergangenen Jahres unser Ausblick auf die Märkte. Gut acht Monate später sieht die Bilanz durchweg tiefrot aus. Es gab zwar immer wieder hoffnungsvolle Erholungsversuche, die in ihrer Dynamik durchaus überraschten. Inzwischen muss man aber nüchtern festhalten, dass jede Gegenbewegung nach oben zum Positionsabbau genutzt wird und als klassische Bärenmarktally in die Statistik eingehen.


Was bisher bleibt ist ein herbes Minus beim DAX von 23 Prozent seit Jahresbeginn. Angeführt von Telekom und Deutscher Börse behaupten sich von den 40 Indexmitgliedern nur fünf im grünen Bereich, während elf Werte mehr als 40 Prozent unter Wasser stehen. In den USA sieht das Bild nicht besser aus: Die steigenden Zinsen setzen besonders Technologie-Aktien zu, der Nasdaq 100 liegt seit dem Jahreswechsel knapp 30 Prozent tiefer und weniger als ein Fünftel der Mitglieder behaupten noch ihre 200-Tage-Linie.


Cash is King


Selbst bei den Profis schrillen die Alarmglocken. „Inzwischen halten institutionelle Investoren in ihren Fonds so hohe Cash-Quoten wie seit rund 20 Jahren nicht mehr“, erklärt Ricardo Evangelista, Senior Analyst bei ActivTrades. Eine Rezession ist inzwischen ausgemachte Sache und scheint eingepreist. „Unklarheit besteht nur darin, wie stark der Rückschlag ausfallen wird“, meint Evangelista.


Wer es einfacher halten möchte, schaut auf den Kursverlauf von Broker-Aktien. Fallen die Märkte, lässt häufig auch die Begeisterung für die Börse nach und es wird weniger gehandelt. Im Sommer 2021 war die Stimmung noch prächtig und die Flatex-Aktie gab es für knapp 30 Euro. Jetzt sind weniger als zehn Euro fällig.


Für die Papiere der Smartbroker-Holding ging es ähnlich kräftig in den Keller, der Börsenwert sackte von 430 Mio. auf rund 120 Mio. Euro ab. Die stärkere Verzahnung mit den eigenen Finanzportalen im Rahmen der Smartbroker 2.0-Strategie wurde auf Mitte 2023 verschoben, auch bei der App ist Geduld gefragt. Mit einem 2023er-KGV von elf ist die Bewertung nun aber wieder auf einem durchaus interessanten Niveau angekommen.


Bauchgefühl trügt


Dies gilt auch für zahlreiche andere Werte und sollte Anleger eigentlich freuen. Denn man bekommt Qualität wieder zu vernünftigen Preisen. Fast alle DAX-Aktien weisen derzeit auf Basis der Gewinnschätzungen für 2023 ein wesentlich tieferes KGV auf als im Zehn-Jahres-Durchschnitt. Wer jetzt einsteigt, hat zwar ein schlechtes Bauchgefühl, dürfte sich langfristig aber umso mehr freuen.


Denn Mut wird an der Börse belohnt. Wer Anfang 2009, als niemand Aktien haben wollte, den DAX gekauft hat erzielte bisher eine Rendite von gut neun Prozent pro Jahr. Ein Anleger, der hingegen im Sommer 2007 bei bester Stimmung zugegriffen hat, kommt hingegen nur auf gut drei Prozent. Ähnlich sieht die Rechnung für die Jahre 2011 oder den Corona-Crash aus.



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