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So, 19. September 2021, 16:20 Uhr

Netflix

WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061

Netflix steigt in den Gaming-Markt ein - Aktienanalyse


27.07.21 11:54
Bank Vontobel Europe AG

München (www.aktiencheck.de) - Netflix-Aktienanalyse der Bank Vontobel Europe AG:

Der amerikanische Streaming-Dienst Netflix (ISIN: US64110L1061, WKN 552484, Ticker-Symbol: NFC, NASDAQ-Symbol: NFLX) konnte im vergangenen Jahr - nach dem Beginn des weltweiten Lockdowns - Millionen neue Abonnenten gewinnen, so die Bank Vontobel Europe AG in einer aktuellen Veröffentlichung.

Zeitgleich habe die eigene Filmproduktion darunter gelitten und das Unternehmen habe weniger neue Inhalte veröffentlichen können. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2021 hätten deutlich gezeigt, dass der Wachstumsschub zu einem Ende gekommen sei. Die Anleger hätten enttäuscht reagiert auf diese Nachricht, woraufhin die Aktie am 20. April dieses Jahres elf Prozent verloren habe.

Inzwischen habe Netflix die eigene Filmproduktion wieder aufnehmen können und neue Staffeln beliebter Serien sollten noch in diesem Jahr erscheinen. Zudem habe Netflix kürzlich bekannt gegeben, dass der Vertrag mit Universal Pictures über die Streaming-Rechte bekannter Filme verlängert werde.

Im zweiten Quartal dieses Jahres sei der Gesamtumsatz von Netflix im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf USD 7,3 Mrd. gewachsen. Dank der verbesserten operativen Marge von nun 22,1 Prozent sei der operative Umsatz zeitgleich um 36 Prozent auf USD 1,8 Mrd. gestiegen. Die Zahl der Abonnenten sei im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf 209 Millionen gestiegen. Im zweiten Quartal 2020 habe Netflix einen Abonnenten-Zuwachs von 27,3 Prozent verzeichnet. Für das dritte Quartal dieses Jahres erwarte der Streaming-Dienst einen jährlichen Anstieg der Abonnenten um neun Prozent und ein Umsatzwachstum von 16,2 Prozent.

Es bleibe abzuwarten, ob das Angebot neuer Videoinhalte das Wachstum neuer Abonnenten vorantreiben werde. Mit den mittlerweile hunderten Millionen Abonnenten scheine der Streaming-Markt für Netflix gesättigt zu sein. Um das Umsatzwachstum aufrechtzuerhalten, habe Netflix Anfang des Jahres weltweit alle seine Abonnementpreise erhöht. Allerdings gebe es auch hier eine Grenze, denn Netflix wolle sich gegenüber Konkurrenten wie Disney+ und Amazon Prime nicht selbst aus dem Markt drängen.

Anfang des Monats habe Netflix angekündigt, neben Filmen und Serien auch Videospiele anbieten zu wollen. Um dieses Vorhaben zu sichern, habe sich der Streaming-Dienst die Hilfe eines ehemaligen Managers von Electronic Arts (EA-Spiele), Mike Verdu, geholt. Noch vor Ende 2022 sollten die ersten Videospiele über Netflix auf Smartphones verfügbar sein. Netflix zeige schon seit Jahren Interesse an der Spielebranche - ein Markt, der in den letzten Jahren ebenfalls stark gewachsen sei.

Wie bereits erwähnt, sei der Aktienkurs von Netflix Mitte April um elf Prozent gefallen. Inzwischen habe sich dieser wieder leicht erholen können und liege aktuell (27.07.2021) bei USD 516,49. Damit liegt der Kurs jedoch immer noch unter dem Niveau von Anfang dieses Jahres, so die Bank Vontobel Europe AG. (Analyse vom 27.07.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Netflix-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Netflix-Aktie:
437,05 EUR -0,13% (27.07.2021, 11:36)

NASDAQ-Aktienkurs Netflix-Aktie:
516,49 USD +0,21% (26.07.2021, 22:00)

ISIN Netflix-Aktie:
US64110L1061

WKN Netflix-Aktie:
552484

Ticker-Symbol Netflix-Aktie:
NFC

NASDAQ-Symbol Netflix-Aktie:
NFLX

Kurzprofil Netflix Inc.:

Netflix Inc. (ISIN: US64110L1061, WKN 552484, Ticker-Symbol: NFC, NASDAQ-Symbol: NFLX) ist ein US-amerikanischer Videoanbieter, der mit seinem Portfolio an TV-Serien und Filmen zu den weltweit führenden Anbietern auf diesem Gebiet gehört. Das Unternehmen bietet seinen Kunden einen Internet-Aboservice, über den unbegrenzt Fernsehsendungen und Filme online gestreamt werden können. Das Angebot erstreckte sich ursprünglich nur auf den amerikanischen Heimatmarkt, wird jedoch seit 2010 auch in weiteren Ländern und Regionen wie Kanada, Irland, Lateinamerika und der Karibik ausgebaut.

In den USA bietet der Konzern außerdem den Verleih von DVDs und Blu-rays und liefert diese per Post nach Hause. Netflix-Kunden können aus einer umfassenden Auswahl ihre präferierten Sendungen, Filme und Serien auswählen und diese über Fernsehgeräte, Computer, mobile Endgeräte, Apple TV oder die Spielkonsolen XBOX 360, PS3 und Wii abspielen. Die Lizenzen für die verfügbaren Formate werden von Produktions- und Vertriebsunternehmen erworben und dann über die Internetseite www.netflix.com den Kunden zur Verfügung gestellt. (27.07.2021/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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