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Di, 29. November 2022, 11:49 Uhr

Microsoft

WKN: 870747 / ISIN: US5949181045

Microsoft: Keines der befragten Unternehmen stellt den Deal infrage - Bis auf Sony! Aktienanalyse


03.08.22 10:20
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Microsoft-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Emil Jusifov vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Entscheidung zur Genehmigung der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft solle noch in diesem Jahr fallen. Bisher habe keine der relevanten Wettbewerbsbehörden öffentlich ihre Bedenken angemeldet. Auch die Aktionäre beider Unternehmen hätten dem Deal schon zugestimmt. Nun wolle ausgerechnet der Rivale Sony den Deal verhindern.

Die brasilianischen Kartellwächter hätten führende Unternehmen befragt, ob sie Bedenken bezüglich der Übernahme hätten. Unter den befragten Firmen hätten sich unter anderem Apple, Google (ISIN US02079K3059 / WKN A14Y6F), Meta, Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866), Epic (ISIN US29428L4032 / WKN A14ZRQ), Riot, Warner Bros, Bandai Namco und Sony befunden.

Bis auf Sony habe keines der befragten Unternehmen den Deal infrage gestellt. Google habe sogar angeführt, dass Gamer auch im Microsoft-exklusiven Fall Ausweichmöglichkeiten hätten. Statt "Call of Duty" könne man ja "Battlefield" zocken, heiße es in der Stellungnahme des Konzerns.

Sony sei allerdings anderer Meinung und argumentiere, dass der Milliarden-Deal dem Wettbewerb schaden werde. Als Grund nenne Sony "Call of Duty". Der von Activision entwickelte Ego-Shooter dürfe auf keinen Fall Microsoft-exklusiv werden. Denn laut Sony gebe es kein anderes Game, dass sich in Sachen Beliebtheit und Verbreitung auf einem Level mit "Call of Duty" befinde und in der Lage sei, als ausschlaggebenden Argument für den Konsolenkauf zu dienen.

Microsoft habe sich bereits dazu geäußert und den Deal verteidigt. Es gäbe nichts Einzigartiges an den von Activision Blizzard entwickelten und veröffentlichten Videospielen. Keines dieser Spiele sei ein "Muss" für konkurrierende Händler von PC- und Konsolen-Videospielen, so Microsoft.

Ob die Wettbewerbshüter Sony Recht geben würden, werde sich in den nächsten Tagen zeigen. Fakt sei, dass auch in diesem Fall der Deal nicht einfach vom Tisch wäre. Die Wettbewerbshüter könnten dann aber ihre Genehmigung an Bedingungen knüpfen und dem Software-Riesen verbieten, "Call of Duty" Microsoft-exklusiv zu machen.

Anleger bleiben bei Microsoft an Bord, so Emil Jusifov von "Der Aktionär". (Analyse vom 03.08.2022)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Microsoft, Activision Blizzard.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Microsoft-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
269,40 EUR -0,31% (03.08.2022, 10:18)

XETRA-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
270,05 EUR +0,33% (03.08.2022, 10:04)

NASDAQ-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
274,82 USD -1,15% (02.08.2022, 22:00)

ISIN Microsoft-Aktie:
US5949181045

WKN Microsoft-Aktie:
870747

Ticker-Symbol Microsoft-Aktie:
MSF

NASDAQ-Symbol Microsoft-Aktie:
MSFT

Kurzprofil Microsoft Corp.:

Die Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol Deutschland: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) ist ein weltweit führendes Softwareunternehmen. Die Gesellschaft bietet ein breites Spektrum an Software-Produkten und Dienstleistungen für verschiedene Nutzergeräte. Die Produktpalette erstreckt sich von den Windows-Betriebssystemen für PCs, Mobilgeräte und Netzwerke über Serversoftware für Client-Server-Umgebungen, Anwendungsprogramme und Desktop-Applikationen für Unternehmen sowie private Nutzer und Multimedia-Anwendungen bis hin zu Internet-Plattformen und Entwickler-Tools. Zusammen mit dem weltweit meistverwendeten Betriebssystem Windows bilden die Büroprogramme der Marke Office die Hauptstützen des Unternehmens.

Im Onlinebereich betreibt der Konzern die Internet-Suchmaschine Bing und die Abonnementversionen der neuesten Office-Varianten. Über den Internet-Telefondienst Skype stellt das Unternehmen seinen Kunden sowohl Sprach- als auch Videotelefonie zur Verfügung. Die Hardware-Sparte des Unternehmens bedient Microsoft Surface, eine Reihe verschiedener Tablets. Mit den Videospielkonsolen Xbox 360 und Xbox One platziert sich Microsoft außerdem an den Spitzenpositionen der Videospielbranche. 2016 übernahm der Technologie-Riese das Karriere-Netzwerk LinkedIn. (03.08.2022/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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